Testurteil: "7.4 / 10"
Test: Einzeltest: Obscure - The Aftermath
Zitat: Pro: + sechs steuerbare Charaktere (Spezialfertigkeiten), stimmiger Soundtrack sowie die Unterstützung des Kinderchors der Opera National de Paris, überdurchschnittlich gute PSP-Grafik, spaßiger kooperativer Zweispielermodus (zweiter Spieler kann jederzeit dem Spiel beitreten), einsteigerfreundliche Rätsel, einwandfreies Autoaiming sowie unkomplizierte Handhabung des Inventars, jede Menge Bonusmaterial
Contra: für einen Horror-Titel zu wenig Schock- und Gruselelemente, Story ist nicht neu und auch voraussehbar, Kameraprobleme in besonders engen Levelpassagen, Speichersystem kann stellenweise für etwas Frust sorgen, Kameraden KI ist nicht immer auf Zack, Koop Modus nur mit zweiter UMD spielbar
Obscure: The Aftermath bietet auch auf der PSP solide Horror-Kost, auch wenn die eigentlichen Aspekte die dieses Genre auszeichnen, wie die Schockmomente oder auch die beklemmende Enge nur in ganz seltenen Fällen besonders auffällig in Erscheinung treten. Vielmehr bezieht das Gameplay seinen Reiz aus den einzelnen Fähigkeiten der unerschrockenen Helden sowie den einen oder anderen Kampf gegen zumeist richtig mies gelaunte Endbosse. Der Port von der Konsole auf den Handheld ist den Entwicklern von Hydravision hingegen mehr als ordentlich gelungen, stellenweise schaut die PSP-Umsetzung sogar besser aus, als ihr Konsolen-Pandon. Der famose Soundtrack sowie der Koop-Modus sind weitere Pluspunkte des Titels, während die manchmal etwas begriffsstutzige KI, die gerne an die Hand genommen werden möchte, sowie das etwas verkomplizierte Speichersystem für die negativen Aspekte sorgen. Wenn ihr euch also für Teenie-Horror-Streifen mit einer absurden Story und coolen Sprüchen interessiert, euch vor recht unkomplizierten Rätselaufgaben nicht fürchtet und die Konsolenvorlage noch nicht kennen solltet, so könnt ihr bei einem Preis von rund 30 Euro bedenkenlos zuschlagen.