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GRIN Credit Default Swaps
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Hochschule Aschaffenburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "By design, this [CDS] market [...] has been largely exempt from government regulation [...] But regulation is not only unnecessary in these markets, it is potentially damaging, because regulation presupposes disclosure and forced disclosure of proprietary information can undercut innovations in financial markets [...]." - Alan Greenspan, 2002. "Credit Default Swaps, I think, have serious problems associated with them" - Alan Greenspan, 2008. Seit der Erfindung der Credit Default Swaps ist über ein Jahrzehnt vergangen. Ursprünglich sollten "Kreditausfallswaps" den Marktteilnehmern als innovatives Absicherungsinstrument dienen. Dieses Kreditderivat trennt das Kreditrisiko vom zugrunde liegenden Schuldtitel und überträgt es auf Dritte. Dadurch, so versprach Alan Greenspan im September 2002, können Finanzsysteme negative Schocks durch die breitere Verteilung von Risiken auf unterschiedliche Finanzakteure besser kompensieren. Der ehemalige Vorsitzende des Federal Reserve Board plädierte deswegen für einen weitestgehend deregulierten Markt. Als im Jahr 2007 die Immobilienblase platzte und zahlreiche Kredite ausfielen, mussten enorme Beträge in den Kreditportfolios abgeschrieben werden. Dies führte zur Akquisition von Bear Stearns, zur Insolvenz von Lehman Brothers und zur Verstaatlichung von AIG im Jahr 2008. Durch den Ausfall großer Marktteilnehmer entstand gleichzeitig die Gefahr einer systemischen Krise, die Finanzapokalypse des 21. Jahrhunderts. Daraufhin gestand Alan Greenspan im Oktober 2008 die Risiken und Probleme im Umgang mit CDS nur unzureichend reflektiert zu haben. Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit der Entstehung des Gefahrenpo-tentials, das von CDS ausgeht, deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte und den Maßnahmen zur Regulierung des Marktes.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,7, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Finanzieller Fall-out" , "explosive Mischung" oder auch "Der tägliche Tanz über dem Abgrund" - so unterstreichen Kritiker seit einiger Zeit ihre Bedenken über das rasante Wachstum auf dem Markt der Kreditderivate.Nicht nur die Insolvenzen von Worldcom, Enron, Kirch Media und anderen großen Unternehmen haben in den Kreditportfolios internationaler Banken hohe Verluste entstehen lassen. Auch die Turbulenzen auf südostasiatischen, osteuropäischen und lateinamerikanischen Märkten waren ausschlaggebend dafür, dass Banken sowohl national als auch international ihre Risikopolitik adjustieren und ihre Kreditportfolios restrukturieren mussten. Der steigende Wettbewerbsdruck auf den Kapitalmärkten, die weltweit geringe Inflation und das über Jahre andauernde sinkende bzw. niedrige Zinsniveau haben dazu geführt, dass gute Margen im Kreditgeschäft der Banken nur noch bei Krediten erzielt werden konnten, die mit einem höheren Ausfallrisiko verbunden waren. Daraus resultierte eine gefährliche Konzentration solcher Kredite in den Portfolios der Banken. Das Kreditrisikomanagement in den Banken änderte sich. Neben modifizierten Mindestratings, Laufzeit- und Branchenbeschränkungen oder Kreditlimiten traten neue, innovative Finanzprodukte wie Credit Default Swaps (CDS) in den Vordergrund. Sie ermöglichen den Banken und anderen Kapitalgebern "[...] Kreditrisiken von Darlehen, Anleihen und anderen Kreditpositionen außerbilanziell zu separieren [...] und gegen Zahlung einer Prämie auf einen Risikokäufer zu übertragen." Den Banken stehen hierdurch Finanzinstrumente zur Verfügung, Bonitätsrisiken liquide zu machen und getrennt von der Basisforderung zu handeln. So erreichen die Banken eine Absicherung der Ausfallrisiken in ihren Portfolios und schaffen gleichzeitig neue Anlagemöglichkeiten für Investoren und Anleger, die mit Kreditderivaten eine Diversifikation in den eigenen Risikoportfolios oder höhere Renditen erzielen wollen.Beim Markt für Kreditderivate handelt es sich gemessen an anderen Derivateformen um einen noch kleinen, aber um den mit Abstand am stärksten wachsenden Markt. So entsprach sein ausstehendes Volumen Mitte 2004 weltweit beispielsweise nur einem Bruchteil des Zinsderivatemarktes, aber bereits dem Dreifachen des Marktes für Rohstoffderivate. Doch die Fungibilität des Marktes wird durch eine Vielzahl von Hemmnissen behindert. ...
Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,35, International School of Management, Standort Dortmund (unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Entwurf der neuen Baseler Eigenkapital (EK)-Vereinbarung (Basel II oder Der neue Baseler Akkord) des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht ist der Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion um Ratings und deren Auswirkungen auf das Kreditgewerbe und die Unternehmen. In Zeiten zunehmender Liberalisierung und Globalisierung der Märkte sowie des technischen Fortschritts hat sich an den Finanzmärkten in den letzten Jahren ein Prozess tiefgreifender Veränderungen vollzogen, der sich auch auf die traditionellen Bankgeschäfte auswirkt. Angesichts der angestiegenen Insolvenzentwicklung sowie der erhöhten Ausfallrisiken von Kreditengagements, werden heute vermehrt Anstrengungen unternommen, um die Stabilität der Finanzmärkte besser abzusichern. Dabei steigen die Anforderungen an das Kredit- und Risikomanagement von Banken und Unternehmen gleichermaßen. Mit der Weiterentwicklung des bankenaufsichtlichen Regelwerkes (Basel I), welches die Mindest-EK-Unterlegung bei Banken bestimmt, soll nun der zunehmenden Komplexität und dem steigenden Risikogehalt der Finanzgeschäfte Rechnung getragen werden. Aus diesem Grund hat der Baseler Ausschuss den Entwurf des neuen Baseler Akkords (Basel II) vorgelegt. Im Mittelpunkt der laufenden Diskussion um Basel II steht die Frage der adäquaten EK-Unterlegung der zunehmend erhöhten Risiken im Finanzgeschäft. Zukünftig soll sich die Höhe des erforderlichen EKs, welches Banken für die von ihnen gewährten Kredite unterlegen müssen, um den Verpflichtungen ihrer eigenen Gläubiger nachkommen zu können, stärker an den individuellen Risiken der vergebenen Kredite der einzelnen Bank orientieren. Somit lässt Basel II Ratings, die zukünftig die unterschiedliche Bonität aller Kreditnehmer bestimmen sollen, zum Dreh- und Angelpunkt bei der Kreditvergabe werden. Mit Hilfe von Ratings, die bis jetzt hauptsächlich bei internationalen Finanz- und Großkonzernen Anwendung fanden, soll nunmehr auch bei kleinen und mittleren Unternehmen Transparenz geschaffen werden. Durch die in Basel II vorgesehene grundlegende Änderung der EK-Unterlegung für Kreditrisiken bei Banken, werden sich die Spielregeln im Firmenkunden-Kreditgeschäft erheblich ändern. Aufgrund des kausalen Zusammenhangs zwischen der EK-Unterlegung von Banken für Kreditgeschäfte und der Fremdkapital (FK)-Zinsen für Unternehmen kann diese Veränderung ganz besonders für die traditionell sehr ausgeprägte Kreditfinanzierung der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland gravierende Auswirkungen haben. Eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen von Basel II für die Unternehmensfinanzierung ist daher gerade für mittelständische Unternehmen dringend erforderlich. Aufgrund der stark auf die Konsequenzen der Kreditwirtschaft fokussierten Diskussion gestaltet es sich jedoch für mittelständische Unternehmer mitunter schwer, relevante und aussagekräftige Informationen über die konkreten Auswirkungen des neuen Baseler Akkords auf ihre zukünftige Finanzierungssituation aus der Fülle von Pressemeldungen oder aus dem 500 Seiten umfassenden Regelwerk selbst herauszufiltern. Zielsetzung dieser Arbeit soll es sein, den neuen Baseler Akkord hinsichtlich dessen Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen kritisch zu beleuchten. Dabei sollen zukünftige Anforderungen an den Mittelstand sowie mögliche Veränderungen der konkreten Finanzierungssituation erarbeitet werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisI DarstellungsverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Vorgehensweise2 2.Grundlagen3 2.1Mittelständische Unternehmen3 2.1.1Definitorische Abgrenzung3...
GRIN The Analysis of the Influence of a Sovereign Foreign LT Issuer Credit Rating on Credit Spreads and Asset Swap Spreads
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Fachhochschule des bfi Wien GmbH, Veranstaltung: Banking and Finance, Sprache: Deutsch, Abstract: The purpose of this paper is to measure the correlation between the foreign longterm issuer credit ratings and both, credit spreads and ASW and to assess the role that the Rating Agencies play on the capital markets. Ratings reflect the financial strength and credit-worthiness of the issuer as assessed by the external rating agency. Spreads indicate the market's expectations in connection to the riskiness of the investment. Hence high spreads compensate investors for the higher risk taken. The result of the analysis is that there indeed exist correlations between foreign long-term issuer credit ratings and both, credit spreads and ASW. A high spread is strongly correlated to a low credit rating. However, even if the relationship exists, it is not possible to draw clear patterns of the market behavior. In some of the analyzed cases, market movements took place before a rating change, which indicates that both, the market and rating agencies considered the same information. In other cases, the market was influenced by the rating change. And sometimes the market reacted different to the rating agencies decisions and expectations. Overall the market reacts differently fast and not homogenous to the "fundamental" information it has. This makes it impossible to clearly state the extent to which ratings influence spreads. The results are not clear enough to indicate a more precise answer or to fully understand the market behavior. The market is a highly volatile environment in which it is impossible to draw predictable behavior patterns in relation purely to the credit rating. This inconsistency in reaction is partially conflicting the theory of the strong-form EMH, as the market reacts to the asymmetric level of information available or prices in other factors not covered in this paper.
Die Eskalation der Finanzkrise hat in kaum einem anderen Bereich so schnell Veränderungen gebracht wie in der Kreditanalyse. Die bankenaufsichtsrechtlichen Vorgaben aus Basel setzen nach der Finanzkrise neue Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft der Banken. Gleichzeitig haben an den Kapitalmärkten die unterschiedlichsten Kreditprodukte stark an Bedeutung gewonnen, von Unternehmensanleihen bis hin zu Verbriefungen. Die Kredit- und Kapitalmärkte wachsen im Globalisierungsprozess immer enger zusammen. Kreditrisiken müssen analysiert und gemanagt werden – in Banken ebenso wie am Kapitalmarkt, bei institutionellen wie bei privaten Anlegern. Durch mehr Professionalität schützen sich Marktteilnehmer vor den Folgen von Kreditkrisen.
This book provides an advanced guide to correlation modelling for credit portfolios, providing both theoretical underpinnings and practical implementation guidance. The book picks up where pre-crisis credit books left off, offering guidance for quants on the latest tools and techniques for credit portfolio modelling in the presence of CVA (Credit Value Adjustments). Written at an advanced level, it assumes that readers are familiar with the fundamentals of credit modelling covered, for example, in the market leading books by Schonbucher (2003) and O’Kane (2008). Coverage will include the latest default correlation approaches; correlation modelling in the ‘Marshall-Olkin’ contagion framework, in the context of CVA; numerical implementation; and pricing, calibration and risk challenges. The explosive growth of credit derivatives markets in the early-to-mid 000’s was bought to a close by the 2007 financial crisis, where these instruments were held largely to blame for the economic downturn. However, in the wake of increased regulation across all financial instruments and the challenge of buying and selling bonds in large amounts, credit derivatives have once again been found to be the answer and the market has grown significantly. Written by a practitioner for practitioners, this book will also interest researchers in mathematical finance who want to understand how things happen and work ‘on the floor’. Building the reader’s knowledge from the ground up, and with numerous real life examples used throughout, this book will prove a popular reference for anyone with a mathematical mind interested credit markets.