Misticheskiy triller iz Yuzhnoy Korei, v kotorom perepletayutsya karty Taro, detektiv i ezoterika. Cho Sora – politseyskiy v otstavke. Neskolko let nazad ona uvolilas s raboty, chtoby posvyatit zhizn izucheniyu kart Taro. Teper ona – «madam Taro», vladelitsa gadatelnogo salona, polzuyuschayasya osoboy populyarnostyu u eskortnits i prostitutok. No nikto ne znaet, chto Cho Sora poshla na eto, chtoby nayti svoyu propavshuyu sestru, Sohi. Kotoraya, kak govorit Taro, nahoditsya v odnom iz bordeley. Odnako, proshloe ne gotovo otpustit eyo tak legko: vo vremya oblavy na bordel Cho Soru zaderzhivayut byvshie kollegi. Chtoby dokazat svoyu neprichastnost, ona reshaet pomoch im i delaet rasklad na odno iz tekuschih prestupleniy… I raskryvaet ego. Teper politsiya Seula, ponachalu otnesshayasya skepticheski k nestandartnomu metodu madam Taro, krayne zainteresovana v ee uslugah. I kogda po gorodu prokatyvaetsya volna zhestochayshih ubiystv, u Sory ne ostaetsya drugogo vybora krome kak sotrudnichat s politseyskimi. Ved vse zhertvy rabotali v eskorte. I znachit ee sestra Sohi – tozhe v bolshoy opasnosti…
Amelie kehrt ins Anwesen der Montclairs zurück und entdeckt Hinweise auf das geheimnisvolle Weihgut, einen Familienschatz voller dunkler Geheimnisse. Ihre Suche führt sie zu Issa, einem Mann mit einer rätselhaften Vergangenheit. Zwischen verbotener Liebe und mystischen Rätseln kämpft Amelie um ihre Gefühle – und um die Wahrheit, die ihr Leben verändern könnte.
In "Madam Bäuerin" entblättert Lena Christ ein eindringliches Porträt des ländlichen Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts, das die Vielschichtigkeit weiblicher Identität und gesellschaftlicher Normen thematisiert. Der Roman vereint realistische Beschreibungen mit poetischen Elementen, um das innere und äußere Leben der Protagonistin zu beleuchten. Durch die ergreifende Erzählweise und detaillierte Schilderungen der bäuerlichen Lebensrealität eröffnet Christ den Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf den Alltag und die Herausforderungen, denen sich Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft gegenübersahen. Lena Christ, selbst Tochter eines Landwirtes, bringt ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen in die Erzählung ein. Ihre Fähigkeit zur Einfühlung und ihr tiefes Verständnis der ländlichen Kultur und der damit verbundenen Strukturen verleihen dem Werk Authentizität. Durch ihre literarische Stimme, die oft die Unterdrückung und die Träume der Frauen thematisiert, schafft sie einen Raum für Reflexion über Genderfragen und soziale Ungleichheiten. "Madam Bäuerin" ist nicht nur eine fesselnde Lektüre, sondern auch ein gesellschaftskritisches Werk, das heute mehr denn je von Bedeutung ist. Dieses Buch spricht interessierte Leserinnen und Leser an, die sich mit den historischen Kontexten der Genderdebatte auseinandersetzen möchten und auf der Suche nach einer tiefgründigen, emotionalen Geschichte sind.
Lena Christ: Madam Bäuerin. Roman Erstdruck: Leipzig (Paul List) 1920. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Lena Christ: Werke. München: Süddeutscher Verlag, 1972. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Julien Dupré, Heuernte. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Über die Autorin: 1881 im bairischen Glonn als uneheliches Kind geboren, verbringt Lena Christ ihre ersten Lebensjahre unbeschwert bei ihrem Großvater. Später erfährt sie die Gefühlskälte und andauernde brutale Mißhandlungen ihrer Mutter und fühlt sich zunehmend als "Überflüssige". Nach dem Tod des geliebten Großvaters entflieht sie der häuslichen Situation 1898 in das Kloster Ursberg, das sie kurz darauf enttäuscht und verzweifelt wieder verlässt. Nach einem ersten gescheiterten Selbstmordversuch arbeitet sie als Köchin und heiratet den Buchhalter Anton Leix. Die Ehe scheitert, Lena erkrankt und ihre Töchter kommen in ein Kinderheim. Nur mühsam hält sie sich durch Schreibarbeiten über Wasser bis sie so 1911 den Schriftsteller Peter Jerusalem (der seinen Namen 1933 in Peter Benedix ändert) kennenlernt und 1912 heiratet. Er veranlaßt sie zur Niederschrift ihrer Lebensgeschichte, die 1912 als "Erinnerungen einer Überflüssigen" erscheinen jedoch nur geringe Beachtung finden. Auch die "Lausdirndlgeschichten", in denen Ludwig Thoma eine plumpe Nachahmung seiner "Lausbubengeschichten" sieht, und der 1914 erscheinende Roman "Mathias Bichler" finden zu Lebzeiten wenig Beachtung beim Publikum. "Die Rumplhanni", die zunächst als Drama in drei Aufzügen entsteht, dann aber auf den Rat von Peter Jerusalem zum Roman umgearbeitet wird, erscheint im Herbst 1916. Die Ehe mit Peter Jerusalem scheitert an dem Verhältnis das Lena Christ mit dem Sänger Ludwig Schmidt eingeht bis dieser sie verlässt. Lungenkrank und allein gerät Lena Christ in größte wirtschaftliche Not und wird wegen Kunstfälschungen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, der sie sich am 30. Juni 1920 durch Selbstmord entzieht. Das Gift hatte ihr Peter Jerusalem verschafft, in dessen Obhut sie ihre Kinder gegeben hat. Wenngleich zuweilen als altbacken und rustikal empfunden, begründet die so rauhe und wuchtige wie eindringlich bilderreiche Sprache der Lena Christ eine moderne, völlig unverklärte, realistische Heimatliteratur, wie sie u.a. Oskar Maria Graf prominent fortgesetzt hat.