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Epubli Europa im Sturm Napoleons
Von den Schlachtfeldern Italiens bis zu den Schneefeldern Russlands: Die Napoleonischen Kriege waren mehr als militärische Auseinandersetzungen – sie waren der Geburtsmoment des modernen Europas. Zwischen 1799 und 1815 prallten alte Monarchien, revolutionäre Ideale und neue Machtformen aufeinander. Napoleon Bonaparte wurde zu Symbolfigur und Widerspruch zugleich: Befreier und Eroberer, Reformer und Diktator. Dieses Buch rekonstruiert anhand von Berichten, Briefen und Strategiepapiere das Netzwerk aus Kriegen, Bündnissen und Verrat, das den Kontinent in Flammen setzte. Es untersucht, wie Armeen und Zivilgesellschaften auf den Totalanspruch des Krieges reagierten, wie Nationalgefühl, Verwaltung und moderne Staatlichkeit daraus hervorgingen. Ein vielschichtiges Porträt Europas im Übergang – zwischen Aufbruch und Verwüstung.
Hudson Lowe - Gouverneur von St. Helena und von allen Bewunderern Napoleons stark kritisiert - schildert in diesem Tagebuch seinen Eindruck von den letzten Tagen von Napoleon. Reprint der Originalausgabe von 1911.
Napoleon in Deutschland ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1863. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
In "Napoleon Bonaparte" widmet sich Stendhal einer eindringlichen biografischen Analyse der schillernden Persönlichkeit und des historischen Einflusses Napoleons. Der Autor nutzt einen sowohl analytischen als auch erzählerischen Stil, um den Leser durch die politische Landschaft des frühen 19. Jahrhunderts zu führen. Stendhal kombiniert persönliche Beobachtungen mit historischen Fakten und bietet tiefgründige Einblicke in die Ambitionen und das Genie Napoleons, die über das Feld der Schlachten hinausgehen. Dieses Werk ist nicht nur eine biografische Skizze, sondern auch eine umfassende Reflexion über Macht, Freiheit und Individualität in einer sich wandelnden Welt. Stendhal, einer der führenden französischen Romantiker, war ein scharfer Beobachter seiner Zeit und hat in zahlreichen Werken das menschliche Verhalten und die gesellschaftlichen Strukturen hinterfragt. Sein eigenes Leben, geprägt von Reisen und militärischen Erfahrungen, sowie seine Leidenschaft für das Studium menschlicher Emotionen, beeinflussten stark seine Sicht auf Napoleon. Diese einzigartige Perspektive verleiht dem Buch eine authentische Stimme und eine ergreifende Tiefe. "Napoleon Bonaparte" ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für Geschichte, Politik und die psychologischen Aspekte des Führertums interessieren. Stendhals fundierte Analyse bietet dem Leser wertvolle Einsichten, die über das Vertraute hinausgehen und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Widersprüchen der menschlichen Natur anregen.
Spiegel-Verlag Napoleon und die Deutschen A1061561893
Die Zeit um 1800 markiert für Deutschland einen Epochenumbruch, entfesselt durch Napoleon, den Erben der Französischen Revolution. Als Eroberer fegte er durch Europa, kontrollierte schließlich auch viele deutsche Staaten und sorgte für einen Reformschub: Adel und Kirche verloren Privilegien, Bürger gewannen Einfluss – selbst konservative Staaten wie Preußen wandelten sich. Doch der Wandel löste auch Gegenbewegungen aus: Gelehrte suchten nach deutscher Identität und erfanden Traditionen, andere agitierten für einen Nationalstaat; ätzender Hass auf die Franzosen kulminierte in den „Befreiungskriegen“. Das Heft erzählt vom Veränderer Napoleon und seinen Wirkungen auf Deutschland bis heute.
GRIN Napoleon und die Konsulatsverfassung A1017481851
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Gesch. Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt der vorherrschenden Literatur ist weniger die Verfassung, als ihr Protagonist Napoleon Bonaparte. Auch deshalb erscheint es einem wichtig, in dieser Arbeit die Umstände, zu betiteln und zu erläutern, welche den Weg zur Konsulatsverfassung ebneten. Aus diesem Grund beginnt der betrachtete Zeitraum in der Epoche des Direktoriums. Der Arbeitsschwerpunkt liegt naturgemäß auf der Verfassung selbst, auf den Ursprüngen und Gegebenheiten, die diese Verfassung herausforderte und auf der Art, wie die Verfassung des Jahres 1799 ihre Berechtigung fand. Weniger eingehend auf die herausragende Persönlichkeit Napoleons betrachtet diese Arbeit überwiegend die Konstitution an sich, die das Hervortun Napoleons ermöglichte und legitimierte. Es wird versucht zu beleuchten, warum gerade Napoleon Bonaparte in diese so unbeschreibliche Position geriet, ohne dabei auf biographische Hilfsmittel zurückgreifen zu wollen, sondern dies situationsbedingt zu klären. Ein weiteres Anliegen ist es zu klären, ob Napoleon die Spitze des Staates durch einen banalen Staatstreich erklommen hat und dabei auf fremde Hilfe verzichtete, so wie es in den Schulbüchern oft dargestellt wird. Was hält die vierte Verfassung in nicht mal einem abgelaufenen Jahrzehnt für den Leser aber vor allem für die Menschen der damaligen Zeit bereit? Ist sie gleichbedeutend eines demokratischen Ansatzes oder der Rückkehr zur Monarchie?
Der französische Schriftsteller Stendhal (1783-1842) war unter Napoleon Offizier und kannte den Kaiser auch persönlich. Seine Erfahrungen und Eindrücke aus dieser Zeit sind in diesem aus verschiedenen Fragmenten zusammengestellten Essay aus dem Jahr 1837 eingeflossen. Stendhals Haltung pendelt dabei zwischen Bewunderung und Ablehnung Napoleons, dessen Persönlichkeit, Führungsstil und militärische Fähigkeiten er im Licht der späteren Niederlage genau analysiert.
Die Herzöge und Prinzessinnen von Leuchtenberg sind heute beinahe in Vergessenheit geraten, obwohl sie nach dem Haus Wittelsbach das zweitwichtigste Adelsgeschlecht im Königreich Bayern waren. Ohne die Hochzeit der Stammeltern, dem italienischen Vizekönig Eugène de Beauharnais, ein Adoptivsohn Kaiser Napoléons I., mit der Wittelsbacher Prinzessin Auguste Amalie, hätte die Erhöhung Bayerns zum Königreich durch Kaiser Napoléon I. nicht stattgefunden. Mit dem Schicksal der Leuchtenberger ist eine überaus packende und zugleich dramatische Geschichte verbunden, die weit über Bayern und auch über Europas Grenzen hinausweist. Zahlreiche Quellentexte und größtenteils nichtpublizierte Abbildungen verdeutlichen in diesem Prachtband ihren Aufstieg, ihre künstlerische Begabung und ihren höfischen Glanz in den europäischen Monarchien des 19. Jahrhunderts; ebensowie ihren Untergang infolge von Krankheit, Russischer Revolution und Weltwirtschaftskrise. Eine prachtvolles Standardwerk zur bayerischen und europäischen Geschichte!
Von Dumas d. Ä. verfasste Biografie über den legendären französischen Kaiser Napoleon Bonaparte in der deutschen Übersetzung von Heinrich Elsner. "Immer wieder lockt der Zauber seiner überragenden Persönlichkeit zu neuen Versuchen, mit der Feder seinen Riesenspuren zu folgen, mehr oder minder scharfsinnig die Quellen seiner Erfolge und Misserfolge aufzudecken, sein Genie und seine Denkart zu zergliedern, das erschütternde Schauspiel seines kometenartigen Auftauchens und Erlöschens zu schildern und den Erben und Vollender der groben Revolution als Sämann neuer Keime aufzuzeigen." (Heinrich Elsner)
Wie ein Lauffeuer ging die Nachricht von Napoleons Landung bei Antibes am 1. März 1815 durch Frankreich. Der Mann, der immer alles auf eine Karte setzte, wollte es nach seiner Absetzung nochmals wissen. Die Massen strömten ihm zu, und siegreich zog er erneut in Paris ein. Balzac bemerkte dazu später schwärmerisch: »Hatte es vor ihm jemanden gegeben, der ein Reich nur dadurch eroberte, dass er seinen Hut zeigte?« Napoleons »Invasion eines Landes durch einen Mann« (Chateaubriand) ist in der Geschichte singulär. Günter Müchler erzählt die dramatische Geschichte der '100 Tage', von der Vorgeschichte, der ersten Abdankung Napoleons in Fontainebleau 1814, bis zur endgültigen Verbannung auf Sankt Helena. Es ist für ganz Frankreich - und für den Rest Europas - ein kurzes Zeitfenster extremster Anspannung, eine Episode, die erst den Grundstein legte für den Napoleon-Kult. Denn mit den 100 Tagen endet endgültig das Ancien régime und eine neue Epoche bricht an.