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Mohr Siebeck De iure belli ac pacis libri tres
Mohr Siebeck De iure belli ac pacis libri tres
Hugo Grotius (de Groot), geb. 1583 in Delft, publizierte im Jahr 1625 im Pariser Exil sein Hauptwerk De iure belli ac pacis libri tres (Drei Bücher über das Recht im Krieg und Frieden), das schlagartig ein Erfolg wurde. Grotius entwickelt darin ein auf die Vernunft begründetes Naturrechtssystem als Basis für das Zusammenleben der Völker und Staaten, deren rechtliches Verhältnis er im Grunde nach privatrechtlichen Grundsätzen deutete. Es besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass es sich bei diesem Werk um einen klassischen Schlüsseltext der europäischen Rechtsgeschichte handelt. Der Hamburger Völkerrechtshistoriker Karl-Heinz Ziegler nannte das Buch "a concave mirror collecting the light of the past and passing on a concentrated beam to the future". An den Universitäten der frühen Neuzeit in den Niederlanden, Deutschland und Schweden wurde das Buch im 17. und 18. Jahrhundert zur Grundlage des akademischen Unterrichts über Naturrecht. Eine erste deutsche Übersetzung stammte von Philipp Balthasar Sinold von Schütz aus dem Jahr 1707 (mit einer Vorrede von Christian Thomasius). Es folgte eine kommentierte Übersetzung von Johann Nicolaus Serlin 1709. Julius H. von Kirchmann besorgte 1869 eine weitere deutsche Fassung. In starker Abhängigkeit von dieser Übersetzung veranstaltete Walter Schätzel 1950 eine Ausgabe. Zum 400jährigen Jubiläum erscheint hiermit erstmals eine lateinisch-deutsche Ausgabe des ersten der drei Bücher. Band II wird voraussichtlich 2028, Band III voraussichtlich 2029 erscheinen.
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GRIN Boethius, De institutione musica libri quinque - Liber primus, VIII. & VIIII.
GRIN Boethius, De institutione musica libri quinque - Liber primus, VIII. & VIIII.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Musikwissenschaft (Philosophische Fakultät I)), Veranstaltung: Boethius, De institutione musica libri quinque , 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt zwei Kapitel aus der "Institutio musica" - jenes spätantiken Musiktraktats des Boethius, mit welchem der römische Gelehrte die musikalische Autorität schlechthin für das Mittelalter wurde und durch welchen das mittelalterliche Musikverständnis entscheidend geprägt wurde. Das Hauptaugenmerk der Abhandlung liegt daher auf historischen, philologischen und philosophischen Fragen - schon deshalb, weil Boethius selbst ein ausgezeichneter Kenner auch der griechischen Antike war. So werden zunächst einige biografische Aspekte, dann Quellen, derer Boethius sich bediente, wie auch die Rezeption des Traktats im Mittelalter erwähnt. Den zentralen Punkt der Arbeit bildet jedoch eine exemplarische Übersetzung des achten und neuten Kapitels aus dem 1. Buch der Institutio musica samt einem Kommentar, einer darauf folgenden Interpretation und einem abschließenden Glossar, in welchem die wichtigsten lateinischen Begriffe des Originaltextes mit der dort zutreffenden Übersetzung geliefert werden. - Insgesamt gibt die Arbeit unter Rückgriff auf die aktuelle Forschungsliteratur einen wichtigen Einblick in Fragen, die sich aus heutiger Sicht an einen lateinischen Musiktraktat stellen lassen. [...]
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GRIN Vitruvs "De architectura libri decem". Eine Beschäftigung mit dem Inhalt der "Zehn Bücher über Architektur"
GRIN Vitruvs "De architectura libri decem". Eine Beschäftigung mit dem Inhalt der "Zehn Bücher über Architektur"
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Vitruvs Werk "De architecura libri decem" bzw. "Zehn Bücher über Architektur" ist das einzige aus der Antike erhaltene Werk über Architektur. Es war bei seiner Erscheinung etwas Neuartiges, da es zum ersten Mal das gesamte Gebiet der Architektur im weitesten Sinn umfasst. Vitruv war natürlich nicht der erste, der sich theoretisch mit Architektur beschäftigt hat, jedoch sind seine Schriften die einzigen aus der Antike überlieferten und sind daher so bedeutungsvoll für die nachfolgenden Zeiten. So sind ohne Vitruvs Werk viele Entwicklungen, Konzeptionen und Diskussionen in der Geschichte der Architektur bzw. Architekturtheorie (zumindest bis weit ins 19. Jahrhundert) nicht zu erklären und kaum nachzuvollziehen. Vitruv gilt daher allgemein als Vater der Architekturtheorie. Die Literatur über Vitruvs Werk ist sehr umfangreich und reichhaltig. Eine Auswahl an wichtigen Werken diente als Grundlage der vorliegenden Arbeit. Zu Beginn werden die Entstehungsumstände und Quellen des Traktats angesprochen. Im Hauptteil beschäftigt sich der Text mit dem Inhalt von Vitruvs Büchern. Abschließend wird dann noch ein kurzer Überblick über die Rezeption gegeben.
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Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH Libro primo A1076509356
Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH Libro primo A1076509356
Auf seiner neuesten Einspielung für die ECM New Series widmet sich der Lautenvirtuose Rolf Lislevand der bahnbrechenden Barockliteratur für Erzlaute und Chitarrone und interpretiert Werke von Lautenkomponisten des 17. Jahrhunderts, welche hauptsächlich in deren ersten gedruckten Büchern - den jeweiligen libri primi - vorzufinden sind. In eindrucksvollen Solodarbietungen erkundet der Norweger die revolutionäre Natur von Stücken der Italiener Johann Hieronymous Kapsberger, Giovanni Paolo Foscarini und Bernardo Gianoncelli sowie von zwei Recerercadas des Spaniers Diego Ortiz. Lislevand nimmt sich in seinen Interpretationen historisch informierte Freiheiten, improvisiert, wie es seinerzeit üblich war, und steuert mit 'Passacaglia al modo mio' sogar seinen eigenen Ansatz an die anspruchsvolle Passacaglia-Form bei. Der moderne Charakter dieser Musik - vor allem auf melodischer und rhythmischer Ebene - ist überraschend und kommt durch Lislevands tieferes Eintauchen in dieses Repertoire besonders zur Geltung. Lislevands eigene ausdruckstarke Auslegung dieser Musik bringt sie ganz in die Gegenwart. Das Album wurde in den Moosestudios in Norwegen in den Jahren 2022 und 2023 aufgenommen, 2024 in München gemischt, und von Rolf Lislevand und Manfred Eicher produziert.
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Traugott Bautz Das Selbst und das Nichts
Traugott Bautz Das Selbst und das Nichts
Filip Gurjanov Das Selbst und das Nichts Von Stirner zu Nishitani libri virides Band 28 Aus der Werbung Ich bin nicht Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer Alles schaffe. Max Stirner Die lebendige Aktivität der Person ist, so, wie sie ist, eine Verwirklichung des absoluten Nichts. Keiji Nishitani Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: der erste Teil ist einem deutschen Philosophen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Max Stirner, gewidmet; der zweite Teil behandelt einen japanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, Keiji Nishitani. In beiden Teilen liegt der Fokus auf der Relation zwischen Selbst und Nichts, Ausgehend von der Erörterung der jeweiligen Ausgangsposition wird die Argumentation, die um die Negativität des Selbst kreist, entwickelt. Bei Stirner geht es hier um seine Theorie des Egoismus, bei Nishitani uni die Auffassung des Selbst auf dem Feld des absoluten Nichts. Bei Stirner wird des Weiteren das Selbst genauer bestimmt durch die Entdeckung des Selbst in einer speziellen Auffassung der Epoché. Bei Nishitani wird die Auffassung des Selbst durch die Metapher der Person als Maske des absoluten Nichts dargestellt. Die Rolle des Genusses wird weiter bei Stirner als positive Seite der zuletzt genannten Negativität besprochen. Mit Stirners Theorie des Verkehrs zwischen Einzelnen endet der erste Teil. Bei Nishitani wird noch das Verständnis des Selbst aus einer besonderen Logik, die westliche Begriffe mit buddhistischen Ideen verbindet, zum Ausdruck gebracht. Der zweite Teil endet mit Nishitanis Erörterung der Begegnung zwischen zwei Menschen aus der Tiefe der Leere.
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Traugott Bautz Das Selbst und das Nichts A1041106977
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Filip Gurjanov Das Selbst und das Nichts Von Stirner zu Nishitani libri virides Band 28 Aus der Werbung Ich bin nicht Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer Alles schaffe. Max Stirner Die lebendige Aktivität der Person ist, so, wie sie ist, eine Verwirklichung des absoluten Nichts. Keiji Nishitani Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: der erste Teil ist einem deutschen Philosophen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Max Stirner, gewidmet; der zweite Teil behandelt einen japanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, Keiji Nishitani. In beiden Teilen liegt der Fokus auf der Relation zwischen Selbst und Nichts, Ausgehend von der Erörterung der jeweiligen Ausgangsposition wird die Argumentation, die um die Negativität des Selbst kreist, entwickelt. Bei Stirner geht es hier um seine Theorie des Egoismus, bei Nishitani uni die Auffassung des Selbst auf dem Feld des absoluten Nichts. Bei Stirner wird des Weiteren das Selbst genauer bestimmt durch die Entdeckung des Selbst in einer speziellen Auffassung der Epoché. Bei Nishitani wird die Auffassung des Selbst durch die Metapher der Person als Maske des absoluten Nichts dargestellt. Die Rolle des Genusses wird weiter bei Stirner als positive Seite der zuletzt genannten Negativität besprochen. Mit Stirners Theorie des Verkehrs zwischen Einzelnen endet der erste Teil. Bei Nishitani wird noch das Verständnis des Selbst aus einer besonderen Logik, die westliche Begriffe mit buddhistischen Ideen verbindet, zum Ausdruck gebracht. Der zweite Teil endet mit Nishitanis Erörterung der Begegnung zwischen zwei Menschen aus der Tiefe der Leere.
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Frölich und Kaufmann Eine wahrhaft schreckliche Geschichte zwischen Sizilien und Amerika: Ein Essay. 7321448
Frölich und Kaufmann Eine wahrhaft schreckliche Geschichte zwischen Sizilien und Amerika: Ein Essay. 7321448
Enrico Deaglio rekonstruiert mit erzählerischer Kraft und der journalistischen Bravour eines Truman Capote diesen Fall von Lynchjustiz, der sich 1899 einige hundert Kilometer nördlich von New Orleans zutrug und wie ein filmreifer Thriller Gänsehaut erzeugt.In einer heißen Nacht im Juli 1899 war das unbekannte Städtchen Tallulah - ein winziger Fleck auf der Landkarte der Neuen Welt Schauplatz einer kollektiven, grundlosen und grausamen Lynchjustiz. Der Auslöser? Eine Ziege, die sich am Gras des Nachbargartens gütlich hielt, machte den weißen Gartenbesitzer so wütend, dass er das Tier erschoss. Daraufhin kam es zu einer größeren Schießerei. Unmittelbar fand sich eine 'weiße' Menschenmenge zusammen und lynchte fünf sizilianische Bauern, alle aus ein und derselben Familie, ausgewandert aus der Stadt Cefalù. Armutsflüchtlinge.In Wahrheit hatte die Geschichte wesentlich größere Ausmaße, war noch viel grauenvoller, mysteriöser und abenteuerlicher.Hier war eine Wirtschaftsmacht am Werk, die eine neue 'verfluchte Rasse' brauchte, welche die Stelle der befreiten Sklaven auf den Pflanzungen und Feldern einnehmen sollte. Eine solche wurde mit den schlechtbeleumundeten sizilianischen Arbeitern gefunden. Eine transozeanische Deportation, die zu Zeiten Garibaldis konzipiert und von rassistisch gesinnten Wissenschaftlern, Landbesitzern, Regierenden während des Risorgimento befeuert wurde.'... das Buch hat mich stinksauer gemacht, denn beim Lesen wuchs in mir nachträglich himmelschreiende Empörung über den italienischen Staat und seine verantwortungslose Vorgehensweise in dieser Angelegenheit, vor allem aber wegen der ethnorassistischen Einstellung gegenüber uns, den Sizilianern.' Santo Piazzese, bei einem Treffen mit Enrico Deaglio, Mai 2018, Palermo, Literaturfestival 'Una marina di libri'.
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Traugott Bautz Das Selbst und das Nichts A1041106917
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Filip Gurjanov Das Selbst und das Nichts Von Stirner zu Nishitani libri virides Band 28 Aus der Werbung Ich bin nicht Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer Alles schaffe. Max Stirner Die lebendige Aktivität der Person ist, so, wie sie ist, eine Verwirklichung des absoluten Nichts. Keiji Nishitani Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: der erste Teil ist einem deutschen Philosophen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Max Stirner, gewidmet; der zweite Teil behandelt einen japanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, Keiji Nishitani. In beiden Teilen liegt der Fokus auf der Relation zwischen Selbst und Nichts, Ausgehend von der Erörterung der jeweiligen Ausgangsposition wird die Argumentation, die um die Negativität des Selbst kreist, entwickelt. Bei Stirner geht es hier um seine Theorie des Egoismus, bei Nishitani uni die Auffassung des Selbst auf dem Feld des absoluten Nichts. Bei Stirner wird des Weiteren das Selbst genauer bestimmt durch die Entdeckung des Selbst in einer speziellen Auffassung der Epoché. Bei Nishitani wird die Auffassung des Selbst durch die Metapher der Person als Maske des absoluten Nichts dargestellt. Die Rolle des Genusses wird weiter bei Stirner als positive Seite der zuletzt genannten Negativität besprochen. Mit Stirners Theorie des Verkehrs zwischen Einzelnen endet der erste Teil. Bei Nishitani wird noch das Verständnis des Selbst aus einer besonderen Logik, die westliche Begriffe mit buddhistischen Ideen verbindet, zum Ausdruck gebracht. Der zweite Teil endet mit Nishitanis Erörterung der Begegnung zwischen zwei Menschen aus der Tiefe der Leere.
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GRIN Boethius, De institutione musica libri quinque - Liber primus, VIII. & VIIII. A1007686885
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Musikwissenschaft (Philosophische Fakultät I)), Veranstaltung: Boethius, De institutione musica libri quinque , 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt zwei Kapitel aus der "Institutio musica" - jenes spätantiken Musiktraktats des Boethius, mit welchem der römische Gelehrte die musikalische Autorität schlechthin für das Mittelalter wurde und durch welchen das mittelalterliche Musikverständnis entscheidend geprägt wurde. Das Hauptaugenmerk der Abhandlung liegt daher auf historischen, philologischen und philosophischen Fragen - schon deshalb, weil Boethius selbst ein ausgezeichneter Kenner auch der griechischen Antike war. So werden zunächst einige biografische Aspekte, dann Quellen, derer Boethius sich bediente, wie auch die Rezeption des Traktats im Mittelalter erwähnt. Den zentralen Punkt der Arbeit bildet jedoch eine exemplarische Übersetzung des achten und neuten Kapitels aus dem 1. Buch der Institutio musica samt einem Kommentar, einer darauf folgenden Interpretation und einem abschließenden Glossar, in welchem die wichtigsten lateinischen Begriffe des Originaltextes mit der dort zutreffenden Übersetzung geliefert werden. - Insgesamt gibt die Arbeit unter Rückgriff auf die aktuelle Forschungsliteratur einen wichtigen Einblick in Fragen, die sich aus heutiger Sicht an einen lateinischen Musiktraktat stellen lassen. [...]
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Traugott Bautz Das Selbst und das Nichts
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Filip Gurjanov Das Selbst und das Nichts Von Stirner zu Nishitani libri virides Band 28 Aus der Werbung Ich bin nicht Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer Alles schaffe. Max Stirner Die lebendige Aktivität der Person ist, so, wie sie ist, eine Verwirklichung des absoluten Nichts. Keiji Nishitani Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: der erste Teil ist einem deutschen Philosophen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Max Stirner, gewidmet; der zweite Teil behandelt einen japanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, Keiji Nishitani. In beiden Teilen liegt der Fokus auf der Relation zwischen Selbst und Nichts, Ausgehend von der Erörterung der jeweiligen Ausgangsposition wird die Argumentation, die um die Negativität des Selbst kreist, entwickelt. Bei Stirner geht es hier um seine Theorie des Egoismus, bei Nishitani uni die Auffassung des Selbst auf dem Feld des absoluten Nichts. Bei Stirner wird des Weiteren das Selbst genauer bestimmt durch die Entdeckung des Selbst in einer speziellen Auffassung der Epoché. Bei Nishitani wird die Auffassung des Selbst durch die Metapher der Person als Maske des absoluten Nichts dargestellt. Die Rolle des Genusses wird weiter bei Stirner als positive Seite der zuletzt genannten Negativität besprochen. Mit Stirners Theorie des Verkehrs zwischen Einzelnen endet der erste Teil. Bei Nishitani wird noch das Verständnis des Selbst aus einer besonderen Logik, die westliche Begriffe mit buddhistischen Ideen verbindet, zum Ausdruck gebracht. Der zweite Teil endet mit Nishitanis Erörterung der Begegnung zwischen zwei Menschen aus der Tiefe der Leere.
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GRIN Caesars Darstellung seines Gegenspielers Pompeius im Bürgerkrieg A1016545030
GRIN Caesars Darstellung seines Gegenspielers Pompeius im Bürgerkrieg A1016545030
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 3,0, Universität Bielefeld (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Sallusts Iughurta und Caesars Bellum Civile, Sprache: Deutsch, Abstract: Es existieren nur wenige bedeutende Persönlichkeiten der Antike, deren Ruhm bis in die heutige Zeit nicht verblasst ist. Die geschichtlichen Größen Pompeius und Caesar können hierzu gezählt werden und sollen Untersuchungsgegenstand dieser Hausarbeit sein. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellungsweise des Pompeius im Bellum Civile (BC) von Caesar. Exemplarisch wird hauptsächlich nur das dritte Buch herangezogen, um Caesars Sichtweise der Ereignisse im Bezug auf Pompei-us zu prüfen. Interessant ist diese Thematik, da das Bild des Pompeius durch sein finales Schei-tern im Bürgerkrieg gegen Caesar maßgeblich geprägt wurde. Sein Rivale Caesar stellt im Werk commentariorum libri tres de bello civili seine Darstellung des Kriegsverlaufs dar. Pompeius, der bis zum Bürgerkrieg erfolgreichster römischer Heerführer war, unterliegt hier Caesar, der zudem noch aus einer schlechteren Ausgangsbasis den Krieg begonnen hatte. Es muss beachtet werden, dass Caesars Ausführungen über seinen Kontrahenten, seinen ehemaligen Weggefährten, nicht immer historisch stimmig sind, da er das BC als Element der Propaganda nutzte und es sehr zeitnah von ihm verfasst wur-de, sodass durch die hiermit verbundene Emotionalität eine objektive Zeichnung des Gegners nicht möglich war. Insbesondere seine Pompeius-Darstellung weist eine mangelnde Distanz zu den Ereignissen auf (nach Karl Barwick). Die ersten beiden Bücher stellen das erste Kriegsjahr 49 v.Chr. dar, das dritte Buch fasst un-vollständig die Ereignisse des Jahres 48 v.Chr. zusammen. Der Popular Caesar verfasste seine Berichterstattung über den Bürgerkrieg, der in den Jahren von 49-45 v.Chr. stattfand, aus zwei Gründen: Zum einen will er seine Vorgehensweise, die aus juristischer Sicht betrachtet Hochverrat wäre, sowohl vor Anhängern als auch Kritikern rechtfertigen, zum anderen versucht er seinen Ruhm für die Nachwelt zu zeichnen, indem er das Verhalten seines Gegners diskreditiert und seine eigenen Taten in das rechte Licht rückt. Unter Kenntnisnahme dieser Voraussetzungen soll seine Darstellungsweise des Pompeius untersucht werden.
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GRIN Totenwache und Totenbeschwörung in Apuleius' "Metamorphoses" A1017099154
GRIN Totenwache und Totenbeschwörung in Apuleius' "Metamorphoses" A1017099154
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Latinistik - Literatur, Note: 1, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Seminar für Klassische Philologie), Veranstaltung: Apuleius "Metamorphoses", Sprache: Deutsch, Abstract: Apuleius wurde um 125 n. Chr. in Madauros im heutigen Algerien geboren. Er gehörte aber keiner afrikanischen Unterschicht an, sondern verinnerlichte die römische und griechische Kultur wie ein wohlgebildeter Römer. Mit diesen Informationen sieht sich der Rezipient von Apuleius schon zu Beginn der Lektüre seines Werkes Metamorphoseon Libri XI vor ein Rätsel gestellt. Apuleius ist keinesfalls ein Stümper, was seine Wortwahl in den Geschichten der Metamorphoses bezeugt. Er imitiert die Werke namhafter Poeten, verweist in Sprache und Ausdruck auf rhetorische Größen und verleiht seinem Werk durch zahlreiche Neologismen eine einzigartige Opulenz. Diese Äußerung des Autors kann demnach als Scherz oder auch als warnender Hinweis gesehen werden, nicht alle Begebenheiten, die dem Leser begegnen werden, unvoreingenommen für Tatsachen zu halten. Nicht umsonst hat Apuleius das Land, in dem sich alle Metamorphoses abspielen werden, als "Thessalien" vorgestellt, ist es doch das Land, über das die berühmte Hexe Medea flog und dessen Einwohnerinnen angeblich den Mond vom Himmel hexen können. Dieses Land ist gerade richtig für die phantastischen Hexen- und Spukgeschichten, die Apuleius der von Lukian überlieferten Vorlage, die Lucius Verwandlung in einen Esel zum Inhalt hat, hinzufügt, ist in Thessalien doch nichts so, wie es scheint. Eine der zahlreichen Geschichten thematisiert die unheilvolle Totenwache des Thelyphron und die darauf folgende Totenbeschwörung. In dieser Arbeit sollen diese zehn Kapitel des zweiten Buchs interpretiert werden, wobei der Schwerpunkt auf die inhaltlichen Besonderheiten gelegt wird. Es soll über die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Einflüsse, die Apuleius in seinem Werk thematisiert, Aufschluss geben und über die Art und Weise, wie Apuleius seine Geschichte strukturierte. Außerdem bleibt noch die Frage zu klären, wie die kleine Geschichte in das Gesamtwerk eingebaut wurde und zu welchem Zweck sie Lucius und dem Rezipienten erzählt wird.
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GRIN Caesars Darstellung seines Gegenspielers Pompeius im Bürgerkrieg
GRIN Caesars Darstellung seines Gegenspielers Pompeius im Bürgerkrieg
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 3,0, Universität Bielefeld (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Sallusts Iughurta und Caesars Bellum Civile, Sprache: Deutsch, Abstract: Es existieren nur wenige bedeutende Persönlichkeiten der Antike, deren Ruhm bis in die heutige Zeit nicht verblasst ist. Die geschichtlichen Größen Pompeius und Caesar können hierzu gezählt werden und sollen Untersuchungsgegenstand dieser Hausarbeit sein. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellungsweise des Pompeius im Bellum Civile (BC) von Caesar. Exemplarisch wird hauptsächlich nur das dritte Buch herangezogen, um Caesars Sichtweise der Ereignisse im Bezug auf Pompei-us zu prüfen. Interessant ist diese Thematik, da das Bild des Pompeius durch sein finales Schei-tern im Bürgerkrieg gegen Caesar maßgeblich geprägt wurde. Sein Rivale Caesar stellt im Werk commentariorum libri tres de bello civili seine Darstellung des Kriegsverlaufs dar. Pompeius, der bis zum Bürgerkrieg erfolgreichster römischer Heerführer war, unterliegt hier Caesar, der zudem noch aus einer schlechteren Ausgangsbasis den Krieg begonnen hatte. Es muss beachtet werden, dass Caesars Ausführungen über seinen Kontrahenten, seinen ehemaligen Weggefährten, nicht immer historisch stimmig sind, da er das BC als Element der Propaganda nutzte und es sehr zeitnah von ihm verfasst wur-de, sodass durch die hiermit verbundene Emotionalität eine objektive Zeichnung des Gegners nicht möglich war. Insbesondere seine Pompeius-Darstellung weist eine mangelnde Distanz zu den Ereignissen auf (nach Karl Barwick). Die ersten beiden Bücher stellen das erste Kriegsjahr 49 v.Chr. dar, das dritte Buch fasst un-vollständig die Ereignisse des Jahres 48 v.Chr. zusammen. Der Popular Caesar verfasste seine Berichterstattung über den Bürgerkrieg, der in den Jahren von 49-45 v.Chr. stattfand, aus zwei Gründen: Zum einen will er seine Vorgehensweise, die aus juristischer Sicht betrachtet Hochverrat wäre, sowohl vor Anhängern als auch Kritikern rechtfertigen, zum anderen versucht er seinen Ruhm für die Nachwelt zu zeichnen, indem er das Verhalten seines Gegners diskreditiert und seine eigenen Taten in das rechte Licht rückt. Unter Kenntnisnahme dieser Voraussetzungen soll seine Darstellungsweise des Pompeius untersucht werden.
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De Gruyter De captu lectoris A1000468486
De Gruyter De captu lectoris A1000468486
Frontmatter -- Zum Geleit -- Inhalt -- De captu lectoris — Von der Wirkung des Buches / Milde, Wolfgang -- Dürers theoretische Schriften und ihre Leserschaft / Anzelewsky, Fedja -- Ein alt verrunzelt buchlin... Johannes Trithemius — Vorbesitzer der Kasseler Tironischen Noten / Broszinski, Hartmut / Wiedemann, Konrad -- Klassiker der Weltliteratur als Quelle pro studio humanitatis: Der Testfall der Basler Kartause / Burckhardt, Max -- Kölner Kaufleute lesen Brants Narrenschiff / Corsten, Severin -- Das Werk des Silius Italicus und Matthias Corvinus / Csapodi, Csaba -- Die Wolfenbütteler Tolhopff-Corvine / Csapodi-Gärdonyi, Klara -- Pan et Circenses / Derolez, Albert -- Notizen zu zwei deutschen Drucken der niederländischen Privatpresse ,De Waelburgh' in Blaricum 1924 und 1925 / Forster, Leonard -- Twenty Unrecorded Lines of Dutch Amatory Verse / Heckscher, William S. -- "Aesopus moralisatus", Antwerp 1488 in the Hands of English Owners / Hellinga, Lotte -- War Diebold Lauber Verleger? / Heusinger, Christian von -- Christian Allusions and Concerns in Early Printed Vernacular Translations of Classics (i 471 —1520) / Hirsch, Rudolf -- Bucheintragungen im Zeitalter der Glaubensspaltung / Kind, Helmut -- „Dahero ist diesem Geschichtschreiber dieser irrthumb erwachsen" / Koch, Hans-Albrecht -- Textüberlieferung — Marginalienforschung - Literärgeschichte / Lülfing, Hans -- Die Annotationen des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern in den Annalen des Hauses Habsburg von Gerard de Roo / Mazal, Otto -- Consensi e dissensi tra gli Umanisti sui primi libri a stampa / Prete, Sesto -- Die Funktion von Hus-Texten in der Reformations-Polemik / Roloff, Hans-Gert -- In illo tempore cum audissent apostoli / Schwab, Ute -- Die Bedeutung des Beiwerks für die Bestimmung der Gebrauchssituation vorlutherischer deutscher Bibeln / Stackmann, Karl -- Zur Überlieferung der Weltchronik des Johannes de Utino / Vizkelety, Andräs -- Biographica
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GRIN Chlodwigs Übergang zum Christentum in der Darstellung Gregors von Tour A1004796668
GRIN Chlodwigs Übergang zum Christentum in der Darstellung Gregors von Tour A1004796668
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität Bremen, Veranstaltung: Die Christianisierung Europas im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit den Gründen und dem Ablauf der Konversion Chlodwigs zum Christentum. Der Fokus der Betrachtung liegt auf der Quelle, die Gregor von Tours uns diesbezüglich hinterlassen hat, der Darstellung in seinen "Zehn Büchern Geschichte" (Historiae Francorum). Darüber hinaus weren weitere Quellen zu Rate gezogen, so z.B. ein Brief des Bischofs Avitus von Vienne an Chlodwig, ein Brief des Bischofs Nicetius von Trier an die Langobardenkönigin Chlodosvinde sowie die Darstellung in der Heiligenvita Chrodechildes. Insgesamt also eine sehr quellenzentrierte Hausarbeit! Die Taufe Chlodwigs im späten fünften, bzw. beginnenden sechsten Jahrhundert kann vielleicht als das ¿Hauptereignis der Geschichte des Frühmittelalters¿ bezeichnet werden. Chlodwig schaffte es, das fränkische Gebiet zu einem großen Reich zu vereinen, welches u. a. in Folge seiner Taufe größtenteils christianisiert wurde. Die Folgen seiner Herrschaft und Taufe reichen somit bis in die Gegenwart. Sowohl über den Taufhergang, als auch über Chlodwigs Beweggründe sowie die allgemeinen Umstände, welche zur Taufe führten, sind in der Geschichtswissenschaft in zahlreichen Publikationen verschiedenste Positionen kundgetan wurden. Insbesondere die Frage nach der genauen Datierung der Taufe spielte dabei oftmals eine übergeordnete Rolle. Als schriftliche Quellengrundlage dienten dabei hauptsächlich drei unterschiedliche schriftliche Überlieferungen: Zum einen ein Brief des Bischofs Avitus von Vienne an Chlodwig , in welchem er diesem zur Taufe gratuliert. Der Brief wird dementsprechend in der Regel auf die Jahre 498, bzw. 500 datiert. Ein anderer Brief stammt von Nicetius , damaliger Bischof von Trier, und wird auf die Jahre 563 bis 565 datiert. Er ist an die Langobardenkönigin Chlodosvinde gerichtet und beinhaltet einen Anleitung, wie sie ihren Mann Alboin vom Arianismus abbringen und zum katholischen Glauben führen könne. Die ausführlichste Quelle stammt von Gregor von Tour und ist ein Bericht über die Taufe aus dem zweiten Buch seiner ¿Decem libri historiarum¿ (Zehn Bücher Geschichte) , welches er vermutlich innerhalb der Jahre 576 und 580 geschrieben hat. Erweitert werden kann diese Quellenauswahl um die spätere Vita Chrodechildes, Königin und Ehefrau Chlodwigs, welche inhaltlich jedoch nur sehr kurz auf die Taufe eingeht und sich dabei sehr stark an der Darstellung Gregors zu orientieren scheint. Sie stammt aus dem späten neunten, bzw. zehnten Jahrhundert.
3 - 5 Tagen
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GRIN Chlodwigs Übergang zum Christentum in der Darstellung Gregors von Tour
GRIN Chlodwigs Übergang zum Christentum in der Darstellung Gregors von Tour
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität Bremen, Veranstaltung: Die Christianisierung Europas im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit den Gründen und dem Ablauf der Konversion Chlodwigs zum Christentum. Der Fokus der Betrachtung liegt auf der Quelle, die Gregor von Tours uns diesbezüglich hinterlassen hat, der Darstellung in seinen "Zehn Büchern Geschichte" (Historiae Francorum). Darüber hinaus weren weitere Quellen zu Rate gezogen, so z.B. ein Brief des Bischofs Avitus von Vienne an Chlodwig, ein Brief des Bischofs Nicetius von Trier an die Langobardenkönigin Chlodosvinde sowie die Darstellung in der Heiligenvita Chrodechildes. Insgesamt also eine sehr quellenzentrierte Hausarbeit! Die Taufe Chlodwigs im späten fünften, bzw. beginnenden sechsten Jahrhundert kann vielleicht als das ¿Hauptereignis der Geschichte des Frühmittelalters¿ bezeichnet werden. Chlodwig schaffte es, das fränkische Gebiet zu einem großen Reich zu vereinen, welches u. a. in Folge seiner Taufe größtenteils christianisiert wurde. Die Folgen seiner Herrschaft und Taufe reichen somit bis in die Gegenwart. Sowohl über den Taufhergang, als auch über Chlodwigs Beweggründe sowie die allgemeinen Umstände, welche zur Taufe führten, sind in der Geschichtswissenschaft in zahlreichen Publikationen verschiedenste Positionen kundgetan wurden. Insbesondere die Frage nach der genauen Datierung der Taufe spielte dabei oftmals eine übergeordnete Rolle. Als schriftliche Quellengrundlage dienten dabei hauptsächlich drei unterschiedliche schriftliche Überlieferungen: Zum einen ein Brief des Bischofs Avitus von Vienne an Chlodwig , in welchem er diesem zur Taufe gratuliert. Der Brief wird dementsprechend in der Regel auf die Jahre 498, bzw. 500 datiert. Ein anderer Brief stammt von Nicetius , damaliger Bischof von Trier, und wird auf die Jahre 563 bis 565 datiert. Er ist an die Langobardenkönigin Chlodosvinde gerichtet und beinhaltet einen Anleitung, wie sie ihren Mann Alboin vom Arianismus abbringen und zum katholischen Glauben führen könne. Die ausführlichste Quelle stammt von Gregor von Tour und ist ein Bericht über die Taufe aus dem zweiten Buch seiner ¿Decem libri historiarum¿ (Zehn Bücher Geschichte) , welches er vermutlich innerhalb der Jahre 576 und 580 geschrieben hat. Erweitert werden kann diese Quellenauswahl um die spätere Vita Chrodechildes, Königin und Ehefrau Chlodwigs, welche inhaltlich jedoch nur sehr kurz auf die Taufe eingeht und sich dabei sehr stark an der Darstellung Gregors zu orientieren scheint. Sie stammt aus dem späten neunten, bzw. zehnten Jahrhundert.
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De Gruyter De captu lectoris
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Frontmatter -- Zum Geleit -- Inhalt -- De captu lectoris — Von der Wirkung des Buches / Milde, Wolfgang -- Dürers theoretische Schriften und ihre Leserschaft / Anzelewsky, Fedja -- Ein alt verrunzelt buchlin... Johannes Trithemius — Vorbesitzer der Kasseler Tironischen Noten / Broszinski, Hartmut / Wiedemann, Konrad -- Klassiker der Weltliteratur als Quelle pro studio humanitatis: Der Testfall der Basler Kartause / Burckhardt, Max -- Kölner Kaufleute lesen Brants Narrenschiff / Corsten, Severin -- Das Werk des Silius Italicus und Matthias Corvinus / Csapodi, Csaba -- Die Wolfenbütteler Tolhopff-Corvine / Csapodi-Gärdonyi, Klara -- Pan et Circenses / Derolez, Albert -- Notizen zu zwei deutschen Drucken der niederländischen Privatpresse ,De Waelburgh' in Blaricum 1924 und 1925 / Forster, Leonard -- Twenty Unrecorded Lines of Dutch Amatory Verse / Heckscher, William S. -- "Aesopus moralisatus", Antwerp 1488 in the Hands of English Owners / Hellinga, Lotte -- War Diebold Lauber Verleger? / Heusinger, Christian von -- Christian Allusions and Concerns in Early Printed Vernacular Translations of Classics (i 471 —1520) / Hirsch, Rudolf -- Bucheintragungen im Zeitalter der Glaubensspaltung / Kind, Helmut -- „Dahero ist diesem Geschichtschreiber dieser irrthumb erwachsen" / Koch, Hans-Albrecht -- Textüberlieferung — Marginalienforschung - Literärgeschichte / Lülfing, Hans -- Die Annotationen des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern in den Annalen des Hauses Habsburg von Gerard de Roo / Mazal, Otto -- Consensi e dissensi tra gli Umanisti sui primi libri a stampa / Prete, Sesto -- Die Funktion von Hus-Texten in der Reformations-Polemik / Roloff, Hans-Gert -- In illo tempore cum audissent apostoli / Schwab, Ute -- Die Bedeutung des Beiwerks für die Bestimmung der Gebrauchssituation vorlutherischer deutscher Bibeln / Stackmann, Karl -- Zur Überlieferung der Weltchronik des Johannes de Utino / Vizkelety, Andräs -- Biographica
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Duncker & Humblot Einwanderung und Asyl bei Hugo Grotius. A1000503435
Duncker & Humblot Einwanderung und Asyl bei Hugo Grotius. A1000503435
Seit den 1930er Jahren wird Hugo Grotius (1583-1645) in der Literatur regelmäßig als Begründer des völkerrechtlichen politischen Asyls genannt. In seinem Werk »De Iure Belli ac Pacis Libri Tres« (kurz: IBP) soll er erstmals ein Recht auf politisches Asyl formuliert haben. Als Beleg wird auf IBP, Buch II, Kapitel 2, XVI verwiesen, wo es heißt, daß Vertriebenen dauernder Aufenthalt nicht verweigert werden soll, wenn sie sich der bestehenden Staatsmacht unterwerfen. Die Autorin fragt, inwieweit Grotius tatsächlich das moderne, politische Asyl begründet hat. Elke Tießler-Marenda belegt, daß die genannte Textstelle nicht im Zusammenhang mit politischem Asyl, sondern mit der Debatte über die Eroberung der Neuen Welt, über die Freiheit der Meere sowie Reise-, Niederlassungs- und Handelsfreiheit steht. Die Zuwanderung Fremder wird dabei unter dem Gesichtspunkt potentieller Schädlichkeit für den Aufnahmestaat behandelt. Eroberer und Kolonialisten wie die Spanier stellen eine Gefahr dar und haben deshalb kein Einwanderungsrecht. Als Gegenbeispiel dienen Vertriebene, die sich in einer Notlage befinden und eine neue Heimat suchen. Wenn sie sich der vorhandenen Staatsmacht unterwerfen, sollen sie aufgenommen werden. Auch in Grotius' sonstigen Ausführungen in IBP sind Staatsinteressen der Maßstab für die Aufnahme Fremder: Da ein Bevölkerungsverlust durch Auswanderung zumeist als nachteilig galt, bedeutet es demnach einen strafbaren Rechtsverstoß, fremde Untertanen gegen den Willen ihres Herkunftslandes aufzunehmen. Einzig die Aufnahme von Exilanten und Vertriebenen ist völkerrechtlich unbedenklich, da ihr Heimatstaat an ihrem Bleiben erkennbar kein Interesse hat. Zur Auslieferung von (politischen) Verbrechern, die in ein anderes Land geflohen sind, hat Grotius entgegen der Darstellung in der Literatur folglich eine restriktive Meinung: Trotz Berufung auf Asyl sind sie auszuliefern, da sonst der Strafanspruch des verfolgenden Staates verletzt würde. Die Autorin zeigt, daß Grotius in seinen Überlegungen sowohl zur Asylgewährung wie auch zur Einwanderung staatliche Interessen in den Vordergrund stellt. Deshalb darf nur eingewandert werden, wenn dem Aufnahmestaat dadurch kein Schaden droht. Aus diesem Grund lehnt er Asyl für politisch (Straf-)Verfolgte explizit ab.
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Umbrae Libri (Tischkalender 2026 DIN A5 hoch), CALVENDO Monatskalender A1077129764
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Es beginnt mit einem Tor. Dahinter liegen zwölf Kapitel einer Welt, geboren aus Kerzenlicht und Schatten. Umbrae Libri führt dich in die Ästhetik der Dark Academia - in Bibliotheken und Akademien, in verborgene Gärten und stille Kammern, wo Wissen zur Magie wird. Jedes Bild ist ein Fragment, erschaffen von einer künstlichen Intelligenz, die nicht Maschine ist, sondern Chronist vergessener Geschichten. Wage den Schritt hinein und lass dich ein Jahr lang begleiten von Symbolen, Rätseln und Büchern, die nur im Dunkeln offenbart werden. Hochwertiger Tischkalender zum Aufstellen mit 12 wunderschönen Bildern. Unsere Umwelt liegt uns am Herzen. Wir vermeiden Überproduktion und somit deutliche Abfallmengen, da wir bedarfsgerecht in Einzelfertigung in Deutschland (Made in Germany) produzieren. Wir halten unsere Transportwege kurz und sorgen für eine klimabewusste Logistik. 14 Seiten bestehend aus 1 Cover | 12 Monatsseiten | 1 Indexseite | Papprücken mit Aufstellerfunktion. Abbildungen: Januar: Der Ruf des Wolfes öffnet die Pforte zum Verborgenen. Februar: Die Feder schreibt, was kein Mund zu sprechen wagt. März: Stein wird zum Hüter vergessener Wahrheiten. April: Die Welt ist ein Rätsel - und jede Linie ein Geheimnis. Mai: In stillen Hallen wird Wissen geflüstert, das nicht für alle Ohren bestimmt ist. Juni: Ein schwarzer Prophet zwischen den Seiten der Dämmerung. Juli: Sand verrinnt - doch wer hält die letzte Körnung fest? August: Zwischen vergessenen Regalen atmet die Ewigkeit. September: Mit Augen der Nacht liest sie die Sprache des Verborgenen. Oktober: Ein leiser Klang verrät den Schlüssel zum nächsten Kapitel. November: Im Kreis der Flammen schweigen die Schatten lauter als Worte. Dezember: Im Schnee der Akademie vollendet sich das letzte Kapitel - und der Anfang von allem. QUALITÄT - Hochwertiger Fotokalender mit 12 wunderschönen Motiven auf lichtbeständigem Bilderdruckpapier, robuste Spiralbindung. PERFEKTES GESCHENK – Kalender für Freunde und Familie, für Kinder und Erwachsene, jung und alt, zu Weihnachten, Geburtstag oder zwischendurch. VIELFALT – Bildkalender in verschiedenen Formaten, z.B. DIN A5, DIN A4, DIN A3 sowie DIN A2. Ob Naturmotiv, Gemälde oder Fotos, ideal für ein persönliches Wohlfühlambiente. Zwölf Kapitel aus der Welt der Dark Academia von Autor(in): Daniela Tapper
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Umbrae Libri (Wandkalender 2026 DIN A3 hoch), CALVENDO Monatskalender A1077130649
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