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GRIN Spielen wir Krieg?! A1008420573
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 2, Karl-Franzens-Universität Graz (Romanistik), Veranstaltung: Französische Dramenliteratur von 1896 bis zur Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Fernando Arrabal nimmt einen ganz besonderen Stellenwert in der französischen Theaterszene ein. Geboren 1932 in Melilla (spanisch Marokko) wurde Arrabal schon in seiner frühen Kindheit auf tragische Art und Weise vom spanischen Bürgerkrieg geprägt. Aber auch familiäre Spannungen, wie etwa die Verleugnung des Vaters durch Arrabals Mutter trugen dazu bei, dass Arrabal bereits 1952 nach Frankreich auswanderte um dort ein Theaterstudium zu beginnen. Schreiben, so scheint es, ist der einzige Weg für Arrabal, um mit seiner Vergangenheit Frieden schließen zu können. Seine Stücke, so Arrabal, spiegeln in einer schockierenden Form das Chaos der realen Welt wieder um die Zuschauer zur Erkenntnis zu führen, mehr über sich und die gegenwärtige Situation auf der Welt nachzudenken. Ich habe mich dazu entschlossen, in dieser Arbeit Arrabals dramatisches Werk Pique-nique en campange zu analysieren, da mich dieses Stück auf verschiedenste Art und Weise fasziniert, aber auch zum Nachdenken angeregt hat. Das Stück selbst gilt als Arrabals Erstwerk, wurde 1952 im Theater uraufgeführt und lässt sich zeitlich gesehen in seine erste Schaffensperiode (1952 - 1959) einordnen. Im ersten Teil der Arbeit möchte ich zuerst eine kurze inhaltliche Zusammenfas-sung über das Stück geben, bevor ich mich mit einzelnen Aspekten der Dramenana-lyse beschäftigen werde. Diesbezüglich möchte ich mich näher mit den Punkten der Darstellung, der Informationsvergabe sowie der Raum- und Zeitstruktur beschäftigen, da diese Punkte meiner Ansicht nach einen besonderen Stellenwert im Stück einnehmen.Im zweiten Teil der Arbeit möchte ich mich tiefer mit der inhaltlichen Thematik des Stückes beschäftigen. Wir leben in einer Welt, in der Krieg, Gewalt und Angst eine zentrale Rolle spielen. Wohin man seine Aufmerksamkeit auch lenken mag, es scheint, als zieht sich diese Thematik wie ein roter Faden vom einen bis zum anderen Ende der Welt. Jeden Tag wird die Gesellschaft mit neuen Bildern der Grausamkeit konfrontiert, sei es im Fernsehen, durch die Zeitung oder am eigenen Leib.Diesbezüglich habe ich mich dazu entschlossen auf die symbolische Bedeutung des Krieges in Pique-nique en campagne anhand einer Titelanalyse sowie die Einstellung und dem Handeln einzelner Personen näher einzugehen.
GRIN Aufsätze zum Verhältnis von Faktum und Fiktion in Literatur und Sprache A1009097255
Sammelband aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Anfang soll geklärt werden, wodurch Jurek Becker zu diesem, seinem wohl größten Werkinspiriert wurde und welche Aspekte es für eine tiefergehende Rezeption durchaus zu beachtengilt.Eine Äquivalenz der Schwerpunkte des Romans hinsichtlich der Auseinandersetzung mit demJudentum, der Darstellung eines jüdischen Ghettos und Jurek Beckers erste Lebensjahre ineinem solchen ist augenscheinlich. Doch kann man das 1967 von Jurek Becker geschriebeneDrehbuch "Jakob der Lügner" wirklich als einen autobiografischen Verarbeitungsversuch betrachten?Als Versuch also, das Gefühl des Einzelnen in einer großen Masse - eingesperrt,überwacht und mundtot - in den eigenen Kontext zu setzen und dadurch eine Eigenrehabilitationherbeiführen zu wollen? Man sollte meinen, dass dies nahe liegt, doch war der Autor fürrekapitulierbare, explizite Erinnerungen an ein solches Ghettoleben zu jung; es handelt sichhier um den Zeitraum ab seiner Geburt, also 1937 bis zum Jahre 1939.Trotz oder gerade aufgrund nicht vorhandener Erinnerungen ist es Becker ein Bedürfnis, ineine solche Welt einzutauchen, was ihm mithilfe der Schriftstellerei zu gelingen vermag, denn"ohne Erinnerungen an die Kindheit zu sein, das ist, als wärst du verurteilt, ständig eine Kistemit dir herumzuschleppen, deren Inhalt du nicht kennst".Ein weiterer Aspekt für die Romangrundlage ist sicherlich die Geschichte, die der Autor vonseinem Vater Max Becker erfahren hat. Dieser bat ihn im Anschluss, über jemand Außergewöhnlicheszu schreiben. Die Geschichte: "Ich habe einen Mann gekannt, der hat im Ghetto Radio gehört. Weißt du, was das bedeutet? Das war bei Todesstrafe verboten. Der hat RadioLondon oder Radio Moskau oder was weiß ich gehört und hat die guten Nachrichten weiter verbreitet, und das ist solange gegangen, bis ein Spitzel ihn denunziert hat, und dann ist er erschossenworden". Sowohl das Motiv des Radios als auch der vermeintliche Held und dessentragisches Ende haben Becker derart beeinflusst, dass er sein Drehbuch stark daran anlehnte.Dass der Held in Beckers Umsetzung den Namen Jakob trägt, ist kein Zufall - Jurek Beckerwies darauf hin, dass es einen Zusammenhang mit der biblischen Geschichte von Jakob unddessen Betrug an Esau gebe. In dieser wird beschrieben, wie Jakob den Segen des Erstgeborenen,also den Vorzug vor seinem Bruder Esau durch eine Lüge erhält und damit am Endezum Wohle aller beiträgt. [...]
GRIN Das Menschenbild in Elio Vittorini 'Uomini e no' A1005668180
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Der Italienische Roman 1900 bis 1950, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 23. Juli 1908 in Siracus in Sizilien geboren, folgt Elio Vittorini in der Kindheit seinem Vater, der als Eisenbahner aufgrund seiner Versetzungen durch ganz Sizilien kommt.Als es 1936 zum spanischen Bürgerkrieg kommt, unterbricht Vittorini die Arbeit an seinem Roman Erica e i suoi fratelli und plant mit seinen Freunden Romano Bilenchi und Vasco Pratolini eine Kriegsteilnahme zur Unterstützung der republikanischen Franco-Gegner. In einem Artikel der Zeitschrift Bargello, für die er schon seit 1932 schreibt, fordert er als Angehöriger des linksintellektuellen Flügels der italienischen Faschisten seine Partei offen dazu auf, die republikanischen Kräfte zu unterstützen, was zu seinem Ausschluss aus dem PNF ("Partito Nazionale Fascista") führt.1942 beteiligt er sich aktiv an der Resistenza und nähert sich im Untergrund zunehmend der kommunistischen Partei (PCI) an. 1945 wird er Parteimitglied und leitet eine Zeit lang die Mailänder Ausgabe des Parteiorgans L'Unità. 1945 veröffentlichte er bei Bompiani seinen Widerstandsroman Uomini e no. Der Roman entsteht und spielt in einer Zeit, in der der Norden Italiens noch von Deutschen besetzt ist.Der Widerstand der Intellektuellen und Künstler gegen den Faschismus ist seit Mitte der dreißiger Jahre durch das Auseinanderdriften zwischen faschistischer Propaganda einerseits, und der gesellschaftlichen Realität andererseits, verstärkt worden.Erst durch den Kriegseintritt Italiens 1940 allerdings gewinnt die Resistenza auch zunehmend breiten Rückhalt in der Bevölkerung.Nach der Befreiung Süditaliens durch die Alliierten kam es im besetzten Norden zu einem langwierigen Partisanenkampf, in der Sekundärliteratur bezeichnet als eine quasi glühende Esse, in welcher der Gedanke der Demokratie in Extremsituationen geschmiedet wird. Durch den Bürgerkrieg und den Zusammenbruch des Faschismus entsteht im Norden Italiens ein so großer intellektuell - ideologischer Orientierungsbedarf, das die Autoren einen starken Einfluss bekommen, verleichbar mit der Zeit des Risorgimento. In diese "edukative Bresche" schlägt Vittorini mit "Uomini e no". Sein Roman kursierte bereits in ungebundener Form bevor er erschien und fand auch nach seiner Veröffentlichung reissenden Absatz. In wie weit allerdings das Werk nur als Resistenza-Roman betrachtet werden kann, wird mich in meiner Arbeit noch beschäftigen.
Lieben Sie Märchen? Dann lieben Sie dieses Buch Michael Köhlmeiers Erzählerstimme ist hierzulande untrennbar mit den Stoffen der Märchen verknüpft, seine Nacherzählungen sind legendär und gehören längst selbst zum Kanon der großen Märchenliteratur. Nicht weniger geschätzt ist Köhlmeier für seine eigenen Erzählungen und Romane, darunter "Sunrise", "Abendland", "Die Abenteuer des Joel Spazierer" oder zuletzt "Der Mann, der Verlorenes wiederfindet". Dass seine Leidenschaft, Geschichten zu erzählen, mit den Märchen der Brüder Grimm begann, verrät er nun in diesem Buch. Mit Michael Köhlmeier das Geheimnis der Märchen ergründen In seiner unverwechselbaren Tonart lässt Köhlmeier uns teilhaben an seiner Faszination für das Genre der Märchen und verfällt dabei selbst ins Erzählen: Er schildert Episoden aus Kindheit, Jugend und Studienjahren, er schreibt von seiner Märchen erzählenden Großmutter und dem geschichtsbesessenen Vater, vom Aufkeimen seiner Liebe zu den Märchen und Mythen, von der Bewunderung für die Brüder Grimm - und dringt dabei tief ins rätselhafte Herz der Märchen vor. Bezauberndes Geschenkbuch in bibliophiler Ausstattung Ein intimes, reichhaltiges und wunderbar beglückendes Porträt eines Geschichtenerzählers und seiner Leidenschaft als Auftakt der neuen Reihe HAYMON schwärmt. Bibliophil ausgestattet, ist dieses Buch das perfekte Geschenkbuch für jeden, in dessen Leben Fantasie und Geschichten einen besonderen Platz haben. "Ich betrachtete die Märchen und dachte über sie nach, wie ich den Blitz am Nachthimmel betrachtet und wie ich auf den Donner gelauscht habe und auf den Regen. Was gab es an diesen Erscheinungen zu begreifen - ich meine: Hatten sie Bedeutung? Hielten sie für etwas her, was sie nicht selbst waren? Ein Berg, wie er von der Natur hingestellt wurde, ist doch keine Metapher. Hätte ich ein Märchen begreifen können? Was bedeuteten Märchen? Waren die Figuren, die Geschehnisse, die Zaubereien metaphorisch zu verstehen? Sollte ich überhaupt versuchen, ein Märchen zu begreifen? - 'Greif einen Schmetterling nicht an!', hieß es, als ich ein Kind war. 'Wenn die feine Staubschicht auf seinen Flügeln verletzt wird, stirbt er. Ich ahnte, es gibt nichts zu begreifen an einem Märchen. Nichts zu deuten. Die Deutungen erzählten mehr über den Deuter und seine Ansichten und Absichten als über seinen Gegenstand. Sehr früh hatte ich eine Nase dafür, wenn jemand mithilfe dieser stummen Schönheiten mir seinen Braten schmackhaft machen wollte." Michael Köhlmeier in Von den Märchen "Köhlmeier erschafft Erzählwelten, die aus eigenem Recht leuchten." Frankfurter Rundschau, Martin Oehlen
Die Geschichte beruht zum Teil auf wahren Begebenheiten und Erzählungen. Sie ist aber in einer fiktiven Rahmenhandlung erzählt. Wahr ist die Geschichte des kleinen Kindes, das in Afrika umgebracht wurde und dem seine inneren Organe weggenommen wurden. Oft erzählt man bei solchen Verbrechen den Menschen vor Ort, um sie zu täuschen, dass es Schwarze Magie wäre. Tatsächlich geht es aber um Mord wegen der Organe, die in den westlichen Ländern teurer als Drogen gehandelt werden. Der Autor berichtet: „Vor 6 Jahren traf ich zufällig eine tieftraurige Frau in Kamerun, die mir ihre schmerzhafte Geschichte erzählte. Ihr fünfjähriger Sohn war entführt worden, und später hatte man seine Leiche in einem Gebüsch gefunden – ohne Augen, Herz, Lungen und Nieren. Die Polizei konnte den oder die Täter nicht ermitteln, aber man erzählte ihr, dass die Organe ihres Sohnes entnommen wurden, um in Europa verkauft zu werden. Ihr Kind musste sterben, damit ein anderes in Europa gerettet wurde. Sie führte daraufhin bestimmte magische Rituale durch und schwor dabei, dass die Personen, die diese Organe trugen, niemals in Ruhe und lang leben würden. Diese Organe würden ihr Unglück sein. Ich fragte sie, wie sie sich das vorstellte? Basierend auf ihrer Erzählung habe ich dann diesen Roman geschrieben. Der Roman ist somit eine fiktive Vision von den Wünschen dieser Frau.“ Die Geschichte zeigt, wie das Streben der Menschen in den Industrieländern nach einem langen und gesunden Leben die Kriminalität und den schnellen Tod von Kindern in Afrika fördert. Der Organhandel hat in Afrika schlimmere Folgen als der Krieg. Der Organhandel fordert in Afrika mehrere Tausend Tote pro Jahr, somit mehr als der Terrorismus. Handlung: Johnny Mackebrandt Walker ist 32 Jahre alt, Rechtsanwalt, verheiratet, Vater von zwei Kindern und Chef der Kanzlei Mackebrandt und Mackebrandt in Frankfurt. Er hat alles, was man braucht, um glücklich zu sein. Er ist ein Einzelkind, stammt aus einer sehr reichen und mächtigen Familie, er ist der zukünftige Erbe der mächtigen Firma Mackebrandt Bau. Der Name Mackebrandt hat eine Geschichte, er ist eine Institution in Darmstadt. Es ist der reichste Clan der Stadt, dank dem Unternehmen Mackebrandt Bau. Dennoch ist Johnny unglücklich. In seiner Kindheit hatte er alles, was er nicht brauchte, und das was er brauchte, die Zeit und Aufmerksamkeit seiner Eltern, bekam er nicht. Das machte ihn sehr traurig und trübte so sein Verhältnis zu sich selbst und zu seinen Eltern. Sehr früh, mit nur 9 Jahren, musste er sich einer Herztransplantation unterziehen, und nur zwei Jahre später verlor er seinen Vater. Dieser nahm sich im Keller der Villa das Leben. 23 Jahre nach der Transplantation ändert sein Leben schlagartig, als er zufällig einen Schwangerschaftsteststreifen in der Mülltonne entdeckt und dadurch erfährt, dass seine Frau ihn mit dem Großvater der Kindergartenfreundin seiner Tochter betrügt. Ab diesem Zeitpunkt fängt er an, eine Kinderstimme in sich zu hören. Das Kind weint ständig und redet in einer Sprache, die er nicht versteht. Die Ärzte diagnostizieren Schizophrenie, Halluzinationen, Einbildungen, die Priester meinen er wäre vom Teufel besessen, aber er weist das alles von sich. Er ist gesund. Das Kind und die fremde Stimme sind keine Einbildung. Die fremde Stimme in ihm wird immer bedrohlicher und irgendwann sagt sie auf Französisch: „Ich musste sterben, damit du lebst, nun musst du sterben, damit ich meine Ruhe finde.“ Die Situation überfordert Johnny. Er muss sich beurlauben lassen und zieht vorübergehend von zu Hause aus. Er lernt den Psychotherapeuten Dr. Camara aus Frankfurt kennen, der ihm glaubt und es in zwei Hypnose-ähnlichen Sitzungen schafft, dass er Kontakt mit dem Kind aufnimmt. Schnell stellt man fest, dass das Kind aus Kamerun kommt. Die Sprache, die es spricht ist Kamerunisch. Was Johnny während der Psycho-Sitzungen erlebt und erfährt ist so grausam, dass er nun mehr über seine Herztransplantation wissen will. Seine Mutter weigert
Weidler Buchverlag Berlin Als Kind verfolgt A1000610427
Vorwort Einführung INGE HANSEN-SCHABERG: Anne Frank und die anderen: Ausgrenzung, Verfolgung und Exil als Kindheitserfahrung 1. Verfolgung – Das Ende der Kindheit? MONICA WEISS: „Kinderspielzeug“ (Bild) HANNA PAPANEK: Exilkind:. aus dem Garten vertrieben SILVIA SCHLENSTEDT: Kleiner Bericht über Flüchtlingskinder GUDRUN MAIERHOF: „Wir hatten gehofft, mehr Kinder zu retten.“ Die Abteilung Kinderauswanderung in der Reichsvertretung/Reichsvereinigung der Juden in Deutschland 1934 bis 1941 BIRGIT SCHREIBER: Ein Leben auf zwei Ebenen – die Erfahrung des Ausschlusses als zentrales Lebensthema von in der NS-Zeit versteckten jüdischen Kindern SONJA HILZINGER: Geschichte und Geschichten in Clara Asscher-Pinkhofs Buch „Sternkinder“ (1946/1961) 2. Literarische und dokumentarische Zeugnisse und ihre Rezeption MONICA WEISS: “Tagebuch meiner Mutter“ (Bild) WOLFGANG BENZ: Mythos Anne Frank LAUREEN NUSSBAUM: Was ist so einzigartig an Anne Franks Tagebuch? MARION SIEMS: Mädchen versus Mythos: Biographien gegen den Anne-Frank-Kult HILDEGARD FEIDEL-MERTZ: „Das letzte Stückchen Eerde“. Die Tagebücher des Klaus Seckel aus der internationalen Quäkerschule Eerde/Holland JANA MIKOTA: Die Kinder-AIZ – Für die kleinen Leser – Die Kinderwiese: Kinderbeilagen im Prager Exil ANDREA HAMMEL: Identitätssuche im Text. Autobiographisches Schreiben von ehemaligen Kindertransportteilnehmern MARIANNE KRÖGER: „Ankunft in fremden Welten“ – Spuren des Kindheitsexils in autobiographischer und fiktiver Literatur bei Lore Segal ORTRUN NIETHAMMER: Innere Differenzierung. Selma Meerbaum-Eisinger: Rezeption ihrer Gedichte nach 1980 3. Ethik der Erinnerung – Zum Problem, Erfahrungen an die nachkommenden Generationen zu vermitteln MONICA WEISS: Koffer (Bild) und Text „Die Reise – El Viaje“ HERMANN SCHNORBACH: Clement Moreaus Bilderfolge Tim, Tom und Mary (1940) und das Reisetagebuch der 14jährigen Marion Clara Reizes (1940) – ein Kinderbuchprojekt BETTINA RAMP. Erlebte Zeitgeschichte – erörtert anhand des Projektes „Der Koffer der Adele Kurzweil“ MARTIN KRIST: SchülerInnen auf Spurensuche: Vertreibungsschicksale – Jüdische Schüler eines Wiener Gymnasiums 1938 und ihre Lebenswege DIRK KRÜGER: Der Nationalsozialismus als Thema in der Grundschule ROSANNA VITALE: Mutter und Vater in mir vereint!: die Malerin Alice Brill. Das Leben und die Entwicklung Alice Brills – ein Beispiel für die nachkommende Generation Anhang LAUREEN NUSSBAUM: Schematische Übersicht über die verschiedenen Versionen von Annes Tagebüchern SIMONE SCHROTH: Zur Problematik der Übersetzung von Anne Franks Tagebuchtexten ins Deutsche. Ein Posterentwurf
Venusbooks Die Sex-Therapeutin - Unzüchtige Beichten A1073169243
Auf über 1000 Seiten: Versaute Spiele, nasse Träume und scharfe Luder, die erzogen werden wollen Eine MILF, die es immer braucht Die alleinerziehende Phyllis ist 39 und absolut hot. Zu ihrem großen Unglück gibt es in ihrer kleinen Heimatstadt niemanden, der ihre Bedürfnisse befriedigen kann. Als ihr 18jähriger Sohn Robbie sie darum bittet, ihn sexuell aufzuklären, kommt ihr eine verbotene Idee¿... Ein dauergeiler Hengst Als der Student Billy die reife Eliza begegnet, will er erst nicht glauben, dass sein Schwanz sich ausgerechnet bei ihr regt. Aber bald schon merkt Billy, dass er in der älteren Frau die Mutter sieht, die er nie gehabt hat. Eliza ist ebenso erfahren wie fürsorglich - und lädt darum auch bald ihre Freundinnen ein, damit Billy sich austoben kann¿... Ein tabuloser Urlaub Tom freut sich auf einen ganz besonderen Sommerurlaub: Seit seiner Kindheit hat er Lady Woodbury nicht mehr gesehen - und ist ganz überrascht, was für eine verboten attraktive Frau ihm da auf dem alten Anwesen die Tür öffnet. Und womit sie sich die heißen Sommerstunden vertreiben will¿... Hemmungslose reife Frauen Sex in der Öffentlichkeit, dauerfeuchte Nymphen, Fantasien in Lack und Leder - Sex-Therapeutin Catherine Blake hat schon jede versaute Geschichte gehört, doch die Beichten heißer MILFs übertreffen alles¿... Ein einsames Ehebett Als Kapitän ist Adrians Vater nicht oft zuhause und damit seine Mutter nicht einsam ist, schläft er voller Unschuld mit im Ehebett. Doch als der allmählich erwachsen wird, spürt Adrian ein glühendes Verlangen und eine unbändige Lust in seinem harten Schwanz¿... Zu dritt ist es am geilsten Ethel ist ein Prachtweib und ihre Ehe mit Leslie ein dauerfeuchter Traum - doch es gelingt ihr einfach nicht, schwanger zu werden. Also muss ein Samenspender her. Allerdings haben Ethel und Leslie nicht damit gerechnet, dass Danny keine Lust hat, einfach nur für sie zu wichsen ... Süß und unschuldig Als Garry die schüchterne Lizzie sieht, ist er wie vom Blitz getroffen. Er muss diese Unschuld unbedingt besitzen! Doch nach der Hochzeit merkt Garry: Das streng erzogene Ding hat von Tuten und Blasen keine Ahnung! In diesem Sammelband findest du die garantiert ungekürzten und komplett unzensierten Romane von Kult-Autorin Catherine Blake: »Die Sex-Therapeutin - Auf der Couch mit meiner Mutter« »Reife Frauen suchen jungen Hengst« »Die Sexlehrerin - Sie steht auf Frischfleisch!« »Die MILF-Beichte - Tabulose Geheimnisse reifer Frauen« »Verboten - Das letzte Tabu« »Heißer Dreier - Wild und hemmungslos« »Sündenfall: Eine Heilige wird zur Hure« Jugendschutzhinweis: Im realen Leben dürfen Erotik und sexuelle Handlungen jeder Art ausschließlich zwischen gleichberechtigten Partnern im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden. In diesem eBook werden fiktive erotische Phantasien geschildert, die in einigen Fällen weder den allgemeinen Moralvorstellungen noch den Gesetzen der Realität folgen. Der Inhalt dieses eBooks ist daher für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.
Alive Ag Pferdeglück - Wunderschöne Pferde-Spielfilme [4 DVDs] A1050906077
Die Ranch der Pferde Maud Sage hegt einen geheimen Wunsch, als sie in das Land ihrer Kindheit zurückkehrt. Doch ihr Traum, dort Vollblutpferde von Weltklasse zu züchten, geht nicht so einfach in Erfüllung. Die versnobte Gesellschaft von Bluegrass sowie ihr skrupelloser Nachbar Shipley scheuen keine Gemeinheit, um sie zu vernichten. Gegen die bösartigen Intrigen steht ihr nur der hilfreiche Farmverwalter Cutler zur Seite, dessen Liebe sie zunächst verkennt. Das rächt sich bitter, als sie auf die Verführungskünste des ebenso reichen wie mysteriösen Iren Fitzgerald hereinfällt Zwei treue Gefährten Der dem Alkohol zugeneigte, allein stehende Pferdezüchter John gewährt dem kleinen Indianerjungen Frankie bei sich Unterschlupf, da dieser durch einen Zufall von seinen Eltern getrennt wurde. Frankie erweist sich als äußerst geschickt im Umgang mit Pferden und kann in einer gefährlichen Situation sogar den wilden Hengst Red Fury besänftigen. Als Dank dafür schenkt John ihm das Pferd. Dies bringt für den reichen Farmer Stenslough das Fass zum Überlaufen: Nicht nur, dass er Indianer hasst, er hatte auch selbst ein Auge auf Red Fury geworfen und wollte ihn John abkaufen Das vergessene Pferd Ashley ist ein junges Mädchen, das im Teufelskreis eines selbstzerstörerischen Lebensstils gefangen ist. Als sie bei einem Diebstahl fast erwischt wird, beschließt sie, ihr Leben neu anzufangen. Sie zieht zu ihrer Tante aufs Land und findet bald darauf auf einem verlassenen Grundstück ein verwahrlostes Pferd. Ashley nimmt sich des Tieres an und pflegt es. Dabei merkt sie, wie wichtig ihr der Glaube an Gott auf ihrem neuen Weg ist. Wird ihre Verantwortung und das Vertrauen auf Gott Ashley davor bewahren, von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden? Das Zauberpony Die 12-jährige Leah hat einen Herzenswunsch: Sie hätte so gerne ein eigenes Pony! Als sie eines Tages den Job als Aushilfe auf der Ranch ihres Onkels annimmt, glaubt sie, ihrem Wunsch näher zu kommen. Auf der Ranch begegnet sie einem magischen Kobold und schlittert in das Abenteuer ihres Lebens. Mit ihm macht sie sich auf die spannende und aufregende Suche nach dem geheimnisvollen Zauberpony Das letzte Einhorn kehrt zurück Polly ist ein Waisenkind und wächst auf der Farm ihres Großvaters auf. Ihr Leben ist glücklich, doch als ihre Lieblingsstute bei der Geburt ihres Fohlens stirbt, bricht ihr das das Herz. Doch das junge Fohlen entpuppt sich als ein magisches Wesen, ein Einhorn, welches Polly schnell ans Herz wächst. Als jedoch ein Foto des Tieres in der Zeitung erscheint, stürmen die Schausüchtigen die Farm. Und nicht alle haben die besten Absichten. Das Pferd meines Herzens Biddle Farnsworth und seine Familie leben in den 50er Jahren auf einer Pferde Ranch in Montana. Die Arbeit ist hart, aber der tägliche Umgang mit den Pferden macht allen Spaß. Als Biddle eines Tages bei einem Reitunfall vom Pferd abgeworfen wird, verletzt er sich so schwer, dass er beinahe sein Sehvermögen und ein Auge verliert. Der Junge ist traumatisiert und will von Pferden nichts mehr wissen. Erst als ein Erzähler namens Seven, mit seiner imposanten und eigenwilligen Stute Amanda auftaucht und beide beginnen, sich mit Biddle auseinander zu setzen, verändert sich für den kleinen Jungen plötzlich alles. Das Cowgirl und die Wildpferde Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt Natalie dass dieser früher mit einer Rodeo Reiterin vermählt war, bevor er Natalies Mutter heiratete. Verärgert darüber, dass ihr Vater ihr dieses Geheimnis vorenthalten hatte, und über die Tatsache, dass ein prominenter Richter einem Cowgirl verfallen konnte, macht sich Natalie auf, die geheimnisvolle Frau zu finden. Doch Natalie trifft zuerst auf ihre Tochter, Jessie die darum kämpft, den Wildpferden auf ihrem Land das Überleben zu sichern. Das Wunderpferd Dieser Film erzählt die steile, aber kurze Karriere eines berühmten Rennpferdes, dessen tragischer Tod noch heute die Welt des Galoppsports bewegt. Das Rennpferd, Ruffian, erlangte in den US
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Die Ranch der Pferde Maud Sage hegt einen geheimen Wunsch, als sie in das Land ihrer Kindheit zurückkehrt. Doch ihr Traum, dort Vollblutpferde von Weltklasse zu züchten, geht nicht so einfach in Erfüllung. Die versnobte Gesellschaft von Bluegrass sowie ihr skrupelloser Nachbar Shipley scheuen keine Gemeinheit, um sie zu vernichten. Gegen die bösartigen Intrigen steht ihr nur der hilfreiche Farmverwalter Cutler zur Seite, dessen Liebe sie zunächst verkennt. Das rächt sich bitter, als sie auf die Verführungskünste des ebenso reichen wie mysteriösen Iren Fitzgerald hereinfällt Zwei treue Gefährten Der dem Alkohol zugeneigte, allein stehende Pferdezüchter John gewährt dem kleinen Indianerjungen Frankie bei sich Unterschlupf, da dieser durch einen Zufall von seinen Eltern getrennt wurde. Frankie erweist sich als äußerst geschickt im Umgang mit Pferden und kann in einer gefährlichen Situation sogar den wilden Hengst Red Fury besänftigen. Als Dank dafür schenkt John ihm das Pferd. Dies bringt für den reichen Farmer Stenslough das Fass zum Überlaufen: Nicht nur, dass er Indianer hasst, er hatte auch selbst ein Auge auf Red Fury geworfen und wollte ihn John abkaufen Das vergessene Pferd Ashley ist ein junges Mädchen, das im Teufelskreis eines selbstzerstörerischen Lebensstils gefangen ist. Als sie bei einem Diebstahl fast erwischt wird, beschließt sie, ihr Leben neu anzufangen. Sie zieht zu ihrer Tante aufs Land und findet bald darauf auf einem verlassenen Grundstück ein verwahrlostes Pferd. Ashley nimmt sich des Tieres an und pflegt es. Dabei merkt sie, wie wichtig ihr der Glaube an Gott auf ihrem neuen Weg ist. Wird ihre Verantwortung und das Vertrauen auf Gott Ashley davor bewahren, von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden? Das Zauberpony Die 12-jährige Leah hat einen Herzenswunsch: Sie hätte so gerne ein eigenes Pony! Als sie eines Tages den Job als Aushilfe auf der Ranch ihres Onkels annimmt, glaubt sie, ihrem Wunsch näher zu kommen. Auf der Ranch begegnet sie einem magischen Kobold und schlittert in das Abenteuer ihres Lebens. Mit ihm macht sie sich auf die spannende und aufregende Suche nach dem geheimnisvollen Zauberpony Das letzte Einhorn kehrt zurück Polly ist ein Waisenkind und wächst auf der Farm ihres Großvaters auf. Ihr Leben ist glücklich, doch als ihre Lieblingsstute bei der Geburt ihres Fohlens stirbt, bricht ihr das das Herz. Doch das junge Fohlen entpuppt sich als ein magisches Wesen, ein Einhorn, welches Polly schnell ans Herz wächst. Als jedoch ein Foto des Tieres in der Zeitung erscheint, stürmen die Schausüchtigen die Farm. Und nicht alle haben die besten Absichten. Das Pferd meines Herzens Biddle Farnsworth und seine Familie leben in den 50er Jahren auf einer Pferde Ranch in Montana. Die Arbeit ist hart, aber der tägliche Umgang mit den Pferden macht allen Spaß. Als Biddle eines Tages bei einem Reitunfall vom Pferd abgeworfen wird, verletzt er sich so schwer, dass er beinahe sein Sehvermögen und ein Auge verliert. Der Junge ist traumatisiert und will von Pferden nichts mehr wissen. Erst als ein Erzähler namens Seven, mit seiner imposanten und eigenwilligen Stute Amanda auftaucht und beide beginnen, sich mit Biddle auseinander zu setzen, verändert sich für den kleinen Jungen plötzlich alles. Das Cowgirl und die Wildpferde Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt Natalie dass dieser früher mit einer Rodeo Reiterin vermählt war, bevor er Natalies Mutter heiratete. Verärgert darüber, dass ihr Vater ihr dieses Geheimnis vorenthalten hatte, und über die Tatsache, dass ein prominenter Richter einem Cowgirl verfallen konnte, macht sich Natalie auf, die geheimnisvolle Frau zu finden. Doch Natalie trifft zuerst auf ihre Tochter, Jessie die darum kämpft, den Wildpferden auf ihrem Land das Überleben zu sichern. Das Wunderpferd Dieser Film erzählt die steile, aber kurze Karriere eines berühmten Rennpferdes, dessen tragischer Tod noch heute die Welt des Galoppsports bewegt. Das Rennpferd, Ruffian, erlangte in den US
SAGA Books - Egmont Erik der Rote - Schiff und Schwert A1037582787
Im Jahre 952 wird Erik Torvaldsson in Norwegen geboren. Als sein Vater zur Friedlosigkeit verurteilt wird, gelangt Erik als Vierzehnjähriger nach Island und später an viele andere Orte. So ist er der erste Europäer, der sich in Grönland niederlässt. Seinen Zeitgenossen wie auch der Nachwelt ist er als Erik der Rote bekannt. Er ist ein Träumer und ein Raufbold, der auf gutem Fuß mit dem Gott Thor steht. Aber er ist auch oft sich selbst sein ärgster Feind, wie auch der seiner Frauen und Freunde, und er stürzt sich ständig in neue und halsbrecherische Abenteuer. Der Roman über Erik den Roten, dessen erster Teil Schiff und Schwert seine Kindheit und Jugend schildert, ist ein großartiges Panorama der frühen Geschichte Skandinaviens, das auf umfassenden Nachforschungen basiert und ein dramatisches, blutrünstiges und sinnliches Porträt von einer der größten Gestalten der Wikingerzeit liefert. PRESSESTIMMEN "... eine farbenprächtige Erzählung über das Leben und die Fahrten der Wikinger. Mørkbak hat für seinen Roman unzähliges Quellenmaterial genutzt ... Mørkbak lässt ein einfühlsames und lebendiges Bild Erik des Roten entstehen und schildert aus seiner persönlichen Sicht die Gedanken und Gefühle, die ein Großbauer jener Zeit gehabt haben mag. Das Faszinierendste an dem Buch sind die Beschreibungen des alltäglichen Lebens und der Seefahrten sowie der geschilderte große Kontrast zwischen dem harten Leben auf Island und den Städten in Norwegen zur damaligen Zeit." - Litteratursiden "Erik der Rote ist eine klassische, sehr detaillierte und sorgfältig recherchierte Romanbiographie, und die religiösen Auseinandersetzungen in der Wikingerzeit zwischen dem Asenglauben und dem Christentum spielen dabei eine nicht unbedeutende Rolle." Lektor Lone Krøgh "Erik der Rote: Schiff und Schwert ist ein ungemein gut erzählter und gründlich recherchierter Roman, der den Leser in seinen Bann zieht und ihn in eine längst vergangene Zeit versetzt. Man gleitet in guter Gesellschaft von Erik dem Roten durch die Wikingerzeit ... Wir haben hier einen wahren Wikingerroman mit Schwertkämpfen, Opferritualen, Raubzügen, Auseinandersetzungen und leidenschaftlicher Liebe zu Frauen ... allein aus diesem Grund verdient dieser Roman sechs Bücherwürmer ... dies ist eine Roman, von dem man schnell abhängig wird!" - Bookworm.dk "Erik wird als jugendlicher Rebell dargestellt, der impulsiv ist und ein inniges Verhältnis zu Thor pflegt. Er lernt "mit Thor zu reden", und in dem Buch wird ausführlich Eriks Sicht auf den Gott und seine Zwiesprache mit ihm geschildert, die eine Beherrschung seines Körpers und Geists mit sich bringt - und genau hierin liegt eine der Entwicklungslinien des ersten Teils. Eine andere handelt von Eriks Kampf um Akzeptanz und Status, die er sowohl in der isländischen wie in der norwegischen Gesellschaft zu erreichen versucht, und zwischen diesen beiden Linien entfaltet sich die Handlung. Die Sprache trägt dazu bei, den Roman zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu machen." - historie-online.dk "Ich bin in meiner Schilderung von Erik dem Roten ehrlich gewesen. Er ist ein ungestümer Hitzkopf, der sich nichts gefallen lässt, da er einen großen Freiheitsdrang hat. Dies führt ihn nach Grönland, wo er eine Siedlung errichtet, die auch anderen Freiheiten ermöglicht. In dieser Siedlung gibt es keinen Herrn, keine Gesetze und kein Heer, jedoch Religionsfreiheit, und es gibt eine Thingstätte, wo alle frei sprechen können. Und aus den ersten hundert Jahren der grönländischen Besiedlung ist uns kein Mord überliefert, es ist eine Gesellschaft, die vollkommen anders aussieht, und dies ist das Verdienst von Erik dem Roten, ..." erzählt Preben Mørkbak über seinen Romanhelden.
Edition riedenburg e.U. Ich war ein Wolfskind aus Königsberg A1001142635
[Klappentext] Wir wussten ja überhaupt nichts von der übrigen Welt oder was außerhalb von Litauen los war, oder ob es überhaupt noch was anderes als Litauen gab. Jahreszahlen, Monate, Tage oder ein Zeitgefühl gab es für uns nicht. Wir waren halt keine Menschen mehr, nur noch Wolfskinder, die sich im Kreis drehten oder umherliefen. Manchmal sagte ich zu meiner Mutter: „Mutti, was soll bloß aus uns werden. Ich kann nicht lesen, nicht schreiben, nicht rechnen und nicht mehr richtig Deutsch sprechen.“ - „Ich weiß es auch nicht, wie das mal enden soll. Wären wir doch bloß alle krepiert, dann brauchten wir das nicht mehr miterleben.“ Weinend gingen wir oftmals durch die Gegend und waren am Ende, aber wir rafften uns immer wieder auf. *** [Hintergründe: Wolfskinder] Wolfskinder - Wie hungrige Wölfe schlugen sich nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges deutsche Kinder durch Polen und Litauen, um sich selbst am Leben zu erhalten oder mit ihren Bettelzügen das Nötigste für ihre Familien zu finden. Von einer behüteten Kindheit war nichts zu spüren. Elend und Angst prägten die Entwicklung der Kinder. Am Ende des Zweiten Weltkriegs, nach der Einnahme Ostpreußens durch sowjetische Truppen 1945, fanden Kinder oft ihre Familien nicht mehr wieder oder Mutter und Vater waren verhungert, vertrieben oder ermordet worden. Sie waren auf sich allein gestellt. Die historische Forschung geht von etwa 25.000 solcher Kinder aus, die allein oder in kleinen Gruppen durchs Land zogen. Etwa 5.000 von ihnen gelang die Flucht nach Litauen. Dort wurden sie meist von den Litauern für einige Zeit mit versorgt. Doch nur kleine Kinder, die sich ihrem neuen Leben rasch anpassten, Litauisch lernten und ihren deutschen Hintergrund vergaßen, blieben dauerhaft in den Familien. Alle anderen wurden, nachdem man sie eine Zeitlang aufgenommen, aber auch als billige Arbeitskräfte eingesetzt hatte, weiter geschickt. Dies geschah vor allem aus der eigenen Not und der Angst heraus, von sowjetischem Militär gestellt zu werden. Dann drohte nämlich die Deportation der eigenen Familie. Viele Wolfskinder sind auf ihren Wanderungen ums Leben gekommen – verhungert, entkräftet, erschlagen. Andere blieben in Litauen, bauten sich dort ein Leben auf. Wieder andere – etwa 200 – siedelten nach Deutschland um. Oftmals mit dem Lebensmotto: ‚Sei froh, dass du lebst; vergiss, was war; schau nach vorn!’ Nur vorsichtig suchen sie nun nach den Spuren ihrer Identität. Das Zurückblicken aber ist es, was dieser ‚vergessenen Generation’ (Sabine Bode), die zwischen allen Fronten stand, helfen könnte. Das hat auch die Autorin, Frau Dorn, erkannt, wenn sie schreibt, sie habe sich mit diesem Buch alles ‚runtergeschrieben’. Heike Wolter (Lektorat) *** Mit einem Kommentar von PD Dr. Winfrid Halder Direktor der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Deutsch-osteuropäisches Forum, Düsseldorf *** Die Fortsetzung dieses Buches, "Das Wolfskind auf der Flucht", ist im August 2010 ebenfalls im Verlag edition riedenburg erschienen (ISBN 978-3902647306): Dem Krieg entronnen bleibt sie auch in der DDR fremd und nutzt 1953 die Chance zur Flucht in die Bundesrepublik. Doch auch im „goldenen Westen“ ist das Leben als Flüchtling äußerst beschwerlich. Durch ihre zupackende Art gelingt es Ursula allen Schwierigkeiten zum Trotz, sich nach vielen harten Jahren eine glückliche Existenz aufzubauen. Das Wolfskind „Ulla“ kommt als junge Frau endlich wirklich in dem von ihr ersehnten Leben an.
Unter den dreiunddreißig Autorinnen und Autoren der Facetten 2018 finden sich zwei Debütanten – Friedrich Achleitner und Sophie Krügl. Der 1930 in Schalchen geborenen Doyen der österreichischen Architekturgeschichte und Klassiker der „Wiener Gruppe“ und die 2001 geborene junge Schreiberin haben trotz des Altersunterschieds von siebzig Jahren und der Erfahrungen mehrerer Schriftstellergenerationen dazwischen eine Gemeinsamkeit: Achleitners fragmentarischer Rückblick auf seine Kindheit in den 1930er Jahren und die lakonische Impression aus einer Wartehalle handeln von Aufbrüchen. Im ersten Fall führt dieser aus einer fast noch archaischen Grenzregion des Landes durch die Katastrophe des Nationalsozialismus in die Trümmerwelt Wiens der Nachkriegszeit, im zweiten aus der Gegenwart in eine noch vage Zukunft ohne nähere Angaben. Auf den ephemeren Augenblick im Zentrum reagiert der Dichter als alter Mann, der seine Texte heute mehrdeutig mit „ohne sense“ überschreibt, scheinbar gelassen: „wenn der gestank sich verduftet / wird jeder schas / zum mythos“. Der rabiate Spott darf auch politisch gelesen werden! Erzählte und gedichtete Lebenswelten sind, so sie die Bezeichnung Literatur verdienen, für Festreden und Gedenkveranstaltungen kaum, unmittelbar gar nicht verwertbar; dennoch wurde in den diesjährigen Facetten das Augenmerk zumindest partiell auf einen Längsschnitt durch unsere Zeit gerichtet. Dies widerspricht nicht der bisherigen Gepflogenheit, mit dem Literarischen Jahrbuch der Stadt Linz einen Querschnitt der aktuellen schriftstellerische Produktion des Landes zu präsentieren. Ästhetiken und literarische Ansätze sind ebenso divergent wie die Schauplätze und Inhalte der Texte – mal voll Sarkasmus und Satire, mal geschichtsphilosophisch oder lebensweltlich getragen, mal experimentierend schräg, aber immer am realistischen Punkt. Notgedrungen kommt es dabei auch zu Ausfällen. Der schockierend abrupte, geradezu „skurreal“ tragische Tod des Linzer Autors Walter Pilar am 1. Jänner 2018, der soeben „Lebenssee“; seine vierbändige „Entwicklungsromanesque“ vollendet hatte, hinterlässt eine Leerstelle auch in den Facetten. Ein Autorenbegräbnis als vorgezogene „Buchpräsentation“ eines Werkes, das die 2. Republik oberösterreichisch in Worte fasste, wäre nicht einmal Pilar selbst in den Sinn gekommen. Die Frage, wie es um den Wahrheitsgehalt literarischer Unternehmungen angesichts derartiger „Fälle“ bestellt ist, ist irrelevant. Nicht die Produzenten literarischer Fantasien müssen Wahrheitsbeweise erbringen, vielmehr sind Leserinnen und Leser angehalten, ein Mittel gegen die allgemein aufgeregte Apathie zu ergreifen. Denn wie heißt es bei Fritz Achleitner noch: „jo; hallo / wo san ma denn? / in linz / a so“. (Erich Klein im Vorwort) Texte: Friedrich Achleitner : Aus: Ohne Sense. Mach keine Sprüche Friedrich Achleitner : Schalchen Martin Sturm : Walter Pilar (1948–2018) Richard Wall : Späte Klarheit – der idealen Landschaft entwöhnt Christian Steinbacher : Im Verleimen von Kufen Norbert W. Hinterberger : Kommunizierende Gefäße Lydia Haider : Die Kreuzigung meiner Großmutter Richard Wall : Vater im Garten David Fuchs : Tabak Katharina Riese : Satellitentexte. Dritte Lieferung Marie Luise Lehner : Notizen zur Staatsoper Christoph Janacs : Das Messer Marlen Schachinger : Gute Ru_h Peter Landerl : Waldgedicht (Langmut) Claudia Bitter : Fünf Gedichte Isabella Breier : Sechs Gedichte Herbert Christian Stöger : Drei Gedichte Ulrike Fellnhofer-Lamm : Altäre Hannah Bründl : Jelängerjelieber / oder: Sachverhaltsdarstellungen Otto Johannes Adler : Werksbesuch Andrea Drumbl : Alphabetebeten Eva Fischer : Auf der Parkbank Silvana Steinbacher : Umschmeichelte Wimpern Martin Tockner : Der Nachttrinker Wilhelm Rager : Träume &/oder Realitäten Renate Silberer : Zwei Taschen Fernweh Günther Kaip : Aus dem Gedränge gespült Dominika Meindl : Im Westen Mario Keszner : Aus: Herbst Tod René Bauer : Helterskelter Roswitha Watzl : Eine kleine Freundin Sophie Krügl :