Bachelor + Master Publishing Die Literarisierung des Adels im ausgehenden 19. Jahrhundert am Beispiel Theodor Fontanes "Der Stechlin" A1030374360
Der Adel nimmt im 19. Jahrhundert eine herausragende Stellung innerhalb der Gesellschaftsstruktur ein, obgleich seine Bedeutung am Ende desselben spürbar abnimmt. Es soll anhand Fontanes Stechlin untersucht werden, inwiefern der Adel in der Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts dargestellt und figuriert wird. Kritisiert Fontane den Adel hinsichtlich der konservativen Einstellungen oder findet eine positive Darstellung des Adels statt? Fontanes Einstellungen gegenüber dem Adel sind nicht pauschal darzulegen, vielmehr bedarf es einer genauen Betrachtung der Einstellung gegenüber dem Adel. Fontane schätzte den Adel in gewisser Hinsicht sehr, kritisierte jedoch dessen politische Lethargie und Dekadenz ebenso. Diese Einstellungen Fontanes bezüglich des Adels werden im Werk Der Stechlin wie in keinem anderen seiner Werke sichtbar.
GRIN Kritik des idealisierten adeligen Frauenbildes im 19. Jahrhundert in E. T. A. Hoffmanns "Der Sandmann" A1057031814
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Literatur der Romantik, Note: 2, Universität Salzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich oberflächlich mit dem Niedergang des Adels im 20. Jahrhundert. Im Fokus aber steht das adelige Frauenbild dieser Zeit. Nicht nur der Adel allgemein, sondern auch deren idealisiertes Bild der perfekten Frau wurde in dieser zunehmend kritischen Zeit angeprangert. Die Seminararbeit unternimmt den Versuch, dieses so lautstark kritisierte adelige Frauenbild mit E. T. A. Hoffmann "Der Sandmann" in Verbindung zu bringen und somit die Annahme, Hoffmanns Werk sei durchaus als Kritik am damaligen adeligen Frauenbild zu verstehen, zu bestätigen. Hoffmanns Werk wurde das erste Mal 1816 veröffentlicht und fällt zeitlich somit genau in die ersten Jahre des 19. Jahrhunderts, welche von Unruhen seitens der Bourgeoisie sowie politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen gekennzeichnet waren. Ziel dieser Arbeit ist es, die zuvor genannte Annahme zu begründen und somit eine weitere Interpretationsmöglichkeit dieses Werkes zu geben. Im Vorfeld der intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik wurden unter Berücksichtigung dieses speziellen Fokus vier Fragestellungen formuliert, welche innerhalb dieser Arbeit beantwortet werden sollen: (1) Wodurch unterscheiden sich das adelige und bürgerliche Frauenbild voneinander? (2) Wie und warum wird das damalige Idealbild der adeligen Frau kritisiert? (3) Wie und durch welche Figur äußert sich die Kritik am adeligen Frauenbild in Hoffmanns "Der Sandmann"? (4) Gibt es Unterschiede beziehungsweise Parallelen zwischen den beiden weiblichen Figuren Olimpia und Clara, welche als Vertreterinnen für das adelige und bürgerliche Frauenbild fungieren? Die europäische Geschichte wurde über tausend Jahre lang maßgeblich vom Adel beeinflusst und bestimmt und stellte über diesen Zeitraum eine der mächtigsten sozialen Schichten dar. Während der Klerus die Spitze dieser Ständegesellschaft, gefolgt vom Adel bildete, belegten städtische Bürger und Bauern die Plätze der untersten sozialen Schicht. Solange Eliten in Regierung, Gesellschaft und Kirche geeint waren, hatte man in Gesellschaften, in denen die große Mehrheit der Bevölkerung aus traditionsgebundenen und kaum des Lesens und Schreibens mächtigen Menschen bestand, eine erfolgreiche Revolution von unten kaum zu befürchten. Mit dem Beginn der Aufklärung und der Französischen Revolution im Jahre 1789 änderte sich aber diese bis dato vorherrschende Hierarchie und so kam es, dass die Umwälzungen Europa nachhaltig veränderten.
Rauch: Ein Russlandroman über Liebe, Adel und Emanzipation im Schatten von Gesellschaftskritik und Sozialwandel der zaristischen Spätromantik: Ein ... Debatten im Baden-Baden des 19. Jahrhunderts
RATTATAN Set aus 6 stapelbaren Gartenstühlen mit Armlehnen, pulverbeschichtetem Stahlrahmen und Sitzfläche aus Polyethylen-Latten in Holzoptik – Adele – Taupe H6-K19R-0L5Q
Stühle ADELE stapelbar und leicht zu verstauen.
Pulverbeschichtete Stahlstruktur. Sitzfläche, Rückenlehne und Armlehnenverkleidung aus Polyethylen.
Modern und elegant im Stil, mit Holzlattenoptik, die die Rückenlehne verschönert.
Anders als herkömmliche Gartenstühle – einzigartig und vielseitig!
Ideal für jeden Außenbereich.
Adel und Bürgertum in Deutschland I: Entwicklungslinien und Wendepunkte im 19. Jahrhundert (Elitenwandel in der Moderne / Elites and Modernity, 1, Band 1)
Adel und Bürgertum in Deutschland I: Entwicklungslinien und Wendepunkte im 19. Jahrhundert (Elitenwandel in der Moderne / Elites and Modernity, 1, Band 1)
De Gruyter Adel und Bürgertum in Deutschland I A1001081539
Die historische Forschung hat bisher vor allem die beeindruckende Selbstbehauptung des deutschen Adels im 19. und frühen 20. Jahrhundert herausgearbeitet, und zwar in der Regel mit erkennbarem Unwillen. Der Abschied des Adels aus der Geschichte ging den Historikern nicht schnell genug. Dabei gibt es zahlreiche Gründe für ein solches Obenbleiben. Unter diesen besaßen die Orientierungs- und Verhaltensmuster des Bürgertums besonderes Gewicht. Wie in den meisten Ländern Westeuropas wurden auch in Deutschland die gesellschaftlichen Machtstrukturen dieser Zeit nicht von Adel oder Bürgertum, sondern von Adel und Bürgertum geprägt, in genau zu bestimmenden Mischungslagen. Die Bildung einer neuen Führungsschicht war seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ein gesamteuropäisches Problem. Dabei wurde der Adel bis ins 20. Jahrhundert hinein immer wieder zum Reservoir derjenigen Personen gezählt, aus welchem eine Elite, der "neue Adel", rekrutiert werden sollte. Die Bildung eines "neuen Adels" aus Adel und Bürgertum hatte in Deutschland seine Konjunkturen und Krisen. Mit dem Konzept "Elitenbildung" ist es möglich, die Adelsforschung aus stereotyp gewordenen Deutungsmustern zu lösen und die Beziehung zwischen Adel und Bürgertum, die im langen 19. Jahrhundert immer wieder neu ausgehandelt und ausprobiert wurde, in ihren Chancen, ihren Erfolgen und in ihrem Scheitern zu erforschen.
De Gruyter Oldenbourg Der Tod des Tyrannen A1018502937
Das nordthüringische Eichsfeld 1574/75: ein Mord an einem Förster; Täter ein unbeherrschter, dennoch von vielen als Söldner geschätzter Adeliger. In der Folge kommt es zum Prozess gegen diesen Adeligen, Barthold von Wintzigerode, und zu seiner Hinrichtung. Beides wird die Gemüter noch lange beschäftigen, im 19. Jahrhundert entfacht ein regelrechter Historikerstreit um die angemessene Interpretation. Alexander Jendorffs Fallstudie zeigt die schillernden Facetten von Adeligkeit und die sich verändernden Ansprüche des Adels in unterschiedlichen Jahrhunderten. Der Historikerstreit des 19. und 20. Jahrhunderts erweist sich als Kampf um die Interpretationshoheit über die eichsfeldische Landesgeschichte. Beide Seiten, die protestantischen Nachfahren und ein katholischer Pfarrer bedurften ihrer Interpretation der Vergangenheit, um sich in der Gegenwart zu behaupten.
Walter de Gruyter Adeligkeit, Katholizismus, Mythos, Fachbücher von Markus Raasch
Das Fachbuch "Adeligkeit, Katholizismus, Mythos" bietet eine umfassende Analyse der Adelsgeschichte in der Moderne, insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert. Es untersucht die Wechselwirkungen zwischen Adeligkeit und Katholizismus und beleuchtet, wie diese beiden Elemente das soziale und kulturelle Leben beeinflussten. Der Autor Markus Raasch und eine Gruppe von Nachwuchswissenschaftlern präsentieren neue Perspektiven, die sich mit den Werten, Einstellungen und Verhaltensweisen des Adels auseinandersetzen. Dabei wird auch das mythische Potenzial des Adels thematisiert, insbesondere in Bezug auf die Rolle von Religion und Mythos im Kontext des sozialen Aufstiegs und der Identität des Adels. Die Forschungsergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die private Lebensführung, das politische Handeln und die gesellschaftlichen Vorstellungen, die den Adel prägten. Dieses Buch ist eine bedeutende Ressource für alle, die sich für die Geschichte und die sozialen Dynamiken des Adels interessieren.