Ein abgelegenes Hotel in der englischen Moorlandschaft: »Eine beeindruckende Sammlung schauriger und eleganter Geschichten, die die glühende Frage nach der Rolle von Frauen im Horror stellt.« The Observer. 15 zusammenhängende Horrorgeschichten mit einem literarischen und feministischen Twist. Mit seinen langen Schornsteinen und hohen Glasfenstern erhebt sich das Hotel über die Moorlandschaft. Es war nicht immer ein Hotel. Früher einmal war es nur eine Idee, in der Erde vergraben. Dann war es ein Bauernhof, ein See, ein Fluch. Auch heute ist es nicht immer ein Hotel: Es sieht für jeden und jede anders aus, tritt auf als Ort der Erinnerungen und Geheimnisse, als Spukhaus für die Lebenden und die Toten. »Das Hotel« erzählt fünfzehn miteinander zusammenhängende Geschichten über wiederkehrende Protagonistinnen, aber nur eine Geschichte über ein Gebäude, von der Geburt bis zum Tod. Wir begegnen Kindern und Müttern, Konferenzteilnehmerinnen, Gästinnen eines Junggesellinnenabschieds, Angestellten. Sie alle fühlen sich zum Hotel hingezogen, suchen Abenteuer, aber auch Versöhnung, Selbsterkenntnis, Absolution.
In einem alten Hotel in einer schottischen Stadt treffen fünf sehr unterschiedliche Frauen aufeinander: die Journalistin Penny, die im Hotel übernachtet, die warmherzige Rezeptionistin Lise, die Obdachlose Else, die vor dem Hotel bettelt, und die junge Clare, die herausfinden will, was mit ihrer Schwester Sara wirklich passiert ist. Denn das fünfte weibliche Wesen, um das es hier geht, ist der Geist des Zimmermädchens Sara, das vor kurzem im Hotel verunglückt ist, und dieser Geist versucht starrsinnig, am Leben festzuhalten, was diese eine Nacht für alle fünf Frauen zu einer ganz besonderen macht …