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Der erfolgreiche Autor Stéphane Belcourt (Guillaume de Tonquédec) kehrt seit langer Zeit in seine Heimat zurück und trifft dort auf Lucas (Victor Belmondo), den Sohn seiner ersten Liebe, Thomas. Eine Begegnung, die in Stéphane lebhafte Erinnerungen an eine leidenschaftliche Liebe, die zu einer Zeit, als gleichgeschlechtliche Liebe noch ein Schattendasein führte, verschwiegen werden musste. Während er sich dem Schmerz über die verlorenen Jahre aufs Neue stellt, beginnt er mit Lucas‘ Unterstützung die tiefen Wunden seiner Vergangenheit zu heilen und hilft Lucas dabei, die Wahrheit über seinen Vater zu begreifen.
Der erfolgreiche Autor Stéphane Belcourt (Guillaume de Tonquédec) kehrt seit langer Zeit in seine Heimat zurück und trifft dort auf Lucas (Victor Belmondo), den Sohn seiner ersten Liebe, Thomas. Eine Begegnung, die in Stéphane lebhafte Erinnerungen an eine leidenschaftliche Liebe, die zu einer Zeit, als gleichgeschlechtliche Liebe noch ein Schattendasein führte, verschwiegen werden musste. Während er sich dem Schmerz über die verlorenen Jahre aufs Neue stellt, beginnt er mit Lucas‘ Unterstützung die tiefen Wunden seiner Vergangenheit zu heilen und hilft Lucas dabei, die Wahrheit über seinen Vater zu begreifen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Mythentheorie und Mythentransformation in der modernen Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Der Mythos ist also keine Lüge; die Frage, mit der ich mich in dieser Arbeit beschäftigt habe, ist stattdessen die umgekehrte: Kann eine Lüge zu einem Mythos werden? Und wie ist Barthes weit blickende Theorie auf die Aktualität beziehungsweise auf konkrete Beispiele aus der Realität übertragbar? Ist seine Theorie wirklich so weit blickend und aktuell, wie sie im Kontext seiner zeitgenössischen Gesellschaft war? Ausgehend von diesen Bemerkungen und Fragen soll in der vorliegenden Arbeit zunächst Roland Barthes Theorie der semiotischen Doppelstrukturen anhand seines Schemas und seiner Beispiele erklärt, sowie seine Auffassung des Mythos und dessen Merkmale dargelegt werden. In einem zweiten Teil liegt der Schwerpunkt dann in der konkreten Anwendung von Barthes Theorien und dem Schema der semiotischen Doppelstrukturen, insbesondere auf filmischem Material am Beispiel zweier sehr bekannter Holocaustkomödien unserer Zeit: Jakob der Lügner und Das Leben ist schön. Auf die vor allem durch Roberto Benignis Film Das Leben ist schön ausgelöste Debatte über die Legitimität der Darstellung des Holocausts in Form einer Komödie und in ausgesprochen fiktionaler Weise soll diese Arbeit eine hypothetische Antwort anhand von Barthes Theorien geben. Das in den Filmen entfaltete Thema und der nach Barthes Theorien entsprechende Mythos ist die Lüge, sowohl in der Handlung der Filme (mit Schwerpunkt Jakob der Lügner), als auch im Zusammenhang mit dem literarischen Genre des Märchens und mit dem filmischen Genre der Komödie. Die Problematik der Lüge wird zuletzt in Verbindung mit Authentizität und Legitimation der Darstellung betrachtet. Ebenso werden die semiotischen Doppelstrukturen der Lügen und deren Rolle auf extradiegetischer Ebene für die Authentizität der vermittelten Botschaft im letzten Teil behandelt.
Marcus Buckingham und Ashley Goodall decken die gängigsten Irrtümer unserer Arbeitswelt auf und zeigen, wie viele etablierte Systeme und Prozesse die Individualität des Einzelnen untergraben und ausbremsen. Eine gute Unternehmenskultur ist der Schlüssel zum Erfolg. Work-Life-Balance ist am wichtigsten. Mitarbeiter brauchen kontinuierlich Feedback. Diese Aussagen scheinen unseren modernen Arbeitsalltag gut zu beschreiben, doch stimmt das alles wirklich? Das Autorenteam Buckingham und Goodall entlarvt die neun verbreitetsten Mythen unserer Arbeitswelt und liefert die Wahrheiten, die jede gute Führungskraft kennen sollte: zum Beispiel, dass es auf die Stärke und den Zusammenhalt eines Teams ankommt, nicht auf die Unternehmenskultur und dass Menschen keineswegs immer Feedback wollen, sondern Aufmerksamkeit brauchen, um unter Druck leistungsfähig zu bleiben. Anhand von Analysen und Geschichten aus der Praxis helfen sie Führungskräften dabei, zu erkennen, worauf es wirklich ankommt, und eine Arbeitsumgebung zu gestalten, die Individualität nicht hemmt, sondern schätzt und fördert. Eine wertvolle Lektüre für Führungskräfte, die bereit sind, bestehende Paradigmen zu hinterfragen und eine inklusive und agile Unternehmenskultur zu schaffen.
Die Lügen unserer Zeit – Konrad Paul Liessmann liefert einen pointierten und provokanten Beitrag zu den Themen der Gegenwart. Halbwahrheiten, Meinungsblasen, Propaganda, Euphemismen, Fake News, Verschwörungstheorien – lauter Lügen. Schrill, unüberseh- und unüberhörbar dominieren sie die Medien und die Diskurse. Um in diesem Gewirr und auch abseits davon die Wahrheit zu erhaschen, bedarf es eines scharfen Blicks und Ohrs. Konrad Paul Liessmann seziert die Gegenwart, sowohl aus der Distanz und mit sanfter Ironie als auch engagiert und mit großem Ernst. Hinter den pathetischen Formeln unserer Kultur erkennt er deren beengte Verhältnisse, in den Alltäglichkeiten unseres Denkens entdeckt er die Signaturen der Epoche. Pointiert entwirft der Philosoph ein facettenreiches Panorama unserer Gesellschaft und ein Mosaik ihrer Irrtümer und Selbsttäuschungen.