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Uvk Das Verantwortungsverständnis deutscher Spitzenmanager
Nikolas Gebhard arbeitet aus dreißig Tiefeninterviews mit Spitzenmanagern ein umfassendes Bild vom Verantwortungsverständnis der deutschen Wirtschaftselite heraus und ordnet dieses in die vielschichtige Verantwortungsdiskussion der letzten Jahre ein. Kaum ein Thema hat im Zuge der Finanzkrise mehr Brisanz entwickelt als die Frage danach, wer die Verantwortung trägt: Von Zivilgesellschaft und Politik wurden wie selbstverständlich Erwartungen nach einer umfassenden Verantwortungsübernahme an die Wirtschaftseliten gerichtet. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit erfolgte der Verantwortungsappell bei den jüngsten Umweltkatastrophen. Es verwundert daher nicht, dass der Aufstieg von Beratungskonzepten für Corporate Governance, Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility als kometenhaft bezeichnet werden kann. Ohne diese Konzepte, so scheint es, fehlt der Wirtschaft – und damit ihrer Elite – die Legitimation. Welche Verantwortungsfelder die deutsche Wirtschaftselite aber selbst vorantreibt, welche Ansprüche bei ihr auf fruchtbaren Boden fallen und bei welchen Themen sie sich für nicht zuständig erklärt, blieb bisher im Dunkeln. Die Studie zeigt, dass sich Verantwortungsverständnisse nicht erst im Unternehmensalltag an den Schalthebeln der Macht ausbilden, sondern in einen persönlichen und sozialen Rahmen eingebettet sind. Anhand von Idealtypen bietet die Untersuchung Orientierung und erleichtert damit den Austausch zwischen Verantwortungsanspruch und -übernahme.
Uvk Digitalisierung der Filmproduktion und -verwertung
Das orts- und zeitunabhängige Konsumieren von filebasierten Medieninhalten Setzt sich zunehmend durch, leistungsstarke Technologien und schnelle Übertragungswege bringen Bewegtbilder auf alle Geräte. Medieninhalte werden digital produziert, gespeichert und verbreitet. Dieser Wandel der Medien wirkt sich in einschneidender Weise auch auf die Produktion, Verwertung und Archivierung von Bewegtbildern aus: Von der Kamera über Datenspeicher, Schnitttechnik, der Postproduktion, dem digitalen Transport des Materials usw. hat sich die gesamte technologische Plattform von Film und Fernsehen grundlegend verändert und wird dies weiterhin tun. Damit einher gehen so gravierende Veränderungen wie völlig neue Konzepte für Workflows, Archivierung und Distribution. Die vorliegende dwerft-Studie untersucht die Märkte, die sich mit digitaler, filebasierter Produktion und Verwertung befassen. Neben einer Darstellung von Marktumfang und -struktur werden Herausforderungen und Risiken für die Zukunft herausgearbeitet. Dafür wurden umfangreich aktuelle Studien und Statistiken ausgewertet und Interviews mit namhaften Experten aus Forschung und Wissenschaft, Technologieberatung sowie mit erfolgreichen Medienunternehmern geführt. Die dwerft-Studie bietet somit wichtige Orientierung in einem sich massiv veränderndem Markt für die Produktion, Archivierung und Distribution von Film- und Fernsehinhalten. Für die Medienbranche gilt es, auf zukünftige Herausforderungen zu reagieren und sich auf eine schrittweise Umstellung von Produktions- und Verwertungsprozessen einzustellen.
Der Autor zeigt mittels eines innovativen theoretischen Bezugsrahmens, wie Strukturabhängigkeit und kreative Eigenleistung über körperliche Handlungspraktiken vermittelt werden, wie sich soziale Strukturen in die Körper einschreiben. Er fragt, ob sich sozial ungleiche Körper empirisch tatsächlich nachweisen lassen. Über einen Vergleich von zeitlich aufeinander folgenden Gesellschaften weist der Autor nach, dass sich die Körper sowie körperlichen Verhaltens- und Sichtweisen infolge gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse verändern und sich soziale Ungleichheiten bis heute an den Körpern und den körperlichen Praktiken beobachten lassen. Mit vorliegender Arbeit promovierte der Autor 2010 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
In intensiver Felderhebung wurden prekarisierte Jugendliche in ihrem Alltag und ihren Lebensräumen begleitet. So eröffnen sich Einsichten in die Konfliktfelder und Widersprüche, denen junge Menschen in der Spannung zwischen kulturellen Orientierungen (familiäre Bindungen, Verpflichtungen und Werte) und den neuen Orientierungen, hervorgerufen durch wirtschaftliche und soziale Veränderungen der Gegenwartsgesellschaft, ausgeSetzt sind. Gerlinde Malli untersucht, wie sich kulturelle und soziale Transformationsprozesse auf die Lebenswelten Jugendlicher auswirken, wie sie darauf reagieren, welche Handlungsspielräume ihnen bleiben, und wie Institutionen mit problematisierten Jugendlichen umgehen. Die Autorin promovierte mit vorliegender Arbeit 2009 an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Die letzten Prüfungen sind geschrieben, es fehlt noch die Abgabe der Abschlussarbeit und dann ist das Studium geschafft. Jetzt kann die Karriere so richtig losgehen. Doch das konkrete Handwerkszeug für eine erfolgreiche Führungskraft ist selten Gegenstand des Studiums oder der Ausbildung. Mit diesem Ratgeber erwerben Sie die Techniken für eine erfolgreiche Führungspraxis, so dass der Weg vom Hörsaal auf den Chefsessel gelingt. Von der Analyse Ihrer Fähigkeiten über Kommunikation, Motivation, Delegation bis hin zu Konflikt-, Zeit-, und Selbstmanagement stellen die Autoren die wichtigsten Führungsthemen vor. Das Erlernte können Sie direkt anwenden, und zwar schon bei der Übernahme einer verantwortlichen Aufgabe während des Studiums oder in Ihrer ersten Führungsposition. Das Buch richtet sich an alle Studierende und Absolventen, die anstreben, in einer Führungs- bzw. Leitungsposition zu arbeiten.
Onlineumfragen richtig gestalten, anwenden und auswerten Im Studium und in der Forschung aber auch in Unternehmen und nicht zuletzt in der Verwaltung helfen Onlineumfragen dabei, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Kariem Soliman berücksichtigt in diesem Leitfaden die wichtigsten Aspekte einer Onlineumfrage. Er verrät, was bei der Zielsetzung zu beachten ist, und er hilft bei der Fragenauswahl. Auch auf die Auswertung und die Veröffentlichung der Ergebnisse geht er ein. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Beispiele helfen beim Verständnis. Das Hauptaugenmerk des Leitfadens liegt auf der Verbindung zwischen Fragebogenitems und der Auswertung mit Excel und der Statistiksoftware R. Kurzum: Der kompakte Leitfaden ist ideal für Studierende, Wissenschaftler: innen und Praktiker:innen, die im Rahmen ihrer Arbeit auf Onlineumfragen setzen.
Die Chancen aus Big Data und künstlicher Intelligenz erkennen und jetzt die Digitalisierung vorantreiben! Das globale Datenvolumen wächst Tag für Tag und künstliche Intelligenz optimiert Entscheidungen. Daten und Algorithmen können die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erhöhen und neue Geschäftsmodelle hervorbringen - aber nur, wenn Menschen, Organisationen und Prozesse mitwachsen. Rund 20 Expert:innen zeigen Strategien und Organisationsmodelle für Unternehmen in einer datengetriebenen Welt auf. Auf Chancen und Risiken gehen sie praxisnah ein. Ein Glossar erklärt Fachbegriffe. Ein Buch für alle in Praxis und Wissenschaft, die Daten und künstliche Intelligenz als Wettbewerbsvorteile besser verstehen wollen, sowie für Studierende der Wirtschaftswissenschaften und -informatik. Mit Beiträgen von Expert:innen der Unternehmen Consorsbank/BNP Paribas, Schweizerische Post, PricewaterhouseCoopers Luxembourg, Eindhoven University of Technology, HDBW München, Hochschule Flensburg, s2 data&algorithms, August-Wilhelm Scheer Institut, ValueWorks.ai, elaboratum, htw saar, HSBC Group, Horváth&Partners, avantum consult und 1&1 Telecommunication.
In diesem Buch wird die Thematik Schätzen auf die Projektwelt angewandt. Wer kennt sie nicht, die großen Bauprojekte, die meist deutlich teurer werden und länger dauern als geschätzt. Egal ob es sich um die Elbphilharmonie handelt, den Berliner Flughafen oder Stuttgart 21. Verschiebungen und Kostensteigerungen sind an der Tagesordnung. In der agilen Projektwelt verspricht man sich deutlich bessere Schätzungen als bei den klassischen Verfahren. Zum einen findet der klassische Projektplan im agilen Kontext keine Anwendung, zum anderen sind die Planungszyklen deutlich kürzer. Dieser Band konzentriert sich darauf, die Hauptursachen für Fehleinschätzungen zu beleuchten und Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität von Abschätzungen aufzuzeigen. Er ist mitnichten als ein Plädoyer gegen Abschätzungen zu verstehen, sondern steht ganz im Sinne Dwight D. Eisenhowers Aussage: Plans are useless, but planning is essential.
Die Autoren zeigen systematisch auf, wie sich die Rahmenbedingungen durch die Energiewende gewandelt haben, welchen Einfluss die veränderte Marktregulierung auf das Geschäftsumfeld hat, wie sich innerhalb des neuen Rahmens die Wirtschaftlichkeit der großen Energieversorger verändert hat, wie sie sich strategisch an die neue Lage anpassen und welche Schwierigkeiten sie haben werden, verlorenes Terrain zurückzuerobern.
Durch Kaiser Barbarossa erobert, anschließend trotzdem weitgehend autonome Kommune, schließlich durch innere Parteiungen äußerst zerrissen: Die lombardische Metropole Mailand durchlief im 12. und 13. Jahrhundert eine Zeit dramatischer Veränderungen. Das Buch fragt nach den Folgen dieser Umbrüche für die Legitimationsstrategien der Gerichte dieser Stadt. In der Verknüpfung aus datenbankgestützter, quantitativer Analyse und qualitativer Quelleninterpretation werden vier unterschiedliche Phasen und Formen der Legitimationsstiftung identifiziert. Aufgrund des zunehmenden Fehlens unangefochtener >externer Gremien legitimitätsstiftend Gremien Gremien< zu evozieren.
Uvk Rechtliche Herausforderungen im Start-up-Marketing
Deutschland erlebt zurzeit einen Boom an Unternehmensgründungen, vielfach KI-geprägt. Die Bandbreite an verschiedenen Arten von Start-ups ist dabei äußerst groß. Ziel dieses Buches ist es, die für Start-ups Verantwortlichen für die rechtlichen Aspekte ihrer Tätigkeit zu sensibilisieren. Es orientiert sich bei der Vorstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen am Ablauf des Gründungsprozesses eines Start-ups, unterteilt in vorbereitende Maßnahmen, wie etwa die Anmeldung eines Gewerbebetriebes, den Schutz der Geschäftsidee, die Wahl der Rechtsform oder den Verträgen mit Geldgebern. Der zweite Abschnitt des Buches behandelt die eigentlichen Marketingmaßnahmen.
Ökologische Märkte, d.h. Märkte auf denen »umweltfreundliche« Güter gehandelt werden, gelten bei Politikern, Unternehmern und Umweltaktivisten gleichermaßen als Hoffnungsträger. Lisa Suckert entschlüsselt in ihrer wirtschaftssoziologischen Studie die paradoxe Dynamik, die die gegenwärtige Entwicklung prägt: Denn während ökologische Märkte auf ökonomisches Wachstum zielen und sich öffnen, ist ihre Existenz gleichzeitig an die Bewahrung ökologischer Authentizität und damit an eine verstärkte Abgrenzung geknüpft. Am Beispiel des Marktes für Bio-Molkereiprodukte, dessen Herausbildung von den 1980er-Jahren bis in die Gegenwart rekonstruiert wird, gelingt es der Autorin zentrale Funktionslogiken herauszuarbeiten. Es wird deutlich, dass die paradoxe Dynamik der simultanen Öffnung und Schließung erst durch das historische Ineinandergreifen von sich wandelnden Machtpositionen, neu etablierten Konsekrationsinstanzen, ambivalenten Akteursstrategien und einer sukzessiven Umdeutung dessen, was auf dem Markt Wert besitzt, ermöglicht wurde. Der feldanalytische Fokus auf Macht, Ambivalenz und Diskurse erlaubt völlig neuartige Einblicke in die Funktionsweise ökologischer Märkte sowie eine kritische AuseinanderSetzung mit dem Phänomen selbst. Mit der fruchtbaren Erweiterung der Bourdieu’schen Feldtheorie durch Konzepte der Economie des Conventions sowie einem innovativen Forschungsdesign, das Märkte durch korrespondenz- und diskursanalytische Instrumente als Felder greifbar macht, leistet die Untersuchung einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Marktsoziologie.
UVK Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement A1079290118
Eine nachhaltige Ausrichtung von Unternehmen hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, die diesbezüglichen Erwartungen nahezu aller Stakeholder sind spürbar gestiegen. Nachhaltigkeitsmanagement wird damit zu einem zentralen Instrument - nicht nur zur Erfüllung regulatorischer Vorgaben, sondern vor allem auch, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Buch "Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement" zeigt im ersten Teil, wie sich Nachhaltigkeit historisch entwickelt hat, welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen sie umfasst, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten und wie globale Herausforderungen die Anforderungen im internationalen Vergleich verändern. Im zweiten Teil steht das Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen selbst im Mittelpunkt, dessen strategische Verankerung, die operative Umsetzung, die Messung und Berichterstattung, nationale und internationale Entwicklungen sowie Erwartungen für die Zukunft. Fallstudien, Aufgaben und ergänzende Erklärvideos ermöglichen eine praxisnahe Vertiefung der theoretischen Grundlagen.
Die Digitalisierung der Filmindustrie Hollywoods hat weit reichende Konsequenzen für die Produktions-, Vorführungs- und Distributionspraxis. Ob Storyboards, komplette Sets oder Protagonisten – alles wird am Computer erstellt und bearbeitet. Der Autor stellt das »Post House Industrial Light + Magic« (ILM) vor, das von George Lucas für die Realisierung von »Star Wars: Episode IV – A New Hope« (1977) gegründet wurde. Als Innovationsmotor hat ILM die Filmindustrie ins digitale Zeitalter geführt und Hollywood grundlegend beeinflusst. Die Filmindustrie schöpft ihre digitalen Möglichkeiten aus – die Grenzen des Machbaren schwinden. Der Autor promovierte mit dieser Arbeit 2009 an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Der praxisnahe Leitfaden für einen erfolgreichen Einstieg in den Vertrieb. Der Einstieg in die Welt des Vertriebs kann herausfordernd sein - insbesondere in der dynamischen und wettbewerbsintensiven Konsumgüterindustrie. Auf Basis ihrer umfassenden Erfahrung vermittelt die Autorin einen zielgerichteten und praxisnahen Überblick über die zentralen Vertriebsthemen. Dieses Handbuch kombiniert die wichtigsten theoretischen Grundlagen mit realen Fallstudien, die durch Lösungsskizzen verständlich und einprägsam ergänzt werden, um das erlernte Wissen unmittelbar in die Praxis zu überführen. Zusätzlich enthält das Handbuch wertvolle Praxistipps, wie ein erfolgreicher Karrierestart im Vertrieb selbstwirksam gestaltet werden kann. Grundwissen Sales Management ist der ideale Begleiter für alle, die ihre ersten Schritte im Vertrieb gehen und sich das notwendige Rüstzeug für eine erfolgreiche Laufbahn aneignen möchten.
Pensionierte Menschen stellen eine wachsende Bevölkerungsgruppe dar. Die Menschen Westeuropas werden aktuell immer älter. Als Folge der Segmentierung des individuellen Lebenslaufs führt dies 300 Jahre nach Beginn der Industrialisierung zu politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich neuen Herausforderungen in westlichen Wohlstandsgesellschaften. Während sich die Politik noch an den Folgen nicht mehr finanzierbarer Umverteilungen abarbeitet, ergeben sich Innovationschancen für Unternehmen. Die Autoren skizzieren Gestaltungsmöglichkeiten und Anreizsysteme, die der demographische Wandel Wirtschaftsakteuren bietet. Grundlage dazu bilden der aktuelle Stand gerontologischer Forschung und Gespräche der letzten zehn Jahre mit Vorständen in Deutschland und in der Schweiz. Das Buch richtet sich an Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Nationen sind historisch ab dem 18. Jahrhundert in Europa entstanden und mit ihnen die unterschiedlichen Modelle nationaler Identität. Doch der Begriff der Nation bezieht sich nicht allein auf die politische Einheit des Staates, sondern – und das bildet das Forschungsinteresse dieser Arbeit – weist auch eine genuin soziale Komponente auf: Nationen sind kollektive Identitäten von Gruppen und können entsprechend der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe vollkommen unterschiedlich konzipiert sein. Davon ausgehend lautet die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung: Mittels welcher Narrationen werden nationale Identitäten entworfen? Das Forschungsinteresse besteht also darin, die unterschiedlichen nationalen Narrationen herauszuarbeiten und zu analysieren. Dafür wird in dieser Arbeit zunächst eine neue theoretische Konzeption entworfen, die – in Anlehnung an Pierre Bourdieu und Norbert Elias – als »nationaler Habitus« bezeichnet wird. Dieser Begriff wird im Anschluss vergleichend anhand der Entstehung und Entwicklung der nationalen Habitus Deutschlands und Indiens sozio-historisch und empirisch überprüft. Die Fragestellung dieser Arbeit besteht damit nicht in einer Kritik nationaler Konzepte, sondern Setzt bereits einen Schritt zuvor an und zielt darauf ab, die Konstruktion beziehungsweise Rekonstruktion nationaler Narrationen zu analysieren. Die Analyse dieser als »Flickenteppich« zusammenkonstruierten nationalen Identitäten, über welche eine Anzahl von Menschen zu einem Volk oder einer Nation wird, steht im Zentrum dieser Forschung.