Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 126/2024 - Das geteilte Deutschland A1070579552
EINE GEHEIME GESCHICHTE.BILDER AUS OST UND WEST Die spannendsten Seiten unserer Geschichte, schillernd und packend präsentiert Von Adenauer bis zum Mauerfall AB 1949 EXISTIEREN ZWEI DEUTSCHE STAATEN, die sich ganz unterschiedlich entwickeln. Doch trotz Kaltem Krieg und Todesstreifen sind Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik nicht vollständig voneinander isoliert. GEO EPOCHE erzählt 40 Jahre deutsche Nachkriegsgeschichte – und blickt auf beide Seiten der Mauer.
Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 132/2025 - Die Geschichte der Türkei A1074995690
Auf den Trümmern des Osmanischen Reiches errichtet Mustafa Kemal ab 1923 die moderne Türkei – oder besser: Er erfindet sie. Mit Reformen, die alle Lebensbereiche umwälzen, formt der später Atatürk (»Vater der Türken«) genannte Staatsmann die junge Republik nach dem Vorbild westlicher Nationen. Und prägt damit ein Land, das zerrissen sein wird zwischen alten Traditionen und neuen Ideen, Freiheit und Fundamentalismus, Demokratie und Despotie. GEOEPOCHE über gut 100 Jahre türkischer Geschichte
Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 12/2004 - Deutschland um 1900 A1000594503
Deutschland um 1900 Von Bismarck bis Wilhelm II.: Aufstieg und Fall des Kaiserreichs Des Kaisers Reich Luftschiffe schweben über dem Kopf Wilhelms II. Dieses Foto - eine Montage - ist ein Symbol seiner Zeit, denn um 1900 schwankt Deutschland zwischen Tradition und Moderne. Technikbegeisterung und Mobilität prägen das Kaiserreich ebenso wie Obrigkeitsglaube und Soldatentum. Otto von Bismarck 1871 wird Preußenkönig Wilhelm I. in Versailles zum deutschen Kaiser ausgerufen. Bismarck ist am Ziel. Insbesondere in drei Kriegen hat der "Eiserne Kanzler" das Reich geformt, einen Bund aus 25 Staaten unter Preußens Führung. Der schillernde Monarch Am 15. Juni 1888 erbt ein unsteter, prunksüchtiger Hohenzoller den Thron: Wilhelm II. will Weltgeltung für sich und sein Reich. Als er 30 Jahre später abdankt, liegen Deutschland und Europa am Boden. Der Sprung aufs Meer Der Reeder Albert Ballin und der Admiral Alfred von Tirpitz wollen die britische Übermacht zur See brechen. Als 1914 der Ozeanriese "Bismarck" in Hamburg vom Stapel läuft, haben sie es fast geschafft. Aber die Flottenrüstung endet im Desaster. Blühende Landschaften Orte wie der Stuttgarter Marktplatz zeugen von Wohlstand und werden zum Motiv bunter Postkarten, eines Massenmediums der Kaiserzeit. Nobelpreisträger Robert Koch und seine Mitstreiter entdecken die Erreger von Milzbrand, Tuberkulose und Cholera. Fördergelder und eine kluge Wissenschaftspolitik treiben Koch und viele andere deutsche Forscher zu Höchstleistungen an. Ein "Platz an der Sonne" Erst spät tritt Deutschland in das Rennen der imperialistischen Mächte um billige Rohstoffe und neue Märkte in Übersee ein. Doch dann rafft es in nur 15 Jahren das viertgrößte Kolonialreich zusammen: mit ungerechten Verträgen - und mit Gewalt. Berliner Ansichten Die Hauptstadt des Deutschen Reichs wird innerhalb weniger Jahre zur internationalen Metropole, mit modernen Verkehrsmitteln, prächtigen Bauten, öffentlichen Bädern - und Hunderttausenden Arbeitern. Die leben indes im Schatten des Glanzes, in Armut, Schmutz und lichtloser Enge.
Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 102/2020 - Die Stunde Null A1056622800
Als die Waffen des Zweiten Weltkrieges schweigen, ist Deutschland ein Trümmerfeld aus einer halben Milliarde Kubikmetern Schutt, eine Gesellschaft am Abgrund. Menschen irren umher, zurückgeworfen auf die pure Existenz, erfahren Hunger, Elend, Niedergeschlagenheit. Doch es gibt auch die anderen Gefühle: die Euphorie des Neuanfangs, die Hoffnung, eine fast unwirkliche Lebensfreude. Und eine Schuld, die kaum einer benennen will. In seiner nächsten Ausgabe erzählt GEO EPOCHE vom vielleicht dramatischsten Halbjahr der deutschen Geschichte – jenen Monaten von Mai bis Weihnachten 1945, in denen eine Welt zerborsten war und die neue noch nicht erschaffen. Das Heft beschreibt. wie die Opfer des NS-Regimes ihre plötzliche Freiheit erleben. Wie die Täter ihrer Rechenschaft entgegensehen oder über dunkle Wege entfliehen. Wie Menschen überall ihren Alltag improvisieren, trotz Not und Härte nach dem Glück suchen. Wie frische Karrieren beginnen und andere einfach weitergehen. Sieger und Besiegte um eine neue Ordnung ringen – während andere vom Chaos profitieren. GEO EPOCHE über einen beispiellosen Ausnahmezustand zwischen Ende und Anfang: die „Stunde Null“.
Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 50/2011 - Rom (Republik) A1013161438
Der Stolz der Republik Im Gemeinwesen der Römer verwandeln Senatoren, Würdenträger und Feldherren die Städte in Denkmäler ihres eigenen Ruhms: Sie errichten Grabtürme, um ihre Familien zu verherrlichen; bauen Theater, um die Gunst der Massen zu gewinnen; stiften Tempel, um die Götter auf ihre Seite zu ziehen. Doch allen Werken ist eines gemein - sie feiern auch die Erfolge des römischen Staates Geburt einer Weltmacht Der Legende nach wird Rom von Romulus gegründet, dem Sohn des Kriegsgottes Mars und Nachfahren eines trojanischen Helden. Die Wirklichkeit ist viel nüchterner: Um 1000 v. Chr. errichten Siedler vom Stamm der Latiner einige Hütten auf Hügeln am Tiber. Jahrhunderte später wachsen diese verstreuten Dörfer zu einer Stadt zusammen, die anfangs unter der Herrschaft etruskischer Könige steht. Erst um 500 v. Chr. vertreiben die Römer die fremden Monarchen - und der langsame Aufstieg zur Großmacht beginnt Gefährliche Mysterien Ekstase und Erlösung: Das verheißt der Kult des Bacchus, der einst mit den griechischen Kolonisten auf die italienische Halbinsel gelangt. Seit dem späten 3. Jahrhundert v. Chr. zieht der Gott der Ausschweifung anch in der Tibermetropole immer mehr Jünger an. Bis die anarchischen Rituale der Bacchanten die alte gesellschaftliche Hierarchie ins Wanken bringen. Und Roms Senatoren einschreiten Die Stunde der Siegers Drei Tage währt die Feier des Generals Lucius Aemilius Paullus Ende November 167 v. Chr. Im Jahr zuvor hat er die Makedonen bezwungen und Roms Herrschaft auf das östliche Mittelmeer ausgedehnt. Nun zeichnet der Senat den Feldherrn mit der höchsten Ehre aus: einem Triumphzug durch die Stadt. Hunderttausende jubeln Paullus zu, als er sich den Massen präsentiert - auf jener rituellen Route, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat Zwei Brüder gegen den Senat Die Volkstribune Tiberius und Gaius Gracchus versuchen, am Senat vorbei volksfreundliche Reformen durchzusetzen - und fordern damit die Elite heraus. Ein tödlicher Machtkampf beginnt Aufruhr am Tiber Kurz vor dem Aufbruch zu einem Ruhm und Beute verheißenden Feldzug nach Kleinasien wird dem Konsul Lucius Cornelius Sulla nach einer Intrige politischer Gegner der Oberbefehl entzogen: Daraufhin marschiert Sulla als erster Bürger Roms in der Geschichte mit einem Heer in seine Vaterstadt ein: ein Akt der Gewalt, der zu Bürgerkrieg, Verfolgung und der Entwicklung einer Diktatur führen wird Caesar Er ist ein Zyniker und Egoist, ein Spieler, besessen von seinem Ehrgeiz. Sein Machtinstinkt und seine Intelligenz machen ihn zu einem politischen Raubtier, sein kalter Stolz und seine schamlose Brutalität zu einer Gefahr für den eigenen Staat. Im Januar 49 v. Chr. erklärt Gaius Iulius Caesar Rom den Krieg - und wird schließlich zum Alleinherrscher
Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 56/2012 - Das Osmanische Reich A1018292549
Abendglanz eines Imperiums Es ist eines der mächtigsten Weltreiche der Geschichte: Die osmanischen Sultane, einstige anatolische Nomadenfürsten, gebieten ein halbes Jahrtausend lang über ein Imperium, das sich von Ungarn bis Ägypten und vom Persischen Golf bis zur Ägäis erstreckt. Doch im 19. Jahrhundert beginnt ein langsamer Niedergang - und zerrieben zwischen den Ambitionen europäischer Nationen und dem Freiheitswillen der beherrschten Völker schwindet die Autorität der Dynastie Entscheidung am Bosporus Jahrhundertelang widersteht Konstantinopel, das Bollwerk des Christentums im Osten, allen muslimischen Eroberern. Doch 1453 strebt der Herrscher des um 1300 in Westanatolien entstandenen Osmanischen Reiches nach einem Platz in der Geschichte: Mehmed II. baut die mächtigste Kanone des Zeitalters, lässt eine Flotte übers Land schleppen und 100.000 Mann gegen die Mauern der Stadt anrennen Allahs Schatten Kaum ein türkischer Herrscher ist so klug und energisch - und lebt so lange. Fast ein halbes Jahrhundert regiert Süleyman. Er erweitert das Imperium bis nach Belgrad und Bagdad, kodifiziert Gesetze, beglaubigt mit seiner Prunkunterschrift zahllose Dokumente, häuft immense Reichtümer an, fördert Künstler. Doch seine Regentschaft endet im Sohnesmord - und trägt den Keim des Niedergangs in sich Die heimliche Herrscherin Es ist der geheimnisvollste Ort Istanbuls, unerreichbar für die Untertanen. Im Harem Ahmeds I. leben die schönsten Sklavinnen des Osmanischen Reiches. Ihre wichtigste Aufgabe: dem Sultan Söhne zu gebären. Doch die Gemächer im Innersten des Palastes sind auch Bühne für Intrigen und Machtkämpfe. Kösem Mahpeyker, die geschickteste der Konkubinen, steigt 1623 de facto zur Herrscherin des Imperiums auf - und hält sich 28 Jahre an der Macht Duell an der Donau 150 Jahre lang ringen Osmanen und Habsburger miteinander. Immer wieder ziehen die Sultane nach Norden, immer wieder schlagen die Österreicher zurück. Dann, im März 1683, rüstet Mehmed IV. erneut gegen den Erzfeind. Das christliche Abendland ist zerstritten, Kaiser Leopold I. muss an mehreren Fronten kämpfen. Die Gelegenheit scheint günstig, Wien endlich zu erobern - und damit ein Einfallstor nach Mitteleuropa zu öffnen Der Rivale Zu Beginn des 19. Jahrhunderts steigt in einer Provinz des Osmanischen Reiches eine neue Macht auf: Mehmed Ali, Analphabet und ehemaliger Straßenkämpfer, kommt als Truppenführer nach Ägypten und avanciert dort zum Gouverneur. Gut 30 Jahre später will er unabhängig werden - und führt Krieg gegen den Sultan. Nun greifen Europas Großmächte ein Die eiserne Karawane Zu Beginn des 20. Jahrhunderts soll der abenteuerliche Bau einer 1600 Kilometer langen Bahnstrecke die Weltpolitik verändern: Deutsche Ingenieure errichten für Sultan Abdülhamid II. einen Schienenweg von Anatolien nach Bagdad. Das Osmanische Reich will mit dem Projekt modern werden - und der deutsche Kaiser seinen Einfluss bis in den Orient ausweiten Ein verleugnetes Verbrechen Im November 1914 tritt das krisengeschwächte Osmanische Reich in den Ersten Weltkrieg ein. Als sich ein halbes Jahr später eine kleine Gruppe von Armeniern gegen die türkische Herrschaft erhebt, antwortet die Regierung mit beispielloser Gewalt: Ihre Schergen treiben die Angehörigen der christlichen Minderheit in Todesmärschen Richtung Süden. Dabei sterben mehr als eine Million Menschen - ein Völkermord, den die Türkei bis heute leugnet
Heinrich von Treitschke, der einflussreichste deutsche Historiker des 19.Jahrhunderts, nannte Preußen 1864 "die größte politische Tat unseres Volkes" und bezig sich dabei auf Berlins Rolle als Motor von Deutschlands damals noch unvollendeter nationaler Einigung. Die Siegermächte des Ersten Weltkrieges dagegen urteilten während der Friedensverhandlungen in Versailles 1919: "Die ganze preußische Geschichte ist durch den Geist der Beherrschung, des Angriffs und des Krieges charakterisiert."
Gruner + Jahr GEO Epoche / Geo Epoche 38/2009 - Stalin und Sowjetunion A1001151419
Stalin Aufstieg eines Gangsters. Mord, Brandstiftung, Schutzgelderpressung: Der junge Stalin ist bereit, alles zu tun, um Geld für die Bolschewiki zu organisieren und vermeintliche Verräter auszuschalten. Oktober 1917: Der Putsch der Bolschewiki. Als Anfang März 1917 nach zahlreichen Massendemonstrationen in Petrograd der Zar abdankt, scheint die Demokratie in Russland gesiegt zu haben. Doch Wladimir Iljitsch Lenin genügt das nicht: Der Führer der linksradikalen Bolschewiki arbeitet auf einen Staatsstreich hin - und auf die Diktatur seiner Partei. 1918-1920: Kampf um Russland. Nach dem Staatsstreich der Bolschewiki im Oktober 1917 sammeln Anhänger der abgesetzten Regierung Truppen. Mit Hilfe ausländischer Mächte wollen sie Lenins Diktatur beseitigen - und so stürzt das zerfallene Imperium in einen drei Jahre dauernden Konflikt, dem Millionen Menschen zum Opfer fallen. 1922-1929: Stalin gegen Trotzki. Schon vor Lenins Tod 1924 entbrennt ein Kampf um die Nachfolge des kommunistischen Parteiführers. Leo Trotzki, Organisator der Oktoberrevolution und Gründer der Roten Armee, steht gegen Josef Stalin, den Generalsekretär der Bolschewiki. Trotzki verliert - und wird schließlich in Stalins Auftrag ermordet. 1929: Stadt aus Stahl. Mit allen Mitteln will Stalin sein Land zur industriellen Großmacht entwickeln. 1929 fordert ein erster Fünfjahresplan gewaltige Steigerungsraten in der Eisen- und Stahlproduktion. Deshalb erbauen Freiwillige und Zwangsarbeiter in der Nähe eines Erzvorkommens im Südural eine komplette Industriestadt: Magnitogorsk.
Das Prinzip dieses Heftes – jeweils jene Ereignisse vorzustellen, die einen runden Jahrestag feiern – schärft den Blick für solche Gleichzeitigkeiten. Interviews mit Expertinnen und Experten über Geschehnisse, an die erinnert werden wird – vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs über den „Langen Marsch“; dem zentralen Mythos der Kommunistischen Partei Chinas, bis zum Völkermord in Ruanda. Hinzu kommen opulente Bilder. Manche dieser Fotos zeigen Momente, die sich in die kollektive Erinnerung eingebrannt haben, andere Ereignisse haben ihre Wucht erst viel später entfaltet. Unsere Gegenwart prägen sie alle.
Welche Ereignisse prägten das Kriegsjahr 1916? Wie rappelte sich 1946 das zerstörte Europa wieder auf, zu welchen Protestsongs tanzte die Jugend 1966? Diese Ausgabe von GEOEPOCHE Panorama erinnert an wichtige Begebenheiten des 20. Jahrhunderts, deren runde Jahrestage 2026 anstehen. Faszinierende Fotografien führen zurück in die Zeit, Experten-Interviews bieten Einordnung, etwa zu den Olympischen Spielen in Berlin 1936. Im Zentrum des Hefts steht die Rekonstruktion eines Aufstands, der sich 2026 zum 70. Mal jährt: der Unabhängigkeitskampf der Ungarn gegen die Sowjetunion.
Gruner + Jahr GEO Epoche / GEO Epoche 101/2020 - Das goldene Zeitalter der Niederlande A1056622798
Freiheitskampf gegen Spanien Amsterdam: Stadt des Geldes Eine Nation im Tulpenwahn Die Bilderfabrik Duell auf den Wellen Vereinigte Ostindien-Kompanie: Auf nach Japan Das Katastrophenjahr 1672
Gruner + Jahr GEO Epoche KOLLEKTION / GEO Epoche Kollektion 16/2019 - England A1052767178
In dieser Ausgabe erzählt GEO Epoche Kollektion vom Aufstieg Englands zum Mittelpunkt eines Weltimperiums. Diese einzigartige Geschichte beginnt mit einer Niederlage: Im Jahr 1066 landen die Truppen des normannischen Herzogs Wilhelm an der südenglischen Küste und besiegen die alteingesessenen Angelsachsen. Fortan werden für Jahrhunderte französischstämmige Monarchen über das Inselreich regieren und aus ihm eine der modernsten und stärksten Großmächte des Abendlandes formen.