Angelika Lenz Verlag Max Sievers: Was will der Deutsche Freidenker-Verband?
1930 wurde der Freidenkerverein in Deutscher Freidenker-Verband (DFV) umbenannt, der sich in der Weimarer Republik zu einer großen Kulturbewegung und Weltanschauungsgemeinschaft mit über 600.000 Mitgliedern entwickelte. 1931 erschien die Schrift von Max Sievers "Was will der Freidenker-Verband?", in der er Programm und Aufgaben des DFW populär beschrieb. Diese historisch bedeutsame Schrift wird hier wiedergegeben. Mit einem Vorwort und einer Einleitung.
Diplomica Verlag GmbH Personalvermittlung: Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber, Vermittler und Verbände
In Zeiten der Globalisierung, technischen Fortschritts, zunehmender Spezialisierung und Umstrukturierung der Unternehmen werden die Aufgabenbereiche für den einzelnen Arbeitnehmer komplexer und das Humankapital für Unternehmen zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor. Da oftmals versäumt wurde, den Bedarf intern durch Aus- und Weiterbildung zu decken, herrscht in vielen Bereichen ein Mangel an ausreichend qualifiziertem Personal, der dann durch Rekrutierung auf dem Arbeitsmarkt kompensiert werden muss. Vielfach haben die Personalabteilungen der Unternehmen noch nicht ausreichend Kapazitäten aufgebaut, um diese zusätzliche Belastung zu bewältigen und stehen in der Personalbeschaffung und -auswahl zunehmend vor einer "Make-or-Buy"-Entscheidung. Oftmals ist die Kompetenz eines Personalvermittlers gefragt, um beide Marktseiten zusammenzuführen und die Personalabteilungen zu entlasten. Nach der schrittweisen Liberalisierung des Personalvermittlungsmarktes 1994 und 2002 in der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Frage, wie der jetzige Entwicklungsstand dieser Branche ist. Durch einen Vergleich mit dem Vereinigten Königreich Großbritannien, in dem es nie ein staatliches Vermittlungsmonopol gab, wird eruiert, welche Entwicklungspotentiale in der BRD bestehen und wie sich die Branche positionieren sollte, um langfristig erfolgreich zu sein. Dazu werden die jeweiligen historischen, rechtlichen, institutionellen, wirtschaftlichen, kulturellen und technologischen Hintergründe und Rahmenbedingungen gegenübergestellt. Basierend auf den Ergebnissen werden Organisationsgrad, Erfolg und Stellenwert der Personalvermittlung in beiden Ländern verglichen. Anschließend erfolgt eine Bewertung des aktuellen Systems und einer weiteren Privatisierung des Vermittlungsmarktes. Aus den Resultaten werden Erfolgsfaktoren, Handlungsempfehlungen und Trends für Arbeitgeber, Personalvermittler und Verbände abgeleitet, die auf die BRD übertragbar sind.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Verbände und Interessengruppen in den Ländern der Europäischen Union
Der Band umfasst systematische Analysen der Verbändelandschaften und der Interessengruppen in 27 europäischen Ländern sowie der Europäischen Union. Die einzelnen Beiträge untersuchen die historische Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen, die Strukturen des jeweiligen nationalen Interessenvermittlungssystems sowie die Beziehungen der Verbände zu den wichtigsten politischen Institutionen. Das Werk vermittelt Grundinformationen über die nationalen Systeme funktionaler Interessenvermittlung, deren Bedeutung, Strukturen und Entwicklungen und liefert somit Material für zwischenstaatliche Vergleiche.
Deutscher Kanu-Verband DKV-Auslandsführer Band 6 Nordfrankreich / Benelux A1030310220
Kanuten, die schöne Paddelflüsse in abwechslungsreicher Landschaft erleben wollen, ohne weite Reisen auf sich zu nehmen, finden in der Nordwestecke des europäischen Kontinents eine reiche Auswahl: Beliebte Weitwanderflüsse wie Loire, Allier und Seine finden sich hier ebenso wie Wildflüsse in den Ardennen, Vogesen oder dem Zentralmassiv. Sie alle werden in diesem Kanuführer beschrieben, auch die zahlreichen Flüsse und Kanäle in der belgischen und niederländischen Tiefebene dürfen in diesem Buch natürlich nicht fehlen. Der DKV-Auslandsführer Nordfrankreich/Benelux ist das Standardwerk für Kanufahrten in der Region. Er folgt dem in einer Gesamtauflage von mehr als 400 000 verkauften Exemplaren bewährten Konzept der DKV-Flussführer: Unter Verzicht auf umfangreiche subjektive Be schreibungen gibt er einen systematischen Überblick über die mehr als 300 kanusportlich interessanten Gewässer des Gebietes, das Belgien, Luxemburg, die Niederlande sowie Nordfrankreich umfasst. Der Teil Nordfrankreichs behandelt insbesondere die Flussysteme der Seine und der Loire inklusive der Nebenflüsse. Dabei werden Gewässercharakter und Schwierigkeiten, Gefälle sowie eventuelle Nutzungsregelungen beschrieben. Entlang einer genauen Kilometrierung werden günstige Ein- und Ausstiegsstellen, Wehre, Gefahrenstellen, aber auch Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten aufgeführt. Ein farbiger Kartenteil im Anhang erleichtert die Lagezuordnung der Gewässer. In die aktuell vorliegende vierte Auflage wurden erneut zahlreiche Änderungen eingetragen, die sich etwa aufgrund von baulichen Veränderungen oder geänderten Befahrungsregelungen ergeben haben. Dutzende ehrenamtliche Mitarbeiter aus Reihen des Deutschen Kanu-Verbandes haben dazu beigetragen, dieses Werk zu dem wohl umfangreichsten und genauesten Kanubuch der Region zu machen.
BoD – Books on Demand Wie die Lüge uns verband A1079663011
Silvy und Lane haben eines gemeinsam: Eine Beziehung kommt für sie nicht infrage. Doch bereits am ersten Schultag auf dem Kunstinternat Gardenia geraten sie ins Rampenlicht. Um Verehrer loszuwerden, verbreiten sie unabhängig voneinander dieselbe Lüge: Sie seien ein Paar. Und das, ohne zu wissen, dass der jeweils andere genau das Gleiche behauptet. Um nicht aufzufliegen und ihre Lüge glaubwürdig erscheinen zu lassen, beginnen sie, sich heimlich zu verfolgen und Informationen übereinander in Erfahrung zu bringen. Während sie sich dabei immer näherkommen, spitzen sich die Ereignisse zu. Silvy bemerkt, dass sie beobachtet wird und auch Lane ahnt, dass etwas nicht stimmt. Zwischen echten Gefühlen, innerer Zerrissenheit und wachsender Angst gerät alles außer Kontrolle, bis aus einer harmlosen Täuschung eine unvorhersehbare Bedrohung wird.
Droste Kirchinger:Die Bauern, ihre Verbände un, Sachbücher von Johann Kirchinger
Bauernverbände zählen zu den vermeintlich einflussreichsten Interessenverbänden in der deutschen Geschichte. Tatsächlich sind sie jedoch Teil eines korporatistischen Arrangements, das ihre Bewegungsfreiheit stark einschränkt und in dem die staatliche Ministerialverwaltung der stärkste Akteur ist. In Bayern ist diese Konstellation besonders ausgeprägt aufgrund der Unabhängigkeit einer zentralistischen Staatsverwaltung nach französischem Vorbild. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich im bayerischen Agrarverbandswesen seit dem 19. Jahrhundert ein scharfer Gegensatz zwischen ehrenamtlichen Honoratiorenlandwirten und hauptamtlichen Verbandsfunktionären, die sich sozial an der staatlichen Bürokratie orientieren. Dies führte dazu, dass der 1945 gegründete Bayerische Bauernverband in wesentlichen Teilen unter Staatsaufsicht steht. Um dies zu verstehen, ist es nötig, die Geschichte des Agrarverbandswesens bis in das frühe 19. Jahrhundert zurückzuverfolgen.