Udo Tuldi wurde 1954 in eine Familie hineingeboren, die alles vor ihm geheim hielt. Wer war seine wirkliche Mutter und wer war sein Vater? Und warum legten sie alle den Deckmantel des Schweigens über die Vergangenheit? Die Wahrheit erfährt er erst, als es schon fast zu spät für ihn ist, dazwischen liegen viele Jahre der Demütigung, Prügel durch den Mann der Oma standen auf der Tagesordnung. Doch auch, als er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Dänemark flieht, gerät sein Leben nicht in ruhigeres Fahrwasser, ganz im Gegenteil, hier beginnt das Abenteuer erst. Folgen Sie dem Autor auf eine Tour de force durch ein Leben voller Höhen und Tiefen mit einem Abstecher in Kopenhagens Rotlichtmilieu, falschen Freunden, schwersten gesundheitlichen Problemen - und vor allem stets auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Eine ehrliche und ungeschminkte Abrechnung mit einem Dasein, an dem manch anderer zerbrochen wäre. "Der Hölle entkommen" ist Udo Tuldis Erstlingswerk, im dänischen Original erschienen unter dem Titel "Min mor var et barn-flugt fra helvede" im Kahrius Verlag.
Ob in Pop-Songs, Netflix-Serien oder in Bestsellern – der Teufel fasziniert bis heute. Doch wer ist der Teufel eigentlich? Der Bibelwissenschaftler Simone Paganini und der Historiker Sebastian Huncke begeben sich auf eine packende Spurensuche nach den Eigenschaften dieser Figur. Die Reise beginnt im alten Orient und führt über die Schlange im Garten Eden, die Versuchung Jesu durch den Satan, Augustinus und die Werwolf-Legenden bis in die Goethe-Zeit. Dabei zeigt sich: Religiöse und politische Autoritäten benutzten die Idee vom Teufel stets, um Menschen einzuschüchtern. Nicht zuletzt deshalb hatte der Teufelsglaube v.a. in Krisenzeiten Hochkonjunktur. Ein spannendes Buch über die Hintergründe und die Wirkungsgeschichte einer uralten Faszination.
Was ist die Hölle? Die Hölle ist laut zahlreicher Religionen ein Ort der Bestrafung. Sie ist das Gegenstück zum Himmel, in dem uns die ewige Herrlichkeit erwartet, während die Hölle ein Ort der Qualen ist. Doch wo ist die Hölle? Vielleicht ganz tief unter der Erde! Oder irgendwo im Weltraum! Oder befindet sie sich weder oben noch unten, sondern ganz einfach bei uns auf der Erde? Denn viele Situationen im alltäglichen Leben, mögen sie uns auch manchmal noch so banal erscheinen, können zur Hölle auf Erden werden. Davon handeln die Geschichten
Eine verweste Frauenleiche im Niemandsland der Balkanroute…ein Toter mit einem Pfeil in der Brust in den Flussauen von Heiligbrück…In Berlin sieht M, die geheimnisumwitterte Strategin der Noch-Kanzlerin Leichen aus dem Keller auferstehen. Dazu fordert Corona im Herbst 2021 immer bedrohlicher die ganze Republik heraus. Derweil gerät die pensionierte Kripobeamtin Anne Sorbas auf Mördersuche in der bayerischen Provinz ahnungslos zwischen die Fronten heimlicher Allianzen in höchsten Polit- und Medienkreisen. Spät erkennt sie im scheinbar verschlafenen Heiligbrück das mörderische Zentrum einer deutsch-österreichischen Verschwörung. Wie schon in seinem ersten Heiligbrück-Krimi CORONA - Lasst sie sterben, wo sie sind! schreibt der Autor bis zum Ende mit realen aktuellen Ereignissen mit und bindet sie in seine Handlung ein, in frei erfundenen Zusammenhängen. Auch In Teufels Hölle zeichnet Meier ein bissiges, teils witziges galgenhumoriges Gesellschaftsbild in Krisenzeiten, das ihm schon mal mörderisch aus dem Rahmen fällt. Der Rahmen ist die fiktive bayerische Kleinstadt Heiligbrück, in der es hinter den biederen Fassaden alles andere als heilig zugeht. Nach der ersten Leiche in den Flussauen scheint die Handlung dahinzuplätschern wie der Fluss durch die Stadt und die Auen vor der Stadt. Dabei ist allein schon die Coronalage im deutschen Oktober 2021 nur scheinbar halbwegs im Griff. Eine beklemmende, nicht greifbare Bedrohung schleicht sich unsichtbar an, kommt spürbar auch Sorbas immer näher...
¿Sie war doch noch so klein ... ein Baby! Konnte ihren Namen ja gar nicht nennen!¿ Worte - in den Kriegs- und Nachkriegsjahren so oft gesagt. Voll von Verzweiflung. Und voller Flehen um Hilfe. Elisabeth war der Hölle entkommen, doch das Martyrium holte sie bei der Rückkehr in ihre Heimatstadt Magdeburg wieder ein. Sie musste das Schreckliche hinnehmen: Ihre Familie gab es nicht mehr. Der Einzige, der ihr geblieben war, war Alex aus dem früheren Freundeskreis und der Zeit, bevor Satan über Deutschland kam und alles kurz und klein hieb. Mit ihm macht sie sich auf die schier hoffnungslose Suche nach ihrer Tochter, die sie im Schutz der Anonymität zurückgelassen hatte, als sie einem Befehl folgen und gehen musste. Sie und ihr Mann Hans. Bei diesen Nachforschungen begegnet sie einer ungewöhnlichen Frau - den Lesern meines Buches »Steinzeit« als Minni Tauber bekannt.
Eine Leiche im Wald, ein grausamer Serienmörder und die Rache für ein DDR-Verbrechen In einem Wald in der Nähe von Leipzig werden die von Wildschweinen angefressenen Überreste eines Mannes gefunden. Was zunächst wie ein Suizid aussieht, entpuppt sich als grausame Bluttat: Dem Toten wurde kurz vor seinem Ableben eine Hand abgetrennt. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Hat es das Ermittlerduo Hanna Seiler und Milo Novic mit einem perfiden Serienkiller zu tun? Ihre Ermittlungen führen sie in die verfallene Ruine eines DDR-Kinderheims – und auf die Spur eines Verbrechens, das auch vierzig Jahre später nicht verjährt ist ... Nach »Eisige Tage« und »Heißes Pflaster« ein fesselnder neuer Fall für Hanna Seiler und Milo Novic: Alle Bände der Reihe sind unabhängig voneinander lesbar.
In seinen Erinnerungen erzählt der Autor Erich Adler seine Zeit als junger Mann, beginnend mit dem Jahr 1931 in Berlin bis zu seiner Rettung 1945 aus dem Ghetto Theresienstadt. Seine Musik rettete ihm mehrmals das Überleben. Doppelt gestraft durch seine jüdischen Wurzeln und „kapitalistische“ Herkunft verlor er zweimal sein Hab und Gut. Doch er blieb immer eine Frohnatur. Seit 1969 lebte er mit seiner Familie in Deutschland. Er starb im Mai 1982.
In ›Die Erfindung der Hölle‹ entführt uns der Autor auf eine fesselnde intellektuelle Reise durch die dunkelsten Abgründe der menschlichen Vorstellungskraft. Dieses außergewöhnliche Werk wirft ein tiefgehendes Licht auf die Geschichte und Entwicklung des Konzepts der Hölle in verschiedenen Kulturen und Epochen. Von den antiken Vorstellungen der Unterwelt bis zu den theologischen Schriften des Mittelalters und der Renaissance, von der literarischen Darstellung der Hölle bis zu modernen Interpretationen, deckt dieses Buch eine faszinierende Bandbreite von Quellen und Ideen ab. Dabei wird deutlich, wie die menschliche Vorstellungskraft im Laufe der Jahrhunderte die Hölle geformt und transformiert hat. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Tiefen des menschlichen Bewusstseins, um zu verstehen, wie die Vorstellung von der Hölle unsere Kultur, unsere Religionen und unsere Literatur geprägt hat. Dabei bleibt er stets wissenschaftlich fundiert und objektiv, ohne eine persönliche Meinung einzubringen. ›Die Erfindung der Hölle‹ ist ein beeindruckendes Werk, das nicht nur das Verständnis des Lesers für dieses faszinierende Thema vertieft, sondern auch Einblicke in die komplexe Entwicklung des menschlichen Bewusstseins bietet. Mit seiner klaren und dennoch anspruchsvollen Textformulierung ist dieses Buch eine Bereicherung für alle, die sich für die Geschichte der Ideen und die vielfältigen Facetten des menschlichen Denkens interessieren.
An der Front des ersten Weltkriegs erfüllt der französische Journalist Rouletabille als einfacher „poilu“ seine vaterländische Pflicht. Erst ein Geheimauftrag des Nationalen Sicherheitsrats ermöglicht es ihm endlich, seine verborgenen Talente zum Einsatz zu bringen. Kriegsgegner Deutschland hatte den Wissenschaftler Fulber zu Krupp nach Essen entführt, um die Wunderwaffe Titania, ein Riesentorpedo, zu entwickeln und damit den Krieg zu entscheiden. Rouletabille muss das verhindern. Er schleust sich und zwei Freunde „undercover“ an die Schlüsselstellen im Ruhrgebiet ein. Sein ausdrücklicher Auftrag lautet, Fulber und seine Familie zu befreien – oder zu töten. Hauptsache, das Geheimnis der Titania fällt nicht in deutsche Hand. Die Aktion scheint zu gelingen. Doch bevor die geplante Flucht nach Holland beginnen kann, ist Rouletabille gezwungen, Fulbers Tochter zu töten. War Sie die echte Nicole? Und wenn nicht, wer ist es dann? Die Handlung überschlägt sich. Gaston Leroux (1868-1927), der auch das "Phantom der Oper" schuf, entwarf mit dem Detektivjournalisten Joseph Rouletabille in den 1910er und 20er Jahren eine wichtige Figur der europäischen Kriminalliteratur, die es mit Maigret, Miss Marple und Sherlock Holmes aufnehmen kann. „Rouletabille chez Krupp“; ein Kriminalroman mit propagandistischen Untertönen von 1917, wird von Saskia Biebert zum ersten Mal ins Deutsche übertragen.
Prag, am 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Großangriffs auf die Ukraine. Tom, ein alternder Journalist, bricht mit seiner Geliebten zu einem Ausflug in die Umgebung auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Seine Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen. Da meldet sich die Redaktion - Point , ein angesagtes Organ, finanziert von einem undurchsichtigen Geschäftsmann mit Verbindungen nach Russland. Man braucht sofort einen Artikel über das Vertrauen der Tschechen in die Nato … Die Hölle gibt es nicht erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Da taucht nicht nur die alte, sehr tschechische Geschichte wieder auf – gegen die Panzer einer Invasionsarmee ist der Einzelne machtlos. Sondern auch die akute Erfahrung: verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird man dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein.
Die Schöpfung der Hölle - Nebst einigen andern Gedichten ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1760. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
René lernt Steffi kennen. Nach der Hochzeit wird Steffi von ihrem Exfreund Ronny gestalkt. Er ruft zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym an. Er klingelt nachts Sturm, um Steffi zurückzubekommen. Er lauert ihr auf, verfolgt sie, sitzt eines Tages sogar in ihrer Wohnung und bedroht sie. Es sind mehrere Umzüge nötig, immer in der Hoffnung, ihren Stalker Ronny endlich loszuwerden. Es ist vergebens. Zudem macht ihr ihre Schwiegermutter Gundula das Leben zur Hölle. Sie mischt sich permanent in Steffis und Renés Leben ein. Eines Tages, während das Ehepaar auf einer Beerdigung ist, bringt Gundula die zwei Hunde der beiden weg. Als René erfährt, was seine Mutter mit den Tieren gemacht hat, bricht für das Paar eine Welt zusammen. Was hat Gundula nur mit den Tieren gemacht, und wie geht das Leben der beiden weiter?
Dieses Buch ist der erste Band einer neuen Leseerfahrung. Der erste Satz ist beliebig; der letzte verschwindet wie das Leben im Nichts. Zwischendurch begehren beide, sich mit Inhalt zu füllen: doch was bedeutet es anschließend noch, ob Inhalte gewesen sind oder nicht? Laßt uns die kostbare Zeit mit dem besten füllen. Fülle statt Leere. Fließ, Strom des Lebens. Erreich neue Ufer, überwind die Enge, weite Geist und Seele zur Weite der Welt. Fließ in den Ozean des Lebens.