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Europa Verlage Ferdinand Sauerbruch und die Charité A1052792000
Ungeachtet seiner medizinischen Verdienste zählt Ferdinand Sauerbruch zu den umstrittensten Ärzten der Zeitgeschichte. In den Jahrzehnten nach dem Krieg dominierte in den Medien ein positives, fast heroisches Bild des Menschen und Mediziners, der ab 1928 als Professor für Chirurgie an der Berliner Charité arbeitete. Dafür gesorgt hat er selbst durch seine mit fiktionalen Inhalten angereicherte Biografie "Das war mein Leben", in der er sich überwiegend als »Halbgott in Weiß« darstellen lässt. Erst seit Beginn dieses Jahrhunderts wird dieses Bild erschüttert, wirft man ihm Sympathie, ja sogar Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten vor. Christian Hardinghaus hat für "Ferdinand Sauerbruch und die Charité" neue unveröffentlichte Quellen erschlossen – darunter das bisher geheime Tagebuch von Sauerbruchs Assistenten Adolphe Jung – und zahlreiche Berichte, Briefe, Interviews und persönliche Erinnerungen von Mitarbeitern und Freunden studiert. Herausgekommen ist dabei nicht nur die erste umfassende Biografie des bedeutenden Chirurgen, sondern auch seine Rehabilitation: Ferdinand Sauerbruch unterstützte eine Widerstandsgruppe um den Spion Fritz Kolbe, die sich an der Charité gebildet hatte, und war auch in die Attentatspläne Stauffenbergs eingeweiht. Bis Kriegsende behandelte er nicht nur »verbotenerweise« Juden, sondern versteckte sie und andere Verfolgte des Naziregimes in der Charité vor der Gestapo. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse muss die bisherige Beurteilung von Sauerbruchs Haltung gegenüber dem NS-Regime neu bewertet werden.
Frölich und Kaufmann Ferdinand Hodler - Filippo Franzoni. 1607472
Ferdinand Hodler (1853-1918) und Filippo Franzoni (1857-1911) verband trotz unterschiedlicher künstlerischer Ansätze eine enge Freundschaft sowie die tiefe Auseinandersetzung mit den Themen ihrer Zeit. Ihre Werke wurden zu ihren Lebzeiten immer wieder gemeinsam in Ausstellungen gezeigt. Hodler wird bis heute als Meister des Symbolismus und für seine Landschaftsbilder verehrt, Franzoni ist für seine kraftvollen Darstellungen der Tessiner Landschaft bekannt. Dieses Buch betrachtet erstmals umfassend die Künstlerfreundschaft und den engen Austausch der beiden Maler. Es führt durch ihre jeweiligen Schaffensphasen und verdeutlicht anhand ausgewählter Werke Gemeinsamkeiten und Unterschiede gleichermassen. Es bietet eine einzigartige Gegenüberstellung zweier Künstlerpersönlichkeiten und wirft neues Licht auf die Schweizer Kunstszene an der Wende zum 20. Jahrhundert. (Ausstellungsdauer: 13.04.2025 - 10.08.2025 MASI Lugano)
Frölich und Kaufmann Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne. 1316176
Ferdinand Hodlers ausdrucksstarke Figurenbilder, Berglandschaften und Porträts sind Ikonen der Moderne. Bereits zu Lebzeiten fand das Werk des Schweizer Malers (1853-1918), der den Symbolismus mitgeprägt hat, international große Beachtung. Zeitgenossen sahen in Hodler vor allem den Menschendarsteller, »der durch den Körper die Seele zu gestalten weiß«, so der Künstler Paul Klee 1911. Was heute kaum bekannt ist: Hodlers Weg zum Ruhm führte auch über Berlin. Neben Paris, Wien und München hatte sich die Reichshauptstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer der wichtigsten europäischen Kunstmetropolen entwickelt. Diese Städte boten Hodler die Chance, sein Werk über die Schweizer Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen. Mit rund 50 Gemälden Hodlers und Werken von u.a. Lovis Corinth und Hans Thoma, die mit Hodler in Berlin ausstellten, wird erstmals seine Erfolgsgeschichte an der Spree erzählt. (Text dt., engl.)
Frölich und Kaufmann Ferdinand von Schirach. Strafe. Stories. 1052314
Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind? Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch »Strafe« zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden »Verbrechen« und »Schuld« zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von »gut« und »böse« oft sind. Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.
Frölich und Kaufmann Jens Ferdinand Willumsen. Generalprobe. 1594591
Schillernder Themenreichtum eines Künstlerlebens zwischen Kopenhagen und Paris, Spanien und Südfrankreich, zwischen Inspiration durch El Greco und Gauguin, Realismus und Postimpressionismus, Symbolisten und Nabis. Das facettenreiche Schaffen von Jens Ferdinand Willumsen (1863-1958) umspannt mehr als 70 Jahre und verknüpft Malerei, Skulptur, angewandte Kunst und Architektur. Eine Entdeckungsreise zu einem der ersten modernen dänischen Künstler. Farbintensität, überraschende Perspektiven und Freude am Experiment mit Stilen und Gattungen prägen Willumsens Darstellungen, in Stadtansichten von Venedig oder Rom wie Alpenlandschaften, in teils monumentalen Porträts oder rätselhaften Selbstbildnissen. Sein umfassendes fotografisches, keramisches, malerisches und druckgraphisches Gesamtwerk zeugt von begeisternder Strahlkraft. Der Band verankert den Schöpfer eines spektakulären Oeuvres im Kontext europäischer Moderne.
Scheidegger & Spiess Ferdinand Hodler – Filippo Franzoni
Ferdinand Hodler (1853–1918) und Filippo Franzoni (1857–1911) verband trotz unterschiedlicher künstlerischer Ansätze eine enge Freundschaft sowie die tiefe Auseinandersetzung mit den Themen ihrer Zeit. Ihre Werke wurden zu ihren Lebzeiten immer wieder gemeinsam in Ausstellungen gezeigt. Hodler wird bis heute als Meister des Symbolismus und für seine Landschaftsbilder verehrt, Franzoni ist für seine kraftvollen Darstellungen der Tessiner Landschaft bekannt. Dieses Buch betrachtet erstmals umfassend die Künstlerfreundschaft und den engen Austausch der beiden Maler. Es führt durch ihre jeweiligen Schaffensphasen und verdeutlicht anhand ausgewählter Werke Gemeinsamkeiten und Unterschiede gleichermassen. Es bietet eine einzigartige Gegenüberstellung zweier Künstlerpersönlichkeiten und wirft neues Licht auf die Schweizer Kunstszene an der Wende zum 20. Jahrhundert.
Berger & Söhne, Ferdinand Ballungsraum Wien - A1073626369
Mit Hilfe statistischer Karten kann man zeigen, inwieweit die von der Politik getroffenen Planungsentscheidungen auf den verschiedenen Ebenen, z. B. in der Klimapolitik, erfolgreich waren oder angepasst werden müssen. Gerne sprechen die NÖ Landespolitiker von einem „klimafitten Niederösterreich“. Ob das so ist, kann man mit den entsprechenden statistischen Daten und deren Darstellung in Karten überprüfen. Es ist nicht verwunderlich, wenn auf Grund der hohen Bodenversiegelung die Temperaturen in den Städten nach oben klettern. In Österreich gibt es bereits mehr Hitzetote als Verkehrstote. Mehr Hitzetage bedeuten mehr Dürren, Überschwemmungen und Muren. Die Trockenheit wird den Wald und den Ackerbau im Wiener Umland besonders treffen. Ertragseinbußen und zunehmender Schädlingsbefall werden zukünftig immer mehr zum Problem. Leider zeigen die Karten, dass das ungebremste und durch Zersiedelung geprägte Siedlungswachstum im Ballungsraum Wien weitergeht. Durch großzügige Baulandumwidmungen seitens der politisch Verantwortlichen gehen jährlich weitere Ackerlandflächen verloren. Bis heute ist die Politik nicht imstande gewesen, eine Obergrenze für einen jährlichen maximalen Flächenverbrauch festzulegen. Die Zersiedelung in den Randbereichen der Städte schreitet schon seit 1975 ständig voran. Viele der Siedlungsgebiete wurden auf der „Grünen Wiese“ und somit fernab von einem Bahnhof oder Ortszentrum errichtet. Dies sorgt für mehr Verkehr und sehr hohe Infrastrukturkosten für die Gemeinden. Die „Pendlerkarten“ zeigen auf, in welchen Gebieten das Pendleraufkommen besonders hoch ist. Bei deren Betrachtung ist auch der teils schlechte Zustand der um Wien liegenden Schutzgebiete, in denen trotz Baubeschränkung nach wie vor gebaut wird, nicht verwunderlich
Weber Verlag AG Ferdinand Hodler - Die Nacht A1068619211
Das Todesthema gehört zu den bedeutenden Grundmotiven von Ferdinand Hodler (1853–1918). Der Tod war für den Maler eine Kraft, die grosse Werke hervorbringt. Er hat ihm in vielen Meisterwerken Gestalt gegeben. Das zentrale Werk in diesem Zusammenhang ist das monumentale, 1889 / 1890 entstandene Bild «Die Nacht». Hodler selbst hat das Bild als das «grosse Symbol des Todes» bezeichnet und als Teil seiner symbolistischen Lebenszyklen verstanden. Die Kunsthistorikerin Maria Becker beleuchtet in ihrem Text die biografischen Hintergründe der «Nacht» und das komplexe Zusammenspiel von Traumsymbolik, Bildstruktur und Figuren. Das Buch ist ein Weg zu dem berühmten Bild, von dem aus nicht zuletzt die Persönlichkeit des Malers fassbar wird.
Hansebooks Festschrift Ferdinand Freiherrn von Richthofen A1043871914
Festschrift Ferdinand Freiherrn von Richthofen - zum sechzigsten Geburtstag, am 5. Mai 1893 ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1893. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.