St. Pantaleon im Fokus Die Generalsanierung der ehemaligen Abteikirche der Benediktiner an St. Pantaleon zwischen 2020 und 2024 hat auf viele Aspekte des Kirchenbaus und seiner Ausstattung ein neues Licht geworfen. Einen wesentlichen Beitrag zur Baugeschichte leisten Ulrike Heckner und Anne Lambert, welche die Kirche über Jahre intensiv untersucht haben. Bislang wenig beachtet war das Grabmal der Grafen von Moers in der Taufkapelle – seine Restaurierung bot die Gelegenheit, zahlreiche Fragen rund um seine Entstehung und sein ehemaliges Erscheinungsbild zu klären. Buchstäblich im Zentrum der Kirche steht der Lettner von St. Pantaleon, dessen Bildprogramm und Herkunft hier umfassend dargestellt werden. Ebenfalls Thema sind die drei bleiverglasten Fenster im Chorraum, die zur barocken Phase der Kirche zählen. Zwei kleine Beiträge »rund um St. Pantaleon« berichten von Werken, die wieder auftauchen und verschwinden.
Akademische Verlagsgemeinschaft München Romanica et Balcanica A1069598434
Unter dem Titel Romanica et Balcanica versuchen die Herausgeber dieser Festschrift, die Vielfältigkeit des wissenschaftlichen Schaffens Wolfgang Dahmens anlässlich seines 65. Geburtstages zu würdigen. Die 44 Beiträge, die diese Festschrift umfasst, sind in drei Teile gegliedert. Der erste Teil beinhaltet vier Beiträge, die einen persönlichen Charakter haben. Der Sprachwissenschaft ist der zweite Teil des Bandes gewidmet. Literatur- und kulturwissenschaftliche Analysen sind im dritten Teil vereint, wobei auch Aspekte der Länderkunde, der Regionalanalyse, der Geschichte berührt werden, mit Ausflügen in die Medien-, Theater-, Religionswissenschaft sowie die Musikologie. Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf der Balkanromanistik, insbesondere auf der Rumänistik. Neben verschiedenen galloromanistischen, italianistischen und hispanistischen Beiträgen runden weitere Abhandlungen aus den Bereichen der Rätoromanistik, der Kreolistik, der Sardistik und der Sephardistik den romanistischen Teil ab. Außerdem ist die Balkanologie mit slawistischen, gräzistischen und albanologischen Analysen breit repräsentiert.
J.P. Bachem Verlag Colonia Romanica, Band XXXVII A1068863202
Facettenreiche und faszinierende Einblicke in Kölns romanische Kirchen Der aktuelle Band der „Colonia Romanica“ beleuchtet verschiedene Aspekte zu Ausstattung und Geschichte der romanischen Kirchen Kölns. So berichten Archäologen aus dem Römisch-Germanischen Museum über die jüngsten Ausgrabungen unter St. Georg. Kunsthistoriker und Kunsthistorikerinnen beschäftigen sich mit Wandmalereifragmenten in der Krypta von St. Maria im Kapitol, Prachthandschriften aus Kölner Produktion oder dem Bildhauer und Medailleur Karl Burgeff. Ganz unterschiedliche Zugänge und Fragestellungen rund um die romanischen Kirchen Kölns regen an, sich in die interessanten Beiträge und deren anschauliche Bebilderung zu vertiefen.