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Bauhaus-Gestaltung selbst erproben Der Vorkurs gehört zu den einflussreichsten Innovationen der Bauhaus-Pädagogik. Material-studien oder Papierfaltungen sind bis heute Teil des Kunstunterrichts. Das Übungsbuch versammelt 50 Übungen aus dem Unterricht von Johannes Itten, László Moholy-Nagy und Josef Albers, die jedem die Entfaltung seiner individuellen Fähigkeiten ermöglichen sollten. Anleitungen und Aufgabenstellungen – von Atemstenogramm über Materialstudie bis Tasttafel – werden aus Studienarbeiten, überwiegend aus der reichen Sammlung des Bauhaus-Archivs/Museum für Gestaltung Berlin, rekonstruiert und aus den Erinnerungen von Bauhäusler*innen und von Expert*innen aus Lehre, Forschung und Praxis kommentiert und kritisch befragt. Das Begleitbuch erscheint zur Jubiläumsausstellung des Bauhaus-Archivs/Museum für Gestaltung.
Bauhaus-Universitätsverlag Weimar Moderne Nachkriegskirchen
Eine Kirche in randstädtischer Lage Hildesheims sorgt in ihrer Gemeinde seit über einem Jahrzehnt für Aufregung: vor allem die Kirchengemeinde, die Denkmalpflege und der Kirchenkreis sorgen sich um die Zukunft des modernen Nachkriegskirchenbaus. Der Raum für Gemeindeleben und soziale Begegnung kämpft mit steigenden Kosten für bauwerkserhaltende Sanierungsmaßnahmen und Unterhalt vor dem Hintergrund einer sich verkleinernden Gemeinde. So stößt die Notwendigkeit, die gegenwärtige Nutzungskonzeption des Gemeindezentrums jetzt infrage zu stellen und eine zukünftige zu entwickeln, eine Diskussion an, die insbesondere der Kirchengemeinde der Zwölf-Apostel-Kirche einen langen Atem abfordert. Die vorliegende Publikation erläutert den begonnenen Diskussionsverlauf bis zum Jahr 2016 und beschreibt eine mögliche Handlungsstrategie für die zukünftige Entwicklung des Veränderungsprozesses, der auch andernorts Gemeinden beschäftigt.
In einem kurzen Zeitraum von nur vierzehn Jahren zwischen den beiden Weltkriegen veränderte die deutsche Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus das Antlitz der Moderne. Mit utopischen Idealen für die Zukunft entwickelte sie eine bahnbrechende Fusion aus Kunst, Handwerk und Technik, die sie quer durch alle gestalterischen Medien und Methoden umsetzte, vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Dieses Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin, der weltgrößten Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Schriften, Studien, Fotografien, Skizzen, Pläne und Modelle dokumentieren nicht nur die realisierten Arbeiten, sie lassen auch den Geist von Bauhaus wieder lebendig werden. Von zwanglosen Aufnahmen beim Gruppenturnen bis zu Zeichnungen aus dem Unterricht von Paul Klee, von ausführlichen Bauplänen bis zu einem schnittigen Aschenbecher von Marianne Brandt - sie alle sind Zeugnisse einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Das Buch zeigt Bauhaus nicht nur als bahnbrechende Bewegung des Modernismus, sondern auch als Musterbeispiel einer Kunsterziehung, in der schöpferischer Ausdruck und zukunftsweisende Einfälle zu Produkten führten, die schön und funktional zugleich waren. Zu den vorgestellten Künstlern gehören u. a. Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich.
In einem kurzen Zeitraum von nur vierzehn Jahren zwischen den beiden Weltkriegen veränderte die deutsche Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus das Antlitz der Moderne. Mit utopischen Idealen für die Zukunft entwickelte sie eine bahnbrechende Fusion aus Kunst, Handwerk und Technik, die sie quer durch alle gestalterischen Medien und Methoden umsetzte, vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Dieses Referenzwerk entstand in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin, der weltgrößten Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Über 250 neue Fotografien, Schriften, Studien, Skizzen, Pläne und Modelle dokumentieren nicht nur die realisierten Arbeiten, sie lassen auch den Geist von Bauhaus wieder lebendig werden. Von zwanglosen Aufnahmen beim Gruppenturnen bis zu Zeichnungen aus dem Unterricht von Paul Klee, von ausführlichen Bauplänen bis zu einem schnittigen Aschenbecher von Marianne Brandt - sie alle sind Zeugnisse einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Das Buch zeigt Bauhaus nicht nur als bahnbrechende Bewegung des Modernismus, sondern auch als Musterbeispiel einer Kunsterziehung, in der schöpferischer Ausdruck und zukunftsweisende Einfälle zu Produkten führten, die schön und funktional zugleich waren. Diese handliche Ausgabe stellt Künstler wie Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe, Lilly Reich und viele andere vor. Im Format reduzierte Sonderausgabe.
Frölich und Kaufmann Bauhaus-Architektur. 1919-1933. 1075357
Die wichtigsten Bauwerke der einflussreichsten Architekturschule des 20. Jahrhunderts in grandiosen Aufnahmen: Auch 100 Jahre nach seiner Gründung hat das Weltkulturerbe Bauhaus nichts von seiner Faszination eingebüßt. Die Aufnahmen des Architekturfotografen Hans Engels präsentieren in diesem Band eine Auswahl berühmter wie auch weniger bekannter Bauten von Bauhausarchitekten wie Walter Gropius, Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe. Die Gebäude werden in chronologischer Reihenfolge von der Gründung 1919 bis zur Schließung des Bauhauses 1933 in meisterhaften, eigens für diesen Band entstandenen Fotografien gezeigt, die informativen Texte von Axel Tilch ergänzen die Aufnahmen durch wertvolle Informationen zur Baugeschichte. Dem Leser eröffnet sich ein breit gefächertes Panorama der Bauhaus-Architektur, der heute unbestritten bedeutendsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert.
Frölich und Kaufmann Bauhaus-Armbanduhr »Moholy-Nagy«. 1516795
Die hochwertige, in Deutschland gefertigte Bauhaus-Armbanduhr ist eine Hommage an einen großen Künstler des 20. Jahrhunderts: Der in Ungarn geborene László Moholy-Nagy verband die Kunst der russischen Avantgarde mit dem Konstruktivismus des Bauhauses. Das Motiv der Uhr zitiert die bekannte Collage »Konstruktion Z 1«. Von Walter Gropius 1923 als Nachfolger von Johannes Itten an das Bauhaus in Weimar berufen, zog László Moholy-Nagy mit diesem nach Dessau um, bevor er 1933 Nazi-Deutschland verließ und schließlich 1937 in Chicago seine zweite Heimat fand. Sowohl als Lehrer als auch Künstler folgte er seiner revolutionären Vision, die künstlerische Tätigkeit in das alltägliche Leben einfließen zu lassen und damit Kunst und Leben zu vereinen. Seinem radikalen experimentellen Ansatz folgend, keine ästhetische Hierarchie in seinen Arbeiten zuzulassen, bewegte sich Moholy-Nagy souverän zwischen Malerei, Fotografie und Film und definierte sich gleichzeitig als Maler und als Fotograf. Sie lieben Design? Sie wissen gerne, wie spät es ist? Und für Sie ist eine Uhr auch ein besonderer Schmuck, den Sie morgens anlegen? Dann ist diese Bauhaus-Uhr mit dem schwarzen Lederarmband bestimmt genau das richtige Accessoire für Sie.
Dieses Edelstahl-Stövchen ist inspiriert von den Designs des Bauhaus - rund, schlicht, aus Stahl, keine Schnörkel oder komplizierte Formen, sprich: formschön und zeitlos. Das »Bauhaus«-Stövchen passt zu unserem neuen Kaffeebereiter und der Teekanne »Bauhaus«, kann aber natürlich auch unter anderen Gefäßen platziert werden, um die Getränke darin warm zu halten. Für das moderne Design des Stövchens steht ein deutscher Industriedesigner: Tassilo von Grolman, Jahrgang 1942, wurde u.a. schon von KPM, Bodum, Rosenthal, Mitheis und Alfi beauftragt. Er absolvierte zuerst eine Lehre als Maschinenschlosser und schloss dieser noch zwei Studiengänge an: Maschinenbau und Industriedesign. 1975 gründete er sein eigenes Designstudio in Frankfurt, zog für einige Jahre nach Oberursel und arbeitet heute in Berlin.
PEPIN Schreib- und Notizblocke enthalten 64 Blatt starkes (120 g/m2) elfenbeinfarbenes Papier in Premium-Qualitat, von denen 32 Blatt auf der Vorderseite liniert und 32 Blatt unbedruckt sind. Die Ruckseiten smucken auf jeweils 16 Blatt vier verscheidene Designs oder Kunstwerke.
Bauhaus-Universitätsverlag Weimar Eine Erzählung als Denkmal
Baudenkmale sind vergänglich. Materieller Verfall, absichtliche Zerstörungen, Naturgewalten oder schlichtweg der Mangel an einstiger Bedeutung können zu ihrem Verlust führen. Wenn ein Verlust vorhersehbar ist, dann dokumentieren Denkmalpfleger*innen die bauliche Beschaffenheit des Bestandes in Plänen und Bildern. Wenig beachtet bleiben oftmals die kulturellen Umstände, unter denen ein Haus erbaut, genutzt und überflüssig werden konnte. Das 2018 abgebrochene Raumflug-Planetarium in Halle (Saale) zählt zu den verloren gegangenen baulichen Zeugnissen der DDR. Zeitgleich mit dem Abbruch entstand die hier vorgestellte Fallstudie aus dokumentarischen Bruchstücken. Bilder, Filme, Pläne, Schriftstücke, Bauzeichnungen und Zeitzeug*innengespräche wurden zu einem historiografischen Text zusammengesetzt. Wie sollte ein Text beschaffen sein, um die Geschichte des Hauses angemessen zu erzählen? Kriterien für die Auswahl und Anordnung der Dokumente werden in Auseinandersetzung mit geschichtswissenschaftlichen Theorien aufgestellt. Auf dem Brachland am ehemaligen Standort des Hauses beginnend, verfolgt der Text die mit dem Haus verbundenen Ereignisse, Imaginationen und Narrative bis hin zu den Ursprüngen sozialistischer Fortschrittsutopien zurück. Das Buch enthält 84 QR-Codes zu audiovisuellen Medieninhalten auf der Internetseite des Centre for Documentary Architecture verweisen.
Tredition Ein Künstlerleben in der Bauhaus-Tradition A1056536074
Dieses Buch beschreibt das Lebenswerk eines Künstlers in der Bauhaus-Tradition. 1949 wurden in Deutschland Werkkunstschulen gegründet, die sich in der direkten Nachfolge des Bauhauses sahen. An der Werkkunstschule Wiesbaden studierte Hubert Schmidt Bildhauerei. Sein Ziel war es die künstlerische und bauliche Gestaltung zusammenzuführen. Das biografisch angelegte Werk zeichnet die Entwicklung von Hubert Schmidt als Bildhauer und Keramiker nach, beginnend 1962 in Stuttgart mit Baukeramik, Bildhauerei und Malerei bis zu seinem Tod in Bonndorf am Bodensee.
Bauhaus-Universitätsverlag Weimar Das Kunstmuseum A1068886295
Diese Museumsgeschichte untersucht die Entwicklung des Kunstmuseums von den Ursprüngen bis zur Gegenwart, „nicht so sehr aus Interesse für die Vergangenheit“; wie Isaiah Berlin es formuliert, „sondern um erste Ursachen ausfindig zu machen, um zu verstehen wie und warum die Dinge so und nicht anders entstanden sind“. Diese Geschichte wird aus der Sicht eines Architekten erzählt, und es wird vor allem eine Geschichte des architektonischen Raumes sein. Es ist keine geradlinige Geschichte, denn die Baukunst hat ihre eigenen Formen der Entwicklung, und diese ist nicht immer linear und zielbewusst. Es sind hauptsächlich die Umbrüche, die hier besprochen und interpretiert werden. In dieser Geschichte geht es neben der baukünstlerischen Entwicklung auch um die Bestimmung des Museums, weniger um die Funktion. Auf die Frage nach der Bestimmung von öffentlichen Bauten, bekommen wir oft die interessanteren Antworten, da wir einiges über die Beweggründe der Gesellschaft erfahren können, für die diese Museen entworfen und gebaut wurden.
Schon die Gründung des Bauhauses im Jahr 1919 glich einem gewaltigen Paukenschlag: Walter Gropius, Gründer der Kunstschule, beabsichtigte nichts Geringeres als die Grenzen zwischen Handwerk, Kunst und Technik aufzulösen. Was als Experiment begann, revolutionierte schon bald das Verständnis von Architektur, Kunst und Design. Gropius setzte seine ehrgeizige Vision mithilfe innovativer Künstler um, die er als Lehrer ans Bauhaus berief. Inspiriert vom avantgardistischen Geist der Schule, entwickelten sie neue künstlerische Ansätze und begründeten gemeinsam den Mythos Bauhaus. Autor Boris Friedewald erzählt die komplexe Geschichte dieser Kunstschule auf unterhaltsame und verständliche Weise. Zahlreiche historische und zum Teil erstmals publizierte Abbildungen machen die Menschen und Orte des Bauhauses lebendig. Ein abschließender Blick auf die weitreichende Wirkung des Bauhauses bis in die heutige Zeit hinein rundet das Buch ab.
Spector Books, Sachbücher, Ludwig Grote und die Bauhaus-Idee (Deutsch, Peter Bernhard, Stiftung Bauhaus Dessau, Torsten Blume, Torsten Perren Blume, 2021)
Ludwig Grote hat wie kaum ein anderer Kunsthistoriker die Vorstellung vom Bauhaus als einer Idee geprägt, die weit über die historische Existenz der Schule hinausreicht. Mit Dokumenten aus seinem Nachlass im Kunstarchiv des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg widmet sich das Buch erstmals umfassend Grotes Wirken als Bauhaus-Botschafter. Dabei wird seine problematische Einbindung in den nationalsozialistischen Kultur- und Kunstbetrieb, insbesondere seine Tätigkeit im Münchner Kunsthandel von 1939 bis 1945, ebenso verhandelt wie seine einflussreiche Position in der westdeutschen Kunstpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Zusammenklang aller Beiträge, zu denen auch erstmals eine ausführliche Biografie sowie ein Verzeichnis der von ihm veröffentlichten Texte und Bücher gehört, entsteht so ein bislang nicht vorliegendes komplexes Gesamtbild eines anregenden und widersprüchlichen Bauhaus-Kunsthistorikers.