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De Gruyter Lateinische Dramen A1000415274
Die Reihe „Ausgaben Deutscher Literatur des VV. bis XVIII. Jahrhunderts" startete 1967 mit dem Ziel, zur besseren Textkenntnis der vernachlässigten mittleren deutschen und neulateinischen Literatur beizutragen. In der Reihe erscheinen kritische Gesamtausgaben - in einzelnen Fällen auch Auswahlausgaben – der Werke bedeutender Autoren. Die Ausgaben werden in Textbände und Realienbände aufgeteilt. Sie enthalten neben dem Textcorpus, einem kritischen Apparat und einem ausführlichen wissenschaftlichen Apparat auch – soweit vorhanden – Briefwechsel, Tagebücher, Gespräche, Zeugnisse der Zeitgenossen zu Person und Werk des Autors, Bildnisse usw. Daneben gibt es Dokumentationsreihen, in denen einzelne historisch interessante Texte zu einem repräsentativen Überblick über ihre Gattung zusammengestellt sind (Beispiele hierfür sind die Reihen ‚Drama‘ und ‚Roman‘).
Gesammelte Prosa: Alle Dramen, Geschichten, Festreden, Liebesbriefe, Kochrezepte, der legendäre Opernführer und etwa zehn Gedichte: Alle Dramen, ... Opernführer und etwa sieben Gedichte 3257064810
Gesammelte Prosa: Alle Dramen, Geschichten, Festreden, Liebesbriefe, Kochrezepte, der legendäre Opernführer und etwa zehn Gedichte: Alle Dramen, ... Opernführer und etwa sieben Gedichte
Uhlands Gedichte und Dramen ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1889. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Der dänische Dorfpfarrer Kaj Munk (1898 - 1944) gilt als einer der Erneuerer des skandinavischen Theaters im Zwanzigsten Jahrhundert. Zwischen den beiden Weltkriegen und auch noch im Krieg schuf Kaj Munk Theaterstücke, die in seinem Heimatland Dänemark verortet sind, zudem Schauspiele über biblische Gestalten und schließlich Dramen, in denen er konkrete historische oder aktuell politische Zusammenhänge mit den persönlichen, menschlichen Problemen seiner Akteure verbindet und in Tiefenschichten auslotet. Seine Schauspiele zeigen ihn als einen leidenschaftlichen Dichter, der Wesentliches über Glauben, Treue, Liebe, menschliche Würde, Herrlichkeit und Heiligkeit des Lebens, aber auch über die verheerenden Kräfte von Hartherzigkeit, Gerissenheit und Bosheit zu sagen hat.
Er war ein auffälliger Zeitgenosse, der dänische Dorfpfarrer Kaj Munk, geboren am 13. Januar 1898 in Maribo auf Lolland. Er wirkte zwanzig Jahre als Seelsorger in Vedersø, einer kleinen Gemeinde von Bauern und Fischern an der Nordsee, bis ihn am 4. Januar 1944 ein SS-Kommando liquidierte. Mit ihm sollte der dänische Widerstand gegen die deutsche Besetzung getroffen werden. Zugleich war er ein viel beachteter Feuilletonist und im ganzen Norden gefeierter Dramatiker. Kaj Munk gilt bis heute als eine der wichtigsten, viel diskutierten, aber auch umstrittenen Kulturpersönlichkeiten Skandinaviens der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Er belebte und erneuerte das dänische Theater mit von Leben sprühenden Schauspielen und verwarf damit die idyllisch-gemütlichen oder blutleeren, blassen Gedankenspielereien, die seiner Ansicht nach auf den Bühnen des Nordens vorherrschten. Stattdessen wollte er das wirkliche, das pralle Leben in allen seinen Facetten wieder zurückholen auf »die Bretter, die die Welt bedeuten«. Seine »Dänischen Dramen« wurzeln meist in Milieus, die dem Dichter wohlbekannt waren. Sie zeigen zugleich überzeitliche menschliche Wesenszüge und zwischenmenschliche Probleme auf: Rechtschaffenheit, Redlichkeit, Treue, aber auch Schläue, Sturheit und Rachsucht. Und sie konfrontieren das damalige Dänemark mit seinen christlichen Wurzeln und deren Grundwerten: Glaube, Hoffnung und Liebe.
FIDIBUS - Einakter UA 1997 Leipzig, DAME ZU DRITT oder Die Nulldynamik der alten Männer - Kammerspiel UA 1998 Rostock, SCHLINGE IM KOPF - Ein Totentanz.
Neben seinen berühmten Romanen und Erzählungen war Gorki auch als Dramatiker sehr erfolgreich. Dieser Band beinhaltet die folgenden Werke: Die Kleinbürger, Nachtasyl, Kinder der Sonne.
Die Entstehungsdaten der im vorliegenden Band zusammengefaßten Dramen erstrecken sich über einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren, beginnend mit Max Zweigs Erstlingswerk Ragen (1924) und abgeschlossen vom Hauptwerk seiner späten Schaffensphase der General-Sekretär (1955); dazwischen liegen die dem Berliner Frühwerk zugehörigen historischen Dramen St. Helena (1931) und Rasputin (1932) sowie das in Tel Aviv entstandene Schauspiel Tolstois Gefangenschaft und Flucht (1946). Trotz aller stilistischen und thematischen Heterogenität dieser Dramen kristallisieren sich mehrere Fragestellungen heraus: zunächst stellt der Dramatiker die Frage nach den Handlungs- und Wirkungsmöglichkeiten der "großen" Persönlichkeit, eng verknüpft mit einer Analyse des Wechselverhältnisses zwischen Individuum und Gesellschaft bzw. Geschichte, vornehmlich betrachtet unter der Perspektive des Scheiterns des Individuums. In der weiteren Folge entfaltet Zweig hier Deutungsmöglichkeiten des Problems der Schuld und der oftmals fatalen Konsequenzen sowohl des Handelns als auch des Nicht-Handelns.