Pearl Flutes PFB-305E Bass Querflöte mit E- Mechanik, Korpus und gebogenes Kopfstück Neusilber,versilbert, komfortabel geformte Spitzdeckelmechanik mit Griffplatten aus edlem Holz, stiftlose Mechanik für wartungsfreundliche Hauptachsen, handgefertigte Handstütze für die linke Hand. Inkl. Etui, Tasche und Pflegeset
Durch den Verlust der Ionosphäre, des Schutzmantels der Erde gegen die Sonneneinstrahlung, sind die Temperaturen gestiegen, die Polkappen geschmolzen, der Meeresspiegel steigt unaufhörlich. Europa ist ein sumpfiger Dschungel, bevölkert von Leguanen, Alligatoren und Moskitos, in dem ein Klima herrscht wie in der Kreidezeit. Während die Reste der Erdbevölkerung sich in die Polarregionen zurückgezogen haben, lebt Dr. Kerans in einem Luxusapartment im 10. Stock des Hotel Ritz über einem weitgehend überfluteten London, um zusammen mit anderen Wissenschaftlern die verbliebenen Landmassen zu kartografieren. Die extremen Umweltbedingungen und die Sonnenstürme verändern nach und nach die Träume der Menschen. Nachdem die Expedition aufgrund steigender Hitze abgebrochen wird, beschließt Kerans zu bleiben. Bei den Zurückgebliebenen vollzieht sich eine gefährliche Regression, eine innere Reise zurück in eine archäopsychische Vergangenheit, ein imaginiertes Trias Eden. Die Flut ist ein postapokalyptischer Roman, der die Auswirkungen einer Klimakatastrophe auf die menschliche Psyche in halluzinatorischen Bildern beschreibt und heute als Klassiker der dystopischen Literatur wie als Vorläufer der »Climate Fiction« gilt.
Als unheilvolle «Flut» brandet die Tourismuswelle Ende des 19. Jahrhunderts in die Alpentäler hinein. Der 1905 erschienene Roman dramatisiert die Folgen im abgelegenen Weiler Wengen im Berner Oberland: Im Nu werden die einfachen Bergbauern zu stolzen Hotelbesitzern. Doch Spekulationen und rasch gewonnenes Geld entfesseln Streit und Missgunst unter den Menschen; Verlierer sind Natur und Umwelt. Am Ende steuert ein apokalyptischer Feuersturm in die Katastrophe. Jakob Wiedmer-Stern führte kurze Zeit als Direktor das von seiner Frau Marie Stern gegründete Hotel Beausite in Wengen. Er war ein guter Beobachter, der seine genialen Fähigkeiten als Archäologe, Erfinder, Museumsdirektor, Journalist und eben auch als Schriftsteller unter Beweis stellte. Bei seinem literarischen Werk handelt es sich um mehr als blosse Unterhaltungsbelletristik, wenn Wiedmer im Zeichen des Landschafts- und Heimatschutzes seinen Blick zugespitzt auf die Problematik des Tourismus in den Alpen richtet. Geradezu hellsichtig kritisierte er die einseitige Ausrichtung auf den Fremdenverkehr, der dann zu Beginn des Ersten Weltkriegs tatsächlich zum wirtschaftlichen Kollaps führte. Heute, 120 Jahre später, ist die touristische Überflutung der Bergwelt erneut zu einem hochaktuellen Thema geworden.
Sein Vater erschießt sich, und ihm bleiben nur die alte Hündin Beta und eine innere Unruhe. Er bricht auf in den Süden und lässt sich in einem kleinen Küstenort nieder, wo er als Sportlehrer arbeitet, stundenlang im Meer schwimmt und sich verliebt. Das behagliche neue Leben ist schlagartig zu Ende, als er beginnt, ein Familiengeheimnis zu ergründen: Sein Großvater, dem er zum Verwechseln ähnlich sieht, hatte in der Gegend gelebt, bis er unter ungeklärten Umständen verschwand. Mit seiner Suche zieht er das Misstrauen der Bewohner auf sich, ungewöhnliche Dinge geschehen. Obendrein wird ihm seine Krankheit zum Verhängnis, er kann Gesichter nicht wiedererkennen. Allmählich begreift er, dass ihm das Schicksal seines Großvaters droht, doch da steht ihm das Wasser schon bis zum Hals ... Mit lichter, hypnotisierender Kraft und einer feinsinnigen Spannung erzählt »Flut« von einer Suche über drei Generationen, die an die Grenzen des Menschenmöglichen führt.
Durch den Verlust der Ionosphäre, des Schutzmantels der Erde gegen die Sonneneinstrahlung, sind die Temperaturen gestiegen, die Polkappen geschmolzen, der Meeresspiegel steigt unaufhörlich. Europa ist ein sumpfiger Dschungel, bevölkert von Leguanen, Alligatoren und Moskitos, in dem ein Klima herrscht wie in der Kreidezeit. Während die Reste der Erdbevölkerung sich in die Polarregionen zurückgezogen haben, lebt Dr. Kerans in einem Luxusapartment im 10. Stock des Hotel Ritz über einem weitgehend überfluteten London, um zusammen mit anderen Wissenschaftlern die verbliebenen Landmassen zu kartografieren. Die extremen Umweltbedingungen und die Sonnenstürme verändern nach und nach die Träume der Menschen. Nachdem die Expedition aufgrund steigender Hitze abgebrochen wird, beschließt Kerans zu bleiben. Bei den Zurückgebliebenen vollzieht sich eine gefährliche Regression, eine innere Reise zurück in eine archäopsychische Vergangenheit, ein imaginiertes Trias Eden. Die Flut ist ein postapokalyptischer Roman, der die Auswirkungen einer Klimakatastrophe auf die menschliche Psyche in halluzinatorischen Bildern beschreibt und heute als Klassiker der dystopischen Literatur wie als Vorläufer der »Climate Fiction« gilt.
Inga Ābele nimmt uns mit auf eine Reise durch das Leben von Ieva, eine Lettin in ihrer Lebensmitte – rückwärts. In mehr oder weniger chronologisch umgekehrter Reihenfolge erzählt der Roman die Geschichte einer Frau, deren jugendliche Entscheidungen den Rest ihres Lebens dramatisch beeinflusst haben. Nach und nach treffen wir die wichtigen Menschen in Ievas Leben – ihre Großmutter, ihre Mutter und ihren Vater, ihren Bruder Pāvils und ihre Tochter Monta – und die Dinge fangen an, Gestalt anzunehmen. Immer wieder kehrt die Erzählung zu zwei weiteren Personen zurück: zu ihrem toten Liebhaber Aksels und ihrem Ex-Ehemann Andrejs, zu den zwei Männern, die für immer durch eine Frau und ein schicksalhaftes Ereignis verbunden sind. Das Aufdecken von Ievas Persönlichkeit und der Beziehung zwischen den drei Hauptfiguren macht einen grossen Teil der Anziehungskraft des Romans aus. Der volle Umfang von Ievas persönlicher Situation wird erst am Ende klar. Ābele geht den Fragen nach, wie frühere Entscheidungen unsere Lebenseinstellung für immer beeinflussen können und wieso wir an einer Vergangenheit festhalten, die uns so sehr verändert hat. Inga Ābele spielt metaphorisch mit Bildern von Ebbe und Flut und ihr Roman folgt einer Struktur, in der sich reale Handlung mit imaginären Passagen, die inneren Monologen gleichen, gezeitenähnlich abwechseln.