Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Adele-19
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
BoD - Books on Demand Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat (Großdruck) A1053925124
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Gustave Caillebotte, Porträt eines Schuljungen, 1879. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
BoD - Books on Demand Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat A1060560119
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie der Autorin versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloss Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schlossgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat A1060560390
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie der Autorin versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloss Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen veröffentlicht sie 1876 ¿ ermutigt von Franz Grillparzer ¿ den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schlossgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
The Kills kündigen ihr sechstes Studioalbum "God Games" an, das am 27. Oktober bei Domino erscheint. Auf den 12 Tracks von "God Games" stoßen Alison Mosshart und Jamie Hince in neue klangliche Gefilde vor, ohne dabei die für die Band typische Bravour zu verlieren. Nach der Doppelsingle "New York/LA Hex" vom Juli 2023 wird die Albumankündigung am 30. August von der Single "103" begleitet. Während "LA Hex" seinen Blick auf die emotionalen und zwischenmenschlichen Realitäten des modernen Lebens in Los Angeles richtete, beleuchtet "103" (Fahrenheit) die brutale Realität der beängstigenden Unbewohnbarkeit der Stadt durch die Linse eines dunklen, verdrehten Liebesliedes - Mosshart singt schneidende Texte wie "stick with me under the last palm tree / and sip a little water from the dirty fountain meant to be / the sum of it all". "God Games" konzentriert sich auf das ursprüngliche Call-and-Response zwischen Mossharts ganzkörperlicher Stimmkatharsis und Hince' schwadronierendem, guillotine-glatten Gitarrenspiel. Sie haben den typischen Sound der beiden erweitert und sich entschieden, aus neuen Perspektiven zu schreiben. Zum ersten Mal hat das Duo hauptsächlich auf dem Klavier geschrieben und innovative Elektronik- und Bläsertexturen, eine kristallklare Produktion und zutiefst menschliche Texte sowie eine Zusammenarbeit mit dem Compton Kidz Club Choir bei "LA Hex" und "My Girls My Girls" einbezogen. Die Arbeit am Album begann 2019 und das Duo zog in eine alte Kirche, um das Album mit dem Academy®- und GRAMMY®-Award-prämierten Produzenten Paul Epworth [Adele, Paul McCartney] aufzunehmen, der 2002 ihr allererster Soundmann war. Formate: - CD im Jewel Case inkl. Booklet - Schwarzes Vinyl inkl. 16-seitigem Booklet und Downloadkarte Tracklist CD: 01. New YorK (04:04), 02. Going To Heaven (3:48), 03. LA Hex (03:14), 04. Love And Tenderness (02:40), 05. 103 (04:05), 06. My Girls My Girls (03:38), 07. WasterpiecE (03:11), 08. Kingdom Come (03:19), 09. God Games (02:25), 010. Blank (02:27), 11. Bullet Sound (03:47), 12. Better Days (02:47)
BoD - Books on Demand Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein A1030902668
Marie von Ebner-Eschenbach: Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein. Zwei Erzählungen Die beiden »Freiherren von Gemperlein« machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle »Ein Spätgeborener« ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht. Ein Spätgeborner: Erstdruck: In: Erzählungen. Stuttgart (J. G. Cottasche Buchhandlung) 1875. Die Freiherren von Gemperlein: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 8. Jg., 1879; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Ebhardt) 1881. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: August Macke, Männer auf der Terasse am See, 1914. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein A1037837467
Marie von Ebner-Eschenbach: Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein. Zwei Erzählungen Die beiden "Freiherren von Gemperlein" machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle "Ein Spätgeborener" ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht. Ein Spätgeborner: Erstdruck: In: Erzählungen. Stuttgart (J. G. Cottasche Buchhandlung) 1875. Die Freiherren von Gemperlein: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 8. Jg., 1879; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Ebhardt) 1881. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: August Macke, Männer auf der Terasse am See, 1914. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
BoD - Books on Demand Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat (Großdruck) A1053925075
Marie von Ebner-Eschenbach: Der Vorzugsschüler / Der Herr Hofrat. Zwei Erzählungen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Zwei späte Novellen der Autorin, die feststellte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Der Vorzugsschüler: Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, 97. Bd., 1898; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 8. Bd., Berlin (Gebrüder Paetel) 1901. Der Herr Hofrat: Entstanden: 1912. Erstdruck: In: Stille Welt. Erzählungen, Berlin (Gebrüder Paetel) [1915]. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956¿1958. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Gustave Caillebotte, Porträt eines Schuljungen, 1879. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Henselowsky u. Boschmann Meine Erlebnisse als Bergarbeiter im Ruhrgebiet 1923 A1045345934
So atemlos, wie sich der erste Arbeitstag des "Freiwilligen Stenbock" hinter der Kohlenschaufel gestaltet, so atemlos legt man dieses Buch nach der Lektüre beiseite. Dabei hat man doch "nur" (erneut) ein Buch über den Bergbau gelesen. Kann denn so etwas überhaupt noch Spannung erzeugen? Bei allen Vor-Urteilen gegenüber dieser Gattung: Es kann. Vielleicht liegt der Grund darin, daß Graf Alexander Stenbock-Fermor (1902-1972) als gänzlich Fremder in das Ruhrgebiet kam. Sowohl der Bergbau als auch die Landschaft waren ihm bis dahin völlig unbekannt. So liest sich sein Bericht streckenweise tatsächlich wie ein Abenteuer-Buch, als Aufzeichnung einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Welt. Stenbock-Fermor selbst kam aus einer ganz anderen Welt. Mütterlicherseits aus russischem Fürstengeschlecht und väterlicherseits aus ältestem schwedischen Adel stammend, wurde er auf Schloss Nitau bei Riga geboren. Er besuchte ein Internat in Thüringen, beteiligte sich als junger Freiwilliger der Baltischen Landeswehr "begeistert" an den Kämpfen gegen die Rote Armee (1918/19), emigrierte mit seinen Eltern nach Mecklenburg in Deutschland (1920), wo er nach dem Abitur ein Ingenieurstudium begann. Als mittelloser Student entschied sich Stenbock-Fermor Ende 1922 schließlich, ein Jahr lang sein Brot als Bergmann zu verdienen, "als Proletarier unter Proletariern": im Ruhrgebiet, diesem "Lande ohne Seele, ohne Himmel und Schönheit", in Hamborn, wobei er nie zuvor "eine reiz- und seelenlosere Stadt" sah, auf der Schachtanlage Friedrich Thyssen IV. Dieses eine Jahr, dieses eine Jahr als Schlepper unter Tage, sollte das weitere Leben und Schaffen Stenbock-Fermors nachhaltig verändern. Zum einen begründete sein fünf Jahre später erschienenes Buch "Meine Erlebnisse als Bergarbeiter" seinen Weg als freier Schriftsteller, nachdem er sich zuvor in verschiedenen anderen Berufen versucht hatte (Journalist, Buchhändlerlehrling, Bibliothekar, Verlagsgehilfe). Zum zweiten lösten seine unmittelbaren Erfahrungen mit der Welt der Arbeit eine ideologische Umkehr aus. "Da fiel denn mein altes schönes Weltbild ziemlich kläglich zusammen", räumte Stenbock-Fermor später ein. Wie der Widerspruch es wollte, wurde aus dem überkommenen Weißgardisten ein überzeugter Rotgardist, Mitglied der Kommunistischen Partei (KPD) und des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS), kurz: "Der rote Graf", wie später die aus dem Nachlass publizierte Autobiographie Stenbock-Fermors heißt (1973). Aus dem Nachwort von Dirk Hallenberger
Henricus - Edition Deutsche Klassik Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum (Großdruck) A1063043523
Marie von Ebner-Eschenbach: Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum. Drei ErzählungenLesefreundlicher Großdruck in 16-pt-SchriftDrei Erzählungen aus den »Neuen Dorf- und Schloßgeschichten«, die 1886 erschienen.Großformat, 210 x 297 mmBerliner Ausgabe, 2022Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Theodor BorkenDer gute Mond: Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann) 29. Jg., 1884/85, Bd. 57; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886.Er laßt die Hand küssen: Erstdruck: In: Vom Fels zum Meer, 5. Jg., 1885/86; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886.Ihr Traum: Erstdruck: In: Deutsche Dichtung, 3. Jg., 1887/88; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 4. Band, Berlin (Gebrüder Paetel) 1893.Textgrundlage sind die Ausgaben:Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958.Umschlagabbildung: Salomon Rombouts, Straßenszene im Dorf, 2. Hälfte des 17. JahrhundertsGesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbHÜber die Autorin:1830 als Freiin von Dubsky auf Schloss Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schlossgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Campus Die Mätresse, der Fürst und die Macht A1000280191
Höfische Mätressen zwischen Mythos und MachtSChristina Wilhelmina von Grävenitz (1685-1744), die Mätresse Herzog Eberhard Ludwigs von Württemberg, war schon zu Lebzeiten keine Unbekannte: Am 13. November 1707 hatte der Herzog öffentlich eingestanden, mit dem Fräulein von Grävenitz verheiratet zu sein und damit in Bigamie zu leben, war er doch bereits 1697 mit der badischen Prinzessin Johanna Elisabetha eine Ehe eingegangen. Die Ehe mit Wilhelmina wurde annulliert - womit die Affäre allerdings keineswegs beendet war. Wilhelmina ging eine Scheinehe mit dem würtembergischen Landhofmeister Johann Franz Ferdinand von Würben ein und blieb dadurch nicht nur am Hof, sondern erlangte sogar eine sichere Position. Fast ein Vierteljahrhundert spielte die Gräfin von Würben eine bedeutende gesellschaftliche Rolle am würtembergischen Hof und übte politischen Einfluss aus. Es gelang ihr, die aus niederem mecklenburgischem Adel stammte, in dieser Zeit außerdem, zur Reichsgräfin erhoben zu w erden und mehrere Herrschaften in ihren Besitz zu bringen, so dass sie beträchtlichen Vorteil aus ihrer Beziehung zum würtembergischen Herzog zog. Die Gräfin von Würben gehörte damit zum kleinen Kreis jener Frauen, die an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts zu Einfluss und Macht kamen. Sybille Oßwald-Bargende untersucht in ihrer in der Campus Reihe "Geschichte und Geschlechter" erschienenen Studie die Möglichkeiten von weiblicher Macht in patriarchalen gesellschaftlichen Strukturen am Beispiel höfischer Mätressen. Anhand der Fallstudie Christina Wilhelmina von Grävenitz geht die Autorin der Frage nach, was eine Mätresse war und welche Macht sie tatsächlich besaß. Im Rückgriff auf die von Norbert Elias entwickelte Figurationsanalyse rekonstruiert die Autorin Umfeld, Position und Beziehungen der Mätresse in der höfischen Gesellschaft. Daraus ergeben sich die drei Hauptkapitel der Studie. Im ersten Teil wird die höfische Gesellschaft des Herzogtums Württemberg zu Beginn des 18. Jahrh underts vorgestellt, ihr Kräftefeld untersucht und ihre Funktionsweisen beleuchtet. Im zweiten Teil wird die Position der Mätresse eingehender betrachtet und ihre Entwicklung verfolgt. Im dritten Teil werden die besonders prägenden Beziehungen der Christina Wilhelmina von Grävenitz analysiert: die zum Herzog Eberhard Ludwig, zu Herzogin Johanna Elisabetha und zu ihrem Bruder Friedrich Wilhelm von Grävenitz. Während die ältere Kulturgeschichte der Höfe, wie sie im 19. Jahrhundert geschrieben wurde, meist das Zerrbild der Mätressen als sittenlosen und machtbesessenen "Liebesdienerinnen" zeichnete, zeigt diese Studie die Bedingungen auf, unter denen Frauen im Absolutismus an politischer und sozialer Macht partizipieren konnten.
GRIN Das intertextuelle Phänomen des Mopses im Kontext der Schwäbischen Dichterschule A1042164303
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,7, Universität Hildesheim (Stiftung) (Deutsche Sprache und Literatur), Veranstaltung: Vom Tendenzbären zum geistigen Schmuggelgut. Heinrich Heines Versepen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht die Literatur Heinrich Heines auf mythologische Bezüge oder durch Intertextualität vielschichtige beziehungsweise -deutige Figuren mit den Charakterzügen der Gegner. Brauweiler betitelt diese Dichtkunst als Heines charakteristisches bedeutungsträchtiges "literarisches Schießpulver" oder auch "Richtschwert". Daher möchte ich diesen Aspekt in meiner Hausarbeit aufgreifen und facettenreich präsentieren. "Atta Troll" als Beispiel für eine solche Konstellation wird hinsichtlich des Forschungsthemas nur beschränkt analysiert.Nach Ansichten Tonellis zählt "Atta Troll. Ein Sommernachtstraum" (Titelanlehnung an Shakespeare) zu den bedeutsamsten politischen Dichtungen des 19. Jahrhunderts. Der Text wurde im Zeitraum 1841 bis 1843 verfasst und unterzog sich bis zur Publizierung in der "Zeitung für die elegante Welt" zahlreicher Änderungen und Hinzufügungen. "Der Autor selbst betrachtete das Epos als ein gelungenes Werk, das er einen grillenhaften Mitsommernachtstraum nannte". Angeregt wurde Heine vermutlich durch eine Reise in die Pyrenäen sowie dem Buch "Vie privée et publique des animaux" von P. J. Stahl. Innerhalb 27 Capita wird die Geschichte eines Bären dargelegt, welcher früher in der eben genannten Gebirgskette lebte, aber anschließend das melancholische Leben mit seiner Geliebten Mumma als Tanzbär ertragen muss. Er gehört einem Bärenführer, der zunächst Mönch war, dann Räuberhauptmann und später Soldat bei Don Carlos wurde. Nach der militärischen Niederlage seiner Partei muss er wie schon erwähnt sein Brot bei Vorführungen verdienen. Tonelli interpretiert Atta Troll als Prototyp eines republikanisch und nationalistisch gesinnten deutschen Radikalen (ohne linken kommunistischen Gedankenguts). Das Tier kann sich jedoch im ersten Caput aus seinem (politischen) Gefängnis befreien und alleine vom Dorfplatz des französischen Ortes Cauterets flüchten.Gerade jene vielschichtigen teilweise auch polemischen Botschaften kennzeichnen das vorliegende Schriftgut als Zeitgedicht mit kritisch satirischem Topos. Speziell der Tanzbär war bereits ein übliches Motiv der Fabeldichtung des späten 18. Jahrhunderts. Schon Gellert und auch Lessing nutzen ihn, um die Moralvorstellung zu thematisieren. Er sollte eine Allegorie zu den, vom Adel geknechteten, Bürgern bilden. Grundlegend besteht eine lange Tradition an europäischen Tierepen, welche eine didaktische gesellschaftskritische Korrektur anregen.
GRIN Frauen im Kunstbusiness gestern und heute A1017417216
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: sehr gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Frauen- und Geschlechterforschung im Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist ein anerkanntes Faktum,daß Kunst und Künstlern allgemein in unserer Gesellschaft (zu)wenig Stellenwert beigemessen wird. Dieses soziale und gesellschaftliche Stigma trifft Frauen am härtesten, tragen sie doch oft die zusätzliche Bürde von Familie und Haushalt- die damit verbundene Erwartungshaltung der Gesellschaft von der perfekten Frau UND Künstlerin- der sie zu genügen haben. Zudem hält sich das noch aus dem Mittelalter stammende Vorurteil, Frauen entsprächen dem Ideal des Genies nicht, hartnäckig- d.h sie könnten a priori keine gesellschaftlich und künstlerisch respektable (oder als "genial" empfundene )Arbeit abliefern.Zieht man dabei allerdings in Betracht, daß diese simplen, "femininen" , imperfekten Zugänge oft gerade durch starke soziale, erzieherische und finanzielle Restriktionen bedingt waren und Frauen sich durch die Jahrhunderte ihre eigenen, oft verwinkelten Zugänge zur Kunst schaffen mussten, erstaunt die extrem hohe Qualität der Werke, auf die ich man v.a. im bildnerischen Bereich immer wieder stößt, zutiefst.Auf eine Periode relativer Akzeptanz zumindest von adeligen Frauen in den Künsten in der Antike folgten (je nach künstlerischer Disziplin) Zeiten fast gänzliches Ausschlusses dermeisten Frauen aus der Kunst in Mittelalter und der Neuzeit.Produzierende Frauen waren abwechselnd als eingebildet, bizarr, wundersam, Einzelereignis, Wilde, anrüchig oder ähnliches gesehen worden- wollten sie dies umgehen, mussten sie noch perfekter als Ehefrau denn als Künstlerin sein. Einen starken Aufschwung erlebten Künstlerinnen- unabhängig von der Kunstsparte- mit Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts.Zur Zeit Valie Exports war es damit ein Hauptanliegen des aufkeimenden Feminismus, die Vorurteile und gesellschaftlichen Barrieren in Bezug auf weibliche Kunstproduktion abzubauen.Diese Arbeit bietet im folgenden Kapitel 2 einen kurzen Überblick über die Frauengeschichte in der Kunst mit Fokus auf bildender Kunst und Musik. Kapitel 3 befasst sich daraufhin mit einem exemplarischen Abriß der Vita zweier Künstlerinnen, namentlich Artemisia und Valie Export, sowie einem Exkurs zur Rolle der Frauen als "Enabler" der Kuünste im Sinne eines Mäzeninnentums.Darauf folgt eine Übersicht über die aktuelle Situation weiblicher Künstlerinnen in der Steiermark, sowie in einem weiteren Kapitel eine Beschreibung relevanter Förderinitiativen. Abgerundet wird dies durch ein Interview mit einer steirischen Galeristin zum Thema Frau in der Kunst.
GRIN Das Verhältnis von Mensch, Natur und Religion in der Lyrik Lamartines A1021257794
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Französische Philologie - Literatur, Note: 2,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Seminar: Die französische Lyrik der Romantik , Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts setzt sich die Romantik in Frankreich durch und löst die Epoche der Aufklärung und des Klassizismus ab. Mit dieser literarischen Bewegung erlebt die Lyrik in Frankreich erstmals seit der Renaissance wieder eine Blütezeit. Zu den herausragenden Personen der französischen Romantik gehört Alphonse de Lamartine. Er war Politiker und Dichter, ein Adeliger, der sich für die Demokratie einsetzte, ein Mann des Handelns in seiner diplomatischen und politischen Laufbahn, aber auch jemand, der Muße und Lebensgenuss zu schätzen wusste. Aufgrund seiner Erziehung fühlte er sich zur katholischen Kirche gehörig. Er neigte sich jedoch mehr und mehr einem Deismus voltairscher Art zu, der die Präsenz Gottes in der Natur sucht und findet. Als Dichter steht Lamartine am Beginn der französischen Romantik. Die Entdeckung und Bedeutung des "Ich", ein wesentlicher Charakterzug der Romantik, die Beschreibung persönlicher Gefühle und Befindlichkeiten, sowie der Bezug des Menschen zur Natur spiegelt sich in der Lyrik des Dichters wider. Seine im Jahre 1820 veröffentlichte Gedichtsammlung Méditations poétiques macht Lamartine zu einem der erfolgreichsten und bedeutendsten Dichter der französischen Romantik. In der vorliegenden Seminararbeit werde ich Lamartines Auffassung zur Naturerfahrung und der Empfindsamkeit des lyrischen Ichs, seine Einstellung zur Gesellschaft und seine Religiosität und Charakteristika seiner Poetik anhand von vier Gedichten aus den Meditations Poétiques (1820) und einem Gedicht aus den Nouvelles méditations poétiques (1823) verdeutlichen. Zu Beginn werde ich in Kapitel 2 versuchen den Begriff romantisme auf der Grundlage von Primär- und Sekundärliteratur zu definieren. Hierbei werde ich v. a. auf die Entstehung der Romantik in Frankreich sowie deren wichtigste Vertreter eingehen. Es folgt eine Biographie von Lamartine, die für die im Anschluss folgende Gedichtanalyse relevant ist. Das vierte Kapitel bildet den Hauptteil dieser Arbeit. Zunächst werde ich die Meditations poétiques kurz vorstellen und die Auswahl der Gedichte für die anschließende Interpretation begründen. Anschließend werde ich in den Gedichten Le Lac, Le Vallon, L'Isolement, L'Immortalité und Le Poète Mourant primär auf das Verhältnis von Mensch, Natur und Religion eingehen. Im Schlussteil erfolgt als Fazit eine Würdigung der Poesie Lamartines mit einigen Anmerkungen zur Rezeption seines lyrischen Werkes in seiner Zeit.
The Kills kündigen ihr sechstes Studioalbum "God Games" an, das am 27. Oktober bei Domino erscheint. Auf den 12 Tracks von "God Games" stoßen Alison Mosshart und Jamie Hince in neue klangliche Gefilde vor, ohne dabei die für die Band typische Bravour zu verlieren. Nach der Doppelsingle "New York/LA Hex" vom Juli 2023 wird die Albumankündigung am 30. August von der Single "103" begleitet. Während "LA Hex" seinen Blick auf die emotionalen und zwischenmenschlichen Realitäten des modernen Lebens in Los Angeles richtete, beleuchtet "103" (Fahrenheit) die brutale Realität der beängstigenden Unbewohnbarkeit der Stadt durch die Linse eines dunklen, verdrehten Liebesliedes - Mosshart singt schneidende Texte wie "stick with me under the last palm tree / and sip a little water from the dirty fountain meant to be / the sum of it all". "God Games" konzentriert sich auf das ursprüngliche Call-and-Response zwischen Mossharts ganzkörperlicher Stimmkatharsis und Hince' schwadronierendem, guillotine-glatten Gitarrenspiel. Sie haben den typischen Sound der beiden erweitert und sich entschieden, aus neuen Perspektiven zu schreiben. Zum ersten Mal hat das Duo hauptsächlich auf dem Klavier geschrieben und innovative Elektronik- und Bläsertexturen, eine kristallklare Produktion und zutiefst menschliche Texte sowie eine Zusammenarbeit mit dem Compton Kidz Club Choir bei "LA Hex" und "My Girls My Girls" einbezogen. Die Arbeit am Album begann 2019 und das Duo zog in eine alte Kirche, um das Album mit dem Academy®- und GRAMMY®-Award-prämierten Produzenten Paul Epworth [Adele, Paul McCartney] aufzunehmen, der 2002 ihr allererster Soundmann war. Formate: - CD im Jewel Case inkl. Booklet - Schwarzes Vinyl inkl. 16-seitigem Booklet und Downloadkarte Tracklist CD: 01. New YorK (04:04), 02. Going To Heaven (3:48), 03. LA Hex (03:14), 04. Love And Tenderness (02:40), 05. 103 (04:05), 06. My Girls My Girls (03:38), 07. WasterpiecE (03:11), 08. Kingdom Come (03:19), 09. God Games (02:25), 010. Blank (02:27), 11. Bullet Sound (03:47), 12. Better Days (02:47)
BoD - Books on Demand Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein A1030902675
Marie von Ebner-Eschenbach: Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein. Zwei Erzählungen Die beiden »Freiherren von Gemperlein« machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle »Ein Spätgeborener« ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht. Ein Spätgeborner: Erstdruck: In: Erzählungen. Stuttgart (J. G. Cottasche Buchhandlung) 1875. Die Freiherren von Gemperlein: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 8. Jg., 1879; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Ebhardt) 1881. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: August Macke, Männer auf der Terasse am See, 1914. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein A1037837455
Marie von Ebner-Eschenbach: Ein Spätgeborner / Die Freiherren von Gemperlein. Zwei Erzählungen Die beiden "Freiherren von Gemperlein" machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle "Ein Spätgeborener" ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht. Ein Spätgeborner: Erstdruck: In: Erzählungen. Stuttgart (J. G. Cottasche Buchhandlung) 1875. Die Freiherren von Gemperlein: Erstdruck: In: Die Dioskuren, Wien, 8. Jg., 1879; erste Buchausgabe in: Neue Erzählungen, Berlin (Ebhardt) 1881. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: August Macke, Männer auf der Terasse am See, 1914. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Hofenberg Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum A1037837500
Marie von Ebner-Eschenbach: Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum. Drei Erzählungen Drei Erzählungen aus den "Neuen Dorf- und Schloßgeschichten", die 1886 erschienen. Der gute Mond: Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann) 29. Jg., 1884/85, Bd. 57; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Er laßt die Hand küssen: Erstdruck: In: Vom Fels zum Meer, 5. Jg., 1885/86; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Ihr Traum: Erstdruck: In: Deutsche Dichtung, 3. Jg., 1887/88; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 4. Band, Berlin (Gebrüder Paetel) 1893. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Salomon Rombouts, Straßenszene im Dorf, 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
BoD - Books on Demand Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum A1030761717
Marie von Ebner-Eschenbach: Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum. Drei Erzählungen Drei Erzählungen aus den »Neuen Dorf- und Schloßgeschichten«, die 1886 erschienen. Der gute Mond: Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann) 29. Jg., 1884/85, Bd. 57; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Er laßt die Hand küssen: Erstdruck: In: Vom Fels zum Meer, 5. Jg., 1885/86; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Ihr Traum: Erstdruck: In: Deutsche Dichtung, 3. Jg., 1887/88; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 4. Band, Berlin (Gebrüder Paetel) 1893. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Salomon Rombouts, Straßenszene im Dorf, 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Grafik, Druck, Note: 1,3, Universität Konstanz, Veranstaltung: Analyseübung Goya, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis heute gilt der spanische Maler und Grafiker Francisco José de Goya (1746-1828) als einer der Künstler am Übergang des 18. zum 19. Jahrhunderts und setzte mit seinen Werken moderne Maßstäbe für die gesamte europäische Kunstwelt. Sein Gesamtwerk reicht von der Hofmalerei bis hin zu privat angefertigten Aquatinta-Radierungen, die von hoher Qualität zeugen und das Kunstpublikum bis in das heutige Jahrhundert faszinieren und beschäftigen.In seiner Zeit am spanischen Hof ab 1786 fertigte Goya zahlreiche Porträts adeliger Auftragsgeber an. Von der Porträtmalerei allerdings entfernt er sich in seinen sogenannten Caprichos (span. "Launen"): die dargestellten Figuren sind Archetypen, die auf die gesamte Gesellschaft bezogen werden können. Diese wirken ebenso wie die dargestellten Situationen nur auf den ersten Blick "normal" und "alltäglich". Goya kratzt mit seinen satirischen Motiven unter der Oberfläche des Menschen und zeigt verborgene Laster. Goya bewirbt seine Caprichos am 6. Februar 1799 mit einer Zeitungsannonce. Die Zielsetzung der Caprichos "ist didaktischer und moralisierender Natur. Der Künstler erläuterte, daß er sich die Aufgabe gestellt habe, aus der Masse der in jeder bürgerlichen Gesellschaft verbreiteten Torheiten und Fehler, aus den durch Brauchtum, Unwissenheit oder Eigennutz gutgeheißenen Vorurteilen und Lügen jene auszuwählen, die sich am ehesten bloßstellen ließen und der schöpferischen Phantasie des Künstlers den weitesten Raum boten. Er wolle unsere Augen öffnen und unsere Entrüstung wecken. Die Absicht der Platten stimmt daher vollkommen mit den Zielen der Aufklärung überein, das Böse durch Belehrung und Erziehung auszurotten." Ziel der Arbeit soll es sein, anhand von Capricho 2 ("El si pronuncian y la mano alargan Al primero que llega") und Capricho 6 ("Nadie se conosce") aufzuzeigen, wie Goya mit der Wahrnehmung des Betrachters spielt und diesen gezielt in seine Werke einarbeitet. Desweiteren soll beleuchtet werden, wie er auf die Vorstellungen, die jeder Betrachter mit sich bringt, in seinen Bilder reagiert. Die zu untersuchenden Caprichos stehen ganz am Anfang des Zyklus, welcher insgesamt 80 Aquatinta-Radierungen umfasst. Die ersten Darstellungen, von Capricho 2 ("El si pronuncian y la mano alargan Al primero que llega") bis hin zu Capricho 36 ("Mala Noche"), sind noch recht dicht an der der Genremalerei und zeigen somit zwar alltägliche, aber auf den zweiten Blick doch absonderliche Situationen. [...]
Hofenberg Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum A1037837511
Marie von Ebner-Eschenbach: Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum. Drei Erzählungen Drei Erzählungen aus den "Neuen Dorf- und Schloßgeschichten", die 1886 erschienen. Der gute Mond: Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann) 29. Jg., 1884/85, Bd. 57; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Er laßt die Hand küssen: Erstdruck: In: Vom Fels zum Meer, 5. Jg., 1885/86; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Ihr Traum: Erstdruck: In: Deutsche Dichtung, 3. Jg., 1887/88; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 4. Band, Berlin (Gebrüder Paetel) 1893. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Salomon Rombouts, Straßenszene im Dorf, 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.