Empfehlung der Armytek Prime C1 Pro als Immer-Dabei-Taschenlampe (EDC)
Die Armytek Prime C1 Pro ist derzeit mein heißer Tipp, wenn eine qualitativ hochwertige Immer-Dabei-Taschenlampe (EDC) gesucht wird. Wie sie allerdings unschwer am gehobenen Preis der Lampe erkennen können, handelt es sich hier um ein Premimprodukt.
Mit den recht kompakten Abmessungen von 91x24,5 mm und ihrem geringen Gewicht von 58 Gramm findet die Armytek Prime C1 als täglicher Begleiter ihren Platz fast überall, ob in der Jackentasche, im Rucksack, in der Handtasche oder auch dem Handschuhfach. Ihre Lichtleistung ist hingegen nicht "klein" zu nennen, knapp 1.000 Lumen erreicht die aktuelle Version mit der warmweißen LED auf der höchsten Stufe, also ein Taschenscheinwerfer, richtig hell, wenn viel Licht benötigt wird. Die Leuchtweite beträgt laut Hersteller sagenhafte 165 Meter, was mit einer speziellen TIR-Optik trotz des kurzen Reflektors erreicht wird.
Allerdings sollte eine Immer-Dabei-Taschenlampe (EDC) aus meiner Sicht nicht nur sehr hell sein, sondern auch unterschiedlich gedimmte, flexible Schaltstufen für besondere Situationen anbieten, zum Beispiel für den Indoor-Betrieb. Hier unterteilt die Armytek Prime C1 Pro in 8 verschiedene Helligkeitsstufen, von fast kaum sichtbaren Licht bei "Glühwurm1" (0,4 lm / 140 Tage) bis hin zum Modus "Turbo 2" (970 lm / 40 Minuten). Die Umschaltung zwischen den Stufen geht nach kurzer Zeit ohne darüber nachzudenken, den zuletzt genutzten Modus merkt sich die Lampe (Memory) für das nächste Einschalten.
Obwohl sich die Armytek Prime C1 Pro mit ihrer gummierten Oberfläche wie ein in allen Situationen griffiger Handschmeichler anfühlt, überlebt sie laut Herstellerangaben Stürze und auch Tauchgänge von bis zu 10 Metern, kein Spielzeug also.
Als Spannungsquelle kommt ein mitgeliefertes leistungsfähiges 18350 Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz, was sowohl extern über ein geeignetes Ladegerät, als auch bequem über ein mitgeliefertes USB-Adapter-Kabel geladen werden kann, ohne die Lampe zu öffnen. Eine im Ladeanschluss verbaute LED zeigt an, ob geladen wird (durchgängig rot) oder der Ladevorgang beendet ist (durchgängig grün). Wichtig zu wissen ist, dass das Gewinde der Lampenrückseite vor jeder USB-Aufladung eine viertel Drehung zu öffnen ist, ansonsten signalisiert der Lade-Connector das Nichtaufladen mit einem roten Blinken. Einige Zeitgenossen stolpern über dieses Detail. Nach dem Aufladen kann die Lampe wieder zugeschraubt werden.
Zu erwähnen ist dieser Stelle vielleicht noch die Stroboskop-Funktion (Flackern) der Lampe, in die man zumeist jedoch nur versehentlich schaltet, auf die aber wohl dennoch kein Hersteller verzichten will. Im gelben Einschaltknopf gibt es Farbindikatoren (LED) für den Ladezustand des Akkus und die Temperaturkontrolle der Lampe.
* Meine Meinung: Eine nicht ganz preiswerte EDC-Taschenlampe aus der Produktpalette eines Premiumherstellers, die jedoch für das gezahlte Geld neben ausgefeilter Funktionen auch eine langlebige Robustheit verspricht. Die einzigartige Gummierung der Oberfläche gefällt mir persönlich sehr gut, die USB-Ladetechnik aus ausgereift und durch den "Glühwürmchenmodus" mit 0,4 Lumen kann ich die Lampe auch als Nachtlicht verwenden.
Abschließende Infos: Die Armytek C1 gibt es in der "Pro" und in der normalen Version. Die "Pro" bietet neben der besseren Helligkeitsregelung auch den verchromten Metallring am Kopf. Wenn der Preisunterschied nicht allzu groß ist, würde ich immer zur "Pro" greifen. Die Lampe ist außerdem alternativ verfügbar in einer warm/neutralweißen Version und mit einer normalen, eher kaltweißen LED, die mehr Blauanteile im Licht hat. Hier ist die Wahl eine Geschmacksache, ich mag das Licht einer Taschenlampe lieber mit einem gelblichen Akzent, das ergibt in der Regel eine natürlichere Farbdarstellung. Der 18350er Lithium Ionen Akku der C1 ist bei Bedarf austauschbar.
Wem das Konzept der C1 gefällt, wer aber jedoch noch mehr Licht benötigt, der kann zur etwas längeren Armytek Prime C2 Pro greifen, die eine 18650er Lithium-Ionen-Zelle enthält.