Nicht nur Charlie Chaplins Liebe zur Musik, sondern möglicherweise auch seine Abstammung verbinden einen der einflussreichsten Künstler und Komiker der Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts mit der Musikerin und Autorin Dotschy Reinhardt, die sich als Menschenrechtsaktivistin seit Jahren gegen die Diskriminierung der Sinti und Roma einsetzt. Dotschy Reinhardt nimmt Chaplins Geheimnis als Ausgangspunkt, um mit einer Mischung aus Eigenkompositionen und ausgewählten Standards, zu denen auch "Swing little Girl" von Charlie Chaplin gehört, ihren musikalischen Wurzeln, Vorbildern und Einflüssen, die vom Hot Club Swing Django Reinhardts, dem Bossa Nova, über den amerikanischen Jazz bis hin zur Musik Frank Sinatras und Singer/Songwriter Pop reicht, die Ehre erweist.
Der Grammy-Gewinner Ron Carter, sein Quartett und die zauberhafte brasilianische Sängerin Vitoria Meldonado und Orchestra widmen sich auf "Brasil L. I. K. E." ihrer Liebe zu Latein-amerikanischer Musik. Die Idee hinter dem Release war, amerikanische und brasilianische Standards als Bossa Nova zu interpretieren und Jazz mit einfließen zu lassen. Unterstützt werden sie dabei vom ebenfalls Grammy-Gewinner und Produzent Ruria Duprat und seinem Orchester, der mit hinreißende Arrangements für dieses Album schrieb. Mit Gänsehautstimme betört Vitoria Meldonado den Zuhörer und vervollkommnet das musikalische, brasilianische Kunstwerk. Als Gastmusiker bereichert das Album u.a. Randy Brecker, der bedeutende Jazz-Trompeter, der eine schöne Bossa Nova-Version des Cole Porter Songs "Night and Day" beisteuert. Mit dem vorliegenden Album kehrt Ron Carter auf geliebte und vertraute musikalische Gefilde zurück und zelebriert mit seinem Mitmusikern den magischen Geist des Bossa Novas.