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Bibliothek der Provinz Die Kompositionen der Brüder Johann und Josef Schrammel / Band 2: Die Walzer
„Die Walzer“ der Brüder Johann und Josef Schrammel waren Teil der Musikkultur Wiens und begeisterten Handwerker, Händler, Klein- und Großbürger sowie den Adel der Stadt gleichermaßen. Wie bereits in Teilband 1 „Die Märsche“ stellt der Autor falsche Zuschreibungen richtig, erschließt die Bedeutung dieser Kompositionen im ausgehenden 19. Jahrhundert und zeigt anhand historischer wie aktueller Interpretationen die Qualität dieser musikalischen Schöpfungen.
Fontanes wunderbarer Frauenroman in der ausführlich kommentierten Hanser-Edition Die schöne junge Cécile, ehemalige Geliebte eines Fürsten und in liebloser Ehe gefangen, erwidert die Gefühle eines Verehrers – doch ihr Vorleben holt sie ein. Meisterhaft flicht Fontane seine Kritik an den heuchlerischen gesellschaftlichen Normen zum Ende des 19. Jahrhunderts in seinen berühmten Roman ein. Der erste Roman aus Fontanes »Ehetrilogie« skizziert in meisterlichen Gesprächen sowie in subtil entsponnener Handlung die Brüchigkeit der von Adel und Militär geprägten Normen der Berliner Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts.
Bibliothek der Provinz Die Kompositionen der Brüder Johann und Josef Schrammel / Band 2: Die Walzer A1066466384
„Die Walzer“ der Brüder Johann und Josef Schrammel waren Teil der Musikkultur Wiens und begeisterten Handwerker, Händler, Klein- und Großbürger sowie den Adel der Stadt gleichermaßen. Wie bereits in Teilband 1 „Die Märsche“ stellt der Autor falsche Zuschreibungen richtig, erschließt die Bedeutung dieser Kompositionen im ausgehenden 19. Jahrhundert und zeigt anhand historischer wie aktueller Interpretationen die Qualität dieser musikalischen Schöpfungen.
Jan Thorbecke Die Fürstenfamilie Hohenlohe-Langenburg und der Nationalsozialismus, Fachbücher von Frank Engehausen, Joey Rauschenberger
Das Buch "Die Fürstenfamilie Hohenlohe-Langenburg und der Nationalsozialismus" von Frank Engehausen und Joey Rauschenberger bietet eine tiefgehende Analyse der Rolle des Adels im Dritten Reich, insbesondere am Beispiel der nordwürttembergischen Fürstenfamilie Hohenlohe-Langenburg. Es untersucht die komplexen Dynamiken, die sich aus dem Verlust der politischen Privilegien der Aristokratie nach der Revolution von 1918/19 ergaben und beleuchtet, wie sich diese Führungsschicht während des Systemwechsels von 1933 positionierte. Die Autoren analysieren die Herausforderungen und Ängste, die mit der nationalsozialistischen Ideologie verbunden waren, und zeigen auf, wie die Fürstenfamilie zwischen Anpassung und Dissens navigierte. Dieses Fachbuch leistet einen wertvollen Beitrag zur Forschung über den Adel im Nationalsozialismus und regt zur Reflexion über die moralischen und politischen Entscheidungen dieser Zeit an.
De Gruyter Die Bezeichnung für soziale Stände, Schichten und Gruppen in den Leges Barbarorum
Frontmatter -- Inhalt -- 1. Historisch philologische Bezeichnungsforschung -- 2. Die Leges als Quelle sprachwissenschaftlicher Untersuchung -- 3. ,Adel', ,Freiheit', ,Halb-' und ,Unfreiheit' in der historischen Forschung des 18., 19. und 20. Jahrhunderts -- 4. Corpus der Bezeichnungen aus dem sozialen Bereich -- 5. Vorstellungen von Freiheit und Unfreiheit anhand der Personenbezeichnungen der frühmittelalterlichen Leges -- 6. Literaturverzeichnis -- 7. Register -- Backmatter
GRIN Die aktuelle Forschungsdiskussion über Existenz, Ursprung und Bedeutung von Adel in der Merowingerzeit A1017337629
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Adelsforschung bildete schon früh einen essentiellen Bestandteil der Rechts- und Verfassungsgeschichte, wobei vor allem die Ursprünge des mittelalterlichen Adels das Interesse der Forscher weckten. Für das 19. und frühe 20. Jahrhundert lassen sich grob zwei theoretische Ansätze, die Entstehung und die politische, soziale und wirtschaftliche Rolle des Adels zu definieren, unterscheiden. Die ¿Gemeinfreienlehre¿ beruht auf der Annahme einer ¿genossenschaftlichen Ordnung¿ der Germanen, wie sie etwa von Tacitus beschrieben wurde. Als Ausgangspunkt dient eine Gesellschaft gleichberechtigter, freier Bauern, denen eine ähnliche materielle Grundlage zur Verfügung steht, als staatstragende Schicht. Unterschiedliche Betrachtungsweisen aus verschiedenen historischen Perspektiven führten zu dem gemeinsamen Schluss, dass durch den Adel das ideale, von Freiheit und Gleichberechtigung geprägte Gemeinwesen zugrunde gegangen sei. Auch der fränkische Königsstaat habe noch auf den Gemeinfreien basiert, bis unter schwachen Königen der Adel, der aus der Übernahme fränkischer Verwaltungsämter oder der Anhäufung von Grundbesitz entstanden war, königsähnliche Macht an sich gerissen und die freien Bauern unterdrückt habe. Am Anfang des 20. Jahrhunderts kam neben der ¿Gemeinfreienlehre¿ die sogenannte ¿Adelsherrschaftstheorie¿ auf. Vertreter dieser Theorie setzten die Existenz eines ¿Herrenstandes¿ mit autogenen Herrschaftsrechten, die sich nicht vom König und der Ausübung der von diesem übertragener Ämter ableiteten, ab dem 9. Jahrhundert voraus . Die Akkumulation von Grundbesitz stellt hier nicht die Folge adliger Herrschaft dar, sondern deren Basis. Ab den dreißiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts betrachtete man Adel als essentiellen Bestandteil des mittelalterlichen Staats, dessen Entwicklung schon in germanischer Zeit ihren Anfang genommen hätte. Auch eine deutliche Abgrenzung vom Königtum wurde nicht mehr angenommen, Adelsherrschaft und Königtum stellten somit gleichartige Phänomene von unterschiedlicher Intensität dar. Strittig blieben allerdings stets einerseits die Frage nach der Kontinuität eines vorvölkerwanderungszeitlichen germanischen Adels, andererseits die Frage nach der rechtlichen Stellung des Adels im Allgemeinen.
»Bridgerton« ist eine der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Doch wie sieht es mit der queeren Community in Zeiten des Regency aus? Bookstagrammer Kai Spellmeier bespielt in seinem Debüt das beliebte Setting mit Bällen, Affären und Intrigen und verbindet es mit den Schwierigkeiten, mit denen Minderheiten in der damaligen Gesellschaft konfrontiert waren. Edward Arden liebt nicht nur Männer, sondern lässt sich von ihnen auch großzügig für ein paar sinnliche Stunden bezahlen - und schwebt damit im London des 19. Jahrhunderts in ständiger Gefahr. Als Lord Frederick Francis Melville ihn dann auch noch verdächtigt, wertvolle Juwelen gestohlen zu haben, spitzt sich die Situation zu. Doch die beiden stellen schnell fest, dass sie sich gegenseitig behilflich sein können. Edwards queeres Leben mit Affären, Freiern und bunten Partys fasziniert Freddy, doch obwohl der junge Adelige Gefühle für Edward entwickelt, ist sein Lebensweg fest vorbestimmt: Verlobung, Hochzeit, Kinder. Die gesellschaftlichen Grenzen des 19. Jahrhunderts machen den Liebenden zu schaffen und bedrohen sogar ihr Leben. Wird ihre Liebe überdauern oder an der Realität zerbrechen? Ein Blick hinter die Kulissen des queeren, adeligen Londons des 19. Jahrhunderts mit einem elektrisierenden Plot, der Leser*innen bis zum Schluss mitfiebern lässt.
»Bridgerton« ist eine der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Doch wie sieht es mit der queeren Community in Zeiten des Regency aus? Bookstagrammer Kai Spellmeier bespielt in seinem Debüt das beliebte Setting mit Bällen, Affären und Intrigen und verbindet es mit den Schwierigkeiten, mit denen Minderheiten in der damaligen Gesellschaft konfrontiert waren. Edward Arden liebt nicht nur Männer, sondern lässt sich von ihnen auch großzügig für ein paar sinnliche Stunden bezahlen – und schwebt damit im London des 19. Jahrhunderts in ständiger Gefahr. Als Lord Frederick Francis Melville ihn dann auch noch verdächtigt, wertvolle Juwelen gestohlen zu haben, spitzt sich die Situation zu. Doch die beiden stellen schnell fest, dass sie sich gegenseitig behilflich sein können. Edwards queeres Leben mit Affären, Freiern und bunten Partys fasziniert Freddy, doch obwohl der junge Adelige Gefühle für Edward entwickelt, ist sein Lebensweg fest vorbestimmt: Verlobung, Hochzeit, Kinder. Die gesellschaftlichen Grenzen des 19. Jahrhunderts machen den Liebenden zu schaffen und bedrohen sogar ihr Leben. Wird ihre Liebe überdauern oder an der Realität zerbrechen? Ein Blick hinter die Kulissen des queeren, adeligen Londons des 19. Jahrhunderts mit einem elektrisierenden Plot, der Leser*innen bis zum Schluss mitfiebern lässt.
»Bridgerton« ist eine der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Doch wie sieht es mit der queeren Community in Zeiten des Regency aus? Bookstagrammer Kai Spellmeier bespielt in seinem Debüt das beliebte Setting mit Bällen, Affären und Intrigen und verbindet es mit den Schwierigkeiten, mit denen Minderheiten in der damaligen Gesellschaft konfrontiert waren. Edward Arden liebt nicht nur Männer, sondern lässt sich von ihnen auch großzügig für ein paar sinnliche Stunden bezahlen - und schwebt damit im London des 19. Jahrhunderts in ständiger Gefahr. Als Lord Frederick Francis Melville ihn dann auch noch verdächtigt, wertvolle Juwelen gestohlen zu haben, spitzt sich die Situation zu. Doch die beiden stellen schnell fest, dass sie sich gegenseitig behilflich sein können. Edwards queeres Leben mit Affären, Freiern und bunten Partys fasziniert Freddy, doch obwohl der junge Adelige Gefühle für Edward entwickelt, ist sein Lebensweg fest vorbestimmt: Verlobung, Hochzeit, Kinder. Die gesellschaftlichen Grenzen des 19. Jahrhunderts machen den Liebenden zu schaffen und bedrohen sogar ihr Leben. Wird ihre Liebe überdauern oder an der Realität zerbrechen? Ein Blick hinter die Kulissen des queeren, adeligen Londons des 19. Jahrhunderts mit einem elektrisierenden Plot, der Leser*innen bis zum Schluss mitfiebern lässt.
GRIN Die aktuelle Forschungsdiskussion über Existenz, Ursprung und Bedeutung von Adel in der Merowingerzeit
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Adelsforschung bildete schon früh einen essentiellen Bestandteil der Rechts- und Verfassungsgeschichte, wobei vor allem die Ursprünge des mittelalterlichen Adels das Interesse der Forscher weckten. Für das 19. und frühe 20. Jahrhundert lassen sich grob zwei theoretische Ansätze, die Entstehung und die politische, soziale und wirtschaftliche Rolle des Adels zu definieren, unterscheiden. Die ¿Gemeinfreienlehre¿ beruht auf der Annahme einer ¿genossenschaftlichen Ordnung¿ der Germanen, wie sie etwa von Tacitus beschrieben wurde. Als Ausgangspunkt dient eine Gesellschaft gleichberechtigter, freier Bauern, denen eine ähnliche materielle Grundlage zur Verfügung steht, als staatstragende Schicht. Unterschiedliche Betrachtungsweisen aus verschiedenen historischen Perspektiven führten zu dem gemeinsamen Schluss, dass durch den Adel das ideale, von Freiheit und Gleichberechtigung geprägte Gemeinwesen zugrunde gegangen sei. Auch der fränkische Königsstaat habe noch auf den Gemeinfreien basiert, bis unter schwachen Königen der Adel, der aus der Übernahme fränkischer Verwaltungsämter oder der Anhäufung von Grundbesitz entstanden war, königsähnliche Macht an sich gerissen und die freien Bauern unterdrückt habe. Am Anfang des 20. Jahrhunderts kam neben der ¿Gemeinfreienlehre¿ die sogenannte ¿Adelsherrschaftstheorie¿ auf. Vertreter dieser Theorie setzten die Existenz eines ¿Herrenstandes¿ mit autogenen Herrschaftsrechten, die sich nicht vom König und der Ausübung der von diesem übertragener Ämter ableiteten, ab dem 9. Jahrhundert voraus . Die Akkumulation von Grundbesitz stellt hier nicht die Folge adliger Herrschaft dar, sondern deren Basis. Ab den dreißiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts betrachtete man Adel als essentiellen Bestandteil des mittelalterlichen Staats, dessen Entwicklung schon in germanischer Zeit ihren Anfang genommen hätte. Auch eine deutliche Abgrenzung vom Königtum wurde nicht mehr angenommen, Adelsherrschaft und Königtum stellten somit gleichartige Phänomene von unterschiedlicher Intensität dar. Strittig blieben allerdings stets einerseits die Frage nach der Kontinuität eines vorvölkerwanderungszeitlichen germanischen Adels, andererseits die Frage nach der rechtlichen Stellung des Adels im Allgemeinen.
»Bridgerton« ist eine der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Doch wie sieht es mit der queeren Community in Zeiten des Regency aus? Bookstagrammer Kai Spellmeier bespielt in seinem Debüt das beliebte Setting mit Bällen, Affären und Intrigen und verbindet es mit den Schwierigkeiten, mit denen Minderheiten in der damaligen Gesellschaft konfrontiert waren. Edward Arden liebt nicht nur Männer, sondern lässt sich von ihnen auch großzügig für ein paar sinnliche Stunden bezahlen – und schwebt damit im London des 19. Jahrhunderts in ständiger Gefahr. Als Lord Frederick Francis Melville ihn dann auch noch verdächtigt, wertvolle Juwelen gestohlen zu haben, spitzt sich die Situation zu. Doch die beiden stellen schnell fest, dass sie sich gegenseitig behilflich sein können. Edwards queeres Leben mit Affären, Freiern und bunten Partys fasziniert Freddy, doch obwohl der junge Adelige Gefühle für Edward entwickelt, ist sein Lebensweg fest vorbestimmt: Verlobung, Hochzeit, Kinder. Die gesellschaftlichen Grenzen des 19. Jahrhunderts machen den Liebenden zu schaffen und bedrohen sogar ihr Leben. Wird ihre Liebe überdauern oder an der Realität zerbrechen? Ein Blick hinter die Kulissen des queeren, adeligen Londons des 19. Jahrhunderts mit einem elektrisierenden Plot, der Leser*innen bis zum Schluss mitfiebern lässt.
Dogma Verlag Albrecht Dürers Tagebuch der Reise in die Niederlande A1030961506
Ein knappes Jahr verbrachte Albrecht Dürer (1471-1528) mit seiner Frau in den Niederlanden, wo er als berühmtester deutscher Künstler seiner Zeit von den einflussreichen Personen hofiert und geehrt wurde. Eindringlich dokumentierte Dürer seine Erlebnisse und Eindrücke von der niederländischen Kultur und seine Kontakte zu Adel, Auftraggebern und anderer Prominenz in vorliegendem Tagebuch, das der passionierte Kunsthistoriker Franz Friedrich Leitschuh (1864-1924) im 19. Jahrhundert erneut publiziert hat.
Effi Briest erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in die gesellschaftlichen Konventionen des preußischen Adels des 19. Jahrhunderts gerät. Früh verheiratet, entfremdet sie sich zunehmend von ihrem älteren Ehemann und gerät in einen folgenschweren Konflikt zwischen Pflichtgefühl und persönlichem Glück. Theodor Fontane zeichnet in klarer Sprache das Porträt einer tragischen Figur – und zugleich ein zeitloses Bild einer Gesellschaft, die wenig Raum für Individualität lässt.
Deutsches Kulturforum östliches Europa Adeliges Leben im Baltikum The Life of the Baltic Nobility A1057906765
Baltische Herrenhäuser, erbaut, bewohnt und bewirtschaftet von der adeligen Oberschicht meist deutscher, aber auch schwedischer, polnischer und russischer Herkunft, prägten den ländlichen Raum des heutigen Estland und Lettland bis ins frühe 20. Jahrhundert. Das Herrenhaus als Wohnort der Grundbesitzer war der zentrale und oft architektonisch am aufwendigsten gestaltete Teil eines Gutshofs. Dieser stellte eine Lebensform dar, in der Wohnen und Arbeiten eine räumliche Einheit bildeten. Dem deutschbaltischen Adel gehörten einige Hundert Familien an, die bis zu siebzig Prozent der Landfläche in Alt-Livland besaßen und damit auch wirtschaftliche und politische Macht ausübten. Mit der Entstehung der Nationalstaaten Estland und Lettland nach dem Ersten Weltkrieg endete die herausgehobene Stellung dieser Oberschicht. Von dem erhaltenen bauhistorischen Erbe wartet neben einigen Dutzend herausragend rekonstruierter Beispiele die Mehrzahl auf ihre Instandsetzung und eine sinnvolle neue Nutzung. Anhand ausgewählter Beispiele werden adelige Herrenhäuser und Gutsanlagen sowie ihre Geschichte vorgestellt. Einige der ältesten Herrenhäuser gingen aus umgebauten Burgen der Ordensritter hervor. Noch im 18. Jahrhundert wurden die meisten Gebäude aus Holz errichtet. Die Mehrheit der noch erhaltenen Herrenhäuser entstand im 19. Jahrhundert in den verschiedenen Spielarten des Historismus.
Europäischer Literaturverlag Krambambuli, Belletristik von Marie von Ebner-Eschenbach
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) stammte aus böhmisch-mährischem Adel und gilt mit ihren vor allem auf die Psychologie der Figuren abzielenden Erzählungen und Romanen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Zunächst als Dramatikerin wenig erfolgreich, gelang ihr mit Prosatexten seit den späten 1870er Jahren der Durchbruch beim Publikum. Der vorliegende Band enthält einige ihrer besten Erzählungen, darunter auch die Novelle "Krambambuli", bis heute ihr bekanntestes Werk.
Effi Briest erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in die gesellschaftlichen Konventionen des preußischen Adels des 19. Jahrhunderts gerät. Früh verheiratet, entfremdet sie sich zunehmend von ihrem älteren Ehemann und gerät in einen folgenschweren Konflikt zwischen Pflichtgefühl und persönlichem Glück. Theodor Fontane zeichnet in klarer Sprache das Porträt einer tragischen Figur – und zugleich ein zeitloses Bild einer Gesellschaft, die wenig Raum für Individualität lässt.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) stammte aus böhmisch-mährischem Adel und gilt mit ihren vor allem auf die Psychologie der Figuren abzielenden Erzählungen und Romanen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Zunächst als Dramatikerin wenig erfolgreich, gelang ihr mit Prosatexten seit den späten 1870er Jahren der Durchbruch beim Publikum. Der vorliegende Band enthält einige ihrer besten Erzählungen, darunter auch die Novelle »Krambambuli«, bis heute ihr bekanntestes Werk.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) stammte aus böhmisch-mährischem Adel und gilt mit ihren vor allem auf die Psychologie der Figuren abzielenden Erzählungen und Romanen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Zunächst als Dramatikerin wenig erfolgreich, gelang ihr mit Prosatexten seit den späten 1870er Jahren der Durchbruch beim Publikum. Der vorliegende Band enthält einige ihrer besten Erzählungen, darunter auch die Novelle »Krambambuli«, bis heute ihr bekanntestes Werk.
Dogma Verlag Albrecht Dürers Tagebuch der Reise in die Niederlande
Ein knappes Jahr verbrachte Albrecht Dürer (1471-1528) mit seiner Frau in den Niederlanden, wo er als berühmtester deutscher Künstler seiner Zeit von den einflussreichen Personen hofiert und geehrt wurde. Eindringlich dokumentierte Dürer seine Erlebnisse und Eindrücke von der niederländischen Kultur und seine Kontakte zu Adel, Auftraggebern und anderer Prominenz in vorliegendem Tagebuch, das der passionierte Kunsthistoriker Franz Friedrich Leitschuh (1864-1924) im 19. Jahrhundert erneut publiziert hat.
Deutsches Kulturforum östliches Europa Adeliges Leben im Baltikum | The Life of the Baltic Nobility
Baltische Herrenhäuser, erbaut, bewohnt und bewirtschaftet von der adeligen Oberschicht meist deutscher, aber auch schwedischer, polnischer und russischer Herkunft, prägten den ländlichen Raum des heutigen Estland und Lettland bis ins frühe 20. Jahrhundert. Das Herrenhaus als Wohnort der Grundbesitzer war der zentrale und oft architektonisch am aufwendigsten gestaltete Teil eines Gutshofs. Dieser stellte eine Lebensform dar, in der Wohnen und Arbeiten eine räumliche Einheit bildeten. Dem deutschbaltischen Adel gehörten einige Hundert Familien an, die bis zu siebzig Prozent der Landfläche in Alt-Livland besaßen und damit auch wirtschaftliche und politische Macht ausübten. Mit der Entstehung der Nationalstaaten Estland und Lettland nach dem Ersten Weltkrieg endete die herausgehobene Stellung dieser Oberschicht. Von dem erhaltenen bauhistorischen Erbe wartet neben einigen Dutzend herausragend rekonstruierter Beispiele die Mehrzahl auf ihre Instandsetzung und eine sinnvolle neue Nutzung. Anhand ausgewählter Beispiele werden adelige Herrenhäuser und Gutsanlagen sowie ihre Geschichte vorgestellt. Einige der ältesten Herrenhäuser gingen aus umgebauten Burgen der Ordensritter hervor. Noch im 18. Jahrhundert wurden die meisten Gebäude aus Holz errichtet. Die Mehrheit der noch erhaltenen Herrenhäuser entstand im 19. Jahrhundert in den verschiedenen Spielarten des Historismus.