Erziehung in der Bundeswehr: Konzeption und Implementierung militärischer Erziehungsgrundsätze in der Aufbauphase der Bundeswehr 1950–1965 (Beiträge zur Militärgeschichte, 79, Band 79) 3110734818
Erziehung in der Bundeswehr: Konzeption und Implementierung militärischer Erziehungsgrundsätze in der Aufbauphase der Bundeswehr 1950–1965 (Beiträge zur Militärgeschichte, 79, Band 79)
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Russlands Überfall auf die Ukraine hat deutlich gemacht, wie angreifbar die Sicherheit in Europa ist. Das bemerkt auch Panzerkommandant Joshua, als er zu Beginn des Kriegs auf gepackten Taschen sitzt, in der Ungewissheit, ob er mit seinen Kameraden Europas Frieden an den Außengrenzen wird verteidigen müssen. Der »Bundeswehr-Influencer« schildert eindrücklich die Herausforderungen, mit denen Soldaten in der aktuellen Zeit konfrontiert sind: von intensiven Einsätzen wie in Litauen, wo kurz vor Joshuas Ankunft ein Kamerad aus seinem Bataillon ums Leben gekommen ist, bis zum schwierigen Spagat, Pflichtbewusstsein und Privatleben in Einklang zu bringen. Er gewährt unverstellte Einblicke in Zustand und Innenleben der Truppe und formuliert einen dringenden Appell an Gesellschaft und Politik, was es jetzt benötigt, um Deutschlands Verteidigung zu stärken.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,8, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Bis zur Jahrtausendwende war die Verwendung von Frauen in der Bundeswehr aufgrund verfassungsrechtlicher Bestimmungen und deren Auslegung durch Rechtsprechung und Lehre noch stark eingeschränkt. In dieser Hausarbeit wird untersucht, wie die Integration der Frauen in der Bundeswehr seit 2001 verlaufen ist . Dazu wurde folgende Vorgehensweise gewählt: Zunächst erfolgt ein historischer Rückblick über Frauen im Militärdienst, bevor auf die Gründe der Öffnung der Bundeswehr für Frauen eingegangen wird. Im Anschluss daran wird die Entwicklung der Bundeswehr seit der Öffnung für Frauen aufgezeigt. Abschließend wird auf die aktuelle Situation in der Bundeswehr eingegangen.
Zum Inhalt: Das Thema Führung ist für das Selbstverständnis der Bundeswehr von großer Bedeutung. Die vorliegende Studie prüft, ob das in der ZDv 10/1 Innere Führung. Selbstverständnis und Führungskultur der Bundeswehr (2008) normativ gesetzte Führungsverständnis vor dem Hintergrund der bundeswehreigenen Tradition konsistent und mit dem in anderen gesellschaftlichen Bereichen üblichen Führungsverständnis kompatibel ist. Brisanz kommt der Fragestellung einerseits wegen des vielfach beschriebenen, alle Bereiche der Gesellschaft erfassenden und insbesondere bei der jüngeren Generation zu beobachtenden Wertewandels zu, andererseits wegen der zum Teil heftigen publizistischen Attacken gegen die Innere Führung. Auslandseinsätze auf fernen Kontinenten und die Freiwilligkeit der Selbstverpflichtung zum Soldaten stellen Bundeswehr, Politik und Gesellschaft vor die Frage: Wie viel Innere Führung brauchen wir (noch)? Zum Verfasser: Angelika Dörfler-Dierken ist als Wissenschaftliche Direktorin am Zentrum für MIlitärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr zuständig für Ethische Fundamente und Evaluation der Inneren Führung. Sie ist apl. Professorin am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg.
Dem Thema Militär ist in der modernen Geschichtsschreibung fast immer ein hoher Rang beigemessen worden. Für die Zeit nach 1945 liegen die Verhältnisse allerdings anders; es gibt kaum Darstellungen wie über die Wehrmacht oder die Reichswehr. Das Militär der Bundesrepublik scheint anerkannt und "normal" zu sein. Dabei hat es sich keineswegs ohne massive innere Spannungen oder ohne Probleme für Politik und Gesellschaft entwickelt. In dieser Darstellung, die erstmals die Geschichte der Bundeswehr von ihren Anfängen bis in die Gegenwart erzählt, kann Detlef Bald zeigen, daß das halbe Jahrhundert Militärgeschichte Deutschlands keinesfalls in allen seinen Phasen unseren Vorstellungen von einer demokratischen Armee entspricht. Ein kritischer Einblick in die Geschichte der Bundeswehr.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 2,7, SRH Hochschule Berlin (früher OTA), Sprache: Deutsch, Abstract: Während der Begriff Logistik in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen hat und heutzutage allgegenwärtig ist, wird er mit dem Militär jedoch selten direkt in Verbindung gebracht. Wie so zahlreiche weitere Erfindungen, so stellt aber auch die Logistik ein Gebiet dar, das sich aus dem Militär entwickelt hat: ,,Der Logistikbegriff wurde nach dem 2. Weltkrieg vom Militär in die Wirtschaft übernommen und hat sich zu einer eigenen Fachrichtung an Fachhochschulen und Universitäten entwickelt." Seit dem Auftreten von kriegerischen Konflikten war es für die militärischen Einheiten entscheidend, über eine zuverlässige und geregelte Versorgung zu verfügen. Während die Truppenversorgung bis ins 17. Jahrhundert jedoch noch weitestgehend autark verlief und sich vorwiegend auf Nahrungsmittel beschränkte, so entstanden im Laufe der Zeit ¿ auf Grund der immer größer werdenden Heere und vor allem bedingt durch den technischen Fortschritt ¿ völlig neue Herausforderungen an die Logistik. Dass der Nachschubbedarf der Kampftruppen sich seit 1914 mehr als versiebenfacht hat, ist ein Indikator für die enorme Bedeutung und Komplexität, die der Militärlogistik mittlerweile zugesprochen werden kann. Insbesondere seit dem 2. Weltkrieg, bei dem es auf Grund der enormen räumlichen Ausdehnung zu massiven Engpässen in der Versorgung kam, die dazu führten, dass das Kriegsgeschehen und der -verlauf nachhaltig beeinflusst wurden, ist die herausragende Bedeutung der Logistik unumstritten. In der folgenden Hausarbeit werden, ausgehend von einer kurzen allgemeinen Definition des Begriffs Logistik, die Definition und die Aufgaben der Militärlogistik abgeleitet. Anschließend wird die logistische Versorgung der Bundeswehr im In- und Ausland dargestellt, sowie mögliche Schwierigkeiten bei der Durchführung der Militärlogistik aufgezeigt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im Fazit noch einmal aufgegriffen und abschließend zusammengefasst.
Die Neuausrichtung der Bundeswehr gilt als einer der bislang bedeutsamsten Reformansätze der deutschen Regierungs- und Verwaltungsorganisation. Diese Einschätzung verbindet sich nicht nur mit einer Reduzierung des Umfangs der Streitkräfte, der nahezu zeitgleich ausgesetzten Wehrpflicht und den Bemühungen, über eine Reduzierung der Verteidigungsausgaben zu einer Konsolidierung des Bundeshaushalts beizutragen, sondern auch mit dem übergreifenden Ziel einer zeitgemäßen Landesverteidigung als Bündnisverteidigung. Im Ergebnis wurde ein zentrales „hoheitliches“ Aufgaben- und Politikfeld einer grundlegenden Untersuchung unterzogen, die dem Anspruch nach deutlich über eine organisationspolitische Modernisierung hinausgeht. Sie steht für einen Reformansatz, der unter Nutzung privatwirtschaftlich gewonnener Erkenntnisse und betriebswirtschaftlicher Managementmethoden zwar moderne Führungs- und Steuerungsprozesse in der Bundeswehr zu implantieren sucht, darüber hinaus aber auch auf die umfassend veränderten Kontextbedingungen für die Bundeswehr reagiert.
„Wo; wenn nicht bei der Bundeswehr, kann man Führung lernen?“ lautet eine typische Erwartungshaltung, die Führungskräfte aus Verwaltung und Wirtschaft respektvoll formulieren. Einfache Rezepte für gutes Führen gibt es jedoch auch in der Bundeswehr nicht. Historische Konzeptionen wie die Innere Führung geben nur bedingt Hinweise darauf, wie konkrete Führungsherausforderungen gelöst werden können. Wie also sieht eine moderne (militärische) Führung des 21. Jahrhunderts aus, die geeignet ist, aktuelle Herausforderungen wie beispielsweise das Erfordernis der Bundeswehrgemeinsamkeit (zivil und militärisch) im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr zu bewältigen? Ziel des vorliegenden Bandes ist es, diese Frage kritisch zu beleuchten. In den Beiträgen diskutieren die Autorinnen und Autoren Möglichkeiten einer effektiven, effizienten und zugleich zeitgemäßen Führung in der Bundeswehr. Die theoretisch und praktisch orientierten Beiträge greifen dabei eine Vielzahl an Themen auf: das Wesen militärischer Führung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Führung im Gefecht, emotional intelligente Führung, Veränderungsmanagement, sowie den Zusammenhang zwischen Führung in der Bundeswehr und der Wirtschaft.
30 Jahre WISSEN-Reihe 70 Jahre Bundeswehr: Die Deutschen und ihre Armee Seit dem 24. Februar 2022 ringt die Bundesrepublik um ihre Haltung zu Krieg, Rüstung und Militär. Was kann die deutsche Armee? Was muss sie können? Wieso ist sie in dem Zustand, in dem sie sich befindet? Sönke Neitzel erzählt die Geschichte der Bundeswehr seit 1955, verfolgt ihre Wandlungen und analysiert die Herausforderungen der Gegenwart.
Die Bundeswehr lebt seit 30 Jahren mit unveränderten Traditionsrichtlinien - trotz Wiedervereinigung, Aussetzung der Wehrpflicht, der Öffnung der Streitkräfte für Frauen und Auslandseinsätzen. Den Streit um das Traditionsverständnis und die Traditionspflege der Streitkräfte hat diese bemerkenswerte Langlebigkeit des „Traditionserlasses“ jedoch nicht beruhigen können. Er ist älter als die Bundeswehr selbst. Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maizière hat eine neue Diskussion über die Tradition der Bundeswehr angestoßen. Wie verändern die neuen Aufgaben der Streitkräfte ihr Verständnis von Tradition? Was sind die tragfähigen historischen Wurzeln für eine Armee im Einsatz? Und welche eigene Tradition hat die Bundeswehr in den über 50 Jahren ihres Bestehens entwickeln können? Der Sammelband beleuchtet die alte Streitfrage nach der Tradition der Bundeswehr anhand aktueller Fragestellungen. Er zeigt Rahmenbedingungen und Aspekte für eine Neufassung des Traditionserlasses auf und bietet mögliche Ansätze dazu. In Zeiten der Neuausrichtung der Bundeswehr gewährt er eine wichtige Standortbestimmung bei der unverändert aktuellen Suche nach dem gültigen geistigen Erbe unserer Soldaten. Die Bundeswehr lebt seit 30 Jahren mit unveränderten Traditionsrichtlinien - trotz Wiedervereinigung, Aussetzung der Wehrpflicht, der Öffnung der Streitkräfte für Frauen und Auslandseinsätzen. Den Streit um das Traditionsverständnis und die Traditionspflege der Streitkräfte hat diese bemerkenswerte Langlebigkeit des „Traditionserlasses“ jedoch nicht beruhigen können. Er ist älter als die Bundeswehr selbst. Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maizière hat eine neue Diskussion über die Tradition der Bundeswehr angestoßen. Wie verändern die neuen Aufgaben der Streitkräfte ihr Verständnis von Tradition? Was sind die tragfähigen historischen Wurzeln für eine Armee im Einsatz? Und welche eigene Tradition hat die Bundeswehr in den über 50 Jahren ihres Bestehens entwickeln können? Der Sammelband beleuchtet die alte Streitfrage nach der Tradition der Bundeswehr anhand aktueller Fragestellungen. Er zeigt Rahmenbedingungen und Aspekte für eine Neufassung des Traditionserlasses auf und bietet mögliche Ansätze dazu. In Zeiten der Neuausrichtung der Bundeswehr gewährt er eine wichtige Standortbestimmung bei der unverändert aktuellen Suche nach dem gültigen geistigen Erbe unserer Soldaten.