Test: Einzeltest: A4-3400
Zitat: AMD hat die Produktlinie konsequent nach unten abgerundet - ca 50% Leistung bei 60% Verbrauch und 55% Anschaffungskosten eines A8-3850. Zum Surfen im Internet reichen die überarbeiteten K10-Kerne mit 2,7 GHz bei weitem aus und das Gesamtprodukt weiß dank einer geringen Leistungsaufnahme zu gefallen. Die Leistungsaufnahme ist allerdings auch ein Kritikpunkt. AMD spezifizierte bei allen von uns getesteten APUs eine relativ hohe Versorgungsspannung. Das MSI A75MA-G55 legte hier jeweils 1,36 V an. Wie unsere Tests zeigen, benötigt das Silizium deutlich weniger Spannung (je unter 1,1 V) und würde damit ein gutes Stück weniger Strom aus der Steckdose ziehen. So benötigt das System mit reduzierter Spannung bei einfachem Surfen im Internet und Office-Tätigkeiten in der Regel unter 50 W - wohlgemerkt inklusive Netzteilverlusten, Wandlerverlusten, Lüfter, Festplatte und Peripherie. Beim Spielen und hohem Workload wie etwa beim Videokonvertieren sind es dann schon mal ein paar Watt mehr, allerdings ist dies auch nicht der Zielmarkt der APU. Einige User haben lange moniert, dass es für AMDs A-Serie-APUs im Desktopsegment nur zwei TDP-Klassen existieren (100 und 65 W). Man darf aber nicht die interne Grafikeinheit vergessen, die mitverantwortlich für ein durchweg flüssiges Arbeiten mit Office und Internet ist. Für aktuellere Spiele empfiehlt sich hingegen eine größere APU bzw. eine dedizierte Grafikkarte.
Das fanden wir gut: Gutes Preis/Leistungs-Verhältniss Geringe Leistungsaufnahme
Das fanden wir nicht so gut: Zum Spielen aktueller Titel zu schwache Grafik Unnötig hohe Versorgungsspannung
Einen separaten Test zur HTPC-Tauglichkeit werden wir demnächst nachliefern.