Kaum ein Begriff hat einen so rasanten und in der Breite der Öffentlichkeit ausgetragenen Prozess der Veränderung durchlebt, wie die Technik. So ist das Jahrhunderte alte Handwerk ein Verbund aus künstlerischer und funktionaler Herstellung von Produkten, welche im Laufe der Zeit zu einer globalisierten Praxis der digitalen Vernetzung mutiert ist. Die bereits damals komplexen Gedankengänge und Erkenntnisse über die Vorgehensweise und Beschaffenheit einzelner Bestandteile sind jedoch nicht verloren, denn es sind die Bücher in denen nicht nur Geschichten beherbergt, sondern vor allem auch die Errungenschaften der Menschheit sowie Informationen aller Art bewahrt werden. Bis heute haben Bücher einen hohen Stand in unserer Gesellschaft, die mittlerweile von Medien und Internet geprägt ist.Mit unserem vielfältigen Angebot möchten wir den Grundpfeilern unseres technisierten Lebens auf den Grund gehen und somit neue Erkenntnisse aus Altbekanntem zu schöpfen. Wir haben es uns daher zum Auftrag gemacht, die historischen Schriften im alten Stil und alter Schrift, jedoch in höchstmöglicher Qualität und praktischem Taschenbuchformat zu angenehmen Preisen aufzubereiten.Lernen Sie auch unsere anderen Verlage kennen:mv-history | mv-military | mv-wirtschaft | mv-naturalscience |mv-medizin | mv-pädagogik | mv-socialscience | mv-technik |mv-philosophy | mv-religion | mv-kochen | mv-literatur |mv-arts | mv-musik | mv-travel
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vergangenen Jahre waren (und sind es immer noch) von technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen geprägt. Diese Bewegungen führten nicht nur zu einem Wandel in den Sektoren Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft, sondern auch die Medienwelt und das Mediennutzungsverhalten wurden beeinflusst. Ob Veränderungen, wie das Entstehen von den so genannten Online-Zeitungen, in der Lage sind, das älteste Massenmedium unserer Gesellschaft zu verdrängen, soll in dieser Arbeit untersucht bzw. widerlegt werden. Zu Beginn stelle ich das klassische Medium, die Print-Zeitung, näher vor. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass sich diese Arbeit nicht auf Printmedien im Allgemeinen bezieht, sondern auf die Pressegattung der Tageszeitung begrenzt ist. Nachdem als erstes deren Entstehensgeschichte skizziert wird, gibt der anschließende Abschnitt einen Überblick über Merkmale und Aufgaben der traditionellen Zeitung, um das Spezifische des Mediums deutlich zu machen. Da die nahe Vergangenheit für die Zukunftsprognose von besonderer Bedeutung ist, wird außerdem die Entwicklung der Zeitung in dem Zeitraum der letzten zehn Jahre bis zur gegenwärtigen Marktlage genauer untersucht. Im Anschluss daran widmet sich ein Kapitel dem potentiellen Konkurrenten: Der Online-Zeitung. Analog zur gedruckten Zeitung werden Kennzeichen und Daten zu dem Internetmedium präsentiert. Nachdem beide Medien unabhängig voneinander vorgestellt wurden, werden die gedruckte und die Online-Zeitung mit ihren Vor- und Nachteilen in einen abwägenden Vergleich gesetzt. Auf Basis dieser Abhandlungen soll ein Blick in die Zukunft in Form einer Prognose gewagt werden.
Die „Minsker Zeitung“ erschien von April 1942 bis Juni 1944 in deutscher Sprache; Sitz von Verlag und Redaktion war die Hauptstadt des Generalkommissariats Weißruthenien. Mit ihr war ein neuer Zeitungstyp in der nationalsozialistischen Medienlandschaft etabliert: die Besatzungspresse. In insgesamt 14 okkupierten Ländern Europas gaben die Nationalsozialisten Besatzungszeitungen heraus, die offen den deutschen Anspruch auf dauerhafte Herrschaft über Europa unterstrichen. Svetlana Burmistr gibt in ihrer Studie einen Überblick über die deutschsprachige Besatzungspresse in Europa und deren Förderung durch den Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf. Eingehend untersucht sie die lokalen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Entstehung und Tätigkeit der „Minsker Zeitung“. Sie beleuchtet den journalistischen Hintergrund von Redaktionsmitgliedern, die fester Bestandteil der Besatzungsgesellschaft in Minsk waren, und schildert den Einsatz jüdischer Zwangsarbeiter in der Druckerei und den Wirtschaftsbetrieben der „Minsker Zeitung“. Schwerpunkt der Studie ist die umfassende Analyse von Selbst- und Fremdbildern in der Berichterstattung der Zeitung. Sichtbar werden so die Komplexität und Vielschichtigkeit des nationalsozialistischen Weltbildes, das die Journalisten an die Situation vor Ort und stets auch an den Kriegsverlauf anpassten.
In den 80er Jahren war der Sensationsjournalismus der BILD-Zeitung Gegenstand einer heftigen öffentlichen Diskussion. Heute dagegen vergeht kaum ein Tag, an dem BILD nicht als anerkannte Nachrichtenquelle zitiert wird. Auch in der Medienwissenschaft sucht man kritische Untersuchungen zur Berichterstattung des Massenblatts seit einiger Zeit vergeblich. Hat sich die BILD-Zeitung gewandelt oder nur ihre Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit? Wie wird in den 90ern mit Persönlichkeits- und Ehrenrechten umgegangen? Gibt es neue Fälle unzulässiger Berichterstattung mit schwerwiegenden oder irreversiblen Folgen im Leben Betroffener? Konnten sie sich rechtlich besser zur Wehr setzen? Antworten auf diese Fragen gibt die Studie u.a. anhand neuerer Fälle, bei denen die betroffenen Prominenten der Verfasserin Akteneinsicht gewährten. Auch ein Presseanwalt steuert aktuelle Erfahrungen mit BILD bei. Weitere Schlüsse erlaubt eine Analyse der Rügen des Deutschen Presserates aus den Jahren 1990-95. Insgesamt zeigt sich: Noch immer ist die BILD-Zeitung die mit Abstand meistgerügte Publikation, sind Verstöße gegen den Pressekodex gelagert wie in den 80er Jahren und ist die Wirkungskraft der freiwilligen Selbstkontrolle durch den Presserat ungenügend.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,3, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Zwischen Zensur und Propaganda: Europäische Medienpolitik in der Frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entstehung neuer Kommunikationsformen und Medien zieht gesellschaftliche Weiterentwicklung nach sich. Das Internet hat neue Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten eröffnet und so nicht nur nationale, sondern die weltweite Gesellschaft stärker miteinander verbunden, neue mediale Verhaltensweisen, Umgangsformen oder sogar Spracheigenschaften entwickelt. Schon die aus heutiger Sicht vergleichsweise simpel erscheinende Einführung der Telegrafie in der Mitte des 19. Jahrhunderts und die Verlegung des ersten transkontinentalen Kabels 1866 veränderte die allgemeine Wahrnehmung der Welt und der Distanzen in ihr, vom Telefon und der akustischen Sprachübermittlung über Distanzen ganz zu schweigen. Technische Neuerungen machen diese Entwicklungen möglich, ähnliche Effekte auf die Wahrnehmung der Welt hatten natürlich auch die neuen Transportmittel von der Eisenbahn bis zum Zeppelin. Genau ein solcher Prozess wird schon, dank Gutenbergs Druckerpresse, in der Frühen Neuzeit mit der Entstehung gedruckter, regelmäßig erscheinender Zeitungen in Gang gesetzt. Die Zeitung ist das erste Kommunikationsmedium, welches auf breiter gesellschaftlicher Ebene einen nachhaltigen Effekt auf die Menschen und ihre Wahrnehmung der Welt hat und dadurch Entwicklungen in Gang setzt, die wir noch heute spüren.
Der Band bietet eine Einführung in alle thematischen und problematischen Bereiche der Zeitungskommunikation. Er beschäftigt sich mit dem Begriff "Zeitung" und den historisch entstehenden Zeitungsartikeln. Die Entwicklung einer Zeitungstheorie ist zentrales Anliegen. Unterschieden wird nach Formen und Typen von Zeitungen in ihrem historischen Kontext. Als Aufgaben der Zeitung werden herausgestellt die Informations- und Öffentlichkeitsaufgabe, die Kontroll- und Kritikaufgabe, die Bildungs- und Erziehungsaufgabe, die Werbe- und Dokumentationsaufgabe. Besonders intensiv wird die Entwicklung der formalen und sprachlichen Gestaltung nachvollzogen. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit den Zeitungsredakteuren und -journalisten, der Zeitungsdistribution und den Zeitungslesern. Zeitungsforschung, Zeitungskritik und eine Zusammenfassung der Zeitungsgeschichte runden den Band ab, der sowohl allgemein informiert wie Hinweise gibt für die weitere Erschließung unseres wichtigsten Massenmediums.
Die „Zeitung für Einsiedler“ ist eine der originellsten Zeitschriften der deutschen Romantik. Herausgeber war Achim von Arnim, der das Blatt bewusst ohne Tagesneuigkeiten zunächst als eine Art Anthologie begann. Dieser Charakter wurde immer mehr durch eine Literaturfehde mit dem Homer-Übersetzer Johann Heinrich Voß und dem „Morgenblatt“ verdrängt. Der Kommentar untersucht alle Texte und nonverbalen Beiträge historisch-kritisch.
Körbe lassen sich überall einsetzten, wo man Dinge zu verstauen hat. Sie sorgen für ausreichend Stauraum und verschönern in der Gruppe zudem ihr Wohn- und Esszimmer.Dieser Zeitungs-Korb bietet
Unsere Motivation liegt in der Überzeugung, dass Bücher das Wissen der Menschheit der vergangenen Jahrzehnte - oft sogar Jahrhunderte enthalten. Ganz gleich ob Bildung, Wissenschaft oder Forschung; in jedem Buch ist ein Stück Zeitgeschichte zu finden, die samt der daraus gewonnen Erkenntnisse des Schriftstellers, einen wertvollen Schatz an Weltwissen offenbart. So sind es eben jene längst vergangenen und fast vergessenen Forschungen über die Organisation des Zusammenlebens, die Analyse der sozialen Verhältnisse sowie die Geschichten über die Strukturen und Prozesse gesellschaftlicher Phänomene, die den Grundstein für die Entwicklung unseres heutigen Lebens legen. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, historische Werke aus dem Bereich der Sozialwissenschaften zu schützen und zu bewahren. Wir haben uns somit das Ziel gesetzt, historische Fachlektüre in alter Form mit modernster Technik aufzubereiten. Dabei streben wir die höchstmögliche Druckqualität an, welche wir zu einem erschwinglichen Preis anbieten möchten. Lernen Sie auch unsere anderen Verlage kennen: mv-history mv-military mv-wirtschaft mv-naturalscience mv-medizin mv-pädagogik mv-socialscience mv-technik mv-philosophy mv-religion mv-kochen mv-literatur mv-arts mv-musik mv-travel
Wie sich die unterhaltungsorientierte Gestaltung politischer Nachrichten in der Zeitung auf die Rezeption auswirkt, ist weitgehend ungeklärt. Fördert Infotainment die Verständlichkeit und den Wissenstransfer? Leiden Glaubwürdigkeit oder Informativität darunter? Können wenig Interessierte durch Infotainment an Politik „herangeführt“ werden? Oder werden Rezipienten dadurch abgestoßen? Empirische Befunde, die diese Fragen beantworten, gibt es kaum. Die vorliegende Studie trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu schließen. In mehreren Experimenten wird untersucht, welche Wirkung unterschiedlich stark infotainisierte Zeitungsartikel auf verschiedene Rezeptionsvariablen haben. Die Ergebnisse, die nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die journalistische Praxis von Relevanz sind, deuten darauf hin, dass Infotainment kein Allheilmittel ist, um für mehr Interesse an Politik zu sorgen, Wissensklüfte zu schließen oder den Leserschwund der Tageszeitungen zu stoppen. Entgegen den Erwartungen zeigen sich positive Einflüsse vorwiegend auf Leser, die bereits Interesse an Politik oder dem Thema aufweisen. Wirkungen, die als dysfunktional zu bezeichnen wären, treten hingegen kaum auf.