Frölich und Kaufmann Die neue Mauer: Ein Gespräch über den Osten. 15041270
Der Osten, der Westen und die gefährdete Demokratie Vieles von dem, was nach 1990 im Osten schiefgelaufen ist, lässt sich aus Versäumnissen und Fehlern im Vereinigungsprozess erklären. Anderes geht auf überzogene Erwartungen und ein falsches Verständnis von Freiheit zurück. So ist eine toxische Stimmung entstanden, die immer größere Teile der Bevölkerung erfasst nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. Denn die «neue Mauer» verläuft nicht nur entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, sondern auch zwischen den Verteidigern der Demokratie und jenen, die sie gezielt oder leichtfertig in Gefahr bringen.Ilko-Sascha Kowalczuk ist einer der besten Kenner der DDR-Geschichte und seit vielen Jahren ein ebenso kritischer wie kluger Beobachter des Vereinigungsprozesses. Die FAZ nannte ihn den «Punk unter den deutschen Historikern». Bodo Ramelow ist seit 1990 in Ostdeutschland politisch aktiv und war von 2014 bis 2024 Ministerpräsident in Thüringen. Die beiden haben sich zusammengesetzt, um nach den Ursachen für den flächendeckenden Wahlsieg der AfD in den neuen Bundesländern und nach den Perspektiven für unsere Demokratie zu fragen. Der Zeithistoriker und der Politiker lassen es dabei nicht an deutlichen Worten fehlen und gelangen zu einem sehr differenzierten Bild der deutsch-deutschen Gegenwart.
Eins, zwei, drei und losgespielt! Wer kann am schnellsten seine Karten ablegen und laut „Mau-Mau“ rufen? Der Klassiker Mau-Mau ist schon für Spieler ab fünf Jahren zu spielen und bringt großen Kartenspaß für die ganze Familie.
„Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater … Pressezitate: "Der Film mischt eine robuste Choreographie von Angriff und Gegenangriff zusammen - alle fünf Minuten gibt es einen an die Nieren gehenden Tanz des Todes." (Daily Telegraph) "Mutig und verstörend, einer der besten britischen Filme des Jahres." (Flickfeast) "Randvoll mit brutaler Action und mit einem überraschend gefühlvollen und aufregenden Schluss, der mich absolut umgehauen hat." (JoBlo’s Movie Emporium)
GRIN Die Schutzfunktionen der Berliner Mauer A1018185547
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Die Mauer ¿ Errichtung, Überwindung, Erinnerung, Sprache: Deutsch, Abstract: Wird der Begriff ¿Mauer¿ in der Geschichte erwähnt, assoziiert sich wohl am schnellsten das Bild der Berliner Mauer, die eine Stadt achtundzwanzig Jahre lang geteilt hatte. Natürlich existieren auch andere Mauern, wie die von Gefängnissen oder mittelalterlichen Burgen. Würde man diese klassifizieren wollen, so könnte man dies nach chronologischen Aspekten, architektonischen oder aber nach funktionalen Merkmalen tun. Das Interesse dieser Arbeit liegt dabei auf den Funktionen. Im Speziellen wendet sie sich der Frage zu: Welche Funktionen hatte die Berliner Mauer? In Anbetracht des umfassenden Interesses, das die Mauer noch immer erregt und welches stetig zunimmt, ist es wichtig, sich auch weiterhin mit diesem Bauwerk auseinanderzusetzen. Meist wird die Mauer nur mit dem Merkmal gebrandmarkt, dass sie die Bevölkerung der DDR eingesperrt hielt. Dieses immer weiter ausgebaute Objekt trägt jedoch noch wesentlich mehr Informationen in sich und drückte schon zum Zeitpunkt seiner Errichtung Unmengen an historischen Tendenzen aus. Diese Arbeit widmet sich der Betrachtung von vier herausgearbeiteten Funktionen der Berliner Mauer, welche zu einem besseren Verständnis für die Gründe des 13. Augusts 1961 und auch des 9. Novembers 1989 beitragen. Eine Schutzfunktion, kann mit der einer Burgmauer gleichgesetzt werden. Der Schutz erstreckte sich dabei auf das von den Bauherren präferierte System. Mit einfachen Worten: Schutz vor äußeren Einflüssen. Die Zweite Funktion ist die bereits angesprochene Gefängnisfunktion, wobei hier nicht der Schutz der Außenwelt, sondern die Freiheitsberaubung von Menschen gemeint ist. Als weitere Funktion wird die oft diskutierte Friedenssicherung durch die Mauer behandelt. Die letzte hier betrachtete Aufgabe der Mauer soll besondere Beachtung erhalten, da sie auch am ehesten neue Schlussfolgerungen zum Thema darstellt, zumindest dahingehend, dass durch die Literaturrecherche eine derart klare Formulierung dieser These nicht zutage gefördert wurde. Natürlich sind die Punkte dieser Arbeit, nicht haarscharf voneinander zu trennen. Gerade jene vierte Funktion weist einige Schnittmengen mit den übrigen auf, da sie zum Teil auf den vorangegangenen Erläuterungen aufbaut. Gründe dafür werden im besagten Kapitel näher betrachtet. Diese Funktionen sollen in dieser Arbeit anhand von Statistiken, Datenmaterial und Sekundärliteratur nachgewiesen werden.
Eine verschwundene Studentin. Eine unüberwindbare Grenze. Und ein Verbrechen, das mehr als 30 Jahre lang ungesühnt bleibt. Leipzig, 1984: Die Studentin Michaela Wolff verschwindet spurlos. Alles, was ihrer Familie bleibt, ist ein Abschiedsbrief. Auch nach dem Fall der Mauer findet man kein Lebenszeichen von ihr. Die Familie zerbricht beinahe an diesem Schicksal. Fünfunddreißig Jahre später stößt die Psychologin Nike Klafeld in Siegen auf ein altes Tagebuch, versteckt in einem Weltkriegsbunker. Die Suche nach der jungen Frau führt sie auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Doch Nike ahnt nicht, dass sie sich bei ihrer Suche nach Gerechtigkeit selbst in große Gefahr bringt ... »Unter der Mauer« Der Auftakt zur neuen Krimireihe mit der Psychologin Nike Klafeld
SchreibenSchreiben möcht' ich manchmal stundenlang,wenn sich die Gedanken jagenund der Geist von Bildern überquillt,wenn der Gefühle Überschwangmir die Alltagssprache raubt,wenn mich Traurigkeiten plagenoder wenn das Herz vor Freude zu zerspringen glaubt,wenn nichts die Sehnsucht nach dem Liebsten stillt
Mauer Verlag Mein kenianischer Mann und ich A1007506269
Afrika, du Droge mit starken Nebenwirkungen. Es war schon immer so und mir weisse Immigrantin erging es nicht anders. Das antiquierte Rollenverständnis meines Mannes, bestimmte nach einiger Zeit auch meine Lebensqualität. Dennoch verliebte ich mich weiter in dieses exotische Land, in dem nur wenige Ereignisse so ersehnt werden wie Regen. Der jähe Diebstahl meines neuen Sammeltaxis, schob meiner Zuversicht auf eine gesicherte, materielle Grundlage einen Riegel vor. Der Alltag der Gefälligkeiten, erstreckte sich bis zum korrumpierbaren Flügel Justizias und machte es uns deswegen fast unmöglich, den Dieb zu belangen. Bohnen und Mais blieben deswegen unser tägliches Brot und die Zeit rief nach Ideen, wollte ich mit meinen Mann weiterhin in seiner Heimat überleben. Das Leben selbst erzählt spannende Geschichten, doch leider fühlt es sich einem „Happy End“ nur selten verpflichtet. Ich verliess Kenia voll Wehmut, doch die Liebe für dieses ungeschönte Land voll Authenzität wird mich niemals loslassen.
Mauer Verlag Sein bitterschiefes Lächeln A1001099434
Nach dem Bewusstwerden seines Anderssein, in einer Zeit und in einer Gesellschaft, in der ‚sich outen’ völlig unmöglich war, beginnt für den homosexuellen Eugen ein tragischer Kampf zwischen den Zwängen der gesellschaftlichen Normalität und dem Drang seines wahren Ichs. In der ahnungslosen Eve findet er ein gutgläubiges Opfer, das ihm hilft eine passende Fassade aufzubauen, während sie sich selber gleichzeitig ein Kartenhaus konstruiert. Die Kompromisse, die er auf der einen Seite eingeht, um nicht erkannt zu werden, schliessen ihm Türen auf der andern Seite. Mit der Flucht von seiner Familie, mit Alkohol und Arbeitsscheue, bis zum völligen Sich-gehenlassen ist die Fahrt nach unten nicht mehr aufzuhalten. Der Traum nach einem immer grösser werdenden Geschäft endet mit leeren Händen, und die Alibifamilie zerfällt. Alle Figuren und Namen in diesem Roman sind frei erfunden. Die Autorin Susanne Wüest, geboren 1932, ist im Kanton Zürich aufgewachsen. Ihr langgehegter Wunsch, ein autobiografisches Buch zu schreiben, hat sie nun mit 75 Jahren in die Tat umgesetzt.
Es handelt sich um eine kurzweilige Reisebeschreibung, die den Aufenthalt der Autorin im kurdischen Teil des Iran bei einer Gastfamilie schildert. Es wird vom Alltag in einer kurdischen Familie berichtet. Dabei besticht vor allem die großherzige Gastfreundschaft und Toleranz, die dem fremden Besuch entgegengebracht wird sowie die Freude an Festen und Feierlichkeiten, die trotz aller Sorgen und Nöte eine große Rolle spielen. Auch die kleinen Probleme der Europäerin in der fremden Welt werden mit einem Schmunzeln beleuchtet. Ein kurzer Abriss der kurdischen Geschichte und der heutigen Situation der kurdischen Nation rundet das Buch ab. Der Leser erhält dadurch ein besseres Verständnis der Problematik der kurdischen Identität.
Ein heiterer Blumenstrauß von Gedichten findet sich in diesem Büchlein: für jede Gelegenheit im Jahreslauf etwas, zum Schmunzeln, Lachen, und wer will auch zum Nachdenken, Kleine und große Leute wollen Freunde des Büchleins werden. Unbeschwert, lebenskräftig will es Erbauung schenken und den Blick auf Lebenswertes lenken. Der Autor war ein Leben lang mit der Sprache verbunden, auf der Bühne, als Rezitator, als Schriftsteller und vor allem aber als Ausbilder für Sprachgestaltung, Schauspiel und Sprachtherapie. Die künstlerische Erforschung der zwölf griechischen Sprachrhythmen zieht sich als ein Leitfaden durch sein ganzes Leben.
Epubli Beim Bau der Chinesischen Mauer A1057873132
«Beim Bau der Chinesischen Mauer» ist eine Sammlung von 21 Erzählungen und sonstigen Prosastücken von Franz Kafka. Die Titelgeschichte schildert die Hinwendung des kollektiven Volkes an den Bau der Großen Mau-er und deren Mystifizierung. Außerdem werden eine fast allwissende Führerschaft und ein sehr fernes Kaisertum skizziert. Eingebettet in den Text ist eine Passage, die Kafka als eigenständige Geschichte namens "Eine kaiserliche Botschaft" im September 1917 in der Zeitschrift Selbstwehr bereits selbst veröffentlicht hatte.
Suche, suchen. Mangelndes Vertrauen. Angst, den Weg zu verlieren und genau deswegen, den Weg zu verlieren. Irren, herum irren. Und immer weiter suchen, sich selbst verlieren. Andere gehen direkt auf ihr Ziel zu und sie kommen sofort an. Suchen und finden ist das Thema dieser Parabel.
Sechs Nächte, vier Wände, zwei Unbekannte, eine Frage: Muss man einem Menschen die Hand halten, wenn sich alles dem Ende zuneigt – einem Menschen, der es nicht verdient? Die junge Bankangestellte Meta ist auf der Suche nach Sinn. Durch ihre ehrenamtliche Arbeit verschlägt es sie in ein Pflegeheim, das seine besten Tage hinter sich hat. Als Sitzwache soll sie dort ihre Nächte neben dem Patienten Herrn T. verbringen. Denn: Herr T. schreit, sobald es dunkel wird. Er schreit, wenn er allein ist. Meta ist bereit, sich Herrn T. zuzuwenden. Jede Nacht Wache zu halten, auch wenn sie nicht weiß, was hinter den Schreien steckt. Der Wohnbereich 1 ist geprägt von eigentümlichen Charakteren: Doktor Pomp, der stets auf der Suche nach seinem verschollenen Stethoskop ist, Frau Else – eine Patientin – deren wundersame Erdbeerenaffinität Meta zu denken gibt, und Moses, der Pfleger, der nicht zugeben kann, wie sehr er an dem allen hier hängt. Moses ist Metas Zufluchtsort, wenn es im Zimmer Nummer 9 zu laut wird. David Fuchs schreibt über die Komplexität der Fürsorge, bis dahin, wo Aufgabe zur Selbstaufgabe wird Ein paar Nächte vergehen, bis Moses Meta mehr über Herrn T. verrät. Mehr, als sie jemals über den Mann, neben dem sie Nacht für Nacht ausharrt, wissen wollte. Und plötzlich verschwindet die Selbstverständlichkeit, mit der sich Meta um ihn kümmert. Plötzlich ist es nicht mehr so leicht, an seiner Seite im Stuhl zu sitzen. Sich zu wünschen, dass er nicht leidet. Den gemeinsam verbrachten Mitternächten wird die Ruhe genommen und Meta kann die Geister, die spuken, am ganzen Körper spüren. Moses und Frau Else stehen ihr zur Seite, geben ihr Ratschläge, wie sie mit der neuen Situation umgehen kann. Doch die Mauern des Heims, die Mauern des Zimmers, werden immer enger … Über Entscheidungen, die wir uns selbst aufbürden Meta steht vor einer Wahl, die gegen alles geht, was sie bisher über sich selbst vermutet hat: Soll sie im Heim bleiben und helfen oder gehen und nicht mehr zurückkommen? Wie viel von sich selbst kann sie aufbringen, um einem anderen Menschen in seinen letzten Tagen beizustehen? Doch nicht nur Meta strauchelt, auch der Rest der Besatzung muss sich fragen: Braucht es Mitleid und Achtung für Pflege? Verdienen alle Menschen dieselbe Fürsorge, egal, was sie in ihrem Leben gemacht haben? Zwischen den bröckelnden Fassaden des kurz vor der Schließung stehenden Heims ist da immer noch: Hoffnung. Und Menschen, die bleiben.
In den acht Erzählungen dieses atmosphärisch dichten Bandes nimmt Agnieszka Wrotek ihre Leser mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit – dorthin, wo alte Mauern noch Geschichten flüstern und verfallene Gemäuer ihre Geheimnisse preisgeben. Jede Geschichte entspringt dem Herzen eines anderen vergessenen Ortes: herrschaftliche Bibliotheken in verlassenen Herrenhäusern, verschlossene Flügel alter Sanatorien, zugemauertes Gemäuer längst aufgegebener Klöster. Mit feinem Gespür für Details und einer Sprache, die gleichzeitig präzise und poetisch ist, erschafft die Autorin Schauplätze von eindringlicher Präsenz. Man riecht förmlich den Staub vergangener Jahrhunderte, spürt die Kälte feuchter Steinwände und hört das Echo längst verstummter Stimmen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen mit diesen Orten in Berührung kommen: eine akribische Bibliothekarin, die einen rätselhaften Buchbestand katalogisieren soll, ein Architekt, der bei Renovierungsarbeiten auf Unerklärliches stößt, eine Historikerin auf der Suche nach verborgenen Wahrheiten. Sie alle verbindet die Faszination für das Vergangene – und die Ahnung, dass manche Orte ihre eigene Erinnerung haben. Wrotek versteht es meisterhaft, eine Atmosphäre zwischen Realität und Unheimlichem zu schaffen, ohne dabei je ins Effekthascherei zu verfallen. Ihre Geschichten sind von einer ruhigen, fast meditativen Intensität, die den Leser sanft in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt. Dabei bleibt stets offen, ob das Ungewöhnliche tatsächlich übernatürlichen Ursprungs ist oder der menschlichen Psyche entspringt – eine Ambivalenz, die den besonderen Reiz dieser Erzählungen ausmacht. Ein Buch für alle, die sich von der Magie alter Orte verzaubern lassen, die literarische Qualität schätzen und bereit sind, sich auf leise Töne einzulassen. Perfekt für neblige Herbsttage und lange Winterabende.
KAINS TESTAMENT Das ist die Kontamination des NT mit dem NS Steff: Von der unbefleckten Erkenntnis über Alfis Versuchung und Berufung, die Bunkerpredigt mit Seligpreisungen und die Wunderheilungen.