Testurteil: "58%"
Test: Einzeltest: Supremacy MMA
Zitat: Das Beat ´em up-Genre zählte schon immer zu meinem Lieblingsgenre. Das liegt vor allem daran, weil ich mich schon immer für fernöstliche Kampfsportarten interessiert habe, in meiner Kindheit keinen Jackie Chan- oder Van Damme-Film verpasst habe und auch selbst gerne Kampfsport praktiziere. Ich mag auch die MMA-Titel aus dem Hause Electronic Arts und THQ, womit ich mich allerdings überhaupt nicht anfreunden kann, ist der neue MMA-Titel der Kung Fu Factory. Die Idee, mit Supremacy MMA erstmals ein arcade- und nicht simulationslastiges Kampfspiel zu veröffentlichen, war zwar nicht verkehrt, woran es letztlich aber mangelt, ist die technische Umsetzung. Die Steuerung ist ungenau, der Kampfverlauf viel zu träge und nicht selten hat man das Gefühl, im Ring nicht die vollständige Kontrolle über seinen Kämpfer zu haben. Kurz gesagt: Alles was Supremacy MMA inhaltlich bietet, habe ich in anderen Spielen zuvor schon gesehen und das sogar überwiegend deutlich besser. Hier wurde demzufolge sehr viel Potenzial verschenkt, was ich ehrlich gesagt, etwas bedauerlich finde.