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Jan Thorbecke Die Fürstenfamilie Hohenlohe-Langenburg und der Nationalsozialismus, Fachbücher von Frank Engehausen, Joey Rauschenberger
Das Buch "Die Fürstenfamilie Hohenlohe-Langenburg und der Nationalsozialismus" von Frank Engehausen und Joey Rauschenberger bietet eine tiefgehende Analyse der Rolle des Adels im Dritten Reich, insbesondere am Beispiel der nordwürttembergischen Fürstenfamilie Hohenlohe-Langenburg. Es untersucht die komplexen Dynamiken, die sich aus dem Verlust der politischen Privilegien der Aristokratie nach der Revolution von 1918/19 ergaben und beleuchtet, wie sich diese Führungsschicht während des Systemwechsels von 1933 positionierte. Die Autoren analysieren die Herausforderungen und Ängste, die mit der nationalsozialistischen Ideologie verbunden waren, und zeigen auf, wie die Fürstenfamilie zwischen Anpassung und Dissens navigierte. Dieses Fachbuch leistet einen wertvollen Beitrag zur Forschung über den Adel im Nationalsozialismus und regt zur Reflexion über die moralischen und politischen Entscheidungen dieser Zeit an.
Springer Survival and Revival in Sweden's Court and Monarchy, 1718–1930, Fachbücher von Fabian Persson 9783030526467
"Survival and Revival in Sweden's Court and Monarchy, 1718–1930" ist ein umfassendes Fachbuch, das die schwedische Monarchie und den Hof aus einer langfristigen Perspektive analysiert. Verfasst von Fabian Persson, beleuchtet es die entscheidende Rolle des Hofes bei der Aufrechterhaltung der Beziehungen zwischen Monarchie und Adel im 18. und 19. Jahrhundert. Im Gegensatz zu den häufig untersuchten französischen und britischen Monarchien bietet Schweden ein einzigartiges Modell, das mehrere Umwälzungen überstand und dennoch eine starke königliche Autorität bewahrte. Das Buch basiert auf umfangreicher Forschung in den schwedischen Nationalarchiven und präsentiert unveröffentlichte Fallstudien, die die Relevanz der Hofstudien für verschiedene Forschungsbereiche wie Geschlechterstudien, Politikwissenschaft und Kunstgeschichte unterstreichen. Es ist ein wertvolles Werk für alle, die sich für die Dynamik von Monarchie und Adel in Europa interessieren.
De Gruyter Die Bezeichnung für soziale Stände, Schichten und Gruppen in den Leges Barbarorum A1000453791
Frontmatter -- Inhalt -- 1. Historisch philologische Bezeichnungsforschung -- 2. Die Leges als Quelle sprachwissenschaftlicher Untersuchung -- 3. ,Adel', ,Freiheit', ,Halb-' und ,Unfreiheit' in der historischen Forschung des 18., 19. und 20. Jahrhunderts -- 4. Corpus der Bezeichnungen aus dem sozialen Bereich -- 5. Vorstellungen von Freiheit und Unfreiheit anhand der Personenbezeichnungen der frühmittelalterlichen Leges -- 6. Literaturverzeichnis -- 7. Register -- Backmatter
Fontanes wunderbarer Frauenroman in der ausführlich kommentierten Hanser-Edition Die schöne junge Cécile, ehemalige Geliebte eines Fürsten und in liebloser Ehe gefangen, erwidert die Gefühle eines Verehrers – doch ihr Vorleben holt sie ein. Meisterhaft flicht Fontane seine Kritik an den heuchlerischen gesellschaftlichen Normen zum Ende des 19. Jahrhunderts in seinen berühmten Roman ein. Der erste Roman aus Fontanes »Ehetrilogie« skizziert in meisterlichen Gesprächen sowie in subtil entsponnener Handlung die Brüchigkeit der von Adel und Militär geprägten Normen der Berliner Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts.
GRIN Die aktuelle Forschungsdiskussion über Existenz, Ursprung und Bedeutung von Adel in der Merowingerzeit A1017337629
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Adelsforschung bildete schon früh einen essentiellen Bestandteil der Rechts- und Verfassungsgeschichte, wobei vor allem die Ursprünge des mittelalterlichen Adels das Interesse der Forscher weckten. Für das 19. und frühe 20. Jahrhundert lassen sich grob zwei theoretische Ansätze, die Entstehung und die politische, soziale und wirtschaftliche Rolle des Adels zu definieren, unterscheiden. Die "Gemeinfreienlehre" beruht auf der Annahme einer "genossenschaftlichen Ordnung" der Germanen, wie sie etwa von Tacitus beschrieben wurde. Als Ausgangspunkt dient eine Gesellschaft gleichberechtigter, freier Bauern, denen eine ähnliche materielle Grundlage zur Verfügung steht, als staatstragende Schicht. Unterschiedliche Betrachtungsweisen aus verschiedenen historischen Perspektiven führten zu dem gemeinsamen Schluss, dass durch den Adel das ideale, von Freiheit und Gleichberechtigung geprägte Gemeinwesen zugrunde gegangen sei. Auch der fränkische Königsstaat habe noch auf den Gemeinfreien basiert, bis unter schwachen Königen der Adel, der aus der Übernahme fränkischer Verwaltungsämter oder der Anhäufung von Grundbesitz entstanden war, königsähnliche Macht an sich gerissen und die freien Bauern unterdrückt habe.Am Anfang des 20. Jahrhunderts kam neben der "Gemeinfreienlehre" die sogenannte "Adelsherrschaftstheorie" auf. Vertreter dieser Theorie setzten die Existenz eines "Herrenstandes" mit autogenen Herrschaftsrechten, die sich nicht vom König und der Ausübung der von diesem übertragener Ämter ableiteten, ab dem 9. Jahrhundert voraus . Die Akkumulation von Grundbesitz stellt hier nicht die Folge adliger Herrschaft dar, sondern deren Basis. Ab den dreißiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts betrachtete man Adel als essentiellen Bestandteil des mittelalterlichen Staats, dessen Entwicklung schon in germanischer Zeit ihren Anfang genommen hätte. Auch eine deutliche Abgrenzung vom Königtum wurde nicht mehr angenommen, Adelsherrschaft und Königtum stellten somit gleichartige Phänomene von unterschiedlicher Intensität dar. Strittig blieben allerdings stets einerseits die Frage nach der Kontinuität eines vorvölkerwanderungszeitlichen germanischen Adels, andererseits die Frage nach der rechtlichen Stellung des Adels im Allgemeinen.
»Bridgerton« ist eine der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Doch wie sieht es mit der queeren Community in Zeiten des Regency aus? Bookstagrammer Kai Spellmeier bespielt in seinem Debüt das beliebte Setting mit Bällen, Affären und Intrigen und verbindet es mit den Schwierigkeiten, mit denen Minderheiten in der damaligen Gesellschaft konfrontiert waren. Edward Arden liebt nicht nur Männer, sondern lässt sich von ihnen auch großzügig für ein paar sinnliche Stunden bezahlen – und schwebt damit im London des 19. Jahrhunderts in ständiger Gefahr. Als Lord Frederick Francis Melville ihn dann auch noch verdächtigt, wertvolle Juwelen gestohlen zu haben, spitzt sich die Situation zu. Doch die beiden stellen schnell fest, dass sie sich gegenseitig behilflich sein können. Edwards queeres Leben mit Affären, Freiern und bunten Partys fasziniert Freddy, doch obwohl der junge Adelige Gefühle für Edward entwickelt, ist sein Lebensweg fest vorbestimmt: Verlobung, Hochzeit, Kinder. Die gesellschaftlichen Grenzen des 19. Jahrhunderts machen den Liebenden zu schaffen und bedrohen sogar ihr Leben. Wird ihre Liebe überdauern oder an der Realität zerbrechen? Ein Blick hinter die Kulissen des queeren, adeligen Londons des 19. Jahrhunderts mit einem elektrisierenden Plot, der Leser*innen bis zum Schluss mitfiebern lässt.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) stammte aus böhmisch-mährischem Adel und gilt mit ihren vor allem auf die Psychologie der Figuren abzielenden Erzählungen und Romanen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Zunächst als Dramatikerin wenig erfolgreich, gelang ihr mit Prosatexten seit den späten 1870er Jahren der Durchbruch beim Publikum. Der vorliegende Band enthält einige ihrer besten Erzählungen, darunter auch die Novelle "Krambambuli", bis heute ihr bekanntestes Werk.
Europäischer Literaturverlag Krambambuli, Belletristik von Marie von Ebner-Eschenbach
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) stammte aus böhmisch-mährischem Adel und gilt mit ihren vor allem auf die Psychologie der Figuren abzielenden Erzählungen und Romanen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Zunächst als Dramatikerin wenig erfolgreich, gelang ihr mit Prosatexten seit den späten 1870er Jahren der Durchbruch beim Publikum. Der vorliegende Band enthält einige ihrer besten Erzählungen, darunter auch die Novelle "Krambambuli", bis heute ihr bekanntestes Werk.
Deutsches Kulturforum östliches Europa Adeliges Leben im Baltikum The Life of the Baltic Nobility A1057906765
Baltische Herrenhäuser, erbaut, bewohnt und bewirtschaftet von der adeligen Oberschicht meist deutscher, aber auch schwedischer, polnischer und russischer Herkunft, prägten den ländlichen Raum des heutigen Estland und Lettland bis ins frühe 20. Jahrhundert. Das Herrenhaus als Wohnort der Grundbesitzer war der zentrale und oft architektonisch am aufwendigsten gestaltete Teil eines Gutshofs. Dieser stellte eine Lebensform dar, in der Wohnen und Arbeiten eine räumliche Einheit bildeten. Dem deutschbaltischen Adel gehörten einige Hundert Familien an, die bis zu siebzig Prozent der Landfläche in Alt-Livland besaßen und damit auch wirtschaftliche und politische Macht ausübten. Mit der Entstehung der Nationalstaaten Estland und Lettland nach dem Ersten Weltkrieg endete die herausgehobene Stellung dieser Oberschicht. Von dem erhaltenen bauhistorischen Erbe wartet neben einigen Dutzend herausragend rekonstruierter Beispiele die Mehrzahl auf ihre Instandsetzung und eine sinnvolle neue Nutzung. Anhand ausgewählter Beispiele werden adelige Herrenhäuser und Gutsanlagen sowie ihre Geschichte vorgestellt. Einige der ältesten Herrenhäuser gingen aus umgebauten Burgen der Ordensritter hervor. Noch im 18. Jahrhundert wurden die meisten Gebäude aus Holz errichtet. Die Mehrheit der noch erhaltenen Herrenhäuser entstand im 19. Jahrhundert in den verschiedenen Spielarten des Historismus.
Effi Briest erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in die gesellschaftlichen Konventionen des preußischen Adels des 19. Jahrhunderts gerät. Früh verheiratet, entfremdet sie sich zunehmend von ihrem älteren Ehemann und gerät in einen folgenschweren Konflikt zwischen Pflichtgefühl und persönlichem Glück. Theodor Fontane zeichnet in klarer Sprache das Porträt einer tragischen Figur – und zugleich ein zeitloses Bild einer Gesellschaft, die wenig Raum für Individualität lässt.
E-artnow Die Goldene Schlange (Eine Geschichte Aus Der Welt Des Adels) A1077430064
In "Die Goldene Schlange" entführt Hermann Heiberg die Leser in die faszinierende und oft komplexe Welt des Adels. Dieses literarische Werk verbindet fiktive Erzählkunst mit historischen Elementen und bietet tiefgehende Einblicke in die sozialen Strukturen und Intrigen, die das Leben des Adels prägten. Heibergs Schreibstil ist reich an bildhaften Beschreibungen und psychologischer Tiefe, was es dem Leser ermöglicht, sich in die gefühlswelt der Charaktere hineinzuversetzen und die Spannungen ihrer Konflikte nachzuvollziehen. Darüber hinaus reflektiert das Buch zugrunde liegende moralische Fragestellungen, die das Wesen von Macht und Ansehen thematisieren und die Leser dazu anregen, über gesellschaftliche Normen und Werte nachzudenken. Hermann Heiberg, ein vielseitiger Schriftsteller mit einer Leidenschaft für Geschichte und Psychologie, greift auf seine tiefen Kenntnisse des Adels des 19. Jahrhunderts zurück. Schon früh entwickelte er ein Interesse für die politischen und sozialen Strömungen seiner Zeit, was ihn inspirierte, die Dynamik der aristokratischen Beziehungen detailliert zu erkunden. Sein literarisches Werk zeigt eine bemerkenswerte Fähigkeit, Historizität mit emotionalen Konflikten zu verknüpfen, wodurch seine Charaktere lebendig und nachvollziehbar wirken. Dieses Buch ist ein absolutes Muss für Leser, die sich für historische Fiktion interessieren oder einen tieferen Einblick in die menschliche Psyche und soziale Dynamiken suchen. "Die Goldene Schlange" bietet nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch Diskussionsansätze über Macht, Identität und die Verstrickungen des sozialen Lebens. Lassen Sie sich von Heibergs meisterhaftem Erzählen in die Welt des Adels entführen und erleben Sie die Faszination, die darin verborgen liegt.
Während "Jenny Treibel" seine Wurzeln im bürgerlichen Milieu hat, spielt der kurze Roman "Die Poggenpuhls" im Adel. Eine Offiziersfamilie, die ihren Ernährer im Krieg verloren hat, muss sehen, wie sie durchs Leben kommt. Wie bei vielen anderen Offiziersfamilien der Zeit um das Ende des 19. Jahrhunderts bestimmt finanzielle Not den Alltag. Aber dadurch entstehen durchaus auch komische Situationen, die auch hin und wieder nicht einer gewissen Ironie entbehren.
»Nur noch die Axtschläge sind, von weit her, aus dem Kirschgarten zu hören.« Russland, Ende des 19. Jahrhunderts: Die Gutsbesitzerin Ranjewskaja verbringt mit ihrer Familie den letzten Sommer auf ihrem hochverschuldeten Landgut, das versteigert werden soll. In seiner melancholisch-humorvollen Komödie zeichnet Tschechow den unvermeidbaren Untergang des russischen Adels nach, dessen Blütezeit längst vorüber ist und der – ebenso wie der Kirschgarten – einem neuen Zeitalter weichen muss. Der Anhang der Ausgabe wurde aktualisiert.
Universitätsverlag Wagner Genealogisch-heraldisches Adelslexikon von Tirol und Vorarlberg A1035533884
Dieses zweibändige Werk enthält auf über 1200 Seiten die umfassendste Auflistung von Familien des Tiroler und Vorarlberger Adels, die erhalten ist. Sie entstand um die Mitte des 19. Jahrhunderts als das Lebenswerk von Joseph Sebastian Kögl (1803-1856), eines Tiroler Heimatforschers, der sich vor allem der Genealogie und Heraldik widmete. Den Anstoß dazu bot das umfangreiche Manuskript des Genealogen Stephan von Mayrhofen zum Tiroler Adel, von dem Kögl eine Abschrift verfasst hatte. Mayrhofen hatte darin Angaben zu 495 Tiroler Adelsfamilien gesammelt. Kögl intensivierte und ergänzte diese Familienforschungen, berücksichtigte überdies auch Vorarlberg und erweiterte die Zahl der behandelten Geschlechter schließlich auf mehr als das Doppelte: In drei kartonierten Mappen hinterließ er, alphabetisch gegliedert, handschriftliche Aufzeichnungen zur Geschichte von 1212 Geschlechtern aus Tirol und Vorarlberg, jeweils ergänzt durch eine mit Tusche gezeichnete, vereinzelt auch kolorierte Wappendarstellung. Angeführt werden jeweils das früheste belegte Erscheinen der Familie, wesentliche Ereignisse und Zäsuuren in der Familiengeschichte, insbesondere Standeserhöhungen, Matrikeleinträge und Stiftungen, sowie die Besitzungen (Schlösser, Edelsitze und Herrschaften). Kögls Werk geriet nach seinem Tod in Vergessenheit. In mehrjähriger Arbeit hat Olaf Stanger die umfangreiche Handschrift nun ediert und eingehend kommentiert. Voraussetzung für eine gute Erschließbarkeit des monumentalen Werkes waren nicht zuletzt umfassende Verzeichnisse, die ein rasches und gezieltes Nachschlagen ermöglichen und darüber hinaus zahlreiche weitere Zusatzinformationen geben. So bietet das Namenverzeichnis auf 190 Seiten neben dem Nummernverweis wertvolle Angaben zur Namengebung innerhalb der Familien, zu Heiratsverflechtungen, Verwandtschaftsverhältnissen, Ämtern und Wirkungsorten. Weitere Verzeichnisse betreffen die Burgen, Schlösser, Ansitze und Herrschaften sowie die Wappenverbindungen. Die riesige Fülle an Informationen macht Kögls genealogisch-heraldisches Adelslexikon zu einem einzigartigen Standardwerk, das einen Querschnitt durch den blühenden und erloschenen Tiroler und Vorarlberger Adel von den frühesten Anfängen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bietet und eindrucksvoll veranschaulicht, dass die adeligen Familien dieses Raumes die Landesgeschichte wesentlich mitgeprägt haben.
Als die Schweizer Gräfin Sophie von May ihren Dienst als Erzieherin der Prinzessin Luise, der späteren Großherzogin von Baden, am preußischen Hof antritt, wird sie nicht nur Zeugin historisch bedeutender Ereignisse wie der Revolution von 1848/49, sondern begegnet auch interessanten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Sie schließt Freundschaft mit dem Archäologen und Erzieher des Prinzen Friedrich, später Kaiser Friedrich III., Ernst Curtius. Auch der ihr anvertrauten Prinzessin wird sie 65 Jahre lang Freundin bleiben. Von den spannungsreichen Unterschieden der Lebensverhältnisse zwischen Sophie von Erlach und ihrer einstigen Schülerin zeugt ein bis jetzt unveröffentlichte Briefwechsel. Als Ehefrau des Schweizer Grafen Robert von Erlach-Hindelbank erlebt sie den Niedergang und die Enteignung des Schweizer Adels. Nicht nur Gräfin Erlachs Leben, sondern auch das ihrer Nachfahren wird von ihrer Zeit als Gouvernante am preußischen Hof geprägt. Ihre Tochter Louise heiratet den Sohn des Prinzenerziehers, Friedrich Curtius, beide sind Patenkinder der einstigen königlichen Zöglinge. Monica Klaus beschreibt in dieser Biografie eindrücklich den Lebensweg Sophie von Erlachs, in dem sich die ganze Kraft und Ohnmacht eines adeligen Frauenlebens des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Boehlau Koeln Sophie von Erlach, Biografien von Monica Klaus
Als die Schweizer Gräfin Sophie von May ihren Dienst als Erzieherin der Prinzessin Luise, der späteren Grossherzogin von Baden, am preussischen Hof antritt, wird sie nicht nur Zeugin historisch bedeutender Ereignisse wie der Revolution von 1848/49, sondern begegnet auch interessanten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Sie schliesst Freundschaft mit dem Archäologen und Erzieher des Prinzen Friedrich, später Kaiser Friedrich III., Ernst Curtius. Auch der ihr anvertrauten Prinzessin wird sie 65 Jahre lang Freundin bleiben. Von den spannungsreichen Unterschieden der Lebensverhältnisse zwischen Sophie von Erlach und ihrer einstigen Schülerin zeugt ein bis jetzt unveröffentlichter Briefwechsel. Als Ehefrau des Schweizer Grafen Robert von Erlach-Hindelbank erlebt sie den Niedergang und die Enteignung des Schweizer Adels. Nicht nur Gräfin Erlachs Leben, sondern auch das ihrer Nachfahren wird von ihrer Zeit als Gouvernante am preussischen Hof geprägt. Ihre Tochter Louise heiratet den Sohn des Prinzenerziehers, Friedrich Curtius, beide sind Patenkinder der einstigen königlichen Zöglinge. Monica Klaus beschreibt in dieser Biografie eindrücklich den Lebensweg Sophie von Erlachs, in dem sich die ganze Kraft und Ohnmacht eines adeligen Frauenlebens des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Bod Das vergessene 19. Jahrhundert, Biografien von Jonas Burkei
"Das vergessene 19. Jahrhundert" von Jonas Burkei bietet einen tiefen Einblick in die adligen Lebenswelten der Pfalz während einer Zeit des Wandels. Mit 582 Seiten umfassender Erzählung beleuchtet das Buch die sozialen, kulturellen und politischen Transformationen, die das 19. Jahrhundert prägten. Der gebundene Einband und die sorgfältige Aufmachung machen es zu einem wertvollen Sammlerstück für Interessierte an Geschichte und Biografien. Burkei verbindet historische Fakten mit lebendigen Erzählungen, um ein facettenreiches Bild der damaligen Gesellschaft zu zeichnen. Dieses Werk ist nicht nur informativ, sondern auch ansprechend für Leser, die sich für die Verflechtungen von Adel und Gesellschaft interessieren. Es ist eine Einladung, in eine oft übersehene Epoche einzutauchen und deren Bedeutung für die Gegenwart zu erkennen.
Cornwall im 19. Jahrhundert: Seit Jahren ist Marian in Matthew verliebt, doch er heiratet eine andere. Um sich abzulenken, beschließt die junge Adelige ihre Freundin Olivia nach Malta zu begleiten. Dort lernt sie den mittellosen Maler Benedict kennen und beide verlieben sich ineinander. Plötzlich verschwindet jedoch Olivia spurlos, und Marian wird verdächtigt, sie ermordet zu haben - ihr bleibt nur die Flucht. Mit Benedicts Hilfe gelangt sie zurück nach Cornwall, wo sie ihre Jugendliebe wiedertrifft und in einen gefährlichen Zwiespalt der Gefühle gerät.
Erich von Werner Verlag Augen in der Finsternis A1041374654
Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts. Getrennt voneinander blicken die junge Adelige Elena von Rathau und Gottfried von Heldern, der Sohn eines reichen Emporkömmlings, verzweifelt auf ihr Leben zurück – und auf ihre Liebe. Eine Liebe, durchgesetzt in schwersten Schlachten. Gegen die Konventionen. Gegen die ganze Welt. Hat wahre Liebe keinen Bestand? Muss sie scheitern? Lohnt es sich nicht, für sie zu kämpfen? Mit allen Mitteln? Ein wahres Drama der Liebe. Am Schicksal gescheitert, wahrscheinlich. Oder doch an teuflischen Mächten?