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Sharp Ink Herzens-Geschichten einer baltischen Edelfrau
Sharp Ink Herzens-Geschichten einer baltischen Edelfrau
Herzens-Geschichten einer baltischen Edelfrau versammelt empfindsame, autobiographisch grundierte Erzählungen, in denen private Erfahrung, moralische Selbstprüfung und gesellschaftliche Beobachtung ineinandergreifen. In klarer, eleganter Prosa entfaltet das Buch eine Welt zwischen Gutshaus, Salon und innerem Gewissen; sein Stil steht im Zeichen der Aufklärung, der Empfindsamkeit und einer frühbürgerlichen Kultur des Herzens. Liebe, Freundschaft, Frömmigkeit und weibliche Selbstbehauptung erscheinen nicht als bloße Gefühle, sondern als Prüfsteine sittlicher Bildung. Elisa von der Recke, 1754 in Kurland geboren, gehörte zur deutsch-baltischen Aristokratie und bewegte sich zugleich in den intellektuellen Netzwerken Europas. Ihre Lebenserfahrung als Adlige, geschiedene Frau, Reisende, Schriftstellerin und scharfsinnige Kritikerin religiöser Schwärmerei prägte ihren Blick auf Macht, Moral und Innerlichkeit. Bekannt wurde sie auch durch ihre Entlarvung Cagliostros; dieselbe Verbindung von Sensibilität und Urteilskraft durchzieht ihre literarischen Herzensgeschichten. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die europäische Aufklärung nicht nur als Ideen-, sondern als Lebensgeschichte verstehen wollen. Es eröffnet einen seltenen weiblichen Blick auf das Baltikum des 18. Jahrhunderts und überzeugt durch historische Anschaulichkeit, psychologische Feinheit und moralische Ernsthaftigkeit.
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Salier Verlag Handbuch der Verschwörungstheorien A1057153739
Salier Verlag Handbuch der Verschwörungstheorien A1057153739
Verschwörungstheorien sind schon seit einigen Jahrzehnten sehr aktuell, wie verschiedene Publikationen zeigen. Was aber bisher fehlte, ist ein umfassendes Handbuch zur Dokumentation dieses kontroversen Forschungsfeldes. Das vorliegende Handbuch, eigentlich auch ein Nachschlagewerk zum Antisemitismus, versteht sich als Einführung in ein brisantes, aber sehr komplexes Thema. Es versucht, die weit verstreute und umfangreiche Literatur zusammenzufassen und über die verschiedensten Varianten und Typologien des Verschwörungsdenkens aufzuklären. Verschwörungstheorien werden in diesem Handbuch als Bestandteil des immer noch vorhandenen weltweiten Antimasonismus und Antisemitismus gesehen, der an Aggressivität und übersteigerter Polemik kaum an Gewicht verloren hat. Antimasonismus ist eine Ideologie, die sich vorwiegend aus politischen und religiösen Gründen gegen die Freimaurerei richtet. Die zahlreichen Artikel, von Experten und Expertinnen verfasst, informieren auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand über die Ziele, Denkmuster, Strukturen und Agitationsformen von Verschwörungstheorien und tragen damit zu deren objektiveren Einschätzung bei. Mit Beiträgen von: Sebastian Bartoschek, Werner Bergmann, Michael Blume, Marian Füssel, Albrecht Götz von Olenhusen, Eduard Gugenberger, Michael Hagemeister, Frank Jacob, Eric Kurlander, Reinhard Markner, Ralf Melzer, Claus Oberhauser, Armin Pfahl-Traughber, Daniel Pipes, Helmut Reinalter, Peggy Stubley, Wolfgang Wippermann
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Wallstein Gedichte von einem polnischen Juden, Belletristik von Isachar Falkensohn Behr
Wallstein Gedichte von einem polnischen Juden, Belletristik von Isachar Falkensohn Behr
Gedichte von einem polnischen Juden - mit diesem provokanten Titel spielte 1772 der damals anonyme Autor Isachar Falkensohn Behr mit gängigen Vorurteilen vornehmer Leser und - vor allem - Leserinnen. Galten doch die Ostjuden in den deutschen Metropolen als fromme, aber ungebildete, schwarzvermummte Gestalten mit finsterem Blick und bübigen Gesichtern. Mit dieser Edition wird die erste Lyriksammlung eines deutschsprachigen Juden nachgedruckt - eine Sammlung, die auch Goethes Aufmerksamkeit erregte. Falkensohn Behr, einem Juden aus dem Osten im aufgeklärten Berlin Moses Mendelssohns, gelang es, in seiner Lyrik an deutschen und jüdischen Lebenswelten zugleich teilzuhaben. In der Anakreontik fand der Dichter poetische Formen und Motive und in der Kultur der Freundschaft, die in der Rokoko-Dichtung propagiert wurde, das geeignete Milieu zur Integration. Der Autor: Isachar Falkensohn Behr (1746-1817), polnisch-litauischer Kaufmann, studierte in Königsberg, Leipzig und Halle Medizin. In Berlin war er als Hauslehrer tätig. Von 1773 bis 1817 praktizierte er als Arzt in Kurland, später in Weissrussland. Der Herausgeber Andreas Wittbrodt, geb. 1965, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Interdisziplinären Arbeitskreis Jüdische Studien der Universität Mainz. 1994 promovierte er mit einer Arbeit über Verfahren der Gedichtübersetzung.
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Epubli Maritime gelbe Reihe bei Jürgen Ruszkowski / Als Mariner im Krieg – Band 195e in der maritimen gelben Buchreihe – Farbe – bei Jürgen Ruszkowski
Epubli Maritime gelbe Reihe bei Jürgen Ruszkowski / Als Mariner im Krieg – Band 195e in der maritimen gelben Buchreihe – Farbe – bei Jürgen Ruszkowski
Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der Stimmung der deutschen Bevölkerung im Ersten Weltkrieg von der euphorischen Begeisterung im August 1914 bis zum meuternden und revolutionären Aufbegehren gegen die Obrigkeit im November 1918. Bis ins kleinste Detail wird der Krieg aus der Sicht eines Marine-Soldaten beschrieben. Wilhelmshaven, Cuxhaven, Emden, Kiel, Warnemünde, Swinemünde, Libau, Kurland, diese Hafenstädte und Küstenlandschaften an Nord- und Ostsee werden genau beschrieben. Der Alkohol floss in Strömen. Wein, Weib und Gesang bestimmten den Mariner-Alltag. In den deutschen Großstädten herrschte im letzten Kriegsjahr Hunger und Elend. Die Spanische Grippe kam zum Schluss dazu und raffte Zivilisten und Soldaten massenweise weg. Dies Busch ist ein historisches Zeitdokument. - Rezension zur maritimen gelben Reihe: Ich bin immer wieder begeistert von der „Gelben Buchreihe“. Die Bände reißen einen einfach mit. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint. oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights. Dieser Band macht da keine Ausnahme. Sehr interessante und abwechslungsreiche Themen aus verschiedenen Zeit-Epochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat. Alle Achtung!
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Epubli Maritime gelbe Reihe bei Jürgen Ruszkowski / Als Mariner im Krieg – Band 195e in der maritimen gelben Buchreihe – bei Jürgen Ruszkowski
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Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der Stimmung der deutschen Bevölkerung im Ersten Weltkrieg von der euphorischen Begeisterung im August 1914 bis zum meuternden und revolutionären Aufbegehren gegen die Obrigkeit im November 1918. Bis ins kleinste Detail wird der Krieg aus der Sicht eines Marine-Soldaten beschrieben. Wilhelmshaven, Cuxhaven, Emden, Kiel, Warnemünde, Swinemünde, Libau, Kurland, diese Hafenstädte und Küstenlandschaften an Nord- und Ostsee werden genau beschrieben. Der Alkohol floss in Strömen. Wein, Weib und Gesang bestimmten den Mariner-Alltag. In den deutschen Großstädten herrschte im letzten Kriegsjahr Hunger und Elend. Die Spanische Grippe kam zum Schluss dazu und raffte Zivilisten und Soldaten massenweise weg. Dies Busch ist ein historisches Zeitdokument. - Rezension zur maritimen gelben Reihe: Ich bin immer wieder begeistert von der „Gelben Buchreihe“. Die Bände reißen einen einfach mit. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint. oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights. Dieser Band macht da keine Ausnahme. Sehr interessante und abwechslungsreiche Themen aus verschiedenen Zeit-Epochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat. Alle Achtung!
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Epubli Maritime gelbe Reihe bei Jürgen Ruszkowski / Als Mariner im Krieg – Band 195e in der maritimen gelben Buchreihe – bei Jürgen Ruszkowski A1064098117
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Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der Stimmung der deutschen Bevölkerung im Ersten Weltkrieg von der euphorischen Begeisterung im August 1914 bis zum meuternden und revolutionären Aufbegehren gegen die Obrigkeit im November 1918. Bis ins kleinste Detail wird der Krieg aus der Sicht eines Marine-Soldaten beschrieben. Wilhelmshaven, Cuxhaven, Emden, Kiel, Warnemünde, Swinemünde, Libau, Kurland, diese Hafenstädte und Küstenlandschaften an Nord- und Ostsee werden genau beschrieben. Der Alkohol floss in Strömen. Wein, Weib und Gesang bestimmten den Mariner-Alltag. In den deutschen Großstädten herrschte im letzten Kriegsjahr Hunger und Elend. Die Spanische Grippe kam zum Schluss dazu und raffte Zivilisten und Soldaten massenweise weg. Dies Busch ist ein historisches Zeitdokument. - Rezension zur maritimen gelben Reihe: Ich bin immer wieder begeistert von der „Gelben Buchreihe“. Die Bände reißen einen einfach mit. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint. oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights. Dieser Band macht da keine Ausnahme. Sehr interessante und abwechslungsreiche Themen aus verschiedenen Zeit-Epochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat. Alle Achtung!
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De Gruyter Ein Beitrag zur Theorie und Geschichte des europäischen Archivwesens A1000348421
De Gruyter Ein Beitrag zur Theorie und Geschichte des europäischen Archivwesens A1000348421
Frontmatter -- VORBEMERKUNG -- ADOLF BRENNEKE Geb. zu Gandersheim 23. Aug. 1875 Gest. zu Gelsenkirchen 20. Jan. 194 -- SCHRIFTENVERZEICHNIS -- EINLEITUNG -- 1. TEIL: ARCHIVTHEORIE -- I. GRUNDBEGRIFFE (TERMINOLOGIE) -- II. TYPEN DER INNEREN ARCHIVORDNUNG -- III. PROBLEME DER UMGRENZUNG DES INS ARCHIV AUFZUNEHMENDEN STOFFES -- IV. GESCHICHTE DER ARCHIVTHEORIEN UND DER ARCHIVWISSENSCHAFT -- V. DIE SPANNUNG ZWISCHEN SACH- UND HERKUNFTSPRINZIP ALS ZENTRALPROBLEM DER ARCHIVKUNDE UND IHRE BEDEUTUNG FÜR STRUKTUR UND ORGANISATION DER ARCHIVE -- VI. DEFINITION DES WESENS UND EINTEILUNG DER ARCHIVE IN ARTGRUPPEN NACH HERKUNFT, STRUKTUR UND ORGANISATION -- 2. TEIL: GRUNDZÜGE EINER ALLGEMEINEN ARCHIVGESCHICHTE -- VII. DAS ANTIKE UND DAS MITTELALTERLICHE ARCHIVWESEN (Dualismus von Aussteller- und Empfängerarchiv) -- VIII. DIE GROSSEN DEUTSCHEN LANDESARCHIVE BIS 1815 -- IX. DAS MODERNE ARCHIVWESEN SEIT DER FRANZÖSISCHEN REVOLUTION -- 1. Frankreich -- 2. Belgien -- 3. Italien -- 4. Spanien -- 5. Portugal -- 6. Lateinamerika -- 7. Schweiz -- 8. Niederlande -- 9. England, Schottland, Irland -- 10. Nordamerika (USA) -- 11. Dänemark -- 12. Norwegen -- 13. Schweden -- 14. Rußland -- 15. Die ehemaligen russischen Ostseeprovinzen Estland, Livland und Kurland sowie Finnland -- 16. Polen und Litauen -- 17. Die Länder der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn -- 18. Das Archivwesen des Deutschen Reichs (1871–1945) und seiner Länder -- SACH- UND SCHLAGWORTREGISTER -- INHALTSÜBERSICHT
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De Gruyter Ein Beitrag zur Theorie und Geschichte des europäischen Archivwesens
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Frontmatter -- VORBEMERKUNG -- ADOLF BRENNEKE Geb. zu Gandersheim 23. Aug. 1875 Gest. zu Gelsenkirchen 20. Jan. 194 -- SCHRIFTENVERZEICHNIS -- EINLEITUNG -- 1. TEIL: ARCHIVTHEORIE -- I. GRUNDBEGRIFFE (TERMINOLOGIE) -- II. TYPEN DER INNEREN ARCHIVORDNUNG -- III. PROBLEME DER UMGRENZUNG DES INS ARCHIV AUFZUNEHMENDEN STOFFES -- IV. GESCHICHTE DER ARCHIVTHEORIEN UND DER ARCHIVWISSENSCHAFT -- V. DIE SPANNUNG ZWISCHEN SACH- UND HERKUNFTSPRINZIP ALS ZENTRALPROBLEM DER ARCHIVKUNDE UND IHRE BEDEUTUNG FÜR STRUKTUR UND ORGANISATION DER ARCHIVE -- VI. DEFINITION DES WESENS UND EINTEILUNG DER ARCHIVE IN ARTGRUPPEN NACH HERKUNFT, STRUKTUR UND ORGANISATION -- 2. TEIL: GRUNDZÜGE EINER ALLGEMEINEN ARCHIVGESCHICHTE -- VII. DAS ANTIKE UND DAS MITTELALTERLICHE ARCHIVWESEN (Dualismus von Aussteller- und Empfängerarchiv) -- VIII. DIE GROSSEN DEUTSCHEN LANDESARCHIVE BIS 1815 -- IX. DAS MODERNE ARCHIVWESEN SEIT DER FRANZÖSISCHEN REVOLUTION -- 1. Frankreich -- 2. Belgien -- 3. Italien -- 4. Spanien -- 5. Portugal -- 6. Lateinamerika -- 7. Schweiz -- 8. Niederlande -- 9. England, Schottland, Irland -- 10. Nordamerika (USA) -- 11. Dänemark -- 12. Norwegen -- 13. Schweden -- 14. Rußland -- 15. Die ehemaligen russischen Ostseeprovinzen Estland, Livland und Kurland sowie Finnland -- 16. Polen und Litauen -- 17. Die Länder der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn -- 18. Das Archivwesen des Deutschen Reichs (1871–1945) und seiner Länder -- SACH- UND SCHLAGWORTREGISTER -- INHALTSÜBERSICHT
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Neisse Verlag Dichter der Provinz A1052698010
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In seinen Aufsätzen geht der Verfasser der Frage nach, inwieweit das Leben in einer Grenzregion das literarische Schaffen eines Dichters beeinflusst hat. Allgemein bekannt hierfür sind Martin Opitz und Joseph von Eichendorff, dessen Bezüge zu Polen in Unkenntnis damaliger Realitäten jedoch völlig verfälscht ausgelegt wurden. Andere Namen sind weniger geläufig: So etwa erhielt Georg von Hauenschild (Pseud. Max Waldau) im deutsch-polnisch-mährischen Raum die Anregung, slawische Volkslieder zu sammeln und ins Deutsche zu übersetzen: sie blieben bisher unbeachtet. Desgleichen wurde nicht erkannt, dass Gustav Freytag dessen Roman Aus der Junkerwelt als Vorlage für Soll und Haben genutzt hat. Wie Friedrich Schulz – seinerzeit Professor an der Academia Petrina in Mitau – die kurländische Bürgerschaft auf dem Vierjährigen Sejm in Warschau vertreten hat, ist Thema einer weiteren Abhandlung. Mit Hans Niekrawietz gedenkt Kosellek einen bedeutenden Lyriker aus seinem dichterischen Schattendasein zu befreien, und mit einem Abriss der Anfänge des Theaters in O/S auf ein unbestelltes Forschungsfeld hinzuweisen. Dass eine ausschließlich regional bedingte Sichtweise aber auch irreführend sein kann, beweisen sämtliche Interpretationen von Walter und Helgunda. Die lateinische Novelle des Posener Mönchs Baszko ist nämlich ein Paradebeispiel für den Kulturtransfer im hohen Mittelalter. – Die akribisch fundierten und in der Regel mit neuem Quellenmaterial angereicherten Ausführungen korrigieren überkommene Fehlurteile; in ihrer sachlich überzeugenden Darstellungsweise sind sie von großem Erkenntniswert.
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Flechsig Als Funker an den Brennpunkten der Front A1053271257
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Der Autor legt mit seinem Werk - ohne Pathos, Verklärung oder Selbstmitleid - das eindrucksvolle Zeugnis eines Grenadiers des Zweiten Weltkrieges vor. Erhard Steiniger, 1920 in Nordwestböhmen geboren und aufgewachsen, beschreibt im ersten Teil seines Buches seine Kindheit und Jugend in Langugest, seinem Heimatort im Sudetenland bis hin zu seiner Einberufung zur Wehrmacht. Mit seinem Einberufungsbescheid in der Tasche geht es am 12. Oktober 1940 nach Beraun zur Infanterienachrichtenersatzkompanie 21, wo er seine sechswöchige Grundausbildung absolviert und zum Funker ausgebildet wird. Nach feldmarschmäßiger Einkleidung führt ihn sein weiterer Weg nach Quimper in die Bretagne zum Infanterieregiment 151 der 61. ostpreußischen Infanteriedivision, der er bis Januar 1945 angehören wird. Im Februar 1941 nach Ostpreußen in die Nähe von Labiau verlegt, beginnt mit dem Unternehmen „Barbarossa“ für Erhard Steiniger der Russlandfeldfzug. Als Funker mitten im Kampfgeschehen erlebt er die Angriffskämpfe im Baltikum, die Eroberung der baltischen Inseln, die Kämpfe vor Leningrad, am Wolchow und südlich des Ladogasees. Dramatisch und einprägsam schildert er die Rückzugskämpfe in Estland, Kurland und Ostpreußen. Die Kapitulation erlebt er südöstlich von Prag, der die Gefangenschaft in Sibirien folgt aus der er erst im Oktober 1949 ins zerstörte Deutschland zurückkehrt. Erhard Steiniger gelingt es in seinem Werk, die Schrecken des Krieges und der Gefangenschaft wahrheitsgemäß und aus der Sicht des kleinen Mannes darzustellen. Entstanden ist ein von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd geschriebener Zeitzeugenbericht, der den Leser am Schicksal einer ganzen Generation teilhaben lässt.
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Flechsig Als Funker an den Brennpunkten der Front
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Der Autor legt mit seinem Werk - ohne Pathos, Verklärung oder Selbstmitleid - das eindrucksvolle Zeugnis eines Grenadiers des Zweiten Weltkrieges vor. Erhard Steiniger, 1920 in Nordwestböhmen geboren und aufgewachsen, beschreibt im ersten Teil seines Buches seine Kindheit und Jugend in Langugest, seinem Heimatort im Sudetenland bis hin zu seiner Einberufung zur Wehrmacht. Mit seinem Einberufungsbescheid in der Tasche geht es am 12. Oktober 1940 nach Beraun zur Infanterienachrichtenersatzkompanie 21, wo er seine sechswöchige Grundausbildung absolviert und zum Funker ausgebildet wird. Nach feldmarschmäßiger Einkleidung führt ihn sein weiterer Weg nach Quimper in die Bretagne zum Infanterieregiment 151 der 61. ostpreußischen Infanteriedivision, der er bis Januar 1945 angehören wird. Im Februar 1941 nach Ostpreußen in die Nähe von Labiau verlegt, beginnt mit dem Unternehmen „Barbarossa“ für Erhard Steiniger der Russlandfeldfzug. Als Funker mitten im Kampfgeschehen erlebt er die Angriffskämpfe im Baltikum, die Eroberung der baltischen Inseln, die Kämpfe vor Leningrad, am Wolchow und südlich des Ladogasees. Dramatisch und einprägsam schildert er die Rückzugskämpfe in Estland, Kurland und Ostpreußen. Die Kapitulation erlebt er südöstlich von Prag, der die Gefangenschaft in Sibirien folgt aus der er erst im Oktober 1949 ins zerstörte Deutschland zurückkehrt. Erhard Steiniger gelingt es in seinem Werk, die Schrecken des Krieges und der Gefangenschaft wahrheitsgemäß und aus der Sicht des kleinen Mannes darzustellen. Entstanden ist ein von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd geschriebener Zeitzeugenbericht, der den Leser am Schicksal einer ganzen Generation teilhaben lässt.
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Neisse Verlag Dichter der Provinz A1052698010
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In seinen Aufsätzen geht der Verfasser der Frage nach, inwieweit das Leben in einer Grenzregion das literarische Schaffen eines Dichters beeinflusst hat. Allgemein bekannt hierfür sind Martin Opitz und Joseph von Eichendorff, dessen Bezüge zu Polen in Unkenntnis damaliger Realitäten jedoch völlig verfälscht ausgelegt wurden. Andere Namen sind weniger geläufig: So etwa erhielt Georg von Hauenschild (Pseud. Max Waldau) im deutsch-polnisch-mährischen Raum die Anregung, slawische Volkslieder zu sammeln und ins Deutsche zu übersetzen: sie blieben bisher unbeachtet. Desgleichen wurde nicht erkannt, dass Gustav Freytag dessen Roman Aus der Junkerwelt als Vorlage für Soll und Haben genutzt hat. Wie Friedrich Schulz – seinerzeit Professor an der Academia Petrina in Mitau – die kurländische Bürgerschaft auf dem Vierjährigen Sejm in Warschau vertreten hat, ist Thema einer weiteren Abhandlung. Mit Hans Niekrawietz gedenkt Kosellek einen bedeutenden Lyriker aus seinem dichterischen Schattendasein zu befreien, und mit einem Abriss der Anfänge des Theaters in O/S auf ein unbestelltes Forschungsfeld hinzuweisen. Dass eine ausschließlich regional bedingte Sichtweise aber auch irreführend sein kann, beweisen sämtliche Interpretationen von Walter und Helgunda. Die lateinische Novelle des Posener Mönchs Baszko ist nämlich ein Paradebeispiel für den Kulturtransfer im hohen Mittelalter. – Die akribisch fundierten und in der Regel mit neuem Quellenmaterial angereicherten Ausführungen korrigieren überkommene Fehlurteile; in ihrer sachlich überzeugenden Darstellungsweise sind sie von großem Erkenntniswert.
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Flechsig Als Funker an den Brennpunkten der Front, Fachbücher von Erhard Steiniger
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Der Autor legt mit seinem Werk - ohne Pathos, Verklärung oder Selbstmitleid - das eindrucksvolle Zeugnis eines Grenadiers des Zweiten Weltkrieges vor. Erhard Steiniger, 1920 in Nordwestböhmen geboren und aufgewachsen, beschreibt im ersten Teil seines Buches seine Kindheit und Jugend in Langugest, seinem Heimatort im Sudetenland, bis hin zu seiner Einberufung zur Wehrmacht. Mit seinem Einberufungsbescheid in der Tasche geht es am 12. Oktober 1940 nach Beraun zur Infanterienachrichtenersatzkompanie 21, wo er seine sechswöchige Grundausbildung absolviert und zum Funker ausgebildet wird. Nach feldmarschmässiger Einkleidung führt ihn sein weiterer Weg nach Quimper in die Bretagne zum Infanterieregiment 151 der 61. ostpreussischen Infanteriedivision, der er bis Januar 1945 angehören wird. Im Februar 1941 nach Ostpreussen in die Nähe von Labiau verlegt, beginnt mit dem Unternehmen "Barbarossa" für Erhard Steiniger der Russlandfeldzug. Als Funker mitten im Kampfgeschehen erlebt er die Angriffskämpfe im Baltikum, die Eroberung der baltischen Inseln, die Kämpfe vor Leningrad, am Wolchow und südlich des Ladogasees. Dramatisch und einprägsam schildert er die Rückzugskämpfe in Estland, Kurland und Ostpreussen. Die Kapitulation erlebt er südöstlich von Prag, der die Gefangenschaft in Sibirien folgt, aus der er erst im Oktober 1949 ins zerstörte Deutschland zurückkehrt. Erhard Steiniger gelingt es in seinem Werk, die Schrecken des Krieges und der Gefangenschaft wahrheitsgemäss und aus der Sicht des kleinen Mannes darzustellen. Entstanden ist ein von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd geschriebener Zeitzeugenbericht, der den Leser am Schicksal einer ganzen Generation teilhaben lässt.
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BoD - Books on Demand Des Freiherrn von der Trenck seltsame Lebensgeschichte
BoD - Books on Demand Des Freiherrn von der Trenck seltsame Lebensgeschichte
"Ich wurde geboren am 16. Februar 1726 in Königsberg in Preußen. Mein Vater starb daselbst im Jahre 1740 als königlich preußischer Generalmajor der Kavallerie, Ritter des Militärordens, Landeshauptmann und Erbherr auf Groß-Scharlach, Schakulack und Meicken, die seit 300 Jahren Trencksche Stamm- und Lehngüter sind. Er nahm achtzehn Narben in das Grab, die er für das Vaterland aufzuweisen hatte, und der große Friedrich ließ ihn mit den Ehrenzeichen eines Generalleutnants begraben. Meine Mutter war eine Tochter des Königsberger Hofgerichtspräsidenten von Derschau. Einer meiner Vettern war der königlich preußische Staatsminister und Generalpostmeister in Berlin. Zwei andere Derschau waren Generale der Infanterie. Sowohl von Vater- als Mutterseiten sind meine Ahnen in den preußischen Chroniken unter den alten deutschen Ordensrittern bekannt, welche ehemals Kurland, Preußen und Livland eroberten und unter sich in Ämter und Balleien verteilten. Eigentlich stammen die Trenck aus dem fränkischen Kreise. Weit über die Vorurteile des adligen Pöbels erhaben, lache ich herzlich mit, wenn Menschen ohne persönliches Verdienst, ohne Adel des Herzens, sich mit ihrem hochadligen Stammbaume wie Schwammgeschöpfe aufblähen, und durch bestaubte Diplome oder laufendjährige Geschlechtsregister eine besondere Achtung zu fordern sich berechtigt glauben. Von meinen Kinderjahren sage ich gar nichts, denn dieses Buch soll kein Kinderroman werden: nur ernsthafte Geschichten mit wirklich wunderbaren Vorfällen fordern Raum in diesen Blättern." [...] Autobiographische Anekdoten aus dem turbulenten Leben des berühmten Abenteurers und Offiziers Friedrich Freiherr von der Trenck (1727-1794), einer der schillerndsten historischen Persönlichkeiten im Preußen des 18. Jahrhunderts.
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BoD - Books on Demand Des Freiherrn von der Trenck seltsame Lebensgeschichte A1033974402
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"Ich wurde geboren am 16. Februar 1726 in Königsberg in Preußen. Mein Vater starb daselbst im Jahre 1740 als königlich preußischer Generalmajor der Kavallerie, Ritter des Militärordens, Landeshauptmann und Erbherr auf Groß-Scharlach, Schakulack und Meicken, die seit 300 Jahren Trencksche Stamm- und Lehngüter sind. Er nahm achtzehn Narben in das Grab, die er für das Vaterland aufzuweisen hatte, und der große Friedrich ließ ihn mit den Ehrenzeichen eines Generalleutnants begraben. Meine Mutter war eine Tochter des Königsberger Hofgerichtspräsidenten von Derschau. Einer meiner Vettern war der königlich preußische Staatsminister und Generalpostmeister in Berlin. Zwei andere Derschau waren Generale der Infanterie. Sowohl von Vater- als Mutterseiten sind meine Ahnen in den preußischen Chroniken unter den alten deutschen Ordensrittern bekannt, welche ehemals Kurland, Preußen und Livland eroberten und unter sich in Ämter und Balleien verteilten. Eigentlich stammen die Trenck aus dem fränkischen Kreise. Weit über die Vorurteile des adligen Pöbels erhaben, lache ich herzlich mit, wenn Menschen ohne persönliches Verdienst, ohne Adel des Herzens, sich mit ihrem hochadligen Stammbaume wie Schwammgeschöpfe aufblähen, und durch bestaubte Diplome oder laufendjährige Geschlechtsregister eine besondere Achtung zu fordern sich berechtigt glauben. Von meinen Kinderjahren sage ich gar nichts, denn dieses Buch soll kein Kinderroman werden: nur ernsthafte Geschichten mit wirklich wunderbaren Vorfällen fordern Raum in diesen Blättern." [...] Autobiographische Anekdoten aus dem turbulenten Leben des berühmten Abenteurers und Offiziers Friedrich Freiherr von der Trenck (1727-1794), einer der schillerndsten historischen Persönlichkeiten im Preußen des 18. Jahrhunderts.
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KPM-Tafelgeschirr »Berlin«. 1043390
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Das Tafelgeschirr Berlin aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) können Sie hier im Shop zu einem sensationellen Sonderpreis ordern! Dieses zeitlose und doch moderne Porzellan hat der italienische Designer Enzo Mari 1996 in Zusammenarbeit mit der KPM-Meisterwerkstatt entwickelt. Sogar einen Preis hat das Design des Tafelgeschirr »Berlin« kurz nach seiner Markteinführung gewonnen. 1998 wurde »Berlin« mit dem iF Design Award ausgezeichnet. Sie erhalten jetzt mit diesem Tafelporzellan »Berlin« zum ersten Mal einen Teil aus dem gesamten Dinner-Service: 6 Suppenteller (Ø 22 cm) und 6 Speiseteller (Ø 28 cm) gehören dazu. Das gesamte Porzellan dürfen Sie in der Spülmaschine reinigen. Das neu zusammengestellte Set ist die perfekte Basis für jedes 3-Gang-Menü und ab sofort zum Vorzugspreis erhältlich. Die multifunktionale Form »Berlin« interpretiert die klassische Kelchform auf eine völlig neue Weise. Vorbei sind die Zeiten, in denen fest definierte Formen und Normen auf Tafel und Tisch gehörten. Mit diesem weißen und zu jeder Dekorationsfarbe passenden Porzellan können Sie sich und Ihre Gäste immer stilvoll bewirten. Und wenn Sie Lust auf mehr haben - schauen Sie sich bei uns im Onlineshop gerne die weiteren Angebote von KPM an. Sie könnten dieses Tafelservice zum Beispiel um ein Kaffeeservice ergänzen, auch das ist online erhältlich. Außerdem führen wir weitere Designs aus dem Hause KPM, zum Beispiel aus der Serie »Kurland« ebenso wie aus der Serie »Urania«. Auch Komplett-Sets können Sie bei uns im Shop erwerben. KPM steht für schönstes Porzellan - und für Geschirr, das folgende Generationen immer noch benutzen und lieben werden.
1-3 Werktage
849,00
Versand: frei!
Frölich und Kaufmann KPM-Tafelgeschirr »Berlin«. 1043390
Frölich und Kaufmann KPM-Tafelgeschirr »Berlin«. 1043390
Das Tafelgeschirr Berlin aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) können Sie hier im Shop zu einem sensationellen Sonderpreis ordern! Dieses zeitlose und doch moderne Porzellan hat der italienische Designer Enzo Mari 1996 in Zusammenarbeit mit der KPM-Meisterwerkstatt entwickelt. Sogar einen Preis hat das Design des Tafelgeschirr »Berlin« kurz nach seiner Markteinführung gewonnen. 1998 wurde »Berlin« mit dem iF Design Award ausgezeichnet. Sie erhalten jetzt mit diesem Tafelporzellan »Berlin« zum ersten Mal einen Teil aus dem gesamten Dinner-Service: 6 Suppenteller (Ø 22 cm) und 6 Speiseteller (Ø 28 cm) gehören dazu. Das gesamte Porzellan dürfen Sie in der Spülmaschine reinigen. Das neu zusammengestellte Set ist die perfekte Basis für jedes 3-Gang-Menü und ab sofort zum Vorzugspreis erhältlich. Die multifunktionale Form »Berlin« interpretiert die klassische Kelchform auf eine völlig neue Weise. Vorbei sind die Zeiten, in denen fest definierte Formen und Normen auf Tafel und Tisch gehörten. Mit diesem weißen und zu jeder Dekorationsfarbe passenden Porzellan können Sie sich und Ihre Gäste immer stilvoll bewirten. Und wenn Sie Lust auf mehr haben - schauen Sie sich bei uns im Onlineshop gerne die weiteren Angebote von KPM an. Sie könnten dieses Tafelservice zum Beispiel um ein Kaffeeservice ergänzen, auch das ist online erhältlich. Außerdem führen wir weitere Designs aus dem Hause KPM, zum Beispiel aus der Serie »Kurland« ebenso wie aus der Serie »Urania«. Auch Komplett-Sets können Sie bei uns im Shop erwerben. KPM steht für schönstes Porzellan - und für Geschirr, das folgende Generationen immer noch benutzen und lieben werden.
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Flechsig Mit dem Stukageschwader 3 an der Ostfront
Flechsig Mit dem Stukageschwader 3 an der Ostfront
Major a. D. Erhard Jähnert, am 17. August 1917 in Panitzsch geboren, trat bereits im Alter von 18 Jahren freiwillig in die neu aufgestellte Luftwaffe ein, wo er zum Stukapiloten ausgebildet wurde. Mit seiner Staffel nahm er an den Feldzügen gegen Polen, Frankreich und an der Luftschlacht um England teil, flog Angriffe gegen Boden- und Schiffsziele bei Malta und beteiligte sich mit seinem Geschwader an den Einsätzen auf nordafrikanischem Boden. Im ersten Band seiner Erinnerungen „Als Sturzkampfpilot an allen Fronten, Mal oben – mal unten, Teil I, 1935-1943“ hat er diese Erlebnisse festgehalten. Kurz nach der Rückkehr des Stukageschwaders 3 vom nordafrikanischen Kriegsschauplatz nach Deutschland wurde Jähnert mit seiner Gruppe nach Überholung des Fluggeräts im Mai nach Russland verlegt. Hier flog er im Mittel- und Südabschnitt der Ostfront und wurde nach 300 Feindflügen am 18. Mai 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Im Juni 1943 zum Oberstleutnant befördert war er als Staffelkapitän in der III./Stukageschwader 3 bei seinem 500. Feindflug an der Versenkung dreier russischer Zerstörer auf der Krim beteiligt. Nachdem er von Januar bis Oktober 1944 als Hauptmann mit Sondervollmachten an der Sturzkampffliegerschule Deutsch-Brod tätig gewesen war, kehrte er von dort aus nach Kurland zur Front zurück, wo er bei der Bekämpfung von feindlichen Panzern mit der Fw 190 eingesetzt wurde. Nach eigenen Angaben wurde Jähnert am 30. April 1945 das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen, im Folgemonat wurde er zum Major befördert. Nur wenige Tage später geriet er in kanadische Kriegsgefangenschaft, aus der er bereits Ende Juli 1945 wieder entlassen wurde. Am Ende des Krieges konnte er auf eine Gesamtbilanz von etwa 700 Feindflügen als Stuka- und Schlachtflieger zurückblicken.
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Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Agrarfrage und Aufklärung in Lettland und Estland
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Agrarfrage und Aufklärung in Lettland und Estland
Ein untrügliches Kennzeichen der Aufklärungsbewegung in den Ostseeprovinzen des Russischen Reiches, Livland, Estland und Kurland, war ihre Beschäftigung mit der Lage der lettischen und estnischen Landbevölkerung. Bildete das Bodenproblem schon immer eine der wichtigsten Fragen der baltischen Geschichte, so war die Agrarfrage im 18. Jahrhundert zu deren Hauptproblem geworden. Die gemeinsame Grundlage der Vorschläge zur Veränderung der Agrarstruktur in den baltischen Ländern stellte das fronherrliche und leibeigenschaftliche Dasein der lettischen und estnischen Bauern dar. Es war die europäische Aufklärung, die immer stärker den Bauersmann in ihren Gesichtskreis zog und den Boden bereitete, aus dem heraus die Gedanken verstanden werden müssen, mit denen die baltischen Agrarreformer, Aufklärer und Vorkämpfer der Bauernbefreiung, Publizisten, Schriftsteller und Historiker, hervortraten. Zu den Grundzügen und Eigenarten der Geschichte Lettlands und Estlands gehört, dass die bereits im Mittelalter und der Frühneuzeit entstandenen Strukturen auch in der Zeit der Moderne fortwirkten. Das Thema Agrarfrage und Aufklärung in den baltischen Provinzen gehörte von Anfang an zum Gegenstand eines jeden Historikers, der sich mit baltischer Geschichte befasste. Über die dort bestehenden Landes- und Agrargesetze ist von Anfang an heftig gestritten worden. Ungeachtet der kaum mehr zu übersehenden Einzelforschung zu dem genannten Generalthema fehlt es noch immer an einer geschlossenen und durchgehenden modernen Darstellung. Dem Verfasser, der sich seit den fünfziger Jahren auch näher mit baltischer Geschichte beschäftigt hat und mit Veröffentlichungen hervorgetreten ist, schien es lohnend den Versuch zu unternehmen, die Landesordnungen, Ritter- und Landrechtsentwürfe sowie die zahllosen von Aufklärern verfassten Schriften, in denen die Lebensverhältnisse der lettischen und estnischen Bauern behandelt und beschrieben werden, unter dem Gesichtspunkt zu untersuchen, inwieweit die in den zeitgeschichtlichen Gegebenheiten begründeten Urteile mit feststehenden Begriffen arbeiteten und von dem Zweck bestimmt waren, das neue Wertungssystem der Aufklärung zur Geltung zu bringen.
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