Test: Einzeltest: Netgear Powerline Music Streaming Box
Zitat: Zum Abschluss des heutigen Tests betrachten wir das Ganze mit gemischten Gefühlen. Die Grundidee hinter dem Powerline Music Extender ist nicht schlecht, denn wenn Musik schon über WLAN und Bluetooth gestreamt werden kann, wieso nicht einfach über die Steckdose? Allerdings leidet der Extender noch an diversen Kinderkrankheiten, die man möglicherweise in einer zweiten Auflage ausbügeln könnte.Da wären zum Beispiel die teils extrem hohe Verzögerung bei der Wiedergabe von Musik oder auch die fehlende Unterstützung für USB 3.0 Speichermedien. Gleichzeitig sollte der Datendurchsatz über den USB Port etwas gesteigert werden, um es tatsächlich sinnvoll als kleines NAS nutzen zu können. Darüber hinaus würde eine DLNA-Zertifizierung die Wiedergabe mit Nicht-iOS-Geräten deutlich vereinfachen.Grundsätzlich erfüllt die Netgear Music Streaming Box jedoch ihren Zweck und kann eben bei Besitzern eines iPhones oder iPods voll punkten. Durch das Adapter-Kabel lassen sich sowohl herkömmliche Computer-Boxen als auch HiFi-Lautsprecher anschließen und betreiben. Der Preis dafür ist jedoch nicht ganz ohne, denn gleich 82,95 Euro ( Geizhals.de / Stand 03.04.2013) werden für die Music Streaming Box fällig. Vergleichbare Sets ohne den USB Port sind bereits für die Hälfte erhältlich. Dazu kommt, dass der Preis des Music Extenders allein, also ohne zweiten Adapter, mit 87,00 Euro ( Geizhals.de / Stand 03.04.2013) sogar darüber liegt, was ärgerlich sein dürfte, falls bereits ein Powerline-Netzwerk vorhanden ist. Deswegen bleibt ein Award zum jetzigen Zeitpunkt aus, sollte man die genannten Probleme ausbessern könnte sich das aber ändern.