Das heutige Landesklinikum Amstetten-Mauer – von 1898 bis 1902 als „Kaiser Franz Joseph-Landes-Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling“ errichtet – zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Jugendstils in Niederösterreich. Die großzügig angelegte Pavillonanlage, die von secessionistischen Ornamenten, offener Bauweise und der modernen Nutzung von Eisen- und Gussbeton geprägt ist, markierte um 1900 eine Revolution im Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die reich illustrierte Publikation der Buchreihe „Menschen und Denkmale“ stellt das Landesklinikum Amstetten-Mauer als Ort der Gesundung im Wandel der Zeit vor. Neben einer umfassenden Präsentation dieses Jugendstiljuwels werden auch bislang unbekannte Bereiche wie das „Pflegedorf“ oder der „Anstaltsprater“ vor den Vorhang geholt. Die bedrückende Zeit des Nationalsozialismus wird ebenfalls beleuchtet. Im Vorfeld der Niederösterreichischen Landesausstellung 2026 wurden umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten am denkmalgeschützten Ensemble durchgeführt. Die Publikation zeigt, dass zeitgemäße Denkmalpflege mit den Anforderungen eines modernen Klinik- und Pflegebetriebs vereinbar ist. So konnte die behutsame Erneuerung des Landesklinikums Amstetten-Mauer als Lebens- und Arbeitsraum für Mitarbeitende sowie für Patientinnen und Patienten erfolgreich umgesetzt werden.
»Ein erfrischender Perspektivwechsel.« Sachbuchbestenliste von ZEIT, ZDF und DLF Kultur Juni 2023 Ein bahnbrechender neuer Blick auf das Leben in der DDR War die DDR ein graues Land voller hoffnungsloser Existenzen? Die renommierte Historikerin Katja Hoyer zeigt in ihrem überraschenden Buch auf profunde und unterhaltsame Weise, dass das andere Deutschland mehr war als Mauer und Stasi. Die Geschichtsschreibung der DDR wird bis heute vom westlichen Blick dominiert. Mit dem Fokus auf die Verfehlungen der Diktatur wird dabei oft übersehen, dass die meisten der 16 Millionen Einwohner der DDR ein relativ friedliches Leben mit alltäglichen Problemen, Freuden und Sorgen führten. Die Mauer schränkte die Freiheit ein, aber andere gesellschaftliche Schranken waren gefallen. Katja Hoyer schildert jetzt vierzig Jahre deutschen Sozialismus aus der Sicht derer, die ihn selbst erlebt haben. Dafür führte sie zahlreiche Interviews mit ehemaligen Bürgern der DDR aus allen Schichten. Das Ergebnis ist eine neue Geschichte der DDR, die nichts beschönigt, aber den bisherigen Blick auf die DDR auf ebenso lebendige wie erstaunliche Weise erweitert, präzisiert und erhellt. »Eine spannende Lektüre für diejenigen, die diese Zeit nicht erlebt haben.« Marcus Heumann, Deutschlandfunk »Ihr Buch trifft einen Nerv.« Maxi Leinkauf, der Freitag »Ihre Erzählweise ist angelsächsisch locker, sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die in der DDR geblieben sind.« Sabine Rennefanz, Der Spiegel
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Die Mauer ¿ Errichtung, Überwindung, Erinnerung, Sprache: Deutsch, Abstract: Wird der Begriff ¿Mauer¿ in der Geschichte erwähnt, assoziiert sich wohl am schnellsten das Bild der Berliner Mauer, die eine Stadt achtundzwanzig Jahre lang geteilt hatte. Natürlich existieren auch andere Mauern, wie die von Gefängnissen oder mittelalterlichen Burgen. Würde man diese klassifizieren wollen, so könnte man dies nach chronologischen Aspekten, architektonischen oder aber nach funktionalen Merkmalen tun. Das Interesse dieser Arbeit liegt dabei auf den Funktionen. Im Speziellen wendet sie sich der Frage zu: Welche Funktionen hatte die Berliner Mauer? In Anbetracht des umfassenden Interesses, das die Mauer noch immer erregt und welches stetig zunimmt, ist es wichtig, sich auch weiterhin mit diesem Bauwerk auseinanderzusetzen. Meist wird die Mauer nur mit dem Merkmal gebrandmarkt, dass sie die Bevölkerung der DDR eingesperrt hielt. Dieses immer weiter ausgebaute Objekt trägt jedoch noch wesentlich mehr Informationen in sich und drückte schon zum Zeitpunkt seiner Errichtung Unmengen an historischen Tendenzen aus. Diese Arbeit widmet sich der Betrachtung von vier herausgearbeiteten Funktionen der Berliner Mauer, welche zu einem besseren Verständnis für die Gründe des 13. Augusts 1961 und auch des 9. Novembers 1989 beitragen. Eine Schutzfunktion, kann mit der einer Burgmauer gleichgesetzt werden. Der Schutz erstreckte sich dabei auf das von den Bauherren präferierte System. Mit einfachen Worten: Schutz vor äußeren Einflüssen. Die Zweite Funktion ist die bereits angesprochene Gefängnisfunktion, wobei hier nicht der Schutz der Außenwelt, sondern die Freiheitsberaubung von Menschen gemeint ist. Als weitere Funktion wird die oft diskutierte Friedenssicherung durch die Mauer behandelt. Die letzte hier betrachtete Aufgabe der Mauer soll besondere Beachtung erhalten, da sie auch am ehesten neue Schlussfolgerungen zum Thema darstellt, zumindest dahingehend, dass durch die Literaturrecherche eine derart klare Formulierung dieser These nicht zutage gefördert wurde. Natürlich sind die Punkte dieser Arbeit, nicht haarscharf voneinander zu trennen. Gerade jene vierte Funktion weist einige Schnittmengen mit den übrigen auf, da sie zum Teil auf den vorangegangenen Erläuterungen aufbaut. Gründe dafür werden im besagten Kapitel näher betrachtet. Diese Funktionen sollen in dieser Arbeit anhand von Statistiken, Datenmaterial und Sekundärliteratur nachgewiesen werden.
Gärten sind künstliche Paradiese, in ihnen wächst und gedeiht, was außerhalb ihrer Mauern oft nur schwer aufzufinden ist oder gar zum Untergang verurteilt wäre: seltene Blumen, heilende Kräuter, schattenspendende Bäume. Hierher zieht sich der Mensch zurück, um den uralten Traum vom Leben im Einklang mit der Natur zu träumen. Der mittelalterliche Garten lässt an diesen Einklang glauben. Reich bebildert stellt dieser Band die ganze Vielfalt mittelalterlicher Gartenkultur vor und bietet mit deren Geschichte zugleich eine Geschichte des Gartens überhaupt. Dieser Band ist eine unnummerierte Sonderausgabe der Insel-Bücherei und textidentisch mit IB1184.
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Dieses Seminar hilft Ihnen, Ihre Organisation richtig in den Griff zu bekommen. Ohne die richtige Durchführung werden selbst die einfachsten Abläufe zeitfressend und schwerfällig. Es liegt meistens an der Organisation, wenn neue Projekte scheitern, Produktionsabläufe oder wichtige Reformen nur schwerfällig vorwärts kommen. Sie erfahren zum Beispiel: 1. wie Sie Ihre eigene Zeit organisieren, 2. wie Sie sich selbst organisieren, 3. wie Sie Ihr Büro optimal organisieren, 4. wie Sie Ihre Projekte richtig umsetzen, 5. wie Sie mit Ihrem Zeitmanagement beginnen, 6. wie Sie 100 Prozent mehr Effizienz erhalten und vieles mehr. Das erlangte Wissen können Sie auch sofort in privaten und beruflichen Lebensbereichen einsetzen, wodurch Sie im Leben mehr für sich und die Menschen, die Ihnen wichtig sind, erreichen können.
Nichts zerschmettert die Illusion eines epischen Videospiels schneller als das Geräusch einer Spielfigur, die im vollen Sprint gegen die leere Luft prallt. Die "Unsichtbare Wand" ist der verhassteste, aber auch notwendigste Kompromiss der Spieleentwicklung. Dieses Buch erforscht die faszinierende architektonische Evolution, wie Entwickler versuchen, uns in virtuellen Käfigen zu halten, ohne dass wir die Gitterstäbe bemerken. In den Tagen von Pac-Man war die Begrenzung offensichtlich. Doch mit dem Aufkommen von riesigen 3D-Welten standen Designer vor einem massiven Problem: Wie begrenzt man eine offene Welt, ohne die Immersion zu zerstören? Wir analysieren die brillanten und oft absurden Lösungen – von künstlichen Bergen und endlosen Ozeanen über umkehrende Winde bis hin zu Scharfschützen, die den Spieler gnadenlos exekutieren, sobald er die Map-Grenze überschreitet. Das Buch taucht tief in die Psychologie der Spielerführung (Player Guidance) ein. Es zeigt, wie Level-Designer optische Täuschungen, topografische Tricks und psychologische Warnsignale programmieren, um unsere Neugier subtil in die richtige Richtung zu lenken. Blicken Sie hinter die Kulissen der Level-Architektur. Verstehen Sie die technische Notwendigkeit virtueller Begrenzungen und die unglaubliche Kreativität, mit der Entwickler das Ende der Welt kaschieren.
»Wir müssen diese Bilder aushalten«, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer im November 2021 angesichts frierender Geflüchteter an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Seine Worte machen deutlich, was oft in Vergessenheit gerät: Grenzen sind nicht nur Hindernisse für Menschen, die sie von außerhalb überwinden wollen. Sie verändern auch die Gesellschaften, die sich abzuschotten versuchen. Volker M. Heins und Frank Wolff zeigen, welche Wirkung Mauern und die Abwehr von Migration »nach innen« entfalten: Das Drängen der EU auf »sichere Außengrenzen« untergräbt das europäische Versprechen auf Frieden und Rechtsstaatlichkeit. Letztendlich gefährden befestigte Grenzen gerade jene demokratischen Werte und Strukturen, die sie zu schützen vorgeben.
Dieser Titel aus dem De Gruyter-Verlagsarchiv ist digitalisiert worden, um ihn der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen. Da der Titel erstmals im Nationalsozialismus publiziert wurde, ist er in besonderem Maße in seinem historischen Kontext zu betrachten. Mehr erfahren Sie hier.
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