Auf eine D&O-Versicherung möchte heute kein Manager mehr verzichten. Sie ist seine Rettungsweste und soll ihn vor den Folgen persönlicher Haftung schützen. Leider ist diese Weste aber oft nicht passgenau geschneidert und selbst dann schützt sie ihn nicht umfassend. Dieses Handbuch erläutert die D&O-Versicherung und die Haftungsrisiken der Manager. Es enthält zahlreiche Beispiele, Tipps und Gestaltungsempfehlungen. In der Praxis herrscht bei einem (drohenden) Haftungsfall häufig eine große Unsicherheit, ob der geltend gemachte Anspruch zu einer Haftung führt und ob er im Streitfall versichert ist. Dieses Handbuch unterstützt die Praxis bei der Einschätzung, kann indes die individuelle Beratung und Bewertung im Einzelfall nicht ersetzen. Zielgruppe dieses Werks sind Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte sowie ihre Gesellschaften. Das Buch richtet sich aber auch an externe Berater der Manager bzw. ihrer Gesellschaften, also z.B. an Rechtsanwälte und Steuerberater. Auch für Versicherungsvermittler und Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen soll dieser Ratgeber als Beratungs- und Entscheidungsgrundlage dienen. Der Autor ist Rechtsanwalt in Berlin. Er verfügt als Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Versicherungsrecht über eine jahrelange praktische Erfahrung im Umgang mit Schadens- und Haftungsfällen.
Tredition Praxiskommentar: D&O-Versicherung und Managerhaftung
Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte legen wegen ihres hohen Haftungsrisikos Wert auf D&O-Versicherungsschutz. In Deutschland üblich ist die gesellschaftsfinanzierte D&O-Versicherung, die das Unternehmen für die Mitglieder ihrer Leitungs- und Aufsichtsorgane abschließt. D&O steht für „Directors and Officers Liability Insurance“. Es handelt sich um die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für aufsichtsführende und geschäftsführende Organe bzw. die Haftpflichtversicherung für Aufsichtsräte, Vorstände und Geschäftsführer, wobei in der Praxis auch häufig leitende Angestellte, also Manager unterhalb der Organebene mitversichert werden. Die Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte erwarten in der Praxis maßgeschneiderten Versicherungsschutz. Tritt ein Haftungsfall ein, zeigt sich indes, dass bei der Frage, ob und in welchem Umfang Versicherungsschutz gewährt wird, zahlreiche Unsicherheiten und Fallstricke bestehen. Zunächst muss geprüft werden, ob Deckung für den geltend gemachten Schadensfall unter der D&O-Police besteht. Dann entscheidet der Versicherer, ob er Rechtsschutz gewährt und die Forderung abwehrt, weil er sie für unbegründet hält oder ob er sie am Ende befriedigt, indem er den Manager freistellt. Die Freistellung der versicherten Person von der Haftungsschuld erfolgt in der Praxis nur selten. Insbesondere eine vollständige Freistellung stellt die Ausnahme dar. Kommt es zu einer Schadenszahlung des Versicherers, dann häufig indem ein Vergleich geschlossen wird. Insbesondere der Ausschluss der wissentlichen Pflichtverletzung hat in der Praxis eine große Bedeutung. Er führt häufig zur Versagung der Deckung. Der Kommentar unterstützt die Parteien, die beteiligten Anwälte, Berater, Mitarbeiter der Versicherer und Vermittler und schließlich die Gerichte bei der Beurteilung der jeweiligen Deckungs- und Haftungsfragen. Hierbei wird die Praxistauglichkeit durch zahlreiche Beispielsfälle sichergestellt.
C.H. Beck Versicherungs- und Finanzanlagenvermittlungsrecht
Zum Werk Das Werk enthält die Kommentierungen der relevanten Rechtsvorschriften für die Berufsgruppen der Versicherungsvermittler und -berater, der Finanzanlagenvermittler und der Honorar-Finanzanlagenberater. Kommentiert sind somit zum einen die 34 d ff. GewO und die jeweiligen Durchführungsverordnungen. Hier sind die gewerberechtlichen Erlaubnistatbestände und Pflichten, insbesondere die Voraussetzungen für die Tätigkeitserlaubnis sowie Fragen der Sachkundeprüfung, der Berufshaftpflichtversicherung und der zulässigen Zahlungssicherungsinstrumente geregelt. Kommentiert sind zudem die Übergangsregelungen in 157 GewO (u.a. "Alte-Hasen-Regelung" für die Finanzanlagenvermittler) und die Vorschrift des 11a GewO über das Vermittlerregister. Zum anderen sind die für die Versicherungsvermittlung und -beratung relevanten zivilrechtlichen Verpflichtungen der 59-68 VVG erläutert. Diese Vorschriften regeln Umfang und Inhalt der Beratungs-, Dokumentations- und Informationspflichten einschließlich der sich bei Pflichtverletzungen ergebenden Verpflichtung zum Schadensersatz. Vorteile auf einen BlickDarstellung der gewerberechtliche Anforderungen und der zivilrechtlichen Pflichten in einem Bandberufsgruppenspezifische Darstellungbereits berücksichtigt: das Gesetz zur Umsetzung der EU-Vertriebsrichtlinie IDD, das am 23.02.2018 in Kraft getreten ist Zielgruppe Für Versicherungsvermittler, Versicherungsberater, Finanzanlagenvermittler, Honorar-Finanzanlagenberater, Gewerbe- und Ordnungsämter, Industrie- und Handelskammern, Rechtsanwälte, Gewerbe- und Versicherungsrechtler.
Die Bedeutung von Versicherungen und Einrichtungen kapitalgebundener Altersvorsorge für unsere Gesellschaft ist immens und nimmt weiter zu. Es ist deshalb äußerst wichtig, dass die Institutionen , die die Altersvorsorge tragen, auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis stehen. Zur Zeit ist dies durch die Entwicklung an den Kapitalmärkten, die Deregulierung bei höherem Wettbewerb und den Rückgang des Zinsniveaus bei unverändert hohen Leistungsgarantien nicht der Fall. Die Versicherungen sind in erhebliche Schwierigkeiten geraten und müssen nach Wegen suchen, diese zu überwinden. Hierzu müssen sie sich innerhalb des strategischen Dreiecks (Werte schaffen, Risiken managen und Kunden gewinnen) klar positionieren. Der Schlüssel liegt in einer integrierten Sicht des Versicherungswesens aus der Perspektive moderner Finanzwirtschaft. Das Buch zeigt Versicherungen Wege, die kapitalmarktbasierten Methoden und Instrumente als Chance aufzugreifen und für eine klare Positionierung und eine berechenbare Zukunft zu nutzen.
In Deutschland und weltweit wird das Problem intensiv diskutiert, ob Versicherungsnehmer von Versicherungen gezwungen werden können, sich bei Abschluß eines privaten Kranken- oder Lebensversicherungsvertrags einem Gentest zu unterziehen. Das Buch gibt einen internationalen Überblick über die rechtlichen Regelungen der Nutzung von Gentests im Versicherungsbereich. Der Schwerpunkt liegt auf den Ländern Österreich, Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und USA. Neben weiteren Länderanalysen wird die Behandlung des Themas durch internationale Gremien dargestellt und Schlußfolgerungen sowie Lösungsvorschläge für die deutsche Situation in Form einer eigenen ethischen und rechtlichen Wertung erarbeitet. Interessenten sind vor allem Versicherungsunternehmen und Wissenschaftler. Professor Dr. jur. Jürgen Simon lehrt an der Universität Lüneburg Wirtschafts- und Umweltrecht. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Recht der Biotechnologie und auch Versicherungsrecht, ist Gutachter für die EU und hat eine Vielzahl von Gutachten, Monographien und Aufsätzen zum Thema Recht und Ethik der Biotechnologie verfaßt.
Antigonos Verlag Die Lebens-Versicherungs-Praxis A1073590719
Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1866. Der Verlag Antigonos spezialisiert sich auf die Herausgabe von Nachdrucken historischer Bücher. Wir achten darauf, dass diese Werke der Öffentlichkeit in einem guten Zustand zugänglich gemacht werden, um ihr kulturelles Erbe zu bewahren.