Seit wann bezeichnet dieser mittelalterliche Begriff des Handwerks ein Stück gelungener Literatur? Gibt es Kriterien, die ein literarisches Meisterwerk zu erfüllen hätte? Oder besser noch, gibt es gar ein Rezept? Wie sicher und wie dauerhaft ist das literaturkritische Urteil? Und wer ist der bessere Richter, der Zeitgenosse oder der Nachgeborene? Charles Dantzig geht dem Begriff des Meisterwerks auf den Grund. Er datiert sein erstes Erscheinen und beschreibt, wie die Vorstellung zum chef d’oeuvre über Jahrhunderte hinweg merkwürdig unverändert auf zwei Grundpfeilern verharrte: der Mühsal und der Magie. Banal, könnte man meinen, dieses Erfolgsrezept zum Meisterwerk: Man nehme eine Prise Pein, eine Prise Pythia ..., doch Dantzig ist Gourmet und schmeckt noch die feinste Zutat heraus. Dieses Buch geht Werken von Boccaccio bis Beckett von Homer bis Heine von Petrarca bis Pasolini auf den Grund. Es liefert eine völlig unerwartete Betrachtung zum Joyce’schen Werk und sagt ein für alle mal, was von Walt Disneys Aristocats zu halten ist.
Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- I. Piaton: Der Staat -- II. Aristoteles: Politik -- III. Thomas v. Aquino: Die Regierung der Fürsten -- IV. Dante: Monarchie -- V. Machiavelli: Der Fürst -- VI. Morus: Utopia -- VII. Hobbes: Der Bürger -- VIII. Spinoza: Politischer Traktat -- IX. Locke: Die bürgerliche Regierung -- X. Montesquieu: Der Geist der Gesetze -- XI. Rousseau: Der Gesellschaftsvertrag -- XII. Hamilton, Madison, Jay: Zur Begründung der Verfassung der Vereinigten Staaten -- XIII. Bentham: Einleitung zum Entwurf eines Verfassungsgesetzbuches -- 14. Zeittafel, Titel der Urschriften
Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- Abkürzungen -- I. Entdeckung. Beschreibung -- II. Ikonographie -- III. Datierung. Stil -- Anhang I. Zu den Erotenfriesen des Vettierhauses -- Anhang II. Zum Theseusbilde aus der Basiüca von Herculanum (S. 73) -- Anhang III. Zum Omphalebild aus dem Hause des M. Lucretius in Pompei (S. 73) -- Anhang IV. Zur Komposition des Schlachtsarkophags von Portonaccio im Thermen-Museum (S. 158. 166 I. a) -- Nachträge -- Tafelverzeichnis -- Register
Witziges Zeichenspiel für alle, die nicht zeichnen können. Übereinstimmungen bringen Punkte und nicht Schönheit. 200 lustige Illustrationen. Erweckt bei Meisterwerke euren inneren Künstler und kreiert innerhalb von 90 Sekunden und mithilfe der Erklärung eines Mitspielers wahre Meisterwerke. Bei diesem witzigen Zeichenspiel für alle, die nicht zeichnen können, übernimmt ein Spieler die Rolle des Beschreibers. Dieser muss den Mitspielern innerhalb von 90 Sekunden ein Bild beschreiben, welches die angehenden Künstler so genau wie möglich nachzeichnen. Dabei ist nicht Schönheit, sondern die Übereinstimmung mit der Beschreibung Schlüssel zum Sieg.
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Kunstwerke der Moderne und der Avantgarde wurden vom Nationalsozialismus als genuine Feinde bekämpft. Mit ihrem widerständigen Potenzial und den in ihnen verbildlichten Utopien mussten sie diskreditiert, aus dem öffentlichen Leben verbannt oder vernichtet werden. Das Buch verfolgt daher systematisch die Wege einzelner Kunstwerke im und durch das "Dritte Reich". Dabei werden von der Anprangerung der Gemälde und Skulpturen in den unterschiedlichen Ausstellungen "entarteter" Kunst bis zur sogenannten "Verwertung" auf dem internationalen Kunstmarkt, von der Rettung durch engagierte Museumsleute über Tausch oder Rückkauf durch Künstler und Sammler bis hin zur Zerstörung einiger Werke alle nur denkbaren Biographien der ursprünglich meist aus öffentlichem Besitz stammenden Kunstwerke exemplarisch untersucht. Die Schicksale der juristisch unanfechtbar beschlagnahmten Werke aus deutschen Museen werden dabei ebenso verfolgt wie Beispiele aus privatem Besitz, deren Sequestrierung illegal erfolgte und durch die jüngste Rechtsprechung in einigen Fällen korrigiert werden konnte. Die Aufsätze nehmen das konkrete Kunstwerk in den Blick, sie beleuchten den propagandistischen Einsatz innerhalb der Aktion "Entartete Kunst" und der in ihrem Zuge verwirklichten Ausstellungsstrategien, detailliert schildern sie die Rezeptionsgeschichte dieser Werke, ihre teils dramatischen und teils bis heute andauernden Provenienzgeschichten und berücksichtigen – wo immer es sinnvoll erschien – die gelegentlich weit vor 1933 einsetzende Verfemung der Werke wie der Künstler. Ausgesprochenes Ziel des Buches soll es dabei sein, im Mosaik der Einzelfälle eine Geschichte nationalsozialistischer Kunstpolitik zu schreiben und zugleich von den Nachkriegsschicksalen der Werke Auskunft zu geben.