.....eigentlich hätte ich fünf Sterne vergeben da alles, angefangen von der Verarbeitung (äußerlich) bis hin zu den schier unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten gepaßt hat.Leider muß ich einen Stern abziehen. Nach erneuten Gebrauch viel mir beim ausziehen der einzelnen Stativsegmente ein Segment raus und ließ sich auch nicht wieder einsetzen so das es wieder im Auszugsanschlag hielt. Erst nachdem ich das Segment komplett demontiert hatte und die Einsätze neu eingesetzt hatte funktionierte alles wie es sollte. Dabei stellt sich mir die Frage wie lange....diese Verarbeitung der inneren Führungsteile auf die es eigentlich drauf ankommt sind qualitativ minderwertig. Die Führungsnuten sollten besser ausgearbeitet werden und statt Plastik sollte Teflon verwendet werden, das garantiert zum einen eine bessere Gleitfähigkeit und zum anderen eine höhere Lebensdauer.
Zunächst einmal möchte ich sagen dass ich zu diesem Thema schon lange einen Artikel in meinem Blog schreiben wollte und ich schon seit Jahren auf der Suche nach dem perfekten Stativ bin. Ob es das nun gibt sei mal dahingestellt, den ein perfektes Stativ würde so gut wie nichts wiegen und gleichzeitig eine Variable Arbeitshöhe von 0-3 Metern haben - somit klar etwas unrealistisch. Vor allem wenn man bedenkt das meine Kamer Ausrüstung gut 4 Kg wiegt.Aber jetzt mal zum Thema Carbon. Warum eigentlich Carbon und nicht Aluminium? Der erste Grund hierfür liegt auf jeden Fall auf der Hand. Carbon ist viel leichter wie Aluminium. Doch das ist nur einer von vielen Gründen. Der zweite in meinen Augen viel wichtigere Grund ist jedoch das Carbon wesentlich besser Vibrationen absorbiert und somit deutlich stabiler steht. Gleich vorne weg (bevor sich mein Mail Fach mit Beschwerden füllt). Es gibt auch sehr stabile Aluminiumstative, nur sind diese meist schwerer.Ein Hauptproblem bei Carbon Stativen ist jedoch das diese sehr teuer sind und man nur relativ wenige um Bereich unter 300€ bekommt. Das hat mehrere Gründe. Die Verarbeitung von Carbon ist nicht ganz so einfach, und letzten Endes ist ein Stativ nun mal ein Präzisionsartikel. Getestet habe ich mehrere verschiedene Stative im Preisbereich bis ca. 250€ ohne und mit Kopf. Aber jetzt mal zum Vanguard Alta Pro:Verarbeitung:Die Verarbeitung des Stativs ist absolut tadellos. Die Bestandteile die nicht aus Carbon sind (Haltestück, Mittelsäule, etc.) sind aus Aluminium gefertigt und machen einen sehr wertigen Eindruck. Die Carbon Bestandteile sind ebenfalls sehr wertig verarbeitet, was das Gesamtbild des Statives sehr gut aussehen lässt. Ich persönlich muss sagen dass ich als Vergleich ein Gitzo heranziehen würde. Die Verarbeitung ist gleich gut, wenn auch das Gitzo gewinnt weil doch einige Teile mehr noch mit höherwertigen Materialen verbaut sind. Des Weiteren sind die Anbauteile bei Gitzo etwas besser Verarbeitet, aber das hat dann seinen Preis.Stabilität:Zunächst mal muss man sagen das dieses Stativ gegenüber seiner Mitbewerber einen entscheidenden Vorteil hat. Es ist höher. Die meisten Stative unter 300€ mit Carbon-Beinen verfügen nur mit gutem Willen und der Mittelsäule über eine Arbeitshöhe von 170m+ das ist hier anders. Das Vanguard Stativ ist in jedem Aufbau sehr stabil und kann durch die Schaubverschlüsse schnell und einfach Auf- bzw. Abgebaut werden.Die größten Bedenken bezüglich der Stabilität hatte ich wegen des
Dieses Stativ gefällt mir endlich mal richtig gut! Super Verarbeitung und schön leicht! Gerade bei weiteren Wanderungen macht sich die leichte Bauweise bezahlt. Ich würde mir dieses Stativ jeder zeit wieder kaufen.
das Stativ verspricht viel - hält noch mehr als erwartet. Absoluter Kauf-Tipp! Sehr schnell verstellbar und stabil genug für schwere Objektive!
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