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OKTOPUS bei Kampa Der falsche Erbe A1074978390
Latchetts, ein Anwesen in Südengland, das seit mehr als dreihundert Jahren von der wohlhabenden Familie Ashby bewirtschaftet wird. Als der letzte Herr von Latchetts und seine Frau bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben kommen, hinterlassen sie fünf Kinder. Die zwei ältesten, die Zwillinge Patrick und Simon, sind elf Jahre alt; der wenige Minuten früher geborene Patrick soll einmal alles erben. Doch kurz nach dem Tod der Eltern verschwindet er, auf einer Klippe findet man seine Kleidung und einen Abschiedsbrief. Die Familie versucht, ihren Frieden mit seinem Entschluss zu machen, mit der Zeit verblassen die Erinnerungen an den tragischen Tag – bis Jahre später, kurz vor der Volljährigkeit Simons, ein charmanter junger Mann auftaucht, der dem künftigen Erben zum Verwechseln ähnlich sieht und behauptet, Patrick zu sein. Er kennt Details aus der Vergangenheit der Familie und jeden Zentimeter des Anwesens. Alle glauben, dass der Mann Patrick ist. Alle, bis auf Simon.
Untersuchungsrichter Victor Bréjon, ein Freund Maigrets, überredet den Kommissar, in die Vendée zu reisen, um einen Mord aufzuklären: Bréjons Schwager, ein wohlhabender und im Dorf unbeliebter Gutsbesitzer, soll einen jungen Mann getötet haben. Der Kommissar stößt auf eine Mauer des Schweigens - und begegnet zu seinem großen Unmut einem ehemaligen Kollegen vom Quai des Orfèvres: Justin Cavre, »Inspektor Cadavre« genannt, inzwischen Leiter einer Privatdetektei, hat sich bereits des Falls angenommen - und ist Maigret immer einen Schritt voraus.Maigrets 24. Fall spielt in einem fiktiven Dorf in der Vendée.
Armand Gamache, ehemaliger Chief Inspector der Sûreté du Québec, hat sich in Three Pines zur Ruhe gesetzt. Die vergangenen Monate haben ihm viel abverlangt. Gemeinsam mit seiner Frau Reine-Marie sucht der einstige Leiter der Mordkommission in dem beschaulichen kanadischen Dörfchen Geborgenheit. Er genießt die Köstlichkeiten in Oliviers Bistro, verbringt unzählige Stunden in Myrnas Buchhandlung - und findet endlich eine Art inneren Frieden. Doch der droht jäh zu zerbrechen, als seine Freundin Clara Morrow ihn um Hilfe bittet: Ihr Mann Peter ist nicht wie vereinbart nach Hause zurückgekehrt. Genau ein Jahr wollte er fortbleiben. Ist ihm etwas zugestoßen? Gamache soll sich der Sache annehmen, und auch sein ehemaliger Stellvertreter Jean-Guy Beauvoir und die schrullige Dichterin Ruth Zardo erklären sich bereit, nach dem verschollenen Künstler zu suchen. Dessen Spur führt quer durch Europa und wieder zurück nach Kanada - und die ungleiche Ermittlertruppe hinaus aus dem idyllischen Three Pines und in den Norden Québecs, zur Mündung des großen Sankt-Lorenz-Stroms.
Jamaica Kincaids erster Garten war ein kleines Rechteck vor ihrem Haus in Vermont. Unter den erstaunten Blicken ihrer Nachbarn pflanzte sie dort alles, was ihr gefiel. In Mein Garten(Buch) geht sie ihrer Leidenschaft für das Gärtnern, ihren Vorlieben und den Quellen ihrer Inspiration auf den Grund, sinniert über Samenkataloge, legendäre Gärtnerinnen wie Gertrude Jekyll, berühmte Gärten wie den Monets in Giverny, englische Gartenkunst und die Farbe Gelb. Das Ergebnis ist ein sehr persönliches, mit leichter Hand geschriebenes, kluges Buch über den Garten, die darin wachsenden Pflanzen und diejenigen, die sich ihrer annehmen.
Ein anonymer Hinweis führt Inspector John Rebus in Edinburghs Elendsviertel, wo er in einem der vielen verfallenen, von Obdachlosen bewohnten Häusern einen Toten findet: Ronnie McGrath, einen Junkie und Stricher, der an einer Überdosis Heroin verendet zu sein scheint. Kein außergewöhnliches Schicksal in Pilmuir. Die Pose des Toten, die Blutergüsse an seinem Körper und das Pentagramm an der Wand machen Rebus dann aber doch misstrauisch. Bei seinen Ermittlungen deckt er auf, dass Ronnies Verbindungen weit aus der Unterwelt hinausreichten, bis in einen Kreis junger, erfolgreicher Geschäftsleute, die viel Geld und Macht haben, aber wenig Skrupel – eine gefährliche Mischung.
Kurz nach Neujahr, wenn auch die letzten Touristen abgereist sind, ist es auf Sylt am friedlichsten. Kommissar Eduard »Ed« Koch liebt diese Tage, an denen nur der Wind und das Rauschen der Wellen die Ruhe stören. Erst zum traditionellen Biikebrennen im Februar werden sich die Hotels wieder füllen. In diesem Jahr aber riecht die kühle Winterluft schon Wochen vorher nach Feuer: Im Nobelort Kampen brennt ein Reetdachhaus lichterloh. Verletzt wird zum Glück niemand, das Haus befindet sich noch im Bau. Wenig später brennt ein zweites Haus. Benzinkanister zeugen von Brandstiftung. Ed und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel: Will hier ein Immobilienhai seinem Konkurrenten das Handwerk legen? Handelt es sich um Protest gegen die Sylter Baupolitik? Ed erfährt die Wohnungsnot auf der Insel am eigenen Leib, lebt immer noch mit seiner Ex-Frau und den beiden Kindern in einem Haus. Und inzwischen auch mit ihrem neuen Freund. Aber ist Ed überhaupt bereit für ein neues Leben? Mit seiner Vorgesetzten Elsa vielleicht, in die er heimlich verliebt ist? Als bei einem dritten Brand ein Mann stirbt, ändert das alles - auch für Ed persönlich.
Amalfi 1951: Claretta Lépore braucht dringend Arbeit. Ihr Mann Emilio ist im Krieg gefallen, und sie muss ihre vier Söhne durchbringen. Der Capitano der Carabinieri stellt sie ein, als Sekretärin - dabei hat sie nicht einmal gelernt, eine Schreibmaschine zu bedienen. Wo auch, als Fischerstochter? Aber Claretta ist so klug wie keck, und Capitano Spadaro ist schon froh, wenn sie seine Hemden bügelt. Was das mit den Aufgaben einer Sekretärin zu tun hat, weiß Claretta nicht, aber sie macht sich munter an die Arbeit. Schon bald steckt sie mitten in ihrem ersten Fall: Milchbäuerin Carmela Maria De Rosa und ihr Mann Tommaso wurden erstochen - ausgerechnet mit einem Kruzifix. Ein Krimi, so schön wie Ferien an der Amalfiküste - als sie noch ein Geheimtipp war.
Vor drei Jahren sind sie einander begegnet, hatten eine Affäre, aber ihre Wege haben sich wieder getrennt. Paul, der verheiratete Schriftsteller aus Wales, fährt nach London zu seiner Tochter Pia, die irgendwo in der englischen Hauptstadt verschwunden ist. Er will sie retten, glaubt er, und merkt nicht, dass sein eigenes Leben aus den Fugen geraten ist. Cora fährt in die Gegenrichtung, nach Cardiff, zum Haus, das sie von ihren Eltern geerbt hat. Sie flüchtet aus ihrer unglücklichen Ehe, aus ihrem Londoner Leben, das sie als einzige Enttäuschung empfindet. Dann bekommt sie einen Anruf: Ihr Mann sei verschwunden. Und alles, was gewiss schien, gerät ins Wanken. Wie durch ein Wunder haben sich Paul und Cora einst im selben Zug kennengelernt. Doch die lange Reise, die das Leben bedeutet, ist vor allem durch ständige Verspätungen und verpasste Anschlüsse bestimmt. Und auf dem Fahrschein scheint die Destination zu fehlen.
Acht Wochen lang immer freitags frei. Wäh- rend andere sich freuen, Überstunden abbauen zu können, weiß Emma Tschopp, Feldwebel mbA bei der Kriminalpolizei Basel-Landschaft, schon am ersten Nachmittag nichts mehr mit sich anzufangen. Sie klickt sich online durch die Nachrichten, bis eine Meldung sie aufmerken lässt: Im historischen Park Giardino Balber in Morcote, ausgezeichnet als schönstes Dorf der Schweiz, wurde bei einer Hochzeit ein Mann getötet. Ausgerechnet der Patenonkel der Braut. Ausgerechnet am Lieblingsort von Marco Bianchi vom Commissariato Lugano, mit dem Emma nur wenige Monate zuvor einen Mordfall aufgeklärt hat. Emma bietet ihre Hilfe bei den Ermittlungen an, und bald schon hockt sie in ihrem Campingbus, unterwegs ins Tessin, die Sonnenstube der Schweiz. Natür- lich in Begleitung von Labrador Rubio, der es sich auf der Rückbank bequem gemacht hat. Die beiden ungleichen Ermittler Tschopp und Bianchi tauchen tief ein in die Geschichte des »Zaubergartens«, wie die Touristenattraktion oberhalb des Luganersees auch genannt wird.
Nach einem Abend mit seinem guten Freund Doktor Pardon wird Maigret um zwei Uhr nachts auf den Montmartre gerufen. Man hat die Leiche eines Mannes gefunden: Maurice Marcia, ehemals Bordellbesitzer, der inzwischen ein vornehmes Restaurant führt. Ganz abgerissen scheinen seine Verbindungen ins Milieu aber nicht gewesen zu sein. Ein anonymer Informant gibt Maigret einen heißen Tipp. Ob die junge Witwe des Toten und ihr Geliebter, der seinen Lebensunterhalt mit nicht ganz legalen Mitteln verdient, etwas mit dem Mord zu tun haben?Maigrets 74. Fall spielt in Paris und in Bandol an der Côte d'Azur.
Anlässlich ihres 35. Hochzeitstages wollte Chief Inspector Armand Gamache von der Sûreté du Québec mit seiner Frau Reine-Marie ein paar ruhige Tage in dem fast schon überirdisch schönen Manoir Bellechasse verbringen, einem Hotel am See inmitten der kanadischen Wildnis. Doch dann reisen die zerstrittenen Finneys an, um zu Ehren des kürzlich verstorbenen Familienpatriarchen eine Statue zu errichten, die allerdings nach der Zeremonie umkippt und eine der Töchter unter sich begräbt. Der Drahtzieher hinter dem Anschlag muss im abgelegenen Manoir Bellechasse wohnen. Gamache blickt hinter die Kulissen des Hotels und beginnt Fragen zu stellen. Nicht alle Angestellten haben eine weiße Weste, und auch den Mitgliedern der Familie Finney mangelt es nicht an Motiven: Das tote Familienoberhaupt hatte einige dunkle Geheimnisse, und zwischen den Hinterbliebenen herrschen Eifersucht und Neid.
Was macht die Liebe mit uns? Und was machen wir mit uns selbst, im Namen der Liebe – oder aus Mangel daran? Deborah Levys Protagonistinnen und Protagonisten bewegen sich zwischen London, Wien und Rom, Barcelona und Prag. Weltenbummler, die, fragt man sie nach ihrer Herkunft, ins Grübeln kommen. Ihre Geheimnisse hüten sie gut: Die stehen irgendwo zwischen den Zeilen. Ein durch eine Deformation der Wirbelsäule entstellter Werbetexter begibt sich auf die Suche nach Schönheit; eine Frau verliert am Flughafen ihr Gepäck, was aber nicht der einzige Verlust bleiben wird; ein Mann droht an seiner eigenen Empathie zu zerbrechen. Zehn mit messerscharfem Humor präzise erzählte Geschichten über Einsamkeit und Zugehörigkeit, über Gewalt und Zärtlichkeit, über das Groteske und die Schönheit, über Liebe und Verrat, über Identität und Heimat.
Jack Aubrey vertritt den Kapitän der Lively beim Blockadedienst im Mittelmeer. Gerade noch hat er mit der Besatzung auf Sophies und seine Verlobung angestoßen, als sich der Wind für ihn dreht: Das Preisgeld für Aubreys jüngste Eroberung an der portugiesischen Küste fällt wesentlich niedriger aus als erwartet, und Jack steckt elftausend Pfund tief in den Schulden. Zwar bekommt sein Schiffsarzt Stephen Maturin ihn vorerst aus dem Gefängnis frei, doch Sophies Mutter besteht darauf, dass die Heirat verschoben wird. Ein unerwarteter Auftrag gibt dem Kapitän neuen Auftrieb: Mit der H. M. S. Surprise soll Aubrey einen britischen Botschafter nach Ostasien befördern. Stephen ist natürlich mit dabei;er hofft, in Indien seine große Liebe Diana wiederzusehen. Ihre Reise führt die beiden Freunde quer über den Atlantik und rund um das Kap der Guten Hoffnung durch den Indischen Ozean, an fremdartige Orte wie Brasilien und die Gewürzinseln und bringt sie mit exotischen Pflanzen, Tieren und Düften in Kontakt. Weit weg von zu Hause erwarten sie Gefahren, die alle ihre bisherigen Abenteuer in den Schatten stellen.
Bislang hat Alois Walpen, besser bekannt unter seinem Spitznamen Kauz, seine Ferien in einem umgebauten Speicher in Münster verbracht. Nachdem er es sich mit der Zürcher Polizeileitung verscherzt hat, zieht sich der Kriminalpolizist a. D. ins Walliser Goms zurück. Gewöhnlich stehen dort Trockenfleisch, Käse und Heidelbeerlikör für ihn bereit, diesmal wird Kauz jedoch von einer Leiche empfangen, die an einem Balken baumelt. Während die Kollegen vor Ort von einem Selbstmord ausgehen, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Derweil bearbeitet Immobilienkönig Anton Z'Blatten, der »Gommer Napoleon«, die Dorfversammlung: Das Gommer Highland Resort sei das Herzstück eines neuen Tourismusmodells, das Schule machen werde. Das Wallis, die ganze Schweiz, nein, alle Alpenländer würden auf Münster blicken. Wieso man diesen Mann frei schalten und walten lasse, fragt Kauz und erhält eine deutliche Antwort: »Weil bei uns im Goms, und überhaupt im Wallis, das Recht am Verludern ist.« Genau der richtige Ort für einen Polizisten im Unruhestand.
Colonel Ward, dreifach geschiedener englischer Milliardär, liegt tot in der Badewanne seiner Suite im Pariser Hôtel George V. Blutergüsse an seinen Schultern deuten auf einen Mord hin. Als Maigret den Fall übernimmt, findet er sich plötzlich in höchst illustren Kreisen wieder: Schauspieler und Schriftsteller geben sich im George V die Klinke in die Hand. Maigret fühlt sich mehr als unwohl. Und dann muss er auch noch der Geliebten des Colonels hinterherreisen, einer gewissen Comtesse Paverini, die nach ihrem Selbstmordversuch in der Mordnacht, fluchtartig aus Paris verschwunden ist.Maigrets 51. Fall spielt in Paris, in Nizza, an der Côte d'Azur in Monte Carlo und in Lausanne.
Burda, ein schmucker Leutnant der k.-u.-k. Armee, tadellos in seinen Manieren, ehrenhaft in seinem Charakter, hat nur eine Schwäche: Er ist eitel und himmelt Frauen an, die unerreichbar für ihn sind. Als er der blutjungen Prinzessin Fanny verfällt, findet er immer wieder neue Indizien dafür, dass die Prinzessin seine Gefühle erwidert. Ein Wahn, der sein Ansehen, seine Karriere, schließlich sein Leben selbst gefährdet. Am Ende bleibt nur ein vertrockneter Veilchenstrauß im Kehricht.Mit Leutnant Burda ist eine der ergreifendsten Novellen der österreichischen Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts neu zu entdecken. Schon zeigen sich Risse im Gefüge des Habsburger Reichs, das in einem letzten halb verzweifelten, halb lächerlichen Aufbäumen von seinem Untergang kündet, dem sich wenig später auch Autoren wie Arthur Schnitzler und Joseph Roth widmen sollten.
Nur Spencer Ashby war im Haus, und jetzt ist Bella tot. Unvermittelt endet das beschauliche Leben des braven Lehrers in der nordamerikanischen Kleinstadt Lakeville, als er Hauptverdächtiger in einem Mordfall wird. Und erst jetzt fragen sich Ashby und seine Frau, wer das fremde Mädchen war, das sie da in ihrem Haus wohnen ließen. Wie sehr Ashby auch seine Unschuld beteuert: Ganz Lakeville hält ihn für den Mörder. Selbst seine Frau beginnt an ihm zu zweifeln. Wie lange dauert es, bis ein solcher Verdacht das Leben eines Menschen zerstört? Was tut ein Mensch, der derart in die Enge getrieben wird?
Fünf Jahre lang hat Jean im Gefängnis gesessen. Nun steht er auf der Straße und weiß nicht wohin. Bis Tati Couderc sich seiner annimmt. Sie lässt ihn nicht nur in ihr Haus, sondern auch in ihr Bett. Jean, der 28-jährige Sohn aus gutem Hause, der zum Mörder geworden ist, und Tati, die verwitwete Bäuerin von 45 Jahren, werden ein Paar, ein ungleiches Paar - aber es geht ihnen gut miteinander. Viele Worte machen sie nicht und kommen sich doch immer näher. Und so könnte es ewig bleiben - wären da nicht die anderen: Tatis Familie, die ihr nichts gönnt, weder das Dach über dem Kopf noch den jungen Mann, und die schöne Félicie, blutjung, unverfroren und gierig. Und so zieht das Misstrauen ein in diese Beziehung, und es kommt zur unausweichlichen Tragödie. 1971 mit Simone Signoret und Alain Delon in den Hauptrollen verfilmt.
Auf einem waldigen Hügel außerhalb von Genua wird die übel zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden. Haben die Wölfe, die erst vor Kurzem in der Gegend gesichtet wurden, den alten Geldverleiher zerfleischt? Zwei Jahre vor seinem Tod hatte der Rentner noch eine Lebensversicherung über zwei Millionen Euro abgeschlossen, dessen einzige Begünstigte seine junge Ehefrau zu sein scheint. Doch die Versicherungsgesellschaft glaubt nicht an einen Unfall und heuert Privatdetektiv Bacci Pagano an, um die hübsche Witwe des Mordes zu überführen. Bei seinen Ermittlungen im schwülen Genua muss sich Pagano zügeln, bei der Sache zu bleiben, statt sich in alten Bekanntschaften und neuen Versuchungen zu verlieren.
Denis Diderots Jacques der Fatalist und sein Herr aus dem 18. Jahrhundert zählte zu Milan Kunderas Lieblingsromanen. Um ihn zu würdigen, schuf er seine eigene Bühnenfassung: drei Akte über den Diener Jacques, seinen adeligen Herrn und die Wirtin eines Gasthauses auf ihrer Reise wohin auch immer. Die drei erzählen sich Geschichten über Liebe, Eifersucht, Treue und Verrat – Geschichten, die immer wieder Variationen ihrer selbst sind, die sich überschneiden, sich aufeinander beziehen und spiegeln. Jacques setzt einem Freund die Hörner auf, der Herr bekommt von einem Freund die Hörner aufgesetzt, und die vom Herrn umworbene Agathe erinnert an die Hure aus der Geschichte über Madame de La Pommeraye, die wiederum an die Wirtin erinnert … »Ist es nicht immer dieselbe unwandelbare Geschichte?«, fragt der Herr und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Doch genau diese Variation der immergleichen Geschichte eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Komik und des Spiels mit der Form.