Unser Heimat Adult mit regionalem Landschwein & Hühnchen enthält frisches Landschwein (42%) und zartes Hühnchen (26%) und wird für ausgewachsene Hunde liebevoll hergestellt.
Oekom Regionale Naturparks in Frankreich, Ratgeber von Thomas Hammer
Regionale Naturparks sind mehr als nur geschützte Landschaften – sie sind Innovationslabore für nachhaltige Entwicklung. In Frankreich haben sie sich von Bewahrern der Natur zu einflussreichen Akteuren des gesellschaftlichen Wandels entwickelt. Diese erste deutschsprachige Monografie erzählt ihre faszinierende Geschichte: von den Anfängen in den 1960er-Jahren bis zu ihrer heutigen Rolle als Treiber der Grossen Transformation. Wie gelingt es Naturparks, Biodiversität zu schützen, Kultur und Traditionen zu bewahren und zugleich neue Wege für eine nachhaltige Regionalentwicklung zu eröffnen? Thomas Hammer zeigt anhand spannender Beispiele, welche Strategien erfolgreich waren – und welche Herausforderungen bleiben. Ein unverzichtbares Werk für alle, die sich für Naturschutz, nachhaltige Entwicklung und die Zukunft des ländlichen Raums interessieren.
GRIN Neuausrichtung der Regional- und Förderpolitik in Brandenburg A1007907418
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung, Note: 2,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Landesregierung Brandenburgs hat sich im März 2005 für eine wachstumsorientierte Neuausrichtung in der Regional- und Förderpolitik entschieden. Dies bedeutet eine verstärkte Abkehr vom Prinzip ¿Gießkanne¿, das alle Landesteile gleichermaßen förderte, hin zu einer konzentrierten Förderung von Städten, denen die größten Entwicklungschancen attestiert wurden. Diese Neujustierung erregte ein großes Aufsehen in der Öffentlichkeit, da sich einige Städte und Kommunen aufgrund zukünftig deutlich geringerer Zuweisungen in ihrer finanziellen Handlungsfähigkeit bedroht sahen. Bei genauerer Analyse der neuen regionalplanerischen Ausrichtung zeigt sich jedoch, dass die Bedenken nur bedingt gerechtfertigt sind, da die ehrgeizigen Konzentrationsziele in vielen Fällen ¿aufgeweicht¿ wurden und die neuen Instrumente noch recht schwach sind. Im Rahmen einer Querschnittsbetrachtung wird versucht nachzuzeichnen, wie der Gedanke der Neuausrichtung auf planerischer, ökonomischer und fiskalischer Ebene umgesetzt wird.
GRIN Regionale Unterschiede der Migration in Deutschland A1011625549
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Universität Karlsruhe (TH) (Karlsruher Institut für Technologie (KIT)), Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Man is of all sort of luggage the most difficult to be transported¿ (SMITH 1776/1993, 74). In Zeiten der Globalisierung, des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Öffnung von Staatsgrenzen, wurde die Mobilität der Bevölkerung nachhaltig erhöht. Weltweit betrachtet besitzen momentan, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr als 190 Millionen Menschen einen Wohnsitz welcher sich außerhalb ihres ursprünglichen Geburtslandes befindet (BMI 2008, 2). Dies entspricht ungefähr 3% der gesamten Weltbevölkerung (ZIMMERMANN/ HINTE 2005, 1). Derzeit leben ungefähr 7 Millionen ausländische Mitbürger in Deutschland, was einem prozentualen Anteil von mehr als 8%, in Bezug auf die Gesamtbevölkerung, entspricht (ÖZCAN 2007, 1). Zudem besitzen momentan ungefähr 30% aller Kinder und Jugendlichen innerhalb der Bundesrepublik einen Migrationshintergrund, was den Wandel zu einer multikulturellen Gesellschaft, was von Seiten der Politik oftmals bestritten wird, zunehmend beschleunigt. Anhand dieser Daten wird offensichtlich, dass eine zahlenmäßig so große Menge an Zuwanderern einen Staat nicht ausschließlich bereichert und interne Problematiken lösen kann, sondern ihn ebenfalls vor große Herausvorderungen stellt. Wenn viele Nationalitäten innerhalb eines begrenzten Raumes aufeinander treffen und ohne große Vorbereitungszeit gezwungen sind miteinander zu leben und zwischenmenschlich zu agieren, so kann dies nicht ohne Reibungen und einer mehr oder weniger langen Phase des Kennenlernens und gegenseitigen Verstehens ablaufen. Zu groß sind häufig die kulturellen und sprachlichen Barrieren, die Diskrepanz innerhalb der Tradition, Religion und des Lebensstils zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Doch wie wirkt sich nun die große Anzahl an Zuwanderern auf die Gesellschaft in Deutschland aus? Kann von einem gelungenen Integrationsprozess gesprochen werden oder eher von einem fehlgeschlagenen Konzept? Die folgende wissenschaftliche Arbeit soll Aufschluss über die verschiedenen Arten der Zuwanderung, deren Entwicklung und die Verteilung der Migranten innerhalb der Bundesrepublik geben, Vorteile und Probleme aufzeigen und gegebenenfalls Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen erörtern. Die Binnenwanderungsprozesse innerhalb Deutschlands werden zusätzlich dargestellt. Des Weiteren wird abschließend die Frage betrachtet, wer als Gewinner und andererseits als Verlierer aus den Wanderungsprozessen hervorgeht.
AV Akademikerverlag Regionale Integration in Afrika A1046619152
Der Pluralismus regionaler Integrationsvorhaben auf dem afrikanischen Kontinent fristet in der Regionalismusforschung bisher ein Schattendasein. Das Interesse der Forschung galt in den vergangenen Jahren hauptsächlich der Europäischen Union, Lateinamerika und Asien, was zu enormen Defiziten in der wissenschaftlichen Betrachtung des afrikanischen Raumes führte. Dabei umfasst der Kontinent heute nicht weniger als acht offiziell anerkannte regionale Wirtschaftsgemeinschaften, sowie eine übergeordnete supranationale Autorität in Form der Afrikanischen Union. Aber auch in den Theoriedebatten wurde es bisher weitgehend verabsäumt, brauchbare Erklärungsansätze für den Regionalismus in Afrika zu liefern. Vorliegende Arbeit hat es sich daher zum Ziel gesetzt, diesen beiden Defiziten in der Forschung Abhilfe zu schaffen. Durch eine Analyse der acht regionalen Wirtschaftsgemeinschaften Afrikas, sowie der Afrikanischen Union wird der zentralen Frage nachgegangen, ob in Afrika von einem spezifischen ¿afrikanischen Regionalismus¿ gesprochen werden kann und wenn ja, wie dieser letztlich zu definieren ist.
GRIN Regionale Disparitäten in Deutschland. Der Stadt-Land-Gegensatz A1035277993
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 2,0, Universität des Saarlandes, Veranstaltung: Hauptseminar Regionale Disparitäten in Europa und europäische Regionalpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Schaffung und Erhaltung gleichwertiger regionaler Lebensverhältnisse ist eine Gerechtigkeitsnorm. Sie dient der Chancengleichheit der Bürger und soll durch den Abbau regionaler Disparitäten erreicht werden". Daher stellt der Abbau regionaler Disparitäten ein wichtiges Ziel raumbezogener Politik und Planung dar. Entsprechend sind die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilräumen und der Ausgleich der räumlichen und strukturellen Ungleichgewichte zwischen den bis zur deutschen Einheit getrennten Gebieten als wichtige Leitvorstellungen raumordnerischen Handelns in mehreren Gesetzen festgelegt. Regionale Disparitäten äußern sich in sehr unterschiedlichen Mustern. Dabei gelten die Unterschiede zwischen Stadt und Land bereits als "traditionell" (vgl. MARETZKE 2006, S. 473), denn "Stadt und Land werden im Zuge beginnender Verstädterung und Industrialisierung und des heraufkommenden Sozialismus im 19. Jahrhundert zur gängigen Formel, ja zum Inbegriff der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konfrontation der beiden großen Bereiche des sozialen Raumes" (PLANK/ZICHE 1979 zit. nach SCHWEPPE 2000, S. 59). Und auch heute sind hier noch immer deutliche Disparitäten zu erkennen, wie die nachfolgende Untersuchung zeigen wird. Kapitel 2, das den Begriff Disparität definiert sowie die gesetzlichen Grundlagen zum Abbau regionaler Disparitäten darlegt, und Kapitel 3, welches Definitionsversuche des städtischen und des ländlichen Raumes näher betrachtet, sollen eine Einführung in die Thematik Stadt-Land-Gegensatz liefern. Kapitel 4 untersucht anschließend gezielt wesentliche Disparitäten zwischen Stadt und Land. Wichtige Potenzialfaktoren, die die wirtschaftliche Entwicklung und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit einer Region entscheidend beeinflussen, sind "die Ausstattung einer Region mit 'klassischen' Produktionsfaktoren wie Sach- und Humankapital, die sektorale Wirtschaftsstruktur, die Innovationskapazität [...], das Marktpotenzial bzw. die geographische Standortgunst und die öffentliche Infrastruktur und Existenz von Agglomerationsvorteilen in Form von Lokalisations- und/oder Urbanisierungsvorteilen" (MARETZKE 2006, S. 473).
Nomos Reine Landtagswahlen oder regionale Bundestagswahlen? A1008517595
Obwohl Landtagswahlen im föderativen System der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Rolle spielen, existieren im Vergleich zu den zahlreichen Untersuchungen des Wählerverhaltens bei Bundestagswahlen nur wenige Arbeiten über die Stimmabgabe bei Landtagswahlen. Diese Forschungslücke versucht das Buch zu schließen, indem es eine Antwort auf die Frage gibt, welche Rolle landes- und bundespolitische Faktoren für die Stimmabgabe bei den Landtagswahlen zwischen 1990 und 2006 spielten.
AV Akademikerverlag Der Nationale/Regionale Wohlfahrtsindex als BIP-Ersatz A1039706653
Lepenies schreibt in seinem Buch Die Macht der einen Zahl/eine politische Geschichte des Bruttoinlandsprodukts aus dem Jahr 2013 schon auf der ersten Seite, dass es bisher keine statistische Größe wie das BIP gibt, welche eine solche Wirkung entfaltet. Es ist die mächtigste Kennzahl der Menschheitsgeschichte. Es lassen sich Fragen stellen, ob diese Stellung berechtigt ist oder ob es ein alternatives Konzept gibt, welches es ablösen bzw. ersetzen könnte. Ob der NWI von Diefenbacher und Zieschank das Potential dafür hat, soll im vorliegenden Buch erörtert werden. Dafür werden zu Beginn kurz relevante Konzepte und Modelle definiert. Im Anschluss folgt eine ausführliche Betrachtung rund um das Thema eines Index. Dabei wird näher auf die Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission und die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft" des 17. Deutschen Bundestag eingegangen. Im nächsten Schritt wird der NWI mit den Ergebnissen der beiden Kommissionen in Relation gesetzt. Schließlich wird ein Überblick über die Diskussion bezüglich des BIP und NWI in weiterführender Literatur gegeben.
GRIN Hochwassermanagement und regionale Entwicklung in Zentralthailand A1038706113
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie, Note: 1,7, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Institut für Regionalwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Hochwasser ist die häufigste natürliche Katastrophenform in (Zentral-)Thailand. Die Ursachen sind nicht nur in natürlichen Phänomenen wie dem jährlichen Monsun zu suchen, sondern auch bei anthropogenen Einflüssen, welche die Auswirkungen der Hochwasser begünstigen. Hinsichtlich der regionalen Entwicklung in Thailand werden durch ein nicht befriedigendes Hochwassermanagement Zusammenhänge vermutet, die den Fortschritt der lokalen Bevölkerung zu hemmen scheinen. Des Weiteren befasst sich die Arbeit mit den politisch-administrativen Gegebenheiten Thailands, die in puncto Organisation und Dezentralisierung untersucht werden. Die Beteiligung der von Hochwasser betroffenen Bevölkerung an der Organisation und Koordination auf lokaler Ebene soll zu mehr Entwicklung und Selbstbestimmung beitragen. Hierfür wird die Funktion des Hochwassermanagements in Thailand beleuchtet und anhand anderer Projekte und Empfehlungen versucht eine Übertragbarkeit für die Untersuchungsregion in Zentral-Thailand herzustellen. Ziel der Arbeit ist es, eine wissenschaftliche Basis in Form des derzeitigen Kenntnisstands genannter Problem- und Fragestellungen zu erarbeiten, welche im Rahmen eines Feldforschungsaufenthalts zur Bearbeitung der Masterthesis führen soll. Die Literaturrecherche gestaltete sich aufgrund der Vielzahl an Material in der Auswahl schwierig, jedoch kann als ein hervorzuhebendes Ergebnis die noch vorhandene Vorreiterrolle von strukturellen Maßnahmen im Hochwasserschutz ausgemacht werden (Baumaßnahmen wie bspw. Dämme). Die Beteiligung der Betroffenen wird zwar in allen Bereichen hervorgehoben und als wichtiges Element erachtet, in der praktischen Umsetzung hingegen bleiben die damit verbundenen Dezentralisierungsreformen wegen organisatorischen Schwächen der zuständigen Administrationen meist auf der Strecke. Die Umnutzung der landwirtschaftlichen Flächen, die als natürliche Retentionsflächen für den Reisanbau genutzt werden in Areale für Industrieansiedlungen sind die ausgemachten anthropogenen Einflüsse für die erhöhte Hochwassergefahr in Zentral-Thailand. Einerseits haben die Reisbauern durch die dort geschaffenen Arbeitsplätze eine bessere finanzielle Perspektive, andererseits müssen sie mit der ständigen Gefahr leben, ihre Wohnstätten und Grundstücke durch Überschwemmungen zu verlieren. Eine bessere Planung und Einflussnahme der betroffenen Bevölkerung und deren vorhandenem lokalen Wissen ließe auf dem Gebiet des Hochwassermanagement Verbesserungen erzielen.
Herder Zeichen setzen – regional und international A1071486802
Baden-Württemberg ist eine der führenden Wirtschaftsregionen in Deutschland und Europa: Weltbekannte Großunternehmen und eine Vielzahl erfolgreicher kleiner und mittelständischer Betriebe sind dort angesiedelt. Seit 100 Jahren ist die Deutsche Bank ein wichtiger Partner der Unternehmen im Südwesten. Nach tiefgreifenden Krisen und der NS-Diktatur wurde die Bank nach dem Zweiten Weltkrieg ein wesentlicher Motor des Wirtschaftswachstums der Region. Das vorliegende Buch schildert die wichtigsten Stationen der Geschichte der Deutschen Bank und ihrer Vorgängerinstitute im Südwesten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur baden-württembergischen Wirtschaftsgeschichte.
AV Akademikerverlag Regionales Destinationsmarketing im Ruhrgebiet A1045209611
Das industriell geprägte Ruhrgebiet, das immer noch mit den Folgen des Strukturwandels zu kämpfen hat, galt im touristischen Sinne lange Zeit vielmehr bloß als Quell- denn als Zielgebiet. Um die Region nach außen wie nach innen attraktiver werden zu lassen, wird seit Jahrzehnten intensives Regionalmarketing betrieben. Dies ist bei einer polyzentrischen Region ohne einheitliche administrative Strukturen eine große Herausforderung. Zudem bleibt das Image des Ruhrgebiets trotz großer Bemühungen aus Sicht der Bundesbürger im Vergleich mit anderen deutschen Metropolen weiterhin eher verhalten, und immer noch identifizieren sich einzelne Städte eher mit ihrem Umland, als mit dem Ruhrgebiet. Daher stellt sich die Frage, ob die aktuelle Strategie des Regionalmarketings erfolgsbringend ist. Sollte sich die Region weiterhin gemeinsam vermarkten, wo es doch abgesehen von der montanindustriellen Vergangenheit wenig Gemeinsamkeiten zu geben scheint und das Image weitestgehend negativ belastet ist? Größere Städte könnten sich auch ausschließlich eigenständig, kleinere gemeinsam mit umliegenden Regionen vermarkten. Wer profitiert von der "Metropole Ruhr"?
Oekom verlag Regionale Naturparks in Frankreich A1074791175
Regionale Naturparks sind mehr als nur geschützte Landschaften – sie sind Innovationslabore für nachhaltige Entwicklung. In Frankreich haben sie sich von Bewahrern der Natur zu einflussreichen Akteuren des gesellschaftlichen Wandels entwickelt. Diese erste deutschsprachige Monografie erzählt ihre faszinierende Geschichte: von den Anfängen in den 1960er-Jahren bis zu ihrer heutigen Rolle als Treiber der Großen Transformation. Wie gelingt es Naturparks, Biodiversität zu schützen, Kultur und Traditionen zu bewahren und zugleich neue Wege für eine nachhaltige Regionalentwicklung zu eröffnen? Thomas Hammer zeigt anhand spannender Beispiele, welche Strategien erfolgreich waren – und welche Herausforderungen bleiben. Ein unverzichtbares Werk für alle, die sich für Naturschutz, nachhaltige Entwicklung und die Zukunft des ländlichen Raums interessieren.
GRIN Die regionale Spezialität "Altenburger Milbenkäse" A1033173120
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 3,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Biologisch-Pharmazeutische Fakultät, Ernährungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Es mag erwähnt werden, dass ein Ziegenzucht-Verein im Jahre 1908 [ ] Milbenkäse auf eine Ausstellung schickte und geglaubt hat, sich einen Preis damit zu verdienen, da die Käse an ihrem Herstellungsort sehr beliebt und gesucht waren. Die Preisrichter, die aus einer anderen Region stammten, hatten dafür wenig Verständnis und erklärten den Käse sogar für gesundheitsschädlich, während sie in ihrer Heimat als außerordentlich wohlgelungen und appetitanregend gelobt werden. , führte die Molkereizeitung Hildesheim im Jahr 1928 aus. Sechsundneunzig Jahre später wurde ein Milbenkäse erneut Preisrichtern zugeführt, indem eine Teilnahme an einem internationalen Qualitätswettbewerb im Jahr 2004 erfolgt ist. Dem Zitatinhalt ähnlich werden auch gegenwärtig aus verschiedenen Gründen Milbenkäse von Behörden der Lebensmittelüberwachung beanstandet. Zu Unkenntnis, damit verbundenen Unannehmlichleiten und der Marktentwicklung führte die Molkereizeitung weiter aus: Leider verschwinden [ ] die Milbenkäse immer mehr vom Markt. Die Hersteller erhalten für die damit verbundene mühsame Arbeit und für die pflegliche Behandlung der Käse bis zum richtigen Verkauf keine genügende Entschädigung und fürchten [ ] Unannehmlichkeiten von den Nichtfachleuten, die mit den Landesgebräuchen und Speisen nicht vertraut sind. . Im Jahr 2004 hat sich die Situation, wie sie bereits vor ca. 90 Jahren beschrieben worden ist, nicht grundlegend geändert. Augenscheinlich spielt der Altenburger Milbenkäse nur in seiner Herkunftsregion eine wichtige Rolle in der Esskultur. Als regionale Spezialität ist der Altenburger Milbenkäse eng mit der Traditionspflege verbunden und stark von der Umstrukturierung der ländlichen Gebiete betroffen. In der Heimat des Käses ist er in Anbetracht seiner Seltenheit immer noch sehr beliebt. Er wird von einem kleinen Kennerkreis geachtet, der den Altenburger Milbenkäse teilweise selbst produziert. Weiterhin handelt es sich bei ihm um ein regionales Konsumgut, welches seit Jahrhunderten einen Anteil an der regionalen Identität trägt. Im Zuge struktureller Veränderungen in den Bereichen Landwirtschaft, Familie und dem damit eng verbundenem Traditionsbewusstsein ist das allgemeine Interesse an diesem Lebensmittel rückläufig. Bezüglich eines Lebensmittels kann trotz verminderter Traditionspflege eine Identifikation mit einer spezifischen Region, der Heimat und einem kulturellen Milieu stattfinden. In der neueren Literatur finden sich Beispiele, wonach die Produktion von dem Altenburger Milbenkäse heute nicht mehr existent sei., Die Autoren beschreiben den Käse als Relikt einer regionalen Tradition. Allerdings mangelt es den Texten an einer Begründung für eine solche Feststellung. Dass es sich bei dem Käse keinesfalls um einen Mythos handelt, wird diese Arbeit beweisen, da eine wesentliche Grundlage der praktische Umgang mit dem Käse war. Im Gegensatz zu anderen Käsesorten ist die Quellenlage bezüglich des Altenburger Milbenkäses sehr gering. Darüber hinaus ergibt die Analyse der Lebensmittelfachliteratur kein Lebensmittel, welches dem Altenburger Milbenkäse in den Teilbereichen: Produkteigenschaften, Herstellung und Marktdaten vollkommen gleicht. Die ungenügende Literatur- und Quellenlage zwingt bei einer wissenschaftlichen Betrachtung zu eigenen Erhebungen und Analysen, welche Ergebnisse für eine Diskussion bezüglich des Produktes, der Herstellung und des Marktes ermöglichen sollen und erste Resultate für weitere Arbeiten vorgeben können. Hierbei sollen bewusst Parallelen zu anderen Käsen gezogen werden, um den Altenburger Milbenk...
Der Band basiert auf einem Forschungsprojekt, dessen Ziel darin bestand, eine regionale ökologische Berichterstattung konzeptionell zu entwerfen und praktisch durchzuführen, die nicht nur über Meßergebnisse berichtet, sondern auch politische Handlungsmöglichkeiten aufzeigt und sich am langfristigen Leitbild nachhaltiger (dauerhaft-umweltgerechter) Entwicklung ausrichtet. Die Lösungsidee lautet: »Nachhaltigkeitslücken« berechnen. Die für die Ulmer Region entwickelte Konzeption der Nachhaltigkeitslücken kann auch auf andere Regionen übertragen werden.
Erich Schmidt Verlag Regionale Sprachgeschichte A1000391146
Seit dem Beginn ihrer Forschungsgeschichte hat sich die sprachwissenschaftliche Germanistik stets auch Aspekten der regionalen Sprachgeschichte zugewandt. Über die bisherige Einzelforschung hinaus, setzt mit der Einsicht in den geschichtlichen Entwicklungscharakter der deutschen Sprache eine wissenschaftliche Entwicklung ein, die die regionale Sprachgeschichte als ein eigenständiges Forschungsparadigma konstituieren will. Die regionale Sprachgeschichte wird hierbei als ein autonomer, methodisch wie theoretisch begründeter und fachdisziplinär ausdifferenzierter Forschungsgegenstand eingesetzt. Dabei öffnet die Frage nach der historischen Identität von Sprache nicht nur den Blick auf den Varietätscharakter von sprachlichen Strukturen in bestimmten funktionalen Gültigkeitsbereichen, sondern problematisiert auch die Begriffe "Raum" und "Region" als interdisziplinär zu bestimmende Handlungsspielräume der kommunizierenden Menschen. Das Sonderheft trägt zur gegenwärtigen Diskussion um eine regionale Sprachgeschichte als autonomen Forschungsansatz bei und regt zur weiteren Diskussion an.
GRIN Implementierung eines regionalen telemedizinischen Konsilnetzwerks A1079142865
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Gesundheit - Digital Health Management, Note: 1,0, SRH Fernhochschule, Veranstaltung: Modul "eHealth und Telemedizin", Sprache: Deutsch, Abstract: Die Krankenhausversorgung in Deutschland befindet sich im Umbruch. Die geplante Krankenhausreform setzt verstärkt auf Spezialisierung und Zentrenbildung - doch gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, Patientinnen und Patienten auch außerhalb großer Maximalversorger schnell und hochwertig zu versorgen. Gerade bei zeitkritischen Erkrankungen wie dem Schlaganfall entscheidet jedoch jede Minute über Prognose, Behinderung oder Tod. Telemedizinische Konsilnetzwerke bieten hier einen entscheidenden Lösungsansatz: Durch digitale Vernetzung können spezialisierte Zentren ihre Expertise in Echtzeit mit regionalen Krankenhäusern teilen und behandelnde Ärztinnen und Ärzte vor Ort bei komplexen Therapieentscheidungen unterstützen. Dieses Buch zeigt anhand der akuten Schlaganfallversorgung, wie ein solches Netzwerk aufgebaut werden kann. Es analysiert die medizinischen, technischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen und entwickelt ein praxisnahes Konzept für die Implementierung eines regionalen telemedizinischen Konsilnetzwerks. Neben Fragen der Interoperabilität von IT-Systemen werden auch organisatorische Herausforderungen, Finanzierungsmodelle und die Interessen der beteiligten Akteure beleuchtet. Anhand eines exemplarischen telemedizinischen Behandlungsprozesses wird deutlich, wie Telekonsile konkret in klinische Abläufe integriert werden können - und welche Chancen sich daraus für eine moderne, vernetzte Gesundheitsversorgung ergeben. Das Buch richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Krankenhausmanager, Gesundheitspolitiker und alle, die sich mit der digitalen Transformation des Gesundheitswesens beschäftigen. Es zeigt, wie Telemedizin dazu beitragen kann, die scheinbaren Gegensätze von Spezialisierung und wohnortnaher Versorgung miteinander zu verbinden.