Gigabit? Auf dem Papier... und weitere Kinderkrankheiten, die bestehen und nerven.
Ich habe dieses NAS nun seit einer Woche und kann leider nur davon abraten. Die Übertragungsgeschwindigkeit von und auf das NAS liegt bei ca. 15 MB/Sekunde und das bei 1.000 MBit-Anschluss sowohl von PC als auch von NAS. Ich habe viel Zeit in die Fehlersuche verschwendet, aber der Fehler scheint an diesem NAS zu liegen. Wenn ich meinen PC und mein Laptop exakt gleich anschließe (also nur das Netzwerkkabel von dem NAS in den Laptop einstecke) und hier Daten hin und her schicke, dann erreiche ich knapp 100 MB/Sekunde, also mehr als das 8-fache, was ja Gigabit entsprechen würde. Laut Fritzbox sei aber auch das NAS mit 1.000 MBit (1 Gigabit) verbunden.
Da das Kabel und auch der Anschluss an der Fritzbox nicht die Ursache sein können (auch noch andere Kabel, Anschlüsse getestet) muss der Fehler an dem NAS liegen.
Der Lüfter des NAS beginnt ab einer bestimmten Temperatur der Festplatte zu arbeiten, was ja sinnvoll ist, ist aber dann verhältnismäßig laut. Selbst das würde auch nicht stören, wenn er denn dann auch wieder aufhören würde... Aber selbst, wenn die Festplatte sich abgeschaltet hat, dreht und dreht sich der Lüfter ewig weiter (vielleicht erübrigt sich das ja dann, wenn der Lüfter dann irgendwann aufgrund des Dauerbetriebs defekt ist, aber ob das wirklich so gewollt ist?).
Außerdem verliert der Medienserver (DLNA) nach einem Neustart seine Konfiguration (wenn das NAS ständig laufen würde, wäre das ja auch kein großes Problem, aber das ist wie oben bereits beschrieben, dank dem fehlerhaften Lüftermanagement ja nicht möglich).
Gut, dass ich nicht den vollen Preis für das Teil gezahlt habe, so kann man wenigstens die Festplatte für ein richtiges NAS noch verwenden.
Wer mit den beschriebenen Mängeln kein Problem hat, kann gerne zugreifen, aber ich kann davor nur abraten!