Ferdinand von Wrangel (1796-1870) war ein in russischem Staatsdienst stehender deutschbaltischer Weltumsegler und Geograf, der in Deutschland geboren wurde und im Kindesalter nach St. Petersburg zog. Nach Beendigung seiner Schulzeit nahm er an mehreren Weltumsegelungen teil und bereiste darüber hinaus weite Teile Sibiriens. Seine gesamten Erkenntnisse, die er während seiner Reise entlang der sibirischen Eismeerküste sammelte, sind 1839 in zwei Bänden vollständig veröffentlicht worden. Der vorliegende Reisebericht zählt zu den wenigen Beschreibungen der Zustände im Gebiet der nordöstlichen Polarscheibe.
Was macht die besondere Faszination der Straßenbahn aus? Für den Autor begann alles in den frühen 1970er Jahren im 17. Wiener Gemeindebezirk. Als kleiner Junge entdeckte er seine Liebe zu den charakteristischen Typen M und L4, deren Geräusche, Gerüche und technische Details sich tief in sein Gedächtnis einprägten. In diesem sehr persönlichen Buch nimmt uns Roman Hans Gröger mit auf eine nostalgische Reise durch das Wiener Straßenbahnnetz seiner Kindheit. Er erzählt von geheimnisvollen Betriebsbahnhöfen, von der Faszination der Signalscheiben und dem besonderen Platz hinter dem Fahrer. Seine Leidenschaft führte ihn später nicht nur zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Wiener Straßenbahn, sondern auch zu Straßenbahnabenteuern in ganz Europa. Eine warmherzige Erinnerung an die Zeit, als die "Bim" noch das prägende Verkehrsmittel der Stadt war – und eine Liebeserklärung an jenes öffentliche Verkehrsmittel, das Wien bis heute seinen besonderen Charakter verleiht
Ferdinand Lassalle - Eine Würdigung des Lehrers und Kämpfers ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Der Rechtsanwalt und Drehbuchautor Alfred Schirokauer (1880¿1934) veröffentlichte seine Romanbiografie über den deutschen Arbeiterführer Ferdinand Lassalle 1912. Aus seinem 1863 gegründeter Allgemeinen deutschen Arbeiterverein ging später die SPD hervor. Lassalle, der neben seiner politischen Publizistik auch Gedichte und Bühnenstücke schrieb, fiel 1864 einem Duell zum Opfer.
Hansebooks Neuseeland, Ratgeber von Ferdinand von Hochstetter
Neuseeland ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1863. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Hansebooks Die Luftschiffahrt, Ratgeber von Ferdinand von Zeppelin
Bei diesem Buch handelt es sich um das Grundwerk von Graf Ferdinand von Zeppelin aus dem Jahr 1822. Der bekannte deutsche Luftschiffkonstrukteur und General der Kavallerie war massgeblich an der Konstruktion des Zeppelins beteiligt. Das vorliegende Werk gibt einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Luftschifffahrt, viele Illustrationen veranschaulichen die Ausführungen. Vorliegender Band ist ein qualitativ hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe.
MV-Travel Siciliana, Ratgeber von Ferdinand Gregorovius
Eine Reise in die Vergangenheit. Schon zu längst vergessenen Zeiten war der Mensch ergriffen von Fernweh und seinem Bedürfnis, fremde Kulturen und Länder zu entdecken. Ob nun aus gesellschaftlicher, geschäftlicher und wissenschaftlicher Notwendigkeit oder aber als Möglichkeit, seinen Geist zu weiten und fremde Luft zu atmen. Um ebendiese Berichte, Erlebnisse, Geschichten und das Wissen über die Begegnungen und das Aufeinandertreffen verschiedenster Kulturen und Menschen zu bewahren, ist es uns ein Anliegen, die fast vergessenen Texte aus der längst vergangenen Zeit zu erhalten. Bücher enthalten das Wissen der Menschheit der vergangenen Jahrzehnte - oft sogar Jahrhunderte. Während der Mensch glaubt, die Welt sei bereits endgültig entdeckt, können in den von uns aufbereiteten Werken alte Entdeckungen nachvollzogen, aber auch mit einem anderen Blickwinkel, fundiert auf den Erkenntnissen unserer Vorfahren, die Weiten der Welt entdeckt werden. Hierfür bieten wir die bestmögliche Druckqualität zu einem erschwinglichen Preis, welche jedoch das ursprüngliche Wesen der Texte erhält.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Neuere Geschichte, 19. Jhdt., einseitig bedruckt, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Neuere Deutsche und Europäische Geschichte), Veranstaltung: Bachelor Politik und Organisation Modul 1.4, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ferdinand Lassalle, ein engagierter studierter junger Jude hält im Jahr 1862 einen Vortrag vor einer Berliner Bürgerversammlung zum Verfassungswesen. Dieser Vortrag scheint sich einzureihen in die Reihe anderer Vorträge zur allgemeinen Bildung der Bevölkerung. Bei der genaueren Untersuchung stellt man jedoch fest, dass es mit diesem Vortrag eine weitaus speziellere Bewandtnis hat. Durch historische Analyse vorhandenen Textmaterials aus Sekundärquellen und deren Aufbereitung soll dargelegt werden, welchen Stellenwert der Vortrag auf der Akteursebene: Im Rahmen der Konflikte der Abgeordneten des preußischen Landtages mit dem König von Preußen hatte. Im Rahmen der Entwicklung der Arbeiterschaft zu eigenständigen Organisationen zur Vertretung ihrer politischen Ziele besaß. Als Teil einer Strategie zur nationalen Einheit Deutschlands und der Agitation Lassalle¿s zu seiner Durchsetzung der Revolution diente. Ein besonderer Blick gilt auf der Ebene der politischen Systeme dem Gesichtspunkt der Gewaltenteilung. Hierbei interessiert speziell die Tatsache, dass die Begründung bestimmter politikwissenschaftlicher Begriffe auf Lassalle zurückgeführt wurde, welche in der zeitgenössischen politischen Debatte eine grundsätzliche Rolle spielen. Der Hausarbeit liegt die Frage zu Grunde: Warum damals an dem Ort dieser Vortrag. Die weitere These lautet: Der Vortrag fand an einem Schnittpunkt im Kampf um die Macht zwischen Monarchie und Parlament in Preußen statt. Der Ausgang dieses Kampfes hatte weitreichende Folgen für die spezielle deutsche Entwicklung zur Demokratie über Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Für die heutige Diskussion mitprägend ist der Begriff der Verfassungswirklichkeit. Als spezifisch deutscher Begriff, in der politischen Auseinandersetzung, findet er heute Anwendung in der Betrachtung der gewollten Wirklichkeit des Grundgesetzes und der tatsächlich vorgefundenen Lebenswelt. Mitbestimmend ist er auch in Betrachtungen des Verhaltens des Bundesverfassungsgerichtes in zeitgenössischen Gerichtsurteilen und darum aktueller denn je.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,3, FernUniversität Hagen, Veranstaltung: Geschichte von Herrschaft, Staat und Politik, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist ein Auszug von Ferdinand Lassalles Rede "Über Verfassungswesen" vom 16. April 1862, gehalten in einem Berliner Bürger-Bezirksverein. Bei der Erörterung der Entstehungssituation der Quelle wird vor allem der Frage nachgegangen, "welche Rolle spielte der preußische Wahlkampf im Frühjahr 1862 für die Drucklegung der Quelle?". Ausführlich, da für das Verständnis des historischen Kontextes und Lassalles Verfassungsverständnis unerlässlich, wird die preußische Verfassung und das oktroyierte Dreiklassenwahlgesetz erläutert. Es werden die innen- und außenpolitischen Entwicklungen nachgezeichnet, die zum preußischen Verfassungskonflikt führten. Im Hinblick auf Lassalles politisches Hauptanliegen, eine vom Bürgertum emanzipierte politische Arbeiterbewegung zu begründen, wird der Frage nachgegangen, "warum sich die vor und während der Revolution von 1848 bereits eigenständig organisierte Arbeiterschaft gegen Ende der 1850er unter Führung der Liberalen neu formierte und weshalb diesbezüglich von einer Vormundschaft der Liberalen gesprochen werden kann?". Auf Lassalles Verfassungsverständnis wird einerseits durch seine Kritik an der preußischen Verfassung von 1850, andererseits anhand seiner Staats- und Gesellschaftsauffassung geschlossen. Zur Einordnung in die zeitgenössische Verfassungsdiskussion werden Berührungspunkte bzw. Unterschiede zwischen der Auffassung Lassalles und der Programmatik der Fortschrittspartei, als wesentlicher Vertreterin des Liberalismus im Preußen der 1860er, dargestellt. Auch wird kurz die Haltung der Konservativen in Preußen skizziert, da deren Verfassung von 1850 Teile der Forderungen Lassalles und der Fortschrittler begründete.
Frontmatter -- Persönliche Vorbemerkung -- Inhalt -- Siglenverzeichnis -- 0. Einleitung: Ansatzpunkt, Forschungsstand, Quellenlage -- I. Der Burschenturner: vom Turnschüler zum Agitator -- II. ‘Demagogenjahre’: vom Pädagogen zum Philologen -- IIΙ. In der Hut des Südens: germanistisch-literarischer Neuanfang -- IV. Ein Berliner wird Bayer: Münchener Turnplatz und Katheder -- V. ‘Der Turnprofessor’: Einordnung ins restaurative System -- VI. Ein Bayer in Berlin: glanzlose Heimkehr -- VII. Werkverzeichnis Maßmann -- VIII. Quellen- und Literaturverzeichnis -- IX. Dokumentation -- Personenregister -- Backmatter
LEBENSLINIEN Jüdische Familien und ihre Schicksale Eine biografische Reise in die Vergangenheit von Wiener Neustadt Das vorliegende Buch beschäftigt sich eingehend mit Lebensgeschichten von Juden und Jüdinnen aus Wiener Neustadt. Über 50 Familienbiografien sind ausführlich dokumentiert. Der Blick in die Vergangenheit führt den Leser bzw. die Leserin in einigen Biografien in die Herkunftsländer der Vorfahren und zeigt die Gründe für den Weg, der die Menschen nach Wiener Neustadt führte. In der Stadt Wiener Neustadt lebte vor 1938 die viertgrößte Zahl von Juden und Jüdinnen in Österreich (nach Wien, Graz und Baden) und entsprechend groß war die Vielfalt in der niederösterreichischen Kleinstadt. Anhand der Betrachtung der einzelnen jüdischen Familien werden beispielsweise die unterschiedlichen Lebensumstände, die sozialen Beziehungen, das gesellschaftliche und das lokale Kulturleben, aber auch der zunehmende Antisemitismus, die gewaltvollen Maßnahmen zum „Anschluss“ 1938 und die Ereignisse beim Novemberpogrom verdeutlicht. Die Stadt Wiener Neustadt wird quasi zu einem repräsentativen Beispiel, anhand dessen die Zeit vor 1938 und danach erzählt werden kann. Anstelle einer allgemeinen Darstellung tritt jeweils die exemplarische, der einzelne Mensch und seine Familie: Josef Bank und sein renommiertes Kaffeehaus, die Familie Breuer und ihre „Zuckerlfabrik“; Dr. Richard Herzog und seine Funktion als Oberpolizeirat, der Zahnarzt Dr. Simon Karpfen, der mit Kokain und Schlafgas behandelte, Kantor Moses Schulhof und viele andere. Die Biografien gehen über den reduzierten Blick auf eine Person weit hinaus, da immer die Familienverbände betrachtet werden, wie dies bisher noch nie geschehen ist und was auch die besondere Sicht der Dinge ausmacht. Verbindungen und Beziehungen sind so sichtbar, und das individuelle Leben im sozialen Kontext sowie auch im Besonderen Zäsuren und ihre Konsequenzen (wie z. B. Trennungen durch Haft, Flucht, Tod) erfassbar. Es werden exemplarisch, also am Beispiel von jüdischen Familien mit verschiedenen sozialen, beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Kontexten, die Lebenswege und Schicksale der Familienmitglieder dargestellt und Lebensbedingungen, Zwänge, Entscheidungsprozesse und Reaktionen gezeigt. Der Leser bzw. die Leserin folgt beispielsweise Mitgliedern jüdischer Familien Schritt für Schritt durchs Leben und erfährt – folglich sehr nahe an den Menschen – von den historischen Geschehnissen. So unterschiedlich das Leben eines Menschen verlaufen kann, so verschiedenen sind die Lebensbilder und Schicksalswege von Juden und Jüdinnen, die hier vorgestellt werden. Es handelt sich um Ärzte, Rechtsanwälte, Rabbiner, Fabrikanten und Großkaufleute, aber auch um Arbeiter, Angestellte, Kleinhändler und Handwerker. Das Leben von Männern, Frauen und Kindern in Wiener Neustadt steht im Fokus der Betrachtung. Das Schulleben der Kinder, die Freizeit, der Arbeitsalltag, die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, die religiösen Bräuche, die jüdische Tradition, die Probleme des Alltags und vieles mehr geben ein lebendiges Bild von einer Zeit, die mit dem Jahr 1938 nicht mehr bestand. Gleichwohl folgt der Leser bzw. die Leserin dem weiteren Lebensweg der jüdischen Familien in der Zeit des Nationalsozialismus und wird mit den Ereignissen, die der jüdischen Bevölkerung widerfuhren, konfrontiert: der Entrechtung, der Beraubung, der Gewalt, der Vertreibung, der Flucht und der Ermordung. Insofern entsteht durch die Beschäftigung mit den einzelnen Lebensgeschichten rasch ein Netz von Verbindungen zu Aspekten und Themen, die nicht unbekannt, aber nun mit einer Person oder Familie aus Wiener Neustadt direkt in Verbindung gebracht werden kann: die Deportation von Juden und Jüdinnen in ein Ghetto oder Vernichtungslager, „Kindertransporte“; illegale Schifffahrten nach Palästina, die Flucht in ein Exilland (Palästina, Großbritannien, USA, Bolivien etc.), das Leben als Flüchtling in Shanghai und anderes. – Und damit wird plötzl
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.