Testurteil: "7.8 / 10"
Test: Einzeltest: Fast Food Panic
Zitat: Pro: + hübsche, vor allem saubere Grafik – auch wenn der Anime-Stil nicht jedermanns Sache ist; abwechslungsreiche Gäste; gut gelöste Stimmungsanzeige bei den Gästen (Smileys); nett anzusehende Protagonisten; gelungene Steuerung; überzeugt optisch auch auf dem HDTV; recht forderndes, anspruchsvolles Gameplay mit vielen Raffinessen; Koop-Modus (wenn auch nur bedingt empfehlenswert – weil in der Ausführung etwas beschränkt); zehn verschiedene Minispielchen für den Mehrspieler-Fan (max. bis zu vier Spieler); moderater Spielumfang; lustige Intermezzi (Müll raus bringen, Mäuse verjagen, usw.)
Contra: partiell wird es sehr, sehr hektisch und damit auch extrem unübersichtlich; für jüngere Spieler könnte es sogar zu schwer sein, wenn zu viele Bestellungen abgearbeitet werden sollen; Atmosphäre nicht besonders nett – auch wenn die Figuren um Höflichkeit (Gestik u. Akustik) bemüht sind; Auswahl an Gerichten hätte vielleicht größer sein können; Musik wiederholt sich sehr schnell – gesamt zu wenig Abwechslung; mehr Dialoge als auch verschiedene Gruß- und Verabschiedungsformeln hätten nicht geschadet
Ums kurz zu machen: Der Name „Fast Food Panic“ ist Programm – schlicht und ergreifend! Auch wenn der Einstieg in das Anime-hafte Restaurant-Leben gemächlich erscheint, schon kurz danach steppt die Kuh und es tanzt der Bär. Es kommen sehr viele Kunden, die noch mehr Bestellungen aufgeben. Hier heißt es einen kühlen Kopf bewahren und konzentriert die Arbeiten in der Küche erledigen. Hat man sich nach der anfänglichen Unübersichtlichkeit zurechtgefunden als auch die Steuerung verinnerlicht, sollte dem Erfolg nichts mehr im Weg stehen. Rührt, schüttelt, brutzelt, schichtet und stapelt die Burger und Pizzen, und zwar so, dass der Kunde zufrieden sowie gesättigt euren Laden wieder verlässt. Hört sich einfach an, kann sich aber als überaus harte Nuss erweisen, denn ihr steht nun einmal allein hinterm Herd und alle Gerichte verlangen unterschiedliche Handgriffe. Dazu kommt, dass ihr den optimalen Garpunkt (Stichwort Fleischfladen) erreichen solltet, denn Kunden mögen nur Durchgebratenes und auch die Spaghetti sollten al dente sein, damit der Gast zufrieden ist. Seid ihr dabei noch richtig schnell, klingelt es mehr als gut in eurer Kasse. Es braucht eine fixe Auffassungsgabe als auch die Fähigkeit viele, kleine Dinge gleichzeitig zu erledigen – sozusagen das ideale Programm um seine Multi-Tasking-Fähigkeiten auszubauen. Wem das keine Angst macht und wer zudem Spaß dran hat zu kochen als auch zu beweisen, dass er zur schnellen Truppe gehört, wird mit „Fast Food Panic“ garantiert seinen Spaß haben. Das Angebot in Sachen Optik & Steuerung stimmt, und garniert mit dem partiell richtig heftigen Schwierigkeitsgrad stellt der Titel eine interessante Herausforderung dar. Für virtuelle Hobbyköche auf jeden Fall ein Pflichtprogramm!