Er ist 115 x 27 x 101 Millimeter groß, wiegt gerade mal 370 Gramm und verbraucht rund sieben bis zehn Watt – der Mini-PC Pokini von
Exone. Der Hersteller richtete sich mit seinem Gerät sowohl an professionelle als auch private Anwender. Die kleine Multimedia-Box soll nämlich für den Einsatz in Krankenhäusern, in der Industrie wie auch im heimischen Wohnzimmer Verwendung finden. Pokini soll laut Exone gut für den Dauerbetrieb geeignet sein und auch bei Minus-Temperaturen stabil laufen.
Im Inneren des Pokini arbeiten je nach Modell ein Intel Atom Z510 mit 1,1 Gigahertz, ein Z530 mit 1,6 Gigahertz oder aber ein Z550 mit 2,0 Gigahertz. Dazu gibt es je nach Wahl ein oder zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Festplatte ist eine HD oder SSD im 2,5-Zoll-Format eingebaut. Das HD-Volumen beträgt 250, 320 oder 500 Gigabyte, bei der SSD kann der Käufer zwischen 40, 80 oder 120 Gigabyte wählen. Außerdem wurden im Pokini Sound, LAN sowie WLAN integriert und auch ein DVI-Ausgang ist vorhanden. Zusätzlich gibt es zwei Mini-USB-Anschlüsse und den von der Industrie verwendeten seriellen Anschluss. Auch Mini-SD(HC)-Karten kann der kleine Rechner lesen.
Als Betriebssystem läuft Windows XP, Windows 7 oder wahlweise auch Linux. In einigen Onlineshops werden der Pokini Z510 und der Z530 bereits ab 350 Euro (UVP) angeboten. Je nach Speicherausstattung kosten die Mini-PCs auch mehr. Der leistungsstärkere Z550 kann für 540 Euro (UVP) erworben werden.