Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 3, Universität Paderborn, Veranstaltung: Proseminar Einführung in die Alte Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwichlung der Demokratie in Griechenland. Gab es schon unter Solon eine Volksversammlung? In den Quellen, die sich mit der solonischen Verfassung auseinandersetzen, wird nicht explizit von einer Volksversammlung gesprochen, was dazu führt, dass man an ihrem Bestehen zweifeln kann. In der Arbeit werden verschiedene Quellen auf die Existenz der Volksversammlung hin untersucht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Alte Geschichte), Veranstaltung: Athen vor der Demokratie, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Solon-Biographie von Ivan M. LINFORTH heißt es plakativ: ,,If Louis XIV could say, `I am the State`, Solon might with equal truth say, `I am the Revolution.'" Ein sehr gewagter Vergleich, fast schon zu gewagt, und doch wiederum völlig zutreffend ein Vergleich also, der einen zum Nachdenken bringt. Geradezu revolutionär nämlich war das, was Solon geschaffen hat und doch sollte es eben nicht revolutionär erscheinen, sondern nach dem Referenzpunkt der µ ausgerichtet sein. Gerade die Revolutionäre aus den 1790ern in Frankreich schauten jedoch zu Solon als den "Prototyp[...] des Gesetzgebers" schlechthin auf, als den sie ihn verklärten. Gerade diese Revolutionäre stellten eine Solon-Büste in ihrem Nationalkonvent auf, neben ,,den Büsten von Camillus, Poplicola, Cincinnatus, sowie denen von [...] Lykurg, Platon und Demosthenes." Dieser Gedanke dürfte zu einiger Verwirrung führen, zumal Solon nach opinio communis keinen regelrechten Umsturz herbeiführen wollte, sondern genau das Gegenteil davon intendierte, nämlich die ,,Stabilisierung des durch bedrohten Gemeinwesens" intendierte, wie es WELWEI auf den Punkt bringt. Solon - Revolutionär oder Reaktionär? Wenn man genauer darüber nachdenkt, sind das anachronistische Begriffe, die auf diese frühe Zeit der griechischen Geschichte allerhöchstens mit größter Vorsicht und sprichwörtlich cum grano sale anwendbar sind. Trotzdem muss aber irgendein tieferer Sinn hinter diesen Gedanken stecken. Warum verklären und vergöttern neuzeitliche Revolutionäre einen Mann, der vor über zwei Jahrtausenden in einem völlig anderen Kulturkreis lebte? Oder, um einen solchen Epochensprung zu vermeiden: Warum entwickelte sich bei den Römern die Legende von einer Gesandtschaft, die bei der Abfassung des Zwölftafelgesetzes nach Athen ging, um die Gesetze Solons abzuschreiben, wovon uns Livius in seinem Werk Ab urbe condita berichtet? Womöglich liegt es im Sinne von Max Weber an der charismatischen Persönlichkeit dieses, der ,,als Prototyp des weisen Gesetzgebers [...] für spätere Generationen [zur] unbestrittenen Autorität" avancierte.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2, Universität Paderborn (Historisches Institut), Veranstaltung: Altgriechenland, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben Solon können sich nur wenige andere Vertreter des politischen Lebens der Antike einer solch positiven Einschätzung der Nachwelt rühmen. Als politischer Pragmatiker und Reformer, als Staats- und Gesellschaftsanalytiker, aber auch als Dichter, Philosoph und Redner aus Athen genießt er bis heute ein hohes Ansehen. Gar als Begründer der Demokratie wird er in Aristoteles Werk "Athenaion Politeia - Die Verfassung der Athener" gepriesen. Unbestritten, dass durch die solonischen Reformen eine allgemeine Entschuldung des Kleinbauerntums (Seisachtheia) eingeleitet und einem Großteil der athenischen Bevölkerung die Beteiligung am politischen Leben ermöglicht wurde. Aber ein demokratischer Reformer? Ein Politiker, der wollte, dass alle Macht vom Volk ausgeht? Ein Mann, der, wie in der Demokratie als Grundsatz verankert, alle Menschen als gleichberechtigt ansah? Wie die Beteiligung der Bevölkerung Athens an der Politik wirklich aussah, welche Bevölkerungsschichten, im Zuge der Reformen Solons, welche politischen Rechte zugesprochen bekamen und inwieweit diese Veränderungen demokratische Verhältnisse schufen oder nicht, mit diesen Fragen werde ich mich in der folgenden Hausarbeit eingehend beschäftigen und ebenso versuchen dieselben am Schluss aufzulösen.. Aber ich werde mich ebenso ganz allgemein mit den solonischen Reformen auseinandersetzen und "anreißen", warum diese nötig waren und welche Auswirkungen sie hatten. Durch den beschränkten Rahmen dieser Arbeit wird es mir allerdings nicht möglich sein alle Aspekte des Ursprungs, des Inhalts und der Auswirkungen derselben, mit einfließen zu lassen und somit werde ich einige Punkte nur kurz erwähnen oder gänzlich außer Acht lassen.
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GRIN Solons Luxusgesetze über die Prostitution und den Parfümgebrauch
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,7, Universität Paderborn (Historisches Institut), Veranstaltung: Einführung in die alte Geschichte ¿ Von der Gesellschaft zum Staat: Das Beispiel Athen, Sprache: Deutsch, Abstract: Laut Athenaios, hätte Solon ein Gesetz erlassen, dass den Männern verbot im Parfümgewerbe zu arbeiten. Dieser behauptet auch, dass Solon die damalige Form der Prostitution durch Gesetze reglementiert und veränderte hätte. Da diese Darstellungen jedoch erstmals ca. 800 Jahre nach Solons Lebzeiten bei Athenaios auftauchten und sie zuvor weder bei Aristoteles noch bei sonst einem bekannten Schriftsteller Beachtung gefunden hatten, wird die Frage aufgeworfen, ob diese Gesetze wirklich von dem berühmten Gesetzesvater Athens stammen oder Athenaios sie ihm nur fälschlicher Weise zugeschrieben hat? Um dies zu überprüfen, werde ich die Gesetze bei Athenaios analysieren und versuchen dessen Intention herauszuarbeiten. Weiterhin werde ich versuchen Quellen zu finden in denen die Gesetze ebenfalls erwähnt werden. Außerdem muss Solons Einstellung von Luxus dargestellt werden, damit eine glaubwürdige Einschätzung seiner Einstellung zum Reichtum möglicherweise Aufschluss über die Wahrheit der Gesetze geben kann. Diese Vorgehensweise soll mir dabei helfen zu beantworten, ob Solons Luxusgesetze über die Prostitution und den Parfümgebrauch Legenden oder Wirklichkeit sind. Zwar haben sich schon diverse Wissenschaftler mit den beiden Gesetzen im Hinblick auf Solons Luxusgesetzgebung beschäftigt, doch gehen die Meinungen über die Echtheit auseinander. In dieser Arbeit wird in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Quellen, sowie unter Berücksichtigung der das Thema betreffenden wissenschaftlichen Literatur nachzuweisen sein, dass die Gesetze nicht echt sein können. Wichtig für die Bearbeitung der Fragestellung erwiesen sich hierbei neben Quellen von Athenaios, Solon, und Plutarch, Monographien von R. Bernhard , C. Reinsberg und L. de Blois, der Aufsatz von M. Fischer und diverse Lexikonartikel aus der RE.
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GRIN Solons Luxusgesetze über die Prostitution und den Parfümgebrauch A1010873351
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,7, Universität Paderborn (Historisches Institut), Veranstaltung: Einführung in die alte Geschichte ¿ Von der Gesellschaft zum Staat: Das Beispiel Athen, Sprache: Deutsch, Abstract: Laut Athenaios, hätte Solon ein Gesetz erlassen, dass den Männern verbot im Parfümgewerbe zu arbeiten. Dieser behauptet auch, dass Solon die damalige Form der Prostitution durch Gesetze reglementiert und veränderte hätte. Da diese Darstellungen jedoch erstmals ca. 800 Jahre nach Solons Lebzeiten bei Athenaios auftauchten und sie zuvor weder bei Aristoteles noch bei sonst einem bekannten Schriftsteller Beachtung gefunden hatten, wird die Frage aufgeworfen, ob diese Gesetze wirklich von dem berühmten Gesetzesvater Athens stammen oder Athenaios sie ihm nur fälschlicher Weise zugeschrieben hat? Um dies zu überprüfen, werde ich die Gesetze bei Athenaios analysieren und versuchen dessen Intention herauszuarbeiten. Weiterhin werde ich versuchen Quellen zu finden in denen die Gesetze ebenfalls erwähnt werden. Außerdem muss Solons Einstellung von Luxus dargestellt werden, damit eine glaubwürdige Einschätzung seiner Einstellung zum Reichtum möglicherweise Aufschluss über die Wahrheit der Gesetze geben kann. Diese Vorgehensweise soll mir dabei helfen zu beantworten, ob Solons Luxusgesetze über die Prostitution und den Parfümgebrauch Legenden oder Wirklichkeit sind. Zwar haben sich schon diverse Wissenschaftler mit den beiden Gesetzen im Hinblick auf Solons Luxusgesetzgebung beschäftigt, doch gehen die Meinungen über die Echtheit auseinander. In dieser Arbeit wird in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Quellen, sowie unter Berücksichtigung der das Thema betreffenden wissenschaftlichen Literatur nachzuweisen sein, dass die Gesetze nicht echt sein können. Wichtig für die Bearbeitung der Fragestellung erwiesen sich hierbei neben Quellen von Athenaios, Solon, und Plutarch, Monographien von R. Bernhard , C. Reinsberg und L. de Blois, der Aufsatz von M. Fischer und diverse Lexikonartikel aus der RE.
GRIN Die Reformen Solons und die jüdische Sabbat- und Jobeljahrgesetzgebung
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Altertum, Note: 1.3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt vergleichend die verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Ausgangslagen, die in Athen und in Palästina im 6. Jahrhundert vor Christus geherrscht haben sowie die Maßnahmen, welche von den Herrschern der beiden Kulturbereiche ergriffen wurden, um den Problemen von Schuldknechtschaft und Landzentralisierung entgegen zu wirken. Wichtigste Quellengrundlage ist auf griechischer Seite vor allem ein entscheidender Auszug aus Aristoteles' "Staat der Athener". Interessanterweise ergeben sich in diesen insgesamt heterogenen Kulturkreisen unabhängig voneinander ähnliche Vorgehensweisen.
Hansebooks How to Live, Ratgeber von Solon Robinson
"How to Live" ist ein Ratgeber, der sich mit den Themen Sparen und Verschwendung sowie der häuslichen Wirtschaft beschäftigt. Diese unveränderte, hochwertige Neuauflage der Originalausgabe von 1860 bietet wertvolle Einblicke in die Prinzipien der Haushaltsführung und der ökonomischen Lebensweise. Herausgegeben von Hansebooks, einem Verlag, der sich der Erhaltung historischer Literatur widmet, wird dieses Werk als Teil einer breiteren Sammlung von Themen angeboten, die von Wissenschaft und Forschung bis hin zu Kochen und Ernährung reichen. Die Publikation zielt darauf ab, das Wissen und die Perspektiven vergangener Autoren und Wissenschaftler zu bewahren und für zukünftige Generationen zugänglich zu machen. Die Neuauflage ist eine wertvolle Ressource für alle, die sich für die Grundlagen der Haushaltsführung und die Prinzipien der wirtschaftlichen Lebensweise interessieren.
Während die literarischen Qualitäten Solons und Platons schon oft Gegenstand wissenschaftlicher Darstellungen geworden sind, ist ihr Umgang mit den Themen Religion, Glaube, Theologie eher selten (Solon) bzw. in bisher unbefriedigender Weise (Platon) untersucht worden. Diese Forschungslücke versucht vorliegender Band zu schließen.
Vandenhoeck + Ruprecht Was würde Solon tun? A1079109951
Nach politischen Umbrüchen und einem traumatischen Bürgerkrieg suchte die Demokratie des 4. Jahrhunderts v. Chr. neue Blicke in ihre Vergangenheit. Von der mythischen Urzeit bis in die jeweils jüngste Historie wurde sie als Ressource verstanden und in verschiedenen Medien, öffentlichen Räume und sozialen wie politischen Institutionen bewusst eingesetzt. Sie durchdrang den Alltag der Athener, erhielt demokratische Identitäten und Ordnungen aufrecht – und nahm wichtige Funktionen in politischen Entscheidungen ein. Im Hinblick auf den vielfältigen Wertschöpfungsprozess zeigt diese Arbeit Strategien auf, mit denen Wissen über die eigene Vergangenheit dynamisch eingebunden oder zeitgemäß neu bewertet wurde, und wie sich verschiedene Interessensgruppen im demokratischen Athen eigene Ebenen der Diskussion um Demokratie erschlossen. Letztlich tritt ein Verständnis von Demokratie zutage, das sich Krisen-Bedürfnissen anpasste, ohne ihre demokratische Identität zu verlieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1, Karl-Franzens-Universität Graz, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 6. Jahrhundert vor Christus nahm Solon die Rolle als Diallektés zwischen Adel und Bauerntum ein und wurde oberster Staatsmann in Athen. In den Bereichen Politik, Wirtschaft, Handel und der Gesellschaft konnte Solon viele Reformen vollziehen. Die folgende Arbeit befasst sich mit den größten und bekanntesten ¿solonischen Reformen¿. Auch die Zeit vor Solon wird kurz beleuchtet. Daraus ergibt sich die Forschungsfrage, wie sich das Leben in Athen nach den Reformen des Solon veränderte und welche Probleme blieben. Auch auf die Person Solon wird eingegangen. Als Forschungsliteratur und Quellen dienen vor allem Karl Hönns ¿Solon¿ und Karl Welweis ¿Athen ¿ Vom neolithischen Siedlungsplatz zur archaischen Großpolis¿, sowie Aristoteles ¿Der Staat der Athener¿.
Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1880. Der Verlag Antigonos spezialisiert sich auf die Herausgabe von Nachdrucken historischer Bücher. Wir achten darauf, dass diese Werke der Öffentlichkeit in einem guten Zustand zugänglich gemacht werden, um ihr kulturelles Erbe zu bewahren.
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