Testurteil: "7.8 / 10"
Test: Einzeltest: Kung Fu Panda
Zitat: Pro: + Überraschend gelungene Präsentation, atemberaubende Felldarstellung, überzeugende Tieranimationen vor allem in den Videosequenzen, sehr gute Synchronsprecher (vor allem Erzähler), spielerisch reichlich Abwechslung, mehrere spielbare Charaktere
Contra: Sehr niedriger Schwierigkeitsgrad, das Ende ist nach etwa fünf Stunden schon erreicht, wenig Herausforderungen, kaum Rätseleinlagen, die Kameraposition ist nicht immer optimal ausgefallen, Kämpfe fallen mau aus, einfaches Buttonsmashing reicht aus, verbessern von Charakterwerten nur bedingt nötig
Panda Po der Drachenkrieger macht, sieht man vom üppigen Bauchumfang mal ab, in seinem Videospielabenteuer zum Kinofilm „Kung Fu Panda“ eine erstaunlich gute Figur. Die Präsentation ist rundum stimmig und sorgt mit tollen Effekten, atemberaubender Felldarstellung und butterweichen Animationen für einen optischen ungewohnten Schmaus, bezogen auf eine Kinoumsetzung. Zudem kann der Titel seiner Vorlage in Sachen Witz und Charme durchaus das Wasser reichen – denn schnell hat man den schusseligen Po ins Herz geschlossen. Dazu tragen vor allem die guten Synchronsprecher mit lebhafter Darstellung der Charaktere bei. Spielerisch wird eine gewöhnliche, aber durchaus abwechslungsreiche Kost geboten. Ohne groß auf innovative Ideen wert zu legen, serviert uns Entwickler Luxoflux einen Mix aus diversen bekannten Elementen wie zum Beispiel haarige Hüpfpassen, flotten Quicktime-Events und actiongeladenen Prügeleinlagen und sorgt damit für unterhaltsame fünf Spielstunden. Einzig allein der Schwierigkeitsgrad fällt doch sehr niedrig aus, so dass vorrangig jüngere Spieler ihre Freude mit diesem Titel haben werden. Wer aber nichts gegen seichte Jump & Klopp Kost hat, darf durchaus mal ins Händlerregal greifen.