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Ferdinand
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Ferdinand A1006126367
Vom Norden kam er damals in die Pathenaue herunter. Nicht weit, aber doch von Sachsen her ein Stück ins Preußische hinauf. Blumen streute dem jungen Fant kein Mensch auf den Weg. Im Gegenteil: eher bang war es ihm ums Herz. Wäre er doch viel lieber auf dem väterlichen Hof am Rande der Dübener Heide geblieben. Und nun, von einem Augenblick zum anderen alles ganz anders. Der Schwester galt das Opfer und er brachte es gern. Helfen wollte er ihr zu einem erfüllten Leben. War er nicht stark genug, um nur auf sich selbst gestellt zu sein? Das pochende Herz in der Brust nein, er durfte es nicht hören. Er, der jetzt mit fast leeren Händen in der Welt stand. Und doch, warum schoss ihm das Blut in die Stirn, wenn ihre dunklen Augen in die Seinen tauchten, ihr Mund so schelmisch lächelte, als könnte sie die Zukunft von seinem Gesicht ablesen? Sie konnte es. Das Glück fest in der Hand dieses aufrechten Kerls. Erfolg, wohin er seinen Fuß setzte. Bald wählten sie ihn im Dorf in der Parthenaue an ihre Spitze. Sie sollten es nicht bereuen. Gerecht sein Urteil, unbestechlich die wasserhellen Augen. Blieb er nun von allem Unheil, aller Bitterkeit verschont, dieser Mann ohne Fehl und Tadel? Auch an ihm zogen die Jahre vorüber und dabei mancher Kummer herauf. In Trübsal versinken, das lag ihm nicht. Ein heller Sonnenstrahl wärmte bald sein ganzes Herz.
Wallstein Verlagskorrespondenz: Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer - Hermann Haessel, Belletristik von Conrad Ferdinand Meyer, Hermann Haessel, Betsy Meyer
Hermann Haessel (1819-1901), Leipziger Verleger, war der Entdecker und Wegbereiter von C.F. Meyer. Betsy Meyer (1831-1912), C. F. Meyers Schwester, war lange Zeit seine engste literarische Vertraute. C. F. Meyer (1825-1898) war einer der bedeutendsten Schweizer Dichter des Realismus. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm erst im Alter von über 45 Jahren mit dem Versepos „Huttens letzte Tage“ (1871). Die Novelle „Das Amulett“ (1873) und der Roman „Jürg Jenatsch“ (1876) brachten erste Erfolge als Erzähler. In den 1880er Jahren schliesslich wurde Meyer mit historischen Novellen zu einem Bestseller-Autor. Stephan Landshuter, geb. 1968, ist seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt „C. F. Meyers Briefwechsel“ und seit 2014 Mitherausgeber der Einzelbände von C. F. Meyers Verlagskorrespondenz. Er studierte Deutsche und Englische Literaturwissenschaft an der Universität Passau und promovierte 2022 an der Bergischen Universität Wuppertal. Wolfgang Lukas, geb. 1959, ist Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Wuppertal, Projektleiter von „C. F. Meyers Briefwechsel“ und Mitherausgeber von Arthur Schnitzler: „Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905-1931)“. Leider ist derzeit keine AutorInnenbiographie vorhanden.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Grammatische Untersuchungen zur Sprachkompetenz Karls V. und Ferdinands I. anhand der Familienkorrespondenz Ferdinands I.
Die Familienkorrespondenz Ferdinands I. gilt als besonders reichhaltige Quelle für die Erforschung der politischen Geschichte der Frühen Neuzeit. Liegt das Hauptinteresse an ihr naturgemäß im Hinblick auf einen geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt, so hält sie aber auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht einen reichhaltigen Fundus an höchst interessantem Datenmaterial bereit. Dieser reicht von Aspekten frühneuzeitlicher Fremdsprachenkompetenz über Sprachinterferenzen bei vorhandener Mehrsprachigkeit bis hin zu Fragen des Sprachwandels und seiner grammatiktheoretischen Implikationen. Mittels einer umfangreichen linguistischen Auswertung des vorhandenen Datenmaterials werden diese Themenbereiche sowohl synchron als auch diachron genauer untersucht und analysiert.
Ferdinand von Saar - Eine Studie ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1898. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Frontmatter -- Vorwort -- I. Die Grundlagen von Brunetières Weltanschauung -- II. Brunetières Kunstauffassung -- III. Brunetières Auffassung der Kritik -- IV. Brunetières Auffassung der Literaturgeschichte -- V. Brunetières literarische Urteile -- VI. Brunetières Verhältnis zur Philosophie seiner Zeit -- VII. Brunetières Verhältnis zur französischen Literaturkritik des 19. Jahrhunderts -- VIII. Brunetières Bedeutung -- IX. Bibliographie -- Register -- Inhaltsverzeichnis -- Errata
Das Hangowear T-Shirt „Ferdinand“ in Hellbraun ist das perfekte Shirt für alle, die den Bergsport lieben und dabei auf nachhaltigen Style setzen. Der „Kraxler“-Print drückt deine Leidenschaft für das Klettern und die Berge aus – ein echter Hingucker für alle Outdoor-Enthusiasten. Das Shirt ist aus Biobaumwolle gefertigt, was nicht nur für ein angenehmes Tragegefühl sorgt, sondern auch umweltfreundlich ist. Der Rundhalsausschnitt und die lässige Passform machen es zum idealen Begleiter für deine nächsten Wanderungen, Klettertouren oder einfach für den entspannten Alltag.
Vom Kölner Handwerkersohn zum Star-Macher Europas. Das Theater ist das wichtigste Massenmedium des 19. Jahrhunderts. Von der Hofoper bis zum Thespiskarren fasziniert es tagtäglich die Menschen aller Gesellschaftsschichten. Schließlich macht ein leidenschaftlicher Theatermann aus dem bunten Gewerbe einen florierenden Wirtschaftszweig: FERDINAND RÖDER. Als Schauspieler und Theaterdirektor erringt er selbst Ruhm und Spitzengagen. Als Theater-Agent bestimmt er danach, wer auf den Bühnen Europas zum Star wird. Die Operetten seines Freundes Jacques Offenbach verkauft er dabei ebenso teuer wie die Schönheit seiner Stieftochter, der Sopranistin Mila Röder. Sein Einfluss ist übermächtig, sein Privatleben ist schillernd und reich an Skandalen. Die Schar seiner begeisterten Anhänger ist genauso groß wie die Schar seiner neidzerfressenen Feinde. Doch Röder zu vernichten gelingt nie. Auch wenn es mit allen Mitteln versucht wird. Spannende, erstmals zusammengetragene Fakten über das Leben des Ferdinand Röder, kombiniert mit einzigartigen Originalberichten der Zeit, zeichnen das authentische Bild eines besessenen Kunst-Machers, für den das Wort „Unmöglichkeit“ nicht existiert. Mit zahlreichen Abbildungen.