Ein Leben zwischen Glamour und Verlust Die letzten Kriegstage in Deutschland. Es herrschen Chaos und Gewalt. In Neu Fahrland bei Potsdam stürmen sowjetische Soldaten die Villa Adlon und verhaften den Hausherrn: den Berliner Hotelbesitzer Louis Adlon. 13 Tage lang verfolgt seine Frau Hedda seine Spur quer durch Brandenburg. Barfuß, ohne Essen, ohne Bleibe. Eine Frau, die das Hotel Adlon in den Goldenen Zwanzigern zu dem machte, wofür es noch heute steht: Einem Treffpunkt für die Reichen und Schönen, für Politiker und Diplomaten, Künstler und Industrielle. Louis Adlon war ihre große Liebe, sie seine zweite Frau – für Louis' Familie blieb Hedda lange das „Miststück“; das sich in die Familie eingeschlichen hatte. Gemeinschaftlich führten sie das Hotel, bis der Zweite Weltkrieg den glanzvollen Zeiten ein Ende setzte. Das einzige Ziel: das Adlon auch durch diese schwierige Zeit zu bringen, immer im Zwiespalt zwischen Kollaboration und Widerstand. Sie hielten den Hotelbetrieb so lange wie möglich aufrecht – doch am Ende steht Hedda vor den Trümmern ihrer Existenz … Felix Adlon beschreibt das bewegte Leben seiner Stief-Urgroßmutter: die Geschichte einer selbstbewussten, eigenständigen und weltgewandten Frau – und die Geschichte einer großen Liebe in den Wirren der Zeit. Ausstattung: mit Bildteil
Das noble Berliner Hotel Adlon hat eine über hundertjährige wechselvolle Geschichte hinter sich. Noch ehe es im Jahre 1907 am Pariser Platz eröffnet wurde, hagelte es schon Proteste: Denn das altehrwürdige Palais Redern musste den ehrgeizigen Plänen von Lorenz Adlon weichen und wurde abgerissen. Das Hotel Adlon, das an seiner Stelle erstand, wurde bald zu einem Prunkstück der Stadt. Hier logierten Könige und Kaiser, indische Maharadschas und der russische Zar, Politiker und Filmstars aus der ganzen Welt. Wenige Tage nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges brannte das Haus völlig aus, doch nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde es von der Fundus-Gruppe in den 1990er Jahren neu erbaut. Zwar baulich etwas verändert als das Haus vor dem Krieg, aber mit dem gleichen Anspruch, eine Luxus-Herberge zu sein. Inzwischen gehört das Adlon wieder zu Berlin wie das Brandenburger Tor.
Gmeiner-Verlag Das Zimmermädchen vom Adlon A1077212765
Berlin 1921: Das Hotel Adlon ist ein Ort der Träume und des Glamours. Für die junge Irabella Keller bedeutet die Stelle als Zimmermädchen die Chance auf ein besseres Leben. Klug und unerschrocken bringt sie frischen Wind ins Haus, überzeugt den Hotelbesitzer Louis Adlon mit ihren Ideen und erobert die Herzen von Gästen und Kollegen. Doch als Maxim, ein charmanter Restaurant-Erbe, und Charles, ein sensibler Dichter, ihren Weg kreuzen und die Ungewissheit der Zeit ihren Tribut fordert, muss Irabella entschlossen dafür kämpfen, ihr Leben weiterhin selbst zu bestimmen.
Liebe, Intrigen und Geheimnisse: Zwei Familien vor der Kulisse des berühmten Hotels Berlin 1994. Fast ihr ganzes Leben hat Sonja Schadt im legendären Adlon am Brandenburger Tor verbracht. Sie hat seine Gründung erlebt, die Glanzzeit und den Niedergang. Sie hat den Geist des Ortes gehütet. Und immer hat sie darauf gewartet, das Geheimnis ihrer Familie zu lüften, die auf schicksalhafte Weise mit dem Hotel und seinen Besitzern verbunden ist. Als sie endlich ihrer Enkelin gegenübersteht, ist sie neunzig Jahre alt. Katharina Zimmermann gehört zum Architektenteam, das am Wiederaufbau des Adlon arbeitet. Gemeinsam mit ihrer Enkelin gelingt es Sonja, den Schleier, der all die Jahre über ihrer Familie lag zu lüften. Eine Geschichte, die mit einer Lüge begann und mit der Liebe endet. Ungekürzte Lesung mit Anna Thalbach ca. 11h 35min
Berlin 1934. Die Welt ist blind. Bernie Gunther nicht. Gerade sind die Nazis an die Macht gekommen, und Bernie Gunther will als Privatdetektiv im Hotel Adlon so wenig Aufsehen wie möglich erregen. Doch dann stirbt ein Hotelgast. Als auch noch die Leiche eines jüdischen Boxers im Landwehrkanal auftaucht, gerät Gunther in den Strudel krimineller Machenschaften um den Bau des Olympiastadions. Gleichzeitig drohen die Amerikaner, die Spiele zu boykottieren. Entschiedene Befürworterin eines Boykotts ist die wunderschöne jüdisch-amerikanische Journalistin Noreen Charalambides. Bernie erliegt ihrem Charme. Beide geraten ins Fadenkreuz der Nazis ...
Adlon - der Mythos lebt Felix Adlon kann kein Hotel betreten, ohne dass er vom Hoteldirektor höchstpersönlich empfangen wird. Kein Wunder, denn das legendäre Grand Hotel Adlon direkt am Brandenburger Tor in Berlin kennt jeder. Im Familienbesitz ist das Hotel zwar schon lange nicht mehr, trotzdem ist Felix Adlon mit dem Mythos um das Hotel groß geworden, das sein Ururgroßvater Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet hat. Jetzt geht er den Geheimnissen seiner Familie auf den Grund - und erzählt ganz nebenbei noch ein Stück deutsche Geschichte: vom Ende der Kaiserzeit bis zum Mauerfall und danach.
»Laut Hedda Adlon habe der Offizier auf das düstere Aussehen des Mannes im Anzug angespielt und gespottet: ›Das ist kein Baron Winterfeldt. Das ist ein Baron Dostojewski. Mit diesem Baron Dostojewski werdet ihr noch was erleben.‹ Der Offizier sollte Recht behalten.« 1918 – ein Mann streift durch Berlin. Wilhelm Blume möchte Dichter werden, aber erst einmal braucht er Geld zum Leben. Mit Butterbroten gewinnt er das Vertrauen eines Geldbriefträgers und lockt ihn ins Adlon, wo er als Baron Hans von Winterfeldt eingecheckt hat. Die Butterbrote finden die Ermittler später in der Badewanne, den Geldbriefträger erdrosselt unter einem Badetuch. Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann regte diese Geschichte zu dem Drama Herbert Engelmann an, das 1952 in der Bearbeitung von Carl Zuckmayer mit O. W. Fischer und Curd Jürgens in Wien uraufgeführt wurde. Helmut Böger hat diesen Kriminalfall (und seine Rezeption) minutiös recherchiert und erzählt spannend, was sich damals vor 100 Jahren im Luxushotel Adlon zutrug und die Stadt Berlin in Atem hielt.
Gmeiner-Verlag Das Zimmermädchen vom Adlon A1077212765
Berlin 1921: Das Hotel Adlon ist ein Ort der Träume und des Glamours. Für die junge Irabella Keller bedeutet die Stelle als Zimmermädchen die Chance auf ein besseres Leben. Klug und unerschrocken bringt sie frischen Wind ins Haus, überzeugt den Hotelbesitzer Louis Adlon mit ihren Ideen und erobert die Herzen von Gästen und Kollegen. Doch als Maxim, ein charmanter Restaurant-Erbe, und Charles, ein sensibler Dichter, ihren Weg kreuzen und die Ungewissheit der Zeit ihren Tribut fordert, muss Irabella entschlossen dafür kämpfen, ihr Leben weiterhin selbst zu bestimmen.