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Calvendo Kurzhaarcollies (hochwertiger Premium Wandkalender 2026 DIN A2 hoch), Kunstdruck in Hochglanz A1075370958
Calvendo Kurzhaarcollies (hochwertiger Premium Wandkalender 2026 DIN A2 hoch), Kunstdruck in Hochglanz A1075370958
Einst waren Collies Hütehunde im schottischen Hochland, doch nachdem sie im 19. Jahrhundert vom Adel entdeckt wurden, entwickelten sie sich im Laufe der Zeit zu Begleitern in allen Lebenslagen. Für einen Collie ist es das Größte, seine Menschen zu begleiten. Während der Langhaarcollie zeitweise zu großer Popularität gelangte, blieb sein kurzhaariges Gegenstück weitgehend unbekannt. Der Kurzhaarcollie begeistert durch sein Erscheinungsbild von großer Eleganz und Schönheit und sein sanftes und dennoch temperamentvolles Wesen Liebhaber in aller Welt. Dieser Terminplaner begleitet Sie mit Fotografien wunderschöner Rassevertreter durch das Jahr. Premium Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. Damit die Papierbogen glatt an der Wand hängen, hat dieser hochwertige Kalender innovative Einstecktaschen. Sie schützen die großen Blätter vor Luftfeuchte-Effekten. Papier ist ein natürliches Material. Die Fasern reagieren auf Raumklimaschwankungen. Die Einsteckecken sollten daher nicht entfernt werden. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen, daher setzen wir auf Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) mit hochwertigen Materialien. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite stabiler Papprücken hinten 1 transparente Schutzfolie Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen:Januar: Felan Februar: Jack Mack's Welpe März: Finn und Felan April: Mila Mai: Loki Juni: Felan Juli: Finn August: Anton und Mila September: Amy und Charlotte Oktober: Lane November: Sam Dezember: Felan PREMIUM-LINIE - Brillanter Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven, Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. QUALITÄT - edle Materialien, stabile Rückwand mit 2 innovativen Einstecktaschen für eine optimale Präsentation an der Wand. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Mit Kurzhaarcollies durch das Jahr! von Autor(in): Laura Längsfeld
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Hofenberg Das Gemeindekind A1037830840
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Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Das Gemeindekind A1033871979
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin Das Gemeindekind A1033871979
Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Junger Mann mit Kornblume, 1890. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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GRIN Eine neue Macht: Franken als Politiker in München im 19. Jahrhundert A1005653217
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Landesgeschichte), Veranstaltung: Die Entstehung eines Königreichs - Das Königreich Bayern im 19.Jhd., Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Mit der Entstehung des Königreichs Bayern ist vor allem eine enorme Gebietsvergrößerung verbunden. Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803, Napoleons Bemühungen Bayern als schlagkräftigen Mittelstaat im europäischen Machtkosmos zu etablieren und der Wiener Kongress im Jahre 1814 ließ Bayerns Fläche in beträchtlichem Maße anwachsen. Dabei entstand ein Gebiet mit erheblichem Strukturgefälle und mit sehr gegensätzlichen Traditionen. Die sogenannte ¿ Revolution von oben¿, angeführt durch den allmächtigen Minister Montgelas, nahm zunächst keinerlei Rücksicht auf althergebrachte Rechte, Privilegien, Mentalitäten, Befindlichkeiten, auf kommunale Autonomien oder konfessionelle Verhältnisse, wenn es darum ging die altbayerischen mit den neubayerischen Gebieten zu vereinen. Es war jedoch offensichtlich, dass dem äußeren Zusammenschluss auch eine politische und soziale Integration der neuen Untertanen folgen musste, wollte man die Stabilität und den Frieden im Königreich dauerhaft erhalten. Im Folgenden soll es vor allem um die Einbindung der Franken in das politische Geschehen Bayerns gehen. Einer der Schwerpunkte dieser Arbeit liegt hierbei beim Beamtentum. Erstens soll untersucht werden in welchem Maß die fränkischen Beamten in den Dienst des bayerischen Königs übernommen wurden. Zweitens gilt es zu erklären, warum sich im Laufe der Zeit sogar eine Art fränkische Dominanz innerhalb der Verwaltung einstellte. Während bei dieser Betrachtung der gesamte Existenzzeitraum des bayerischen Königreichs, also von 1806 bis 1918, einbezogen wird, soll es im zweiten Abschnitt der Hausarbeit nur um die Zeit von 1818 bis 1848 gehen. Hierbei soll die Rolle Frankens in der Ständeversammlung betrachtet werden. Die Verfassung von 1818 eröffnete der bayerischen Bevölkerung erstmals politische Partizipationsmöglichkeiten und dem mediatisierten Adel ein neues Betätigungsfeld. Besonders fränkische Abgeordnete verstanden dieses Forum für sich und für ihre Anliegen zu nutzen. Im Folgenden soll der Anteil der fränkischen Landtagsmitglieder dargestellt und ihr Einfluss auf die Arbeit im Parlament untersucht werden.
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BoD - Books on Demand Meine Kinderjahre A1035454608
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Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Kinderjahre Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 123 und 124, 1904/05; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1906. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Victor Borisov-Musatov, Gutshaus, 1903. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Epubli Die Salpeterer A1069952830
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Die Freiheitsbewegung der Salpeterer im Hotzenwald, die im 18. und 19. Jahrhundert, von sich reden machten. Es handelt sich dabei um die freie Grafschaft Hauenstein, die an die 1000 Jahre bestand und erst 1806, durch die Willkür Napoleons, aufhörte zu existieren. Es handelt sich dabei um ein Gebiet von ca. 30x 20km im südlichen Schwarzwald. Es war in acht Einungen (Art Kantone) aufgeteilt. Jedes Jahr wählten die Männer unter freiem Himmel ihre 8 Volksvertreter und die wiederum einen Redmann. Sie waren keine Leibeigene, sondern freie Leute, die frei jagen und fischen durften, auch die Steuer wurde jedes Jahr von ihnen festgelegt, auch verfügten sie über eine kleine Armee, von ca. 2000 Mann, dem Hauensteiner Landfahnen. Sie waren nur dazu da, um das eigene Gebiet zu verteidigen. Thomas Lehner, Autor und damals Dramaturg am SWR in Freiburg, produzierte 2 Hörspiele zu diesem Thema, das ein breites Echo fand. Roland Kroell vertonte die Salpetererlieder und schrieb zur erweiterten Neuauflage ein Nachwort. Gerade in der heutigen Zeit wird dieses Thema der Selbstbestimmung wieder aktuell. Über alle Jahrhunderte mussten sich die Menschen gegen Obrigkeiten, wie Adel und Kirche, zur Wehr setzen und ihre Rechte einfordern. Das ging lange Zeit gut in Hauenstein. Doch nach dem 30jährigen Krieg versuchte das damals mächtige Kloster St. Blasien, das im Norden an das Hauensteiner Freibauernland grenzte, die Bauern zu ihren Leibeigenen zu erklären. Dagegen wehrte sich als erster der Einungsmeister, Hans Friedle Albietz aus Buch. Er wollte auf dipolmatischem Wege die Angelegenheit für die Bauern retten. Er wurde zu ihrem Sprecher. Von Beruf war er Salpetersieder, ein Gewerbe, das für die Herstellung von Schiesspulver gebraucht wurde. So wurde er auch "Salpeter Hans" genannt. Nachdem die Obrigkeit ihm kein Gehör schenkte und er in Freiburg arrestiert wurde und kurze Zeit darauf im Gefängnis starb, wurde er zum Maertyrer der neuen Freiheitsbewegung. Bis 1934 ging dieser Freiheitskampf.
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BoD - Books on Demand Abendliche Häuser A1060338890
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In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Eduard von Keyserling: Abendliche Häuser. Roman Der späte Roman des zu Unrecht fast vergessenen Keyserling vermittelt das Lebensgefühl des untergehenden Adels im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Hoffnungslosigkeit und den Niedergang einer dekadenten Gesellschaft schildert der Autor anhand eines schließlich tödlich endenden Dreiecksverhältnis. Thomas Mann sah in Eduard von Keyserling einen großen Vertreter des deutschen Impressionismus. Erstdruck in »Neue deutsche Rundschau«, Nr. 25, 1914. Als Buch: Berlin, S. Fischer, 1914. Textgrundlage ist die Ausgabe: Eduard von Keyserling: Gesammelte Erzählungen in vier Bänden, Berlin: S. Fischer, 1922. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1855 im kurländischen Tels-Paddern - heute in Lettland - als zehntes von zwölf Kindern in eine baltische Landadelsfamilie hineingeboren, studiert Eduard von Keyserling zunächst Jura in Dorpat (heute Tartu in Estland) und wechselt nach einem nie aufgeklärten Eklat und seinem Ausschluss aus der studentischen Verbindung »Curonia« nach Wien, wo er sich für Philosophie und Kunstgeschichte einschreibt und für die Wiener Allgemeine Zeitung schreibt. Zurück in Kurland widmet er sich der Verwaltung der mütterlichen Güter. Als Ende 1894 die Mutter stirbt, zieht er mit drei seiner Schwestern nach München. Der an Syphilis Erkrankte erblindet und lebt zurückgezogen in einem Haushalt mit seinen Schwestern, denen er seine Werke diktiert. Seine einfühlsame Schilderung erotischer Konflikte und die feine Ironie seiner oft adligen Figuren bringen ihm den Beinamen der »baltische Fontane« ein. Am 28. September 1918 stirbt mit Eduard von Keyserling ein bedeutender Virtuose der impressionistischen Erzählung.
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BoD - Books on Demand Abendliche Häuser A1060339345
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In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter die 10.000 wichtigsten Bücher der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Eduard von Keyserling: Abendliche Häuser. Roman Der späte Roman des zu Unrecht fast vergessenen Keyserling vermittelt das Lebensgefühl des untergehenden Adels im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Hoffnungslosigkeit und den Niedergang einer dekadenten Gesellschaft schildert der Autor anhand eines schließlich tödlich endenden Dreiecksverhältnis. Thomas Mann sah in Eduard von Keyserling einen großen Vertreter des deutschen Impressionismus. Erstdruck in »Neue deutsche Rundschau«, Nr. 25, 1914. Als Buch: Berlin, S. Fischer, 1914. Textgrundlage ist die Ausgabe: Eduard von Keyserling: Gesammelte Erzählungen in vier Bänden, Berlin: S. Fischer, 1922. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors versehen von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021. Umschlaggestaltung von Rainer Richter unter Verwendung einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1855 im kurländischen Tels-Paddern ¿ heute in Lettland ¿ als zehntes von zwölf Kindern in eine baltische Landadelsfamilie hineingeboren, studiert Eduard von Keyserling zunächst Jura in Dorpat (heute Tartu in Estland) und wechselt nach einem nie aufgeklärten Eklat und seinem Ausschluss aus der studentischen Verbindung »Curonia« nach Wien, wo er sich für Philosophie und Kunstgeschichte einschreibt und für die Wiener Allgemeine Zeitung schreibt. Zurück in Kurland widmet er sich der Verwaltung der mütterlichen Güter. Als Ende 1894 die Mutter stirbt, zieht er mit drei seiner Schwestern nach München. Der an Syphilis Erkrankte erblindet und lebt zurückgezogen in einem Haushalt mit seinen Schwestern, denen er seine Werke diktiert. Seine einfühlsame Schilderung erotischer Konflikte und die feine Ironie seiner oft adligen Figuren bringen ihm den Beinamen der »baltische Fontane« ein. Am 28. September 1918 stirbt mit Eduard von Keyserling ein bedeutender Virtuose der impressionistischen Erzählung.
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Buchschmiede Johann Strauss - Die Ära des Donauwalzers
Buchschmiede Johann Strauss - Die Ära des Donauwalzers
Johann Strauss Sohn trat nach dem Tod seines gefeierten Vaters aus dessen Schatten, um als Komponist etwas Neues, Atemberaubendes zu schaffen. In seiner Jugend präsentierte er sich als perfekte Kopie des Vaters. Immer fesch herausgeputzt in Frack und weißem Hemd mit Stehkragen, posierte er mit seiner Geige am Kinn. Schon Vater Strauss wusste, dass er glamourös wie ein Adeliger auftreten müsse, wenn er mehr erreichen wollte, als Geld mit dem Hut abzusammeln oder für ein warmes Essen zu spielen. Er ging das Wagnis ein, Eintrittsgeld für seine Konzerte zu verlangen. Ein revolutionärer Schritt für einen Unterhaltungskünstler, der sich damit auf die gleiche Ebene stellte wie die großen Musiker seiner Zeit. Die beiden Autorinnen Schramm und Glatzer entwickelt das Leben von Vater und Sohn erzählerisch aus den geschichtlichen Hintergründen der Habsburger Monarchie. Sie lüften das Geheimnis, wie es Johann Strauss Sohn gelungen ist, über seinen Vater hinauszuwachsen, um zum Komponisten der meistgespielten Musik der Welt zu werden. Gralshüter der Originalnoten des „Donauwalzers“ ist der Wiener Männergesang-Verein, der in der Monarchie eine Eliterolle spielte. Kaiser Franz Joseph nannte sie „seine lieben Hofsänger“. Professor Dr. Eduard Strauss, der Urenkel von Eduard Strauss, rückt höchst spannend einige Anekdoten aus dem Familienfundus in ein neues Licht. Eine Ärztin geht in der Anthologie der Frage nach, warum Johann Strauss kinderlos blieb, und stellt einen katastrophalen Gesundheitsbefund für das 19. Jahrhundert aus. Als Folge einer harmlosen Einmischung von Johann Strauss brach in seinem Haushalt ein „Krieg in der Küche“ los. Auch nach seinem Tod blieb Strauss eine schillernde Figur, die als Filmheld die Herzen der Kinobesucher eroberte. Aus diesem Grund schreckten die Nationalsozialisten in ihrem Rassenwahn auch nicht vor einer Urkundenfälschung zurück, um ihn zu einem Arier zu machen. Johann Strauss spielte eine große Rolle als Wegbereiter des Operettenfestivals in Mörbisch. Die Frage, ob die Strauss-Musik noch zeitgemäß ist, beantwortet Univ. Prof. Dr. Johannes Wildner gut begründet mit einem lauten "Ja".
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GRIN Elfenbeinturmgelehrsamkeit und Geldsackgesinnung? Gesellschaftskritik in Fontanes "Frau Jenny Treibel" A1021207765
GRIN Elfenbeinturmgelehrsamkeit und Geldsackgesinnung? Gesellschaftskritik in Fontanes "Frau Jenny Treibel" A1021207765
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem 1892 erstmals erschienenen Roman ¿Frau Jenny Treibel oder ¿Wo sich Herz zum Herzen findt¿¿1 stellt Fontane die deutsche, im speziellen die Berliner, Gesellschaft vor dem Hintergrund der Veränderungen im Bewußtsein des Bürgertums und seiner Lebensart, als Folge der sozialen und wirtschaftlichen Einflüsse der Gründung des Deutschen Reiches, dar. Innerhalb des Bürgertums kam es mit der fortschreitenden Industrialisierung zu einer Gewichtsverschiebung der verschiedenen Gruppierungen. War es vorher das Bildungsbürgertum, das das Bild des deutschen Bürgertums geprägt hatte, so waren es nun Wirtschaftbürger, die sowohl zahlenmäßig als auch bezüglich ihrer ökonomischen Macht an Bedeutung zunahmen. Im Machtgefüge des neu vereinten Staates blieb das Bürgertum allerdings von der Teilnahme an politischen Entscheidungen ausgeschlossen. Während sich das Bildungsbürgertum von der Politik fernhielt2, sehnte sich das Wirtschaftsbürgertum nach politischer Macht und es versuchte dies zu erreichen, indem es sich verstärkt in seinen Denk- und Lebensformen dem Adel anpaßte. Durch diese ¿Aristokratisierung¿ wollte man den neuen Führungsfunktionen, auf die man ja hoffte, gewachsen sein.3 [...] 1 Fontane, Theodor: Frau Jenny Treibel oder ¿Wo sich Herz zum Herzen findt¿, in: ders.: Werke in fünf Bänden, Bd. 3, Berlin und Weimar 1977. 2 ¿Corinna, wenn ich nicht Professor wäre, so würd ich am Ende Sozialdemokrat.¿ (Fontane, S. 342f.) Dieser Ausspruch Schmidts zeigt, daß er sich aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Bildungsbürgertum keiner politischen Partei anschließt, ganz so, als könne man nur eines sein: Professor oder Sozialdemokrat. 3 Die Folge diese Anpassung war, daß die Neureichen sich noch stolzer und standesbewußter aufführten als die adligen Familien. (Roch, Herbert: Fontane. Berlin und das 19. Jahrhundert, Düsseldorf 1985 [= Nachdruck der 1. Ausgabe von 1962], S. 256.)
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Hofenberg Das Gemeindekind A1037830840
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Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, Auf einer Wiese sitzender Knabe, 1882-1883. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd "Bozena", der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit "Lotti, die Uhrmacherin", der die größeren Erzählungen "Das Gemeindekind" und "Unsühnbar", sowie die "Dorf- und Schloßgeschichten" (darin u.a. "Krambambuli") folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Calvendo Kurzhaarcollies (hochwertiger Premium Wandkalender 2026 DIN A2 hoch), Kunstdruck in Hochglanz A1075370958
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Einst waren Collies Hütehunde im schottischen Hochland, doch nachdem sie im 19. Jahrhundert vom Adel entdeckt wurden, entwickelten sie sich im Laufe der Zeit zu Begleitern in allen Lebenslagen. Für einen Collie ist es das Größte, seine Menschen zu begleiten. Während der Langhaarcollie zeitweise zu großer Popularität gelangte, blieb sein kurzhaariges Gegenstück weitgehend unbekannt. Der Kurzhaarcollie begeistert durch sein Erscheinungsbild von großer Eleganz und Schönheit und sein sanftes und dennoch temperamentvolles Wesen Liebhaber in aller Welt. Dieser Terminplaner begleitet Sie mit Fotografien wunderschöner Rassevertreter durch das Jahr. Premium Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. Damit die Papierbogen glatt an der Wand hängen, hat dieser hochwertige Kalender innovative Einstecktaschen. Sie schützen die großen Blätter vor Luftfeuchte-Effekten. Papier ist ein natürliches Material. Die Fasern reagieren auf Raumklimaschwankungen. Die Einsteckecken sollten daher nicht entfernt werden. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen, daher setzen wir auf Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) mit hochwertigen Materialien. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover | 12 Monatsseiten | 1 Indexseite | stabiler Papprücken hinten | 1 transparente Schutzfolie Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen:Januar: Felan Februar: Jack Mack's Welpe März: Finn und Felan April: Mila Mai: Loki Juni: Felan Juli: Finn August: Anton und Mila September: Amy und Charlotte Oktober: Lane November: Sam Dezember: Felan PREMIUM-LINIE - Brillanter Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven, Kunstdruck in Hochglanz in Museumsqualität. QUALITÄT - edle Materialien, stabile Rückwand mit 2 innovativen Einstecktaschen für eine optimale Präsentation an der Wand. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. Mit Kurzhaarcollies durch das Jahr! von Autor(in): Laura Längsfeld
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GRIN Das Urteil über die Säkularisation in Bayern von der zeitgenössischen Wahrnehmung bis in die Gegenwart A1029671780
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Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Säkularisation von 1803 war ein Prozess mit dauerhaften Folgen, die selbst über 200 Jahre danach noch immer kontrovers diskutiert werden. Durch den Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803, der Ende April des Jahres durch kaiserliche Ratifikation in Kraft trat , begann die revolutionäre Umgestaltung der traditionellen, territorialen und politischen Strukturen. Die Paragraphen 35 und 36 bildeten die rechtliche Grundlage für die "in Rastatt und Lunéville getroffenen Vorentscheidungen" für die bis dahin größte territoriale Umwälzung in Deutschland. 112 rechtsrheinische Reichsstände, 19 Reichsbistümer, 44 Reichsabteien, 41 Reichsstädte, viele hundert landsässige Abteien, Stifte und Klöster sowie alle Reichsdörfer wurden in der Folge mediatisiert und gingen in hoheits- und eigentumsrechtlicher Hinsicht an weltliche Fürsten. Insgesamt wechselte eine Fläche von etwa 73.000 Quadratkilometern geistlichen Staatsgebiets, wovon Bayern fast 10.000 Quadratkilometer ausmachte, in die Herrschaft weltlicher Territorialstaaten. Natürlich waren von dieser Herrschaftsumschichtung, die sich bis 1806 hinzog, beachtliche Teile der Bevölkerung des Deutschen Reichs betroffen. Nach Franz Quarthal wechselten ungefähr 3,2 Millionen Menschen von den rund 21 Millionen Einwohnern des Reiches die Staatsangehörigkeit und eine noch höhere Zahl war von der Mediatisierung betroffen. Die Säkularisation läutete damit das Ende der reichischen "Kleinstaaterei" ein und bereitete der nationalen Einigung den Weg. Auf der anderen Seite gehörte die über Jahrhunderte gewachsene, vom Adel geprägte, aristokratische Ordnung der Reichskirche ab der Niederlegung der Kaiserkrone im August 1806 nun der Vergangenheit an und schwächte den Reichsgedanken. Die Hauptentscheidungsträger waren der am 20. Februar 1799 zum Kurfürst von Bayern ernannte Maximilian IV. Joseph und sein Außenminister Maximilian von Montgelas. Letzterer sollte jedoch die treibende Kraft bei der Vorbereitung und Durchführung der Säkularisation werden.
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BoD – Books on Demand Das Bistum Münster und Clemens August von Galen im Ersten Weltkrieg A1064067322
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Zu Beginn des Ersten Weltkrieg war in katholischen Landschaften Deutschlands von antimilitaristischen Mentalitäten des 19. Jahrhunderts nichts mehr zu spüren. Der vorliegende Band beleuchtet durch Forschungsbeiträge und umfangreiche Quellendokumentationen die kirchliche Kriegsbeihilfe 1914-1918 im Bistum Münster. Bischof Johannes Poggenburg betrachtet den Kaiser als Garanten "unserer gerechten Sache" und lässt am Altar für den Sieg der deutschen Waffen beten. Den trauernden Angehörigen von getöteten jungen Soldaten gibt er in einer "Trostpredigt" zu bedenken, dass viele vielleicht in der "behaglichen Ruhe des Friedens" irre gegangen wären. Der bekannte Moraltheologe Joseph Mausbach stimmt ein: "Nun schwingt der Krieg seine Geißel, nun zerreißt er das Lügengewebe der Eigenliebe ..., mahnt uns an die Pflicht, das Leben nicht als der Güter höchstes zu betrachten, sondern es mutig hinzugeben, wo immer es gilt, Heiligeres zu schirmen ... Das Glück verweichlicht nicht bloß die menschlichen Sitten, es verblendet auch die für Gott bestimmte Seele, dass sie den Zug zum Ewigen vergisst". Ebenso verbreiten Domprediger Adolf Donders, Dichterpriester Augustin Wibbelt und Funktionsträger des konfessionellen Milieus militante Kriegstheologien. Der Rechtskatholik Karl Wagenfeld bekennt sich gar zum Hass auf die Feinde und erteilt der Friedensbotschaft des Papstes eine Absage. Pfarrer Clemens August von Galen verfolgt ab 1916 ein Siedlungsprojekt zur "friedlichen Kolonisation" im Osten und bewegt sich in projektbezogenen "Strukturen", die durchaus als "Vorboten späterer nationalsozialistischer Lebensraum-Planungen" betrachtet werden können. - Nach dem Krieg beteiligt sich der katholische Adel des Münsterlandes an der Verbreitung der "Dolchstoß"-Legende und klagt, die Weimarer Republik stehe nicht in Einklang mit der "christlichen Staatsphilosophie". Der klerikale "Sittlichkeits"-Diskurs lenkt den Blick auf freizügige Bademoden. Eine selbstkritische Aufarbeitung des kriegskirchlichen Komplexes findet trotz der vielen Millionen Toten nicht statt. Katholische Pazifisten bleiben in zwei Weltkriegen eine winzige Minderheit. Kirche & Weltkrieg - Band 13 Herausgegeben in Kooperation mit pax christi im Bistum Münster
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BoD - Books on Demand Meine Kinderjahre A1035454591
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Marie von Ebner-Eschenbach: Meine Kinderjahre Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 123 und 124, 1904/05; erste Buchausgabe: Berlin (Gebrüder Paetel) 1906. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Victor Borisov-Musatov, Gutshaus, 1903. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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GD Publishing Interview mit einer Hexe A1069454324
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Journalist Max Fegemann von der Zeitung "Fairy Tale News Daily" will den neuen Schlossverwalter kennenlernen. Ein Interview soll Gelegenheit dazu geben, so viel wie möglich über das märchenhafte Dornröschen-Schloss und denjenigen, der es hegt und pflegt, herauszufinden, um im Anschluss einen Artikel für seine Leser in der Zeitung zu veröffentlichen. Dass der neue Schlossverwalter allerdings eine Hexe ist und das Interview alles andere ablaufen wird als erwartet, weil Herr Fegemann Dinge hört, die er eigentlich gar nicht hören will und darüber hinaus auch nicht das adelige Gemäuer sondern er selbst samt Privatleben in den Mittelpunkt des magischen Interesses rückt, damit hat der frisch geschiedene Familienvater nun wirklich nicht gerechnet. Und als ob das nicht schon genug wäre, rüttelt auch noch ein Dämon, den er angeblich mit ins Schloss gebracht hat, sein von Fakten durchdrungenes Weltbild gehörig durcheinander. Ob er am Ende das Schloss noch heil verlassen und seinen Artikel schreiben kann? Oder ob nicht vielmehr Hexe Dora um ihr Leben fürchten muss, weil sie Herrn Fegemann ins Schloss gelassen hat? Na, ihr werdet´s hören ... ...... Inhalt: 00. Intro 01. Der Ohm`sche Mantel 02. Süppchen, Tee und Sigillenbrot 03. Die weiße Frau 04. Salamanda 05. Freiherr Knigge 06. Karl-Benedikt und der Weiden-Drachen-Fisch 07. Die Geschichte des Schlosses 08. Dornröschen 09. Der Kollege 10. Augapfel und Ojemine 11. Erster Anruf 12. Teppich und Besen 13. Zweiter Anruf 14. Herr Löwenherz und die geheimnisvolle Dame 15. Die sagenumwobene Geschichte 16. Wo ist das Bad? 17. Rückkehr ins Kaminzimmer 18. Der Salzkreis 19. Der Fragebogen 20. Ein dämonisches Ende 21. Outro ....... Musik: Oh, du lieber Augustin (erstellt von Jette Jordbaer) Geräusche und Musik: mugent(.)com Geräusche: Jette Jordbaer Text: Dornröschen (Brüder Grimm) Cover (von Canva): erstellt von Jette Jordbaer
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Familienplaner 2026 - Schlossgarten Neustrelitz mit 5 Spalten (Wandkalender, 21 x 45 cm) CALVENDO A1075391604
Familienplaner 2026 - Schlossgarten Neustrelitz mit 5 Spalten (Wandkalender, 21 x 45 cm) CALVENDO A1075391604
Der Neustrelitzer Schlosspark, auch Neustrelitzer Schlossgarten genannt, wurde 1731/1732 von Julius Löwe nach Fertigstellung des Residenzschlosses der 1733 gegründeten Stadt Neustrelitz als Barockgarten angelegt, dann aber im 19./20 Jhd. mehrfach tiefgreifend umgestaltet und zu einer mehrteiligen Parkanlage erweitert. Die erhaltene barocke Sichtachse, der im Stil englischer Landschaftsgärten gestaltete „Englische Garten“, der dort zum Gedenken an die preußische Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz auf einem Hügel errichtete Luisentempel, der von Friedrich Wilhelm Buttel entworfene Hebetempel, eine Reihe von Kopien antiker und klassizistischer Bildwerke sowie die am östlichen Rand des Parks gelegene Neustrelitzer Orangerie, zeugen noch heute vom Kunstgeschmack des Adels in der Zeit des Klassizismus. CALVENDO bietet Ihnen eine große Auswahl an Familienplanern mit den unterschiedlichsten Motiven - so findet jeder einen geeigneten Familienkalender! 14 Seiten bestehend aus 1 Cover 12 Monatsseiten 1 Indexseite Papprücken hinten Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht. Abbildungen: Januar: Schlosskirche Neustrelitz Februar: Blick zum Hebetempel März: Südwestlicher Parkblick April: Unterer Brunnen Mai: Skulptur: Ildefonso Gruppe Juni: Orangerie Juli: Nordöstlicher Parkblick August: Luisentempel September: Oberer Brunnen Oktober: Skulptur: Victoria von Leuthen November: Vorgarten der Orangerie Dezember: Blick zur Schlosskirche PRAKTISCH - übersichtlicher Familienkalender mit 5 Spalten für bis zu 5 Personen für mehr Struktur im Alltag - so bleiben alle Termine im Blick! ÜBERSICHTLICH – mit farblich getrennten Wochen- und Feiertagen. Die einzelnen Felder bieten genügend Platz für Eintragungen. So macht Organisieren Spaß! FANTASTISCHE BILDER - Dieser Planer ist nicht nur eine nützliche Hilfe im Alltag, sondern schmückt gleichzeitig Ihr Zuhause. Ideal auch als Geschenk. FÜR ALLE STIFTE GEEIGNET – ganz egal, ob Sie lieber mit Kugelschreiber oder Bleistift schreiben. Ein Barockgarten nach englischem Vorbild. von Autor(in): Andreas Berger
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BoD - Books on Demand Das Gemeindekind A1033871972
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Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind Erstdruck: In: Deutsche Rundschau, Berlin, Bd. 50-51, 1887; erste Buchausgabe in zwei Bänden: Berlin (Gebrüder Paetel) 1887. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Junger Mann mit Kornblume, 1890. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1830 als Freiin von Dubsky auf Schloß Zdislavic bei Kremsier in Mähren geboren, genießt Marie eine klassische geistige Bildung, bereits mit siebzehn unternimmt sie erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit ihrem Vetter Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach lebt sie bis 1856 in Klosterbruck in Mähren, danach bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Ausbildung als Uhrmacherin absolviert. Nach erfolglosen dramatischen Versuchen, veröffentlicht sie 1876 - ermutigt von Franz Grillparzer - den heute als eines ihrer Hauptwerke bekannten Roman über die Magd »Bozena«, der jedoch zunächst nur zögerlich Anerkennung findet. Ihren Durchbruch erreicht sie 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«, der die größeren Erzählungen »Das Gemeindekind« und »Unsühnbar«, sowie die »Dorf- und Schloßgeschichten« (darin u.a. »Krambambuli«) folgen. Humanitär gesinnt schildert sie Adel wie Kleinbürgertum in so scharfsinniger wie kritischer Detailtreue. Marie von Ebner-Eschenbach ist als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosopie ernannt und als erste Frau überhaupt mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet, stirbt sie am 12. März 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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GRIN Eine neue Macht: Franken als Politiker in München im 19. Jahrhundert
GRIN Eine neue Macht: Franken als Politiker in München im 19. Jahrhundert
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Landesgeschichte), Veranstaltung: Die Entstehung eines Königreichs - Das Königreich Bayern im 19.Jhd., Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Mit der Entstehung des Königreichs Bayern ist vor allem eine enorme Gebietsvergrößerung verbunden. Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803, Napoleons Bemühungen Bayern als schlagkräftigen Mittelstaat im europäischen Machtkosmos zu etablieren und der Wiener Kongress im Jahre 1814 ließ Bayerns Fläche in beträchtlichem Maße anwachsen. Dabei entstand ein Gebiet mit erheblichem Strukturgefälle und mit sehr gegensätzlichen Traditionen. Die sogenannte ¿ Revolution von oben¿, angeführt durch den allmächtigen Minister Montgelas, nahm zunächst keinerlei Rücksicht auf althergebrachte Rechte, Privilegien, Mentalitäten, Befindlichkeiten, auf kommunale Autonomien oder konfessionelle Verhältnisse, wenn es darum ging die altbayerischen mit den neubayerischen Gebieten zu vereinen. Es war jedoch offensichtlich, dass dem äußeren Zusammenschluss auch eine politische und soziale Integration der neuen Untertanen folgen musste, wollte man die Stabilität und den Frieden im Königreich dauerhaft erhalten. Im Folgenden soll es vor allem um die Einbindung der Franken in das politische Geschehen Bayerns gehen. Einer der Schwerpunkte dieser Arbeit liegt hierbei beim Beamtentum. Erstens soll untersucht werden in welchem Maß die fränkischen Beamten in den Dienst des bayerischen Königs übernommen wurden. Zweitens gilt es zu erklären, warum sich im Laufe der Zeit sogar eine Art fränkische Dominanz innerhalb der Verwaltung einstellte. Während bei dieser Betrachtung der gesamte Existenzzeitraum des bayerischen Königreichs, also von 1806 bis 1918, einbezogen wird, soll es im zweiten Abschnitt der Hausarbeit nur um die Zeit von 1818 bis 1848 gehen. Hierbei soll die Rolle Frankens in der Ständeversammlung betrachtet werden. Die Verfassung von 1818 eröffnete der bayerischen Bevölkerung erstmals politische Partizipationsmöglichkeiten und dem mediatisierten Adel ein neues Betätigungsfeld. Besonders fränkische Abgeordnete verstanden dieses Forum für sich und für ihre Anliegen zu nutzen. Im Folgenden soll der Anteil der fränkischen Landtagsmitglieder dargestellt und ihr Einfluss auf die Arbeit im Parlament untersucht werden.
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BoD – Books on Demand Das Bistum Münster und Clemens August von Galen im Ersten Weltkrieg
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Zu Beginn des Ersten Weltkrieg war in katholischen Landschaften Deutschlands von antimilitaristischen Mentalitäten des 19. Jahrhunderts nichts mehr zu spüren. Der vorliegende Band beleuchtet durch Forschungsbeiträge und umfangreiche Quellendokumentationen die kirchliche Kriegsbeihilfe 1914-1918 im Bistum Münster. Bischof Johannes Poggenburg betrachtet den Kaiser als Garanten "unserer gerechten Sache" und lässt am Altar für den Sieg der deutschen Waffen beten. Den trauernden Angehörigen von getöteten jungen Soldaten gibt er in einer "Trostpredigt" zu bedenken, dass viele vielleicht in der "behaglichen Ruhe des Friedens" irre gegangen wären. Der bekannte Moraltheologe Joseph Mausbach stimmt ein: "Nun schwingt der Krieg seine Geißel, nun zerreißt er das Lügengewebe der Eigenliebe ..., mahnt uns an die Pflicht, das Leben nicht als der Güter höchstes zu betrachten, sondern es mutig hinzugeben, wo immer es gilt, Heiligeres zu schirmen ... Das Glück verweichlicht nicht bloß die menschlichen Sitten, es verblendet auch die für Gott bestimmte Seele, dass sie den Zug zum Ewigen vergisst". Ebenso verbreiten Domprediger Adolf Donders, Dichterpriester Augustin Wibbelt und Funktionsträger des konfessionellen Milieus militante Kriegstheologien. Der Rechtskatholik Karl Wagenfeld bekennt sich gar zum Hass auf die Feinde und erteilt der Friedensbotschaft des Papstes eine Absage. Pfarrer Clemens August von Galen verfolgt ab 1916 ein Siedlungsprojekt zur "friedlichen Kolonisation" im Osten und bewegt sich in projektbezogenen "Strukturen", die durchaus als "Vorboten späterer nationalsozialistischer Lebensraum-Planungen" betrachtet werden können. - Nach dem Krieg beteiligt sich der katholische Adel des Münsterlandes an der Verbreitung der "Dolchstoß"-Legende und klagt, die Weimarer Republik stehe nicht in Einklang mit der "christlichen Staatsphilosophie". Der klerikale "Sittlichkeits"-Diskurs lenkt den Blick auf freizügige Bademoden. Eine selbstkritische Aufarbeitung des kriegskirchlichen Komplexes findet trotz der vielen Millionen Toten nicht statt. Katholische Pazifisten bleiben in zwei Weltkriegen eine winzige Minderheit. Kirche & Weltkrieg - Band 13 Herausgegeben in Kooperation mit pax christi im Bistum Münster
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