Test: Einzeltest: Trio mit zwei Fäusten
Zitat: Wirklich tief in den Frequenzkeller hinab wagt sich der X-Preamp nicht. Manchem Hörer kann das zuwenig sein. Er spielt schlank, dafür akzentuiert, arbeitet auch feine Abstufungen innerhalb des dargestellten Tieftonspektrums sauber heraus. Der nachgeschaltete Endverstärker sollte die schlankere Gangart aber kompensieren können. Im Mittenband hörbar um Neutralität bemüht, werden Gesangsstimmen und Naturinstrumente immer sauber, plastisch und präzise wiedergegeben. Mitunter wirkt das Frequenzspektrum aber ein wenig zu „clean“. Geschmackssache.Die sehr transparenten oberen Mitten und der detailverliebt dargebotene Hochtonbereich sorgen für den insgesamt tonal spritzigen Klangcharakter der Vorstufe, der gleichwohl nicht bissig wird. Ortbarkeit und Raumeindruck sind sehr gut. Die Bühnenabbildung ist in Tiefe und Breite großzügig, aber nicht übertrieben. Auffallend ausdifferenziertes Stereo-Panorama, ohne das Geschehen zu „zerreißen“. Sehr ausgewogen klingendes Digitalboard. Qualitativ den analogen Eingängen überlegen. Mediatheken auf PC und Mac gewinnen vor allem via asynchronem USB-Eingang ungemein an Klangfarben und Dynamik. Leises Rauschen auf allen Eingängen (analog und digital), das im Betrieb nicht weiter auffällt.