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Kampa Verlag Wie Schnee in der Sonne A1060570060
Es ist das Jahr 1914, in Deutsch- und Britisch-Ostafrika gehen Deutsche und Engländer in dieselben Bars. Dann bricht der Erste Weltkrieg aus, hält Einzug in den Alltag, und aus Freunden werden Feinde. Der Krieg verändert das Leben aller: Der Amerikaner Temple Smith verliert von einem Tag auf den anderen seine Farm an einen Nachbarn und schwört Rache. Gabriel und Felix Cobb stammen aus einer alten britischen Offiziersfamilie. Während Gabriel pflichtbewusst in den Krieg zieht, will Felix in Oxford bleiben, doch die Wirren des Krieges holen auch ihn ein. Alle Beteiligten versuchen einen Sinn in die Kampfhandlungen hinein- zulesen - vergeblich. Ein tragikomischer Antikriegs- roman vor der exotischen Kulisse Ostafrikas.
Jane ist achtzehn, schwanger und fährt in einem Vorort von Los Angeles mit dem uralten Ford Festiva ihres Vaters Pizza aus. Nicht dass sie bessere Pläne gehabt hätte für ihr Leben ... Nachts betäubt sie sich mit Werbesendungen und Bier in dem Schuppen, wo ihr Vater sich zu Tode getrunken hat. Die Vorfreude ihrer Mutter und ihres Freundes Billy auf das Baby lösen bei Jane nichts als Fluchtinstinkte aus, und auch die Fürsorge der beiden macht die Situation nicht besser. Als eines Tages eine Frau Salamipizza mit Gürkchen für ihren Sohn bestellt, gerät Janes Leben komplett aus den Fugen: Hals über Kopf verliebt sie sich in die deutlich ältere Jenny, die als Einzige ihre Nöte zu verstehen scheint. Aus Liebesphantasien entsteht eine regelrechte Besessenheit. Ein neues Schlupfloch, durch das Jane versucht, ihren Traumata und Zukunftsängsten zu entkommen, oder ihr einziger Weg, um zu sich selbst zu finden? Die herrlich schräge, komische und immer wieder überraschende Geschichte einer vorwitzigen jungen Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt - scharfsinnig und bewegend.
Flirrende Hitze, Zikadenzirpen, Lavendelduft. Sie sind aus London gekommen, um in einer Villa bei Nizza Urlaub zu machen: der eitle Schriftsteller Joe Jacobs und seine Frau Isabel, eine mit dem Älterwerden hadernde Kriegsberichterstatterin. Die beiden teilen schon lange nichts mehr außer der Zeit, die sie miteinander verbracht haben. Mit dabei ihre pubertäre vierzehnjährige Tochter Nina, die wenig von ihren Eltern hält. Und ein befreundetes Ehepaar: Mitchell, ein schwerfälliger Waffennarr, und Laura, deren Londoner Laden gerade pleitegeht. Beste Voraussetzungen für geruhsame Ferien. Tatsächlich bricht schon bald das Unheil herein. Ein nackter Frauenkörper treibt im Schwimmbecken. Aber Kitty Finch ist nicht tot. Schwankend zwischen verletzlich und exaltiert, quartiert sich die selbst ernannte Botanikerin und Lyrikerin bei ihnen ein: Sie habe die Villa ebenfalls gemietet, sich nur im Datum vertan. Und die junge Frau mit den grün lackierten Fingernägeln mischt die ohnehin komplizierte Gemengelage gehörig auf.
Die Winter in Graubünden können lang sein, und so schlafen Murmeltiere bis zu neun Monate. Der kleine Linard, ein Murmelibuab, ist alles andere als verschlafen, dafür ist er nämlich viel zu neugierig. Und Linard staunt nicht schlecht, als er auf einer abenteuerlichen Reise ein dampfschnaubendes Ungeheuer, ja sogar einen Löwen und andere wilde Tiere kennenlernt. Aber am schönsten ist es doch zu Hause im Oberengadin, ob im Herbst, wenn die Lärchen golden leuchten, oder im schneeweißen Winter. Jedenfalls hat der Murmelibuab am Ende so viel erlebt, dass er sich einen langen Winterschlaf mehr als verdient hat. Das Bilderbuchdebüt von Bestsellerautor Philipp Gurt, heimelig und wunderschön illustriert von Alexander Rys.
OKTOPUS bei Kampa Der Würger von Hietzing A1060577743
Eine vornehme Dame auf Mörderjagd? Warum denn nicht?, denkt sich Frau Ehrenstein, als die Tante ihres Dienstmädchens Bianca erdrosselt aufgefunden wird. Schließlich wünscht sich Frau Ehrenstein schon lange etwas Abwechslung von ihrem gleichförmigen Wirken als Hausherrin im exklusiven Wiener Stadtteil Hietzing, das sich eigentlich schon in der morgendlichen Inspektion der Dienerschaft erschöpft. Gelegentliche Ausflüge in den Tierpark Schönbrunn mit ihrem Sohn Willi oder Abende in der Oper sind zwar schön, aber eben auch nicht wirklich tagesfüllend. Man könnte glatt meinen, Frau Ehrenstein lebe im 19. Jahrhundert und nicht in den 1970er Jahren, in Zeiten von Glamrock, LSD und Blu menkindern. Weil sich die gnä' Frau in Stöckel schuhen schlecht ins Verbrechermilieu begeben kann, bittet sie kurzerhand ihr neues Hausmädchen Marie um Hilfe, mit der sie nicht nur die Leidenschaft für Filme und Whiskey verbindet. Die gemeinsame Suche nach dem Würger von Hietzing gestaltet sich deutlich abenteuerlicher, als Frau Ehrenstein sich das hat träumen lassen.
Kampa Verlag Weihnachten bei den Maigrets A1063605462
Der erste Weihnachtstag verläuft nicht nach Madame Maigrets Vorstellungen. Kaum hat sie warme Croissants geholt und den Kaffee aufgesetzt, klingelt es an der Tür: Die neugierige Nachbarin von gegenüber berichtet von einem seltsamen Vorfall am Vorabend. Die kleine Colette habe Besuch vom Weihnachtsmann bekommen. Noch seltsamer erscheint Maigret die kühle Ziehmutter des Mädchens. Von zu Hause aus löst Maigret den Fall und kann seiner Frau das wohl schönste Weihnachtsgeschenk machen.Maigrets 103. Fall spielt am Boulevard Richard-Lenoir in Paris.
Graubünden, 1953: Der Schrecken ist groß, als Gertrud Deflorin in aller Herrgottsfrüh tot in der Tuchfabrik in Chur aufgefunden wird. Die Näherin wurde in der Nacht zu ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag hinterrücks ermordet. Landjäger Walter Caminada und sein junger Kollege, Erkennungsfunktionär Peter Marugg, stehen vor einem Rätsel, denn die junge Frau, die zurückgezogen mit ihrer kranken alten Mutter am Rand von Chur lebte, war allseits beliebt. Und je mehr sie über das Leben des Fräuleins erfahren, desto mysteriöser wird der Fall. Die Ermittlungen führen Caminada und Marugg ins Schanfigg zu einem grobschlächtigen Fuhrmann und tief hinein ins Valser Tal. Und was die beiden dort herausfinden, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren. Was nicht wahr sein darf, soll dennoch wahr sein?
Paris im Frühling 1925. Die junge Berlinerin Ann-Sophie von Schoeller ist gerade in die französische Hauptstadt gezogen, wo ihr Ehemann in der renommierten Anwaltskanzlei seines Onkels einer vielversprechenden Karriere entgegensieht. Ann-Sophie hingegen spaziert gelangweilt durch die Straßen. Eines Tages landet sie in der Rue de l'Odéon vor einer Buchhandlung namens Shakespeare and Company, vor der eine rauchende Frau in Männerkleidung steht: die Buchhändlerin und Verlegerin Sylvia Beach. Als Ann-Sophie den Laden betritt, ist sie augenblicklich fasziniert, auch von den Frauen, denen sie dort begegnet. Sie fängt als Aushilfe an, und wird bald Teil der »Company« aus Literatinnen, Künstlerinnen und Freigeistern. Bald erkennt sie, dass sie mehr will vom Leben und auch in der Liebe. Ann-Sophie muss sich entscheiden zwischen bürgerlicher Sicherheit und dem Wagnis eines selbstbestimmten Lebens.
Ein sonniger Tag im Mai, das Ehepaar Gruner wandert auf der Alp Nadigh. Etwas ganz Besonderes erwarte sie dort, verspricht die Website von Mendrisiotto Turismo: die berühmten Nevère, Rundbauten aus Kalkstein, in denen die Bauern früher ihre Milch kühlten. Eher enttäuschend finden die Gruners, was sie da sehen. Doch die Enttäuschung weicht Angst, als die Eheleute hinter der niedrigen Holztür die Leiche einer Frau finden, mit Blumen geschmückt. Marco Bianchi vom Commissariato Lugano übernimmt die Ermittlungen, doch es gibt keinerlei Anhaltspunkte - niemand scheint die Frau zu vermissen, niemand weiß etwas über sie. Der Fall treibt auch Emma Tschopp um: Sie hat bei der Kriminalpolizei Basel-Landschaft gekündigt, um gemeinsam mit Commissario Bianchi ein privates Ermittlungsunternehmen zu gründen. Der Plan ging nicht auf, was Emma jedoch nicht davon abgehalten hat, mit Labrador Rubio ins Tessin zu ziehen. Im Valle di Muggio leitet sie nun ein Kindertagesheim, und ausgerechnet ihr charmanter Mitarbeiter Davide scheint in den Fall vom Monte Generoso involviert zu sein.
Als Rentner in seinem Landhaus in Meung-sur-Loire schreibt Maigret seine Memoiren. Er erinnert sich an seine Kindheit, seine Anfänge bei der Polizei und an seine ersten Begegnungen mit Madame Maigret, die ein gewisser Georges Simenon in seinen Romanen nicht ganz wirklichkeitsgetreu gezeichnet hat - wie so vieles andere auch ... Kommissar Maigret muss einiges zurechtrücken.Maigrets 35. Fall, wenn man ihn überhaupt so bezeichnen kann, spielt in Saint-Fiacre in Allier, in Nantes, Paris und in Meung-sur-Loire.
Neun Personen aus ganz Amerika erhalten einen Brief ohne Absender: eine Liste mit neun Namen, inklusive dem eigenen. Mehr nicht. Die Empfänger kennen einander nicht, sind sich nie begegnet. Wohnort, Beruf, Alter - nichts scheint sie zu verbinden. So verschieden wie ihre Leben sind ihre Reaktionen. Caroline, Englischprofessorin aus Michigan, fühlt sich an eine Todesliste wie aus einem Krimi erinnert, Arthur, Krankenpfleger aus Massachusetts, hält den Brief für falsch adressierte Werbung, Ethan, Singer-Songwriter aus Texas, wird von der Liste zu einem Song inspiriert. Und dann sterben sie, einer nach dem anderen. Der pensionierte Barbesitzer Frank ertrinkt am Strand einer Kleinstadt in Maine, der Familienvater Matthew wird in Massachusetts beim Joggen erschossen, Arthur stirbt im Schlaf an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Auch der Name von FBI-Agentin Jessica Winslow steht auf der Liste. Zusammen mit Detective Sam Hamilton versucht sie fieberhaft, das geheimnisvolle Muster zu erkennen - und so den perfiden, tödlichen Plan zu durchkreuzen.
Zum ersten Mal seit dem plötzlichen Tod seiner Freundin vor zwei Jahren hat der Münchener Fallanalytiker Felix Petry sich zu einem Blind Date durchgerungen. Doch das romantische Abendessen im Shalom, dem jüdischen Restaurant seines Stiefvaters, wird von einem Anruf aus der Mordkommission gestört: Die fünfundsiebzigjährige Buchhändlerin Erica Mrosko ist in ihrer Schwabinger Altbauwohnung erstochen worden, am Tatort wurde ein an Petry adressierter leerer Briefumschlag gefunden. Dieser kannte die Frau nicht – was hatte sie ihm mitzuteilen? Petry wird gezwungen, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen – auch seiner eigenen in einer Kommune. Er ermittelt mit seiner Methode der Operativen Fallanalyse, bei der er den Tathergang Schritt für Schritt rekonstruiert und intuitiv ein Täterprofil entwickelt. Dabei gerät er ständig mit der ehrgeizigen jungen Hauptkommissarin Alina Schmidt aneinander, die die Ermittlungen leitet. Aber bald schon haben die beiden zwei heiße Spuren. Eine führt in eine Alt-68er- WG, eine andere zu einem hochbrisanten und ungeklärten Fall aus dem Jahr 1970: dem Brandanschlag auf das jüdische Seniorenheim in der Reichenbachstraße, bei dem sieben Bewohnerinnen und Bewohner ermordet worden sind.
Ein Mann schwimmt durch den Untersee. In seinem Rucksack: die Urne mit der Asche seines Sohnes. Wenig später wird am Ufer seine Leiche gefunden … Nachdem Polizeioberkommissarin Emma Zäringer bei ihrem letzten Einsatz für die Kriminalpolizei Konstanz im Alleingang zwei Mafiosi verfolgt und einen erschossen hat, wurde ihr nahegelegt, sich in den Kriminaldauerdienst nach Singen versetzen zu lassen: Schichtdienst, Spuren sichern, Berichte schreiben. Kurzerhand zieht sie zurück in ihr Elternhaus – und wird noch vor offiziellem Dienstbeginn zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Denn die Kollegen vor Ort wissen, dass Emma den Toten am Seeufer kennt: Volker Schwendner war nicht nur umstrittener Chefredakteur der Bodenseezeitung , sondern auch Emmas Jugendliebe. Sein Sohn hat sich vor wenigen Wochen das Leben genommen, das Verhältnis zu Frau und Tochter ist angespannt. Wenige Tage später wird Paula Bajorath, Redaktionsassistentin derselben Zeitung und Affäre von Schwendner, tot aufgefunden. Mussten die Journalisten sterben, weil sie etwas herausgefunden hatten, was im Verborgenen bleiben sollte? Emma Zäringer taucht tiefer in ihre Vergangenheit ein, als ihr lieb ist.
Flora Poste wurde in jeder Kunst und Fertigkeit unterrichtet, nur nicht in der, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Da ihre Eltern ihr weit weniger vermacht haben als erwartet, ist sie gezwungen, eine Weile bei ihren Verwandten im tiefsten Sussex unterzukommen. Schnell zeigt sich, dass der Alltag auf der Cold Comfort Farm die schlimmsten Vorurteile einer neunzehnjährigen Londonerin über das Landleben bestätigt. Was sich nämlich ihre Verwandtschaft nennt, ist ein liebenswerter, aber verrückter Haufen: Floras Tante Judith Starkadder verbringt den Tag damit, ihren Sohn Seth zu betüdeln, ein Don Juan vom Lande. Judiths Mann Amos macht als Freizeitprediger allen die Hölle heiß. Naturkind Elfine, die Tochter, führt ein verwildertes Elfenleben. Und über allem thront die uralte Ada Doom, die sich seit zwanzig Jahren in ihrem Schlafzimmer verschanzt, um von dort aus den gesamten Haushalt zu tyrannisieren. Flora beschließt, das Leben der Starkadders in Ordnung zu bringen - ob die das wollen oder nicht.
OKTOPUS bei Kampa Der letzte Zug nach Schottland A1071520014
Inspector Alan Grant von Scotland Yard reist mit dem Zug nach Schottland. Gemeinsam mit einem alten Schulkameraden will er in den Highlands eine Auszeit nehmen, die herrliche Landschaft genießen und sich von der, im Wortlaut seines Arztes, »Überarbeitung« erholen. Kurz vor der Ankunft beobachtet Grant, wie es dem Schaffner im Abteil nebenan nicht gelingen will, einen Mitreisenden zu wecken - der Mann ist tot! Fast freut sich Grant ein bisschen, einmal nicht zuständig zu sein. Doch beim ersten Frühstück im Hotel fällt ihm eine Zeitung in die Hände, die er im Zug eingesteckt haben muss und die offenbar dem Toten gehörte. Ein rätselhaftes Gedicht, zwischen die Meldungen gekritzelt, weckt Grants detektivisches Interesse. Ob sich anhand der Handschrift und der merkwürdigen Verse etwas über die Identität des Mannes herausfinden lässt? Was als munterer Zeitvertreib beginnt, wird allmählich zu einer umfassenden Ermittlung, bei der Grant nicht nur das Gedicht entschlüsselt, sondern schließlich auch die Wahrheit über den Mord aufdeckt.
Los Angeles, 1948: Easy Rawlins, ein afroamerikanischer Kriegsveteran, hat gerade seinen Job in einer Rüstungsfabrik verloren. Er fürchtet, ohne Einkommen nun auch sein Haus im Süden von Los Angeles verkaufen zu müssen. Als in der Bar eines Freundes ein Mann namens DeWitt Albright auftaucht und ihm einen Job anbietet, zögert Easy Rawlins nicht lange. DeWitt Albright bietet ihm hundert Dollar, wenn er die untergetauchte Daphne Monet ausfindig macht, die ihre Zeit am liebsten in den Jazzclubs der Stadt verbringt. Rawlins macht sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Frau, nicht ahnend, dass er in eine politische Affäre und in mehr als nur einen Mord verwickelt sein wird.
Kampa Verlag Der Gärtner von Wimbledon A1066849193
Großbritannien 1938. Für die junge Rose Blake ist Wimbledon der Ort, an dem ihr größter Traum in Erfüllung gehen könnte. Doch die Zeit ist nicht reif: Wenn es nach ihren Eltern geht, und in der Regel geht es nach ihren Eltern, soll Rose eine gute Ehefrau werden und keine Profi-Tennisspielerin. Für Henry Evans ist Wimbledon der Ort, an dem er und Rose sich so nah gekommen sind wie nirgendwo sonst. Denn die beiden Teenager trennen Welten: Rose, Tochter aus besserem Hause, spielt Chopin auf dem Klavier und lernt Französisch, Henry, dessen Mutter viel zu früh verstorben ist, gehört zum Hauspersonal: Er wohnt nur auf dem Anwesen, weil sein Vater bei Familie Blake als Gärtner angeheuert hat. Und doch führt das Leben Rose und Henry zusammen. Er darf ihr Balljunge sein, sie bringt ihm Tennis bei, er nimmt sie auf seinem Fahrrad mit. Sie freunden sich an, sie verlieben sich. Bis der Krieg sie schmerzlich trennt. Henry geht den für ihn einzig denkbaren Weg: Er wird der Gärtner von Wimbledon - und bleibt es fünfzig Jahre lang. Immer in der Hoffnung, dass auch Rose eines Tages zurückkehren wird …
Die Kommissarinnen Mara Rais und Eva Croce sind nicht begeistert, als sie in die Abteilung für ungeklärte Verbrechen des Polizeipräsidiums von Cagliari im Süden Sardiniens zwangsversetzt werden. Die eine ist gebürtige Sardin, nicht auf den Mund gefallen und damit schon manches Mal angeeckt. Die andere, eine Mailänder Spezialistin für Ritualmorde, steht privat vor einigen Herausforderungen und wurde suspendiert. Das Büro der neu gegründeten Abteilung Cold Cases: ein staubiger Keller voller alter Akten. An der Seite der beiden Ermittlerinnen: der todkranke Moreno Barrali, seinerseits Ispettore capo der Polizia di Stato. Er will in den wenigen Monaten, die ihm noch bleiben, einen alten Fall lösen: Vor Jahrzehnten wurden zwei Frauen am Tag der Toten in der Nähe von nuraghischen Brunnentempeln brutal ermordet. Ritualmorde, denkt Moreno Barrali. Doch seine Vorgesetzten glauben nicht an seine Theorie. Das Team begibt sich auf die Spur eines uralten Kults - und auf einmal wird der Cold Case brandheiß: Eine zweiundzwanzigjährige Frau ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Ein drittes Opfer?
Bauer Jones vernachlässigt seine Tiere, sperrt sie ein und misshandelt sie. Als der Säufer eines Abends wieder einmal das Füttern vergisst, ruft die Tierschar, angestachelt von den Freiheitsträumen des alten Ebers Old Major, die Rebellion aus. Unter Anleitung der Schweine Napoleon und Schneeball – angelehnt an Josef Stalin und Leo Trotzki – jagen sie gemeinsam den Farmer vom Hof. Sie stellen Gesetze auf, die alle Tiere gleichstellen und ein friedliches Zusammenleben garantieren sollen. Paradiesische Zustände auf dem Bauernhof! Bis die zwei Schweine die Regeln zu ihren Gunsten verbiegen, die Macht an sich reißen und aus den einst Unterdrückten neue Gewaltherrscher werden. Denn: »Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als andere.«
An Silvester ist in Hollywood die Hölle los: Beim traditionellen Bleiregen schießen um Mitternacht Hunderte Feiernde in den Himmel. Dabei spielt es keine Rolle, dass alles, was hoch geht, auch wieder runtermuss. Wenige Minuten später werden Renée Ballard, Detective der Nachtschicht beim LAPD, und eine ihrer wenig engagierten Kolleginnen, die sonst tagüber arbeitet, zu einem Tatort gerufen: Der Besitzer einer Autowerkstatt wurde inmitten einer überfüllten Straßenparty angeschossen und stirbt noch im Krankenwagen. Schnell steht fest: Diese tödliche Kugel ist nicht vom Himmel gefallen. Noch ein Fall beschäftigt Ballard: Die Midnight Men, eine Bande von Sexualstraftätern, haben in den vergangenen fünf Wochen zwei Frauen vergewaltigt - und nicht eine Spur hinterlassen. Hinzu kommt,dass die Pandemie und die jüngsten Proteste Ballards Arbeit von Grund auf verändert haben. Niemand glaubt mehr daran, dass die Polizei Gutes bewirkt - nicht mal sie selbst, befürchtet Ballard, wenn sie sich die Moral im Kollegiumso ansieht. Fest entschlossen, beide Fälle aufzuklären, wendet sie sich an den einzigen Detective, auf den sie zählen kann: Harry Bosch.