Das Berliner Luxushotel im Wandel der Zeit Das Adlon war Schauplatz großer Bälle und Diners, rauschender Feste und internationaler Skandale, der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens von Berlin. Seit der Eröffnung 1907 war hier die große Welt zu Gast: Könige und Fürsten, Politiker und Diplomaten, Künstler und Industrielle. In Hedda Adlons Erinnerungen werden Glanz und Elend einer ganzen deutschen Epoche von der Kaiserzeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs lebendig.
Diese Arbeit befasst sich mit dem gesellschaftlichen Trendthema des nachhaltigen Konsums, insbesondere in der Hotellerie. Dabei wird die Implementierung eines Bio-Zertifikats in einem internationalen Hotelverein analysiert. Dessen Mitglieder, die sogenannten BIO-Hotels, wirtschaften im Einklang mit dem Naturkreislauf fair und zukunftsorientiert zum nachhaltigen Wohle aller Menschen. Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken von BIO-Hotels in Bayern werden wissenschaftlich untersucht und bewertet. Nach welchen Richtlinien geht die Zertifizierung vor sich und wie wird sie erfolgreich umgesetzt? Welche Vorteile bietet sie und welche Zielgruppe wird angesprochen? Der Leser erfährt exklusiv die Sicht der BIO-Hoteliers.
Ein außergewöhnlicher, zutiefst humaner Blick auf das moderne Afghanistan 1969 eröffnet, symbolisierte das Intercontinental in Kabul einst den Traum eines sich modernisierenden Landes. 50 Jahre später thront das legendäre Hotel noch immer auf einem Hügel unweit der afghanischen Hauptstadt. Es hat die sowjetische Besatzung, mehrere Staatsstreiche, einen Bürgerkrieg, die US-Invasion und den Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg der Taliban überstanden. BBC-Chefkorrespondentin Lyse Doucet checkt seit 1988 im »Interconti« ein. Sie erzählt von der Köchin Abida, dem Restaurantleiter Mohammed Aqa, vom Empfangschef Sadeq und der Kellnerin Malalai: von den bewegenden Leben jener, deren Schicksale untrennbar mit diesem besonderen Ort verbunden sind. Das Ergebnis ist eine facettenreiche und zutiefst humane Geschichte des modernen Afghanistans – und ein eindringlicher Appell, dieses Land und seine Menschen nicht zu vergessen. ***Auf der Shortlist des Women’s Prize for Non-Fiction 2026 *** »Erstaunlich schön, subtil und einfach unvergesslich.« Elif Shafak » Ein Must-read« Sunday Times »Doucets Erzählung ist voller Wärme, Witz und einem liebevollen Blick für die menschlichen Geschichten, die das Hotel nicht nur zu einem Denkmal der Tragödie, sondern auch der Liebe und Widerstandsfähigkeit machen.« Financial Times Ausstattung: 16 Seiten vierfarbiger Bildteil