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Uvk Prince2 Agile
Agilität ist ein Megatrend im Projektmanagement. Warum ist das so? Nahezu alle großen Tech-Unternehmen nutzen die Vorteile der Agilität. Denn zukünftige Marktentwicklungen und komplexe Projekte sind kaum mehr in Gänze vorhersehbar und planbar. Vielmehr ist es wichtig und nützlich kurzfristig entstandene Risiken zu berücksichtigen und neue Chancen wahrzunehmen. PRINCE2 Agile ist als Weiterentwicklung kein eigenes Framework wie es das klassische PRINCE2. Vielmehr ist es eine Toolbox um bei der Projektarbeit herauszufinden, wie klassische und agile Arbeitsweisen zielorientiert kombiniert werden können. Dieses Buch ist demnach eine Weiterentwicklung PRINCE2-Bandes derselben Autoren. Allerdings werden gerade in den ersten Abschnitten die wesentlichen Inhalte des klassischen Prince2 nochmals aufgegriffen.
Onlineumfragen richtig gestalten, anwenden und auswerten Im Studium und in der Forschung aber auch in Unternehmen und nicht zuletzt in der Verwaltung helfen Onlineumfragen dabei, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Kariem Soliman berücksichtigt in diesem Leitfaden die wichtigsten Aspekte einer Onlineumfrage. Er verrät, was bei der Zielsetzung zu beachten ist, und er hilft bei der Fragenauswahl. Auch auf die Auswertung und die Veröffentlichung der Ergebnisse geht er ein. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Beispiele helfen beim Verständnis. Das Hauptaugenmerk des Leitfadens liegt auf der Verbindung zwischen Fragebogenitems und der Auswertung mit Excel und der Statistiksoftware R. Kurzum: Der kompakte Leitfaden ist ideal für Studierende, Wissenschaftler: innen und Praktiker:innen, die im Rahmen ihrer Arbeit auf Onlineumfragen setzen.
Die Beiträge des Bandes nähern sich der Bildungsgeschichte aus regionalhistorischer Perspektive: Inwiefern und wie stehen Räume einerseits und Bildungsinhalte, -institutionen und -transfer andererseits in einer sich gegenseitig erhellenden Verbindung? Untersuchungsraum ist vor allem Oberschwaben und der benachbarte Alpenraum (Tirol, Vorarlberg, St. Gallen) von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. Der Bildungsbegriff ist weit gefasst und reicht von der schulischen Ausbildung bis zur Selbstbildung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Institutionen.
In einer Zeit, in der die Boni der Mitarbeiter von Banken schrumpfen, in der Finanzkrise und Bankenkrise nicht aufhören und die Banken immer noch versuchen, mittels Schattenbanken, insbesondere Hedge-Fonds, staatliche Regulierung zu umgehen, ist es geboten, sich über das Instrument Rating bzw. Basel III zu informieren. Die Bepreisung von Kreditrisiken sollte möglichst risikoadäquat erfolgen. Diese These ist weitgehend unumstritten, und der Grundgedanke dabei ist das Verursacherprinzip. Dagegen tritt bei einer bonitätsunabhängigen Kreditkondition das Phänomen der Quersubventionierung auf. Dieses Rating - nach Basel III - zu beschreiben, zu erklären, zu analysieren und den Zins zu kalkulieren ist Ziel des Buches.
Der Anteil der Projektarbeit an der gesamten Arbeit wurde erstmalig für das Jahr 2013 in der gesamten deutschen Wirtschaft gemessen. In einer repräsentativen Stichprobe wurden Unternehmen und öffentliche Organisationen aller Branchen befragt. In der von der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. beauftragten Studie wurde dabei ein "Projektifizierungsgrad" von 34,7% festgestellt, d.h. über ein Drittel der Arbeit in Deutschland findet in Projekten statt. Nach 10 Jahren ist es Zeit, die Studie zu wiederholen, um zu prüfen, wie sich die teilweise gewaltigen Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, der Technologie und politischen Rahmenbedingungen auf die Projektarbeit ausgewirkt haben. Hat die Projektifizierung in der deutschen Wirtschaft seither zu- oder wieder abgenommen? Wie verhält es sich in den einzelnen Branchen? Welche Projektarten sind besonders betroffen? Dabei wurde das etablierte Messkonzept aus der ersten Studie übernommen, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten und insgesamt 720 Unternehmen befragt.
Die zwei ökonomischen Perspektiven im Nu verstehen Ganz egal ob Sie BWL oder VWL studieren, die mikro- und makroökonomische Perspektive der Ökonomie müssen Sie kennen und zugleich verstehen. Dieses Kurzlehrbuch hilft Ihnen dabei. Darin finden Sie das relevante Grundwissen der Mikro- und Makroökonomie - zahlreiche Aha-Erlebnisse sind Ihnen garantiert. Das Buch richtet sich an Studierende der Wirtschaftswissenschaften und -informatik. Es eignet sich zudem für all die Studierenden, die die ökonomische Denkweise verstehen möchten. Die espresso-Kurzlehrbücher bereiten ideal auf Studium, Vorlesung und Prüfung vor - die konzentrierte Dosis Wissen für Ihren Studienerfolg. Jeder Band wird von einem passenden eLearning-Kurs begleitet, der den Lernfortschritt kontinuierlich sichtbar macht.
Schmähende Schriften stellten in der Frühen Neuzeit ein nahezu allgegenwärtiges Instrument des Konfliktaustrags dar. Sie kamen in vielfältigen Formen und unterschiedlichsten Situationen zum Einsatz: In persönlichen Nachbarschaftsstreitigkeiten, als Mittel des Protests und der Obrigkeitskritik oder in territorialpolitischen Großkonfliktlagen. Da die Herabsetzung durch libelli famosi stets publikumsbezogen inszeniert wurde, bietet die Analyse von Schmähschriftenkonflikten nicht nur einen Einblick in vormoderne Streitkulturen, sondern auch einen Zugang zu Strukturen und Dynamiken frühneuzeitlicher Öffentlichkeit. Auf der Grundlage von Kriminalakten erstellte, mikrohistorische Fallstudien zeigen, wie Schmähschriften eingesetzt und verbreitet wurden, welche Effekte sie zeitigten und wie Betroffene sich gegen die oft anonymen, öffentlichkeitswirksamen Angriffe zur Wehr setzten. Die Studie verdeutlicht den Sonderstatus der Schriften im Repertoire der damaligen Mittel eines ehrbezogenen Konfliktaustrags, der bedingt war durch eine neuartige Öffentlichkeitssensibilität am Beginn der Frühen Neuzeit, und verweist auf die Existenz einer öffentlichen Meinung avant la lettre.
"Beschwert und überladen" - Mit diesen Worten beklagten sich oberschwäbische Bauern bei Ihrer Obrigkeit im Frühjahr 1525. Was mit Protestversammlungen und Beschwerdeschriften begann, endete wenige Monate später in blutigen Massakern mit Tausenden von Toten, dem sog. "Bauernkrieg". Wofür starben sie? Starben Sie umsonst? Worum ging es wirklich? Die Masse der Bauern - so die Ausgangsthese - kämpfte schlicht für ein würdevolles Leben. Sie wollten ihre Familien ernähren, sie wollten ihre Angelegenheiten selbst regeln und sie wollten ihr Seelenheil sichern können. Das wollten ihre geistlichen und weltlichen Herren auch. Die Ressourcen hätten für alle gereicht. Die einzelnen Beiträge dieses Tagungsbandes zeigen überzeugend: Da, wo nach einem Ausgleich der Interessen gesucht wurde, musste niemand sterben. Gemordet wurde da, wo eine Seite glaubte, ihre Interessen rücksichtlos durchsetzen zu können.
Werbe-, Produkt-, Image-, Unternehmens-, Schulungs-, Messe-, Event-, Auftragsfilme - der Corporate Film boomt und die visuelle Präsenz von Unternehmen und Organisationen gewinnt weiter an Bedeutung. Peter Benkowitz bietet einen kompakten Leitfaden für die professionelle Planung und Realisierung vom ersten Briefing bis zur Endabnahme. Anhand praxiserprobter Beispiele gibt er Einsteigern einen unverstellten Einblick in die Produktion eines Corporate Films und seinen Arbeitsalltag. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund, sondern redet Klartext: Er bringt alle wichtigen Key-Facts für die eigene Arbeit auf den Punkt und zeigt, welche Fallstricke es gibt. Wie kommuniziere ich mit dem Kunden? Welches Medium bietet sich für dessen Vorhaben an? Wie sind die Aufgaben innerhalb der Produktion verteilt? Was macht ein gutes Exposee oder Drehbuch aus? Wie kalkuliere ich ein Angebot und auf worauf muss ich bei einem Vertragsabschluss achten? Unbedingte Praxisnähe, hilfreiche Tipps aus über 20 Jahren Berufserfahrung und zahlreiche Übungen zum Sich-selbst-Ausprobieren machen das Buch zu einem unverzichtbaren Workbook für Filmemacher. Die Struktur des Buches findet ihre Ausrichtung an den Workshops des Autors, die er erfolgreich seit 2005 bei der Bavaria, der Münchner Filmwerkstatt oder an freien Filmschulen gibt. Auf einer Serviceseite im Internet bietet der Autor Downloads wie Exceltabellen für die Kalkulation, Filmbeispiele zu den einzelnen Kapiteln und Links zur Vertiefung der Themen an.
Reisen ohne Hindernisse - für alle! Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Dieser Artikel des Grundgesetzes gilt auch im Tourismus. Felix M. Kempf und Thomas Corinth zeigen deswegen die Besonderheiten des barrierefreien Tourismus auf - mithilfe zahlreicher Expert:innen. Sie beleuchten die ökonomische Bedeutung und zeigen, worauf das Destinationsmanagement, die Verkehrsträger und die Hotels achten müssen. Das Handbuch richtet sich an Studierende der Tourismuswissenschaften und an Praktiker:innen im Tourismus.
Konstanz und Italien - das ist ein schier endloses Thema. Schon immer waren die Beziehungen der bedeutendsten Stadt am Bodensee in das nahe Norditalien eng. Viele Menschen sind sich dieser Beziehungen gar nicht bewusst. Wer weiß denn schon, dass der Bahnhof in Konstanz nach dem Vorbild des Palazzo Vecchio in Florenz errichtet wurde? Der Sammelband reflektiert anschaulich die Bereiche Kultur, Religion, Kunst, Handel, Architektur und Migration. Wer auch immer sich für transalpine Beziehungen von Konstanz durch die Jahrhunderte interessiert, wird dieses Buch mit großem Gewinn lesen. Danach wird man mit breiterem Wissen in den nächsten Urlaub ins "Land, wo die Zitronen blühen" aufbrechen.
Klöster gelten als wichtige Produzenten und Konsumenten von Schrift im Mittelalter. Im Kloster Königsfelden, 1309 durch die Habsburger gegründet, war der Schriftgebrauch von Beginn an zentral: sei es für den geistlichen Betrieb der beiden Konvente der Klarissen und Franziskaner, für die Verwaltung der zahlreichen Güter, oder aber zur Demonstration von Ordnungsmacht, wie sie die Stifterin Agnes von Ungarn durch Schriftstücke vornahm. Aufgrund der sich wandelnden Einflüsse von außen veränderte sich das schriftliche Ordnungssystem im Kloster: Mithilfe von Abschriftensammlungen und durch Dorsualnotizen rückten Dokumente in neuen Kontext und wurden zu Vermittlern von Rechtsansprüchen. Im Zuge der Reformation und der Auflösung des Klosters verfolgte Bern schließlich mit der erstmaligen Zusammenführung des Bestandes eine Neuordnung des Schriftguts, um sich als Nachfolger Habsburgs historisch zu legitimieren. Auf der Grundlage von mehr als 1'000 Dokumenten und der Anwendung digitaler Methoden analysiert die Studie, wie sich Schriftordnungen in der Institution Königsfelden über 300 Jahre hinweg wandelten: Ordnungsstrukturen folgten dabei nicht zwangsläufig einer Logik der Optimierung, vielmehr wurden sie überformt und den jeweiligen aktuellen Gegebenheiten angepasst.
Chancen frühzeitig erkennen Wer hätte Mitte der 1990er-Jahre gedacht, dass Google die Welt revolutioniert. Disruptive Veränderungen verlaufen zu Beginn oft schleichend, sind ab einem bestimmten Punkt allerdings unumkehrbar. Sie wirken dann sogar wie ein Tsunami der Erneuerung, der alte Geschäftsmodelle verschlingt und neue entstehen lässt. Unter Mitwirkung von Annett Ullrich erklärt Marcus Riekeberg, welche Chancen in Disruptionen stecken und warum es sich nicht lohnt, sich ihnen zu widersetzen. Ein spannendes und zugleich aufschlussreiches Buch für Studium und Praxis.
Exulanten sind ebenso wenig Kronzeugen für die frühneuzeitliche Konfessionalisierung wie in der Grenze, die sie überquerten, der frühmoderne Staat greifbar wird. Das Gros der Religionsflüchtlinge, die Böhmen im 17. Jahrhundert verließen, lebte im Grenzraum zu Sachsen. Ihr Umgang mit Konfession wie mit obrigkeitlicher Gewalt war vom Leben mit der Grenze geprägt. In einer Synthese von Mikro- und Makrogeschichte verfolgt der Autor die Geschichte von Rekatholisierung, Alltag und Migration. Vom scheinbaren Rand der Historie aus eröffnen sich so neue Perspektiven auf zentrale Fragen der Frühneuzeitgeschichte.
Bis hin zum aktuellen Versuch der USA, im Irak demokratische Verhältnisse westlichen Typs zu etablieren, haben es Europäer und Nordamerikaner immer wieder als ihre Pflicht angesehen, eine Mission zur Zivilisierung der Welt zu erfüllen. "Zivilisierungsmissionen" waren mit fast allen wichtigen Weltordnungsvorstellungen der Neuzeit verbunden, unabhängig davon ob es sich um Liberalismus, Sozialismus, Faschismus, Kolonialismus und Imperialismus handelte. Sie dienten oft als Vorwand, um nationale Interessen jenseits der eigenen Grenze zu verfolgen. Hinter solchem Machtstreben steht die kulturell tief verwurzelte Vorstellung von einer weltgeschichtlichen Sonderrolle des "Westens": Ihm allein sei es gelungen, universell gültige Werte und Lebensformen hervorzubringen. Deshalb sei ihm die historische Aufgabe zugefallen, diese weltweit und zum Nutzen aller zu verbreiten. Sechzehn Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Irland und den USA behandeln in systematisch aufeinander bezogenen Fallstudien den vielgestaltigen Komplex der "Zivilisierungsmission". Die exemplarischen Untersuchungen reichen von der russischen Erschließung Sibiriens im 18. Jahrhundert und dem Imperium Napoleons über die christliche Mission im 19. Jahrhundert oder die Umdeutung der japanischen Identität bis zur "zivilisierend" gemeinten Intervention der USA in Südostasien in den 1960er Jahren.
Die >>68er Neben der Vorstellung von alternativen Gruppierungen, Projekten und Aktionen in einzelnen Orten werden insbesondere der Provinz- und Heimatbegriff sowie die Bedeutung von interregionaler Vernetzung in diesem Milieu in den Blick genommen. Darüber hinaus wird ein Überblick über die jeweilige Quellenlage gegeben, um zu erkennen, wo und in welcher Form Quellen zu diesen Vorgängen zu finden sind und was getan werden muss, um weitere Informationen zu dokumentieren. Der Band versammelt Beiträge von Historikern und Historikerinnen, Archivaren sowie Schul-Projektgruppen und wendet sich an ein regionalgeschichtlich interessiertes Publikum.