Testurteil: "gut"
Test: Einzeltest: LG Flatron IPS235P-BN
Zitat: Bereits der LG IPS235V konnte uns im Test überzeugen. Lediglich die Ergonomie wurde von uns stark kritisiert. Beim LG IPS235P wurde unter ergonomischen Gesichtspunkten alles richtig gemacht. Einen positiven Eindruck hinterlässt die Werkseinstellung des Monitors. Im Amateurbereich kann der Monitor daher auch ohne Kalibrierung für die Bearbeitung von Bildern eingesetzt werden, wobei beachtet werden muss, dass der sRGB Farbraum nur zu 93,3 Prozent abgedeckt wird. Beim Blickwinkeltest konnte der Monitor ebenfalls sehr gut abschneiden. Durch die neu hinzugefügte Overdrivesteuerung werden jetzt auch Gelegenheitsspieler und Hardcoregamer mit dem Monitor zufrieden sein. Wobei die Überschwinger beim stark beschleunigten Overdrive nicht unerwähnt bleiben dürfen. Ob diese bei Spielen tatsächlich stören, unterliegt leider einer sehr subjektive Wahrnehmung. Für Videos über den PC ist der Monitor ebenfalls gut geeignet. Die Bedienung des OSD ist nicht wirklich komfortabel, was den schlecht positionierten Tasten zuzuschreiben ist. Auch die Ausleuchtung war nicht perfekt, wobei diese einer gewissen Serienstreunung unterliegt. Der aktuelle Preis von etwa 175,00 Euro ist für die gebotene Leistung sehr gut. Damit kostet der IPS235P nur 15,00 Euro mehr als der IPS235V. Hier braucht man überhaupt nicht nachzudenken und greift gleich zum geringfügig teureren Modell. Dafür gibt es einen ergonomischen Standfuß und eine Overdrivesteuerung. Trotz der besseren Ausstattung verpasst der LG IPS235P eine "Sehr gute" Wertung. Hierfür wären noch bessere Ergebnisse bei der Bildqualität erforderlich gewesen. Aber auch mit einem "gut" sozusagen mit Sternchen, kann der LG IPS235P als Allrounder überzeugen und dies zu einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis ...